Multi-Risk-Versicherung Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/tag/multi-risk-versicherung/ Finanzieren. Investieren. Versichern. Vorsorgen. Tue, 13 Aug 2019 08:41:34 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://bsc-gmbh.com/wp-content/uploads/2024/11/cropped-Icon-Website-32x32.png Multi-Risk-Versicherung Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/tag/multi-risk-versicherung/ 32 32 Was tun, wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer ist? https://bsc-gmbh.com/blog/was-tun-wenn-die-berufsunfaehigkeitsversicherung-zu-teuer-ist/ Tue, 13 Aug 2019 08:41:34 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=34995 So ziemlich jedem ist klar, dass wir in der heutigen Gesellschaft am einfachsten mit Geld überleben. Deswegen arbeiten ja auch die meisten wegen dem Geld. Wieder andere arbeiten wegen des Geldes. Aber beiden Gruppen ist gemein, dass sie mit ihrem monatlichen Gehalt ihre monatlichen Ausgaben bezahlen. Vollkommen logisch ist, dass wir die allermeisten Ausgaben auch [...]

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So ziemlich jedem ist klar, dass wir in der heutigen Gesellschaft am einfachsten mit Geld überleben. Deswegen arbeiten ja auch die meisten wegen dem Geld. Wieder andere arbeiten wegen des Geldes. Aber beiden Gruppen ist gemein, dass sie mit ihrem monatlichen Gehalt ihre monatlichen Ausgaben bezahlen. Vollkommen logisch ist, dass wir die allermeisten Ausgaben auch dann haben, wenn wir nicht mehr arbeiten. Wir brauchen also eine Versicherung, die uns monatlich Geld zahlt, wenn wir aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung hilft da. Aber was, wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer ist?

Es gibt übrigens auch eine Versicherung, die mir dann Geld zahlt, wenn ich gesund bleibe, bis ich in  Rente gehe. Die brauch ich auch, weil ich dann ja auch weniger Geld habe als vorher. Logisch.

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Was tun, wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer ist?

An sich ist ja alles gut. Ich habe erkannt, dass ich eine Versicherung brauche. Dumm halt, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer ist.

Zunächst mal stellt sich die Frage, was „zu teuer“ ist. Wie viel Prozent vom Einkommen ist es mir wert, auch dann weiter meine Ausgaben bezahlen zu können, wenn ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann? Zu dieser Frage gibt es sicherlich unterschiedliche Antworten. Nur mal so als Vergleichswert: In die Deutsche Rentenversicherung zahlt jeder 18,6% ein. Und die Rente bei Erwerbsminderung und Alter ist nicht unbedingt der Hit. Also sind 20% für Berufsunfähigkeits- und Rentenversicherung mal ne faire Größe, find ich. Aber keine Angst. Für die BUV alleine reicht das locker. Und wie viel jeder sparen will, um im Alter keine Sorgen zu haben, hängt auch davon ab, wie wenig Sorgen du haben willst.

Aber mal angenommen, ich empfinde es so, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer ist. Dann kann ich einfach weniger Rente versichern. Also statt 2.000 Euro nur 1.000 Euro. Dann kostet es nur die Hälfte. Das wäre aber die dümmste aller möglichen Lösungen. Denn die Ausgaben, die ich habe, sind nicht zu diskutieren. Die hab ich. Wenn ich nur die Hälfte absichere, laufe ich jeden Monat ins Minus. Und wenn nix mehr da ist, bin ich trotzdem arm dran. Ist also keine gute Idee…

Ausgaben hab ich immer, aber nicht für immer

Die Laufzeit zu kürzen hat auch großes Sparpotential. Wer seine Berufsunfähigkeitsversicherung bis zum 60. abschließt, statt bis zum 67., spart sich gut die Hälfte der Beiträge im Monat. Und 7 Jahre noch dazu… Dann sollte ich aber einen größeren Teil für die Zeit dazwischen auf die Seite legen. Wenn ich das nicht schaffe, ist das auch wieder doof.
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Das Risiko ist hier zwar nicht ohne, aber ich kann es besser kalkulieren. Denn ich weiß genau, wie viel Zeit ich bis zum 60. noch habe. Und dann kann ich auch ausrechnen, wie viel ich bis dahin sparen muss. Aber selbstverständlich bleibt das Risiko, dass ich schon vorher dauerhaft BU werde.

Deswegen muss ich in diesem Szenario unbedingt eine Rentenversicherung mit einer Beitragsbefreiung bei BU abschließen. Dann zahlt der Versicherer meine Beiträge für die Rentenversicherung weiter. So ist die Lücke zwischen 60-67 in jedem Fall geschlossen.

Wer übrigens so halbmutig ist, kann auch bis 65 oder 62 oder was auch immer abschließen. Kostet dann halt wieder mehr.

Leistungsumfang kürzen, wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer ist?

Ich kann auch den Leistungsumfang kürzen. Also, keine Berufsunfähigkeitsversicherung mehr, sondern eine Alternative. Das kann eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung sein, aber auch eine Grundfähigkeitsversicherung. Es könnte auch eine Multi-Risk-Versicherung sein. Aber eigentlich lieber doch nicht. Aber die anderen beiden Alternativen sind gut. Ich muss halt nur verstehen, wann ich mein Geld bekomme und wann nicht. Dann kann ich ja selber einschätzen, ob mir das das Geld wert ist oder nicht.

Am Ende geht es nie darum, ob die Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer ist. Wenn ich verstehe, wie groß mein Risiko ist und wie gut der Schutz ist, kann ich auch einschätzen, was es mir wert ist. Eine gute Beratung hilft mir, das zu schaffen.

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Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung? Was ist besser? https://bsc-gmbh.com/blog/unfallversicherung-oder-berufsunfaehigkeitsversicherung/ Mon, 20 May 2019 13:57:33 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=29087 Die Frage, ob die Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung besser ist, beantworten die meisten zu schnell. Klar, der Leistungsauslöser der Berufsunfähigkeitsversicherung ist meist schneller erreicht. Aber eine Versicherung muss zum Bedarf passen. Und deswegen gilt auch hier die Experten-Antwort: Es kommt drauf an. Hilft mir eine Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung? Ob ich eine Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung brauche, hängt [...]

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Die Frage, ob die Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung besser ist, beantworten die meisten zu schnell. Klar, der Leistungsauslöser der Berufsunfähigkeitsversicherung ist meist schneller erreicht. Aber eine Versicherung muss zum Bedarf passen. Und deswegen gilt auch hier die Experten-Antwort: Es kommt drauf an.

Hilft mir eine Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung?

Ob ich eine Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung brauche, hängt davon ab, was ich absichern will. Möchte ich meine Ausgaben, die ich so tagtäglich habe, absichern, dann muss ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Das hat zwei Gründe. Erstens hat nur die BUV einen Bezug zu meiner Arbeit. Ich bekomme mein Geld, wenn ich nur noch zur Hälfte arbeiten kann. In meinem Job, so wie ich den tagtäglich erledigt habe. Die Unfallversicherung hat keinerlei Bezug zu meinem Job. Und zweitens ist es absolut unlogisch, dass ich meine Ausgaben absichern muss, falls ich nen Unfall habe. Aber nicht, wenn ich wegen eine Krankheit nicht arbeiten kann. Die Unfallversicherung leistet logischerweise nur, wenn ich einen Unfall hatte. Die Berufsunfähigkeitsversicherung leistet, wenn ich wegen Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfall nur noch zur Hälfte arbeiten kann.

Mein Einkommen sichert nur die Berufsunfähigkeitsversicherung

Bei laufenden Ausgaben stellt sich nicht die Frage, ob Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung. Nur die BUV kann das sinnvoll abdecken. Wenn das aber zu teuer ist, gibt es noch die Erwerbsunfähigkeitsversicherung, die Grundfähigkeitsversicherung oder die Multi-Risk-Versicherung. Alles noch besser, als eine Unfallversicherung für diesen Zweck zu nutzen.

Wann gewinnt die Unfallversicherung?

Wenn ich die finanziellen Folgen eines Unfalls absichern möchte, ist die Unfallversicherung sinnvoller. Ein Haus behindertengerecht herzurichten, kann schon mal so viel kosten, wie das Haus ursprünglich gekostet hat. Oder wenn ich bisher zur Miete in der Stadt gewohnt habe und das Haus nicht umgebaut werden darf. Dann muss ich mir ein Haus bauen. Vielleicht muss ich auch mein Auto umrüsten.

All das kostet zusätzliches Geld. Diese Ausgaben sind bei der Höhe der BU-Rente nicht bedacht. Deswegen ist es sinnvoll, von der Unfallversicherung auf einmal einen großen Haufen Geld zu bekommen. So lassen sich Handwerker auch besser bezahlen als mit monatlichen Raten.

Selbst die Unfallrente hilft da nicht so richtig. Wie schon oben geschrieben, fällt mir nix ein, warum ich nach einem Unfall höhere regelmäßige Einnahmen bräuchte als nach einer schweren Krankheit.

Überraschung: Es kommt drauf an, wann die Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung besser ist.

Unterm Strich lässt sich nur sagen, dass beides sinnvoll ist. Idealerweise sollte ich auch beides haben. Denn das eine deckt die zusätzlichen Kosten nach einem schweren Unfall, während mir das andere durch regelmäßige Einnahmen meinen Lebensunterhalt sichert. Und hier gibt es noch mehr zur Berufsunfähigkeitsversicherung 🙂

 

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Das weite Feld der Arbeitskraft-Absicherung https://bsc-gmbh.com/blog/einkommens-sicherung/ Mon, 09 Apr 2018 10:07:12 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=26368 Wenn ich Manager eines Fußballvereins aus der 2. Bundesliga bin und bekomme einen neuen Spieler angeboten, dann prüfe ich, ob ich auf dieser Position bedarf habe, ob der Spieler noch Potential hat und auch was der Spieler kostet. Kommt der angebotene Spieler aus der dritten Liechtensteinischen Liga, dann muss er schon sehr genau in mein [...]

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Wenn ich Manager eines Fußballvereins aus der 2. Bundesliga bin und bekomme einen neuen Spieler angeboten, dann prüfe ich, ob ich auf dieser Position bedarf habe, ob der Spieler noch Potential hat und auch was der Spieler kostet. Kommt der angebotene Spieler aus der dritten Liechtensteinischen Liga, dann muss er schon sehr genau in mein Anforderungsprofil passen, damit ich das vor Vorstand und Fans rechtfertigen kann. Spielt er regelmäßig in der Champions League, dann muss ich nicht lange prüfen. Dann ist es nur eine Frage des Preises.Im Einzelfall passt der Spieler aus der dritten Liga vielleicht besser ins Profil als der Top-Star, aber in den meisten Fällen bin ich mit dem Spieler mit CL-Erfahrung auf der sicheren Seite. Wenn ich es mir leisten kann. Mit der Einkommens-Sicherung ist es ganz ähnlich.

Die Top-BU ist meistens die beste Lösung, während eine Erwerbsunfähigkeits-Versicherung oder eine Grundfähigkeits-Versicherung gut erklärt werden muss und auch zum Bedarfsprofil des Kunden passen muss.

Die Einkommens-Sicherung ist nur Top und dann lange nix

Anders als beim Fußball gibt es bei der Einkommens-Sicherung fast nur noch Champions League-Produkte und Zweite und Dritte Liga. Solide Erstligisten gibt es kaum. Aber das ist ein anderes Thema.

Als Vermittler muss ich meinem Kunden bei der Einkommens-Sicherung ja die beste aller möglichen Lösungen bieten. Dabei ist anzumerken, dass damit nicht die beste Lösung gemeint ist. Leibniz hat mal sinngemäß gesagt, wir leben nicht in der besten Welt, aber in der besten, die möglich ist.

Die Gründe, die eine Top-BU verhindern, können vielfältig sein, aber die drei häufigsten von Seiten des Kunden sind diese:

  1. Zu teuer.
  2. Ich werde nie BU.
  3. Die zahlen ja eh nie.

Die spontanen Lösungen des Vermittlers:

  1. Weniger Rente.
  2. Kürzere Laufzeit.
  3. Anderes Produkt.

Zu teuer

Sagt der Kunde, die Versicherung sei zu teuer, kann ich tatsächlich die Rente kürzen. Dann wird der Schutz billiger. Aber ein großer Teil des Risikos fällt auf ihn zurück. Und der ermittelte Bedarf lässt sich nicht wegdiskutieren, nur weil ich mir die Einkommens-Sicherung nicht leisten kann.

Wenn ich als Vermittler hier die gesetzlichen Leistungen einkalkuliere, dann ändert das nichts an der zu niedrigen Absicherung im BU-Fall. Ich schränke nur den Absicherungs-Bedarf auf den Fall der Erwerbsminderung ein.

An der Höhe sollte man generell nie schrauben. Ausnahme: Die Summe wird über Nachversicherungs-Garantien nach Ausbildungsende erhöht. Bleibt aber riskant.

Beitragsersparnis über eine kürzere Laufzeit lässt sich einigermaßen kalkulieren. Der Kunde muss parallel Rücklagen für diesen Zeitraum ansparen und kann mit staatlicher Hilfe rechnen, da er auch für 2 Jahre ALG I bekäme und eine Frühverrentung möglich wäre, wenn er nach 55 BU wäre. Davor hat er Anspruch auf mindestens 1 Jahr ALG I. Ideal ist das nicht. Aber das selbst zu tragende Risiko ist einfacher zu kalkulieren.

Besser die Ausgaben- als Einkommens-Sicherung

Ich kann auch sinnvoller die Rentendauer kürzen. Dazu muss ich mir nur überlegen, wofür ich monatlich mein Geld ausgebe. Dann kann ich prüfen, ob ich manche Ausgaben nicht nur bis 55 oder 60 habe. Die Ausgaben für meine Kinder fallen z.B. vermutlich vor meinem 67. Geburtstag weg. Ebenso hoffe ich, dass das Haus bis dahin abbezahlt ist.

Nehmen wir mal an, ich hab das letzte Kind mit 35 bekommen. Mit 25 sollte das Kind auch bei hohem Bildungswillen (Langzeit-Student) langsam Geld verdienen. Dann bin ich 60 Jahre alt. Eine Berufsunfähigkeits-Versicherung bis 60 kostet etwa die Hälfte einer Absicherung bis 67.

Am Ende hab ich dann drei oder vier verschiedene Absicherungen in verschiedener Höhe und Laufzeit. Aber ich kann mir monatlich ne Menge Geld sparen, ohne an Schutz einzubüßen.

Anderes Produkt ist quasi andere Liga. Da muss ich ganz genau den Bedarf abwägen. Hat der Kunde in den letzten Jahren mehrmals den Beruf gewechselt, hat er vielleicht auch kein Problem damit, den Beruf aus gesundheitlichen Gründen zu wechseln. In diesem Fall kann eine Erwerbsunfähigkeits- oder, wenn möglich, eine private Erwerbsminderungs-Rente sinnvoll sein. Als Vermittler muss ich klären, ob die Nachteile dem Kunden wichtiger sind als die Beitragsersparnis.

Ich werde nie berufsunfähig

Diese weit verbreite Meinung hat den Hintergrund, dass niemand jemanden kennt, der BU ist. Aber fast jeder kennt jemanden, der nicht arbeiten kann, weil er krank ist, psychische Probleme hat oder einen Unfall hatte.

Erkläre ich das als Vermittler so, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Kunde sich doch für die BUV entscheidet.

Vertrieblich einfacher ist es, dann zu fragen, ob er sich vorstellen könnte, krank zu werden oder eine Grundfähigkeit zu verlieren und dann eine Schwere-Krankheiten-Vorsorge oder Grundfähigkeits-Versicherung zu verkaufen. Das ist besser als nix, entspricht aber nicht unbedingt dem Bedarf.

Ein guter Vermittler schafft es aber, über die Grundfähigkeits-Versicherung eine Ausschnittdeckung zu basteln. Kein Problem. Aufwendig, aber kein Problem.

Die zahlen eh nie

Das lässt sich über Statistiken nicht überzeugend erklären. Wieso sollte der Kunde den Zahlen glauben? Hier empfiehlt es sich, mit einem Profi, wie z.B. der BU-Expertenservice GmbH, im Leistungsfall zusammen zu arbeiten und dies gleich bei der Beratung zu kommunizieren. Das schafft Vertrauen.

Alternativ kann man auch hier die Grundfähigkeits-Versicherung und die Schwere-Krankheiten-Vorsorge anbieten, deren Leistungsauslöser deutlich weniger interpretationsbedürftig sind. Betrachtet man die Bedingungen allerdings etwas genauer, gibt es auch hier noch einige Mängel bezüglich der Transparenz. Hier finden Sie den Marktvergleich zu allen Tarifen der Grundfähigkeits-Versicherung.

Fazit

Zusammenfassend hat in der Einkommens-Sicherung zwar Qualität ihren Preis, aber bietet die Top-BU auch einiges an Schutz, den der Kunde im Einzelfall vielleicht überhaupt nicht benötigt. Für den Vermittler ist es wichtig, den Bedarf des Kunden genau zu ermitteln. Darüber hinaus muss er aber ebenso prüfen, ob es eine Bereitschaft gibt, den Beruf zu wechseln und umzuschulen, und wo der Kunde selbst die größte Bedrohung sieht. Dann ist der Spieler aus der dritten Liga vielleicht passender als der Super-Star aus der Champions League.

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Berufsunfähigkeitsversicherung günstig abschließen https://bsc-gmbh.com/blog/berufsunfaehigkeitsversicherung/ Thu, 23 Nov 2017 07:58:04 +0000 https://freche-versichert.de/?p=2339 Es herrscht eine beinahe gruselige Einigkeit darüber, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung sehr wichtig ist. Was bei der BUV wichtig ist, lest ihr hier. Manche behaupten zwar, die Versicherer leisten nie. Ich behaupte aber mal, dass ich gute Chancen habe, wenn der Antrag richtig gestellt wird. Zusammengefasst solltest du im Leistungsfall einfach Stephan Kaiser kontaktieren. Der kommt [...]

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Es herrscht eine beinahe gruselige Einigkeit darüber, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung sehr wichtig ist. Was bei der BUV wichtig ist, lest ihr hier. Manche behaupten zwar, die Versicherer leisten nie. Ich behaupte aber mal, dass ich gute Chancen habe, wenn der Antrag richtig gestellt wird. Zusammengefasst solltest du im Leistungsfall einfach Stephan Kaiser kontaktieren. Der kommt zwar aus Oberfranken, ist aber zu verstehen und arbeitet in ganz Deutschland 🙂

Der Leistungsfall ist also abgehakt. Dann bleibt nur noch stehen, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung sehr wichtig ist. Trotzdem haben nur die wenigsten Deutschen eine.

Das mag zum einen daran liegen, dass das Thema nicht unbedingt partytauglich ist. Wenn ich die Wahl zwischen einem neuen Auto und eine Berufsunfähigkeitsversicherung habe, dann macht das Auto schon mehr her. Bin ich aber tatsächlich berufsunfähig, dann ist es schwer, sich weiter ein Auto leisten zu können.

Wer braucht eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung braucht jeder, der mit seinem Gehalt seine Rechnungen bezahlt. So einfach ist das. Denn die BUV zahlt eine monatliche Rente, wenn ich wegen gesundheitlicher Einschränkungen für 6 Monate oder länger nur noch zur Hälfte meinen Beruf ausüben kann. Wenn ich meine Ausgaben über Mieteinnahmen decken kann, muss ich nicht meine Arbeitskraft absichern. Logisch, oder?

Soll die Berufsunfähigkeitsversicherung Ausgaben oder Gehalt absichern?

Angenommen ich bekomme 2.000 Euro raus und gebe im Monat 1.500 Euro für die wichtigen Dinge aus. Den Rest lege ich zurück für Urlaub, gehe mal Essen, Feiern oder ins Kino. Sichere ich die 2.000 Euro ab, kostet die BUV 100 Euro. Dann kann ich auch, wenn ich berufsunfähig bin, genauso weiterleben wie zuvor. Sichere ich die 1.500 Euro ab, zahle ich nur 75 Euro. Ich spare jeden Monat 25 Euro. Garantiert.

Die Wahrscheinlichkeit, BU zu werden liegt bei etwa 40%. Das ist sehr viel. Aber rein wirtschaftlich betrachtet ist es in meinen Augen sinnvoll, nur die wichtigsten Ausgaben abzudecken, um jetzt das Geld zu sparen. Entscheiden darf das jeder für sich. Die BUV ist ja sowieso keine Pflichtversicherung. Aber eine Versicherung sollte immer nur das notwendigste abdecken. Luxus sollte nicht ich nicht versichern. Das ist nur schade ums Geld.

Wenn ich mich auf die Ausgaben konzentriere, werde ich außerdem schnell merken, dass sich mein Bedarf im Laufe meines geplanten Lebens ändert. Die Kinder, die ich jetzt ernähre und einkleide, werden irgendwann das Haus verlassen. Und das Haus, das sie dann verlassen, ist irgendwann mal abbezahlt. Ich muss also nicht meine jetzigen Ausgaben bis 67 absichern. Nur die Grundausgaben, die ich für mich habe. Die Kinder sind vielleicht aus dem Haus, wenn ich 55 bin und das Haus ist mit 60 abbezahlt. Also muss ich diese Ausgaben auch nur so lange absichern.

Das ist deutlich günstiger. Eine BUV bis 60 kostet etwa die Hälfte einer BUV bis 67.

Wie berechnet sich der Beitrag für die Berufsunfähigkeitsversicherung?

Wer eine BUV möchte, muss dem Versicherer viele Fragen beantworten. Eigentlich läuft es aber auf drei hinaus:

  1. Was arbeitest du?
  2. Welche Hobbies hast du?
  3. Wie gesund bist du?

Was ich arbeite ist für den Beitrag wohl das wichtigste. Je höher der Anteil an körperlicher Arbeit, desto eher ist es möglich, dass ich schon bei leichteren körperlichen Einschränkungen für 6 Monate nicht mehr zu 50% arbeiten kann. Ein normaler Büroangestellter kann mit Arthrose in beiden Schultern noch tippen, ein Automechaniker wäre berufsunfähig.

Weil das Risiko, zahlen zu müssen, für den Versicherer höher ist, ist auch der Zahlbeitrag höher.

Früher war alles besser… auch in der Berufsunfähigkeitsversicherung

Noch vor wenigen Jahren gab es nur drei Berufsgruppen: Büroangestellte, leichte körperliche Arbeit und schwere körperliche Arbeit. Mittlerweile unterscheiden die Versicherer in 10-20 verschiedene Berufsgruppen. Dadurch wird es für manche Berufe immer günstiger, für den Rest aber immer teurer. In einigen Fällen ist die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht mehr bezahlbar. Doch dazu später mehr.

Hobbies in der Berufsunfähigkeitsversicherung

Hobbies können die Wahrscheinlichkeit einer BU erhöhen, weil sie gefährlich sind. Fallschirmspringen, Tiefseetauchen, Boxen, usw… Fußballspielen ist auch gefährlich, aber die Versicherer möchten hier kein Fass aufmachen. Sonst würden ihnen zu viele Kunden davonlaufen. Deshalb gehe ich davon aus, dass das Risiko Fußball in den normalen Beiträgen enthalten ist.

Bei den anderen Hobbies kommt es darauf an, ob ich die Gefahr eingrenzen kann oder nicht. Alles, was z.B. beim Fallschirmspringen passieren kann, wird recht plötzlich passieren. Der Versicherer würde dieses Risiko ausschließen, also nicht leisten, wenn ich beim Fallschirmspringen BU werde.

Manchmal lässt sich die Gefahr nicht abgrenzen. Beim Boxen beispielsweise kann es durchaus irgendwann zu Gehirnschäden kommen, weil ich ständig Schläge auf den Kopf einstecke. Das kann auch noch passieren, wenn ich vor einigen Jahren aufgehört habe. Hier wird der Versicherer eher einen Zuschlag verlangen, also z.B. 50% mehr Beitrag.

Ein Zuschlag ist nach §41 VVG immer überprüfbar. Ich kann also jederzeit verlangen, dass der Zuschlag rausgenommen wird, weil ich mit dem Hobby aufgehört habe. Bei einem Ausschluss besteht kein Rechtsanspruch. Hier sollte ich darauf achten, dass ich bei Vertragsabschluss mit dem Versicherer vereinbare, dass der Ausschluss überprüfbar ist. Ausführlicher steht das hier.

Der Gesundheitszustand ist bei der Berufsunfähigkeitsversicherung auch wichtig

Bei der Gesundheit ist das ähnlich. Gelenke und Bänder lassen sich einfach ausschließen, während organische Schäden schwieriger abzugrenzen sind und mit einem Zuschlag versichert werden.

Ich muss verstehen, dass der Versicherer meine Gesundheit anders betrachtet als der Arzt. Dem Arzt ist wichtig, ob ich derzeit behandelt werden muss. Der Versicherer fragt sich, was aus meinen Vorerkrankungen im allerschlimmsten Fall entstehen kann. Deswegen kommt es immer wieder vor, dass an sich gesunde Menschen Ausschlüsse oder Zuschläge bekommen. Genaueres zu den Gesundheitsfragen findest du hier.

Im Extremfall kann es auch zu einer Ablehnung kommen. Entweder ist eine Erkrankung oder ein Hobby zu gefährlich oder es gäbe zu viele Ausschlüsse und der Versicherungsschutz wäre nicht mehr sinnvoll. Diese Vorgehensweise ist gerechtfertigt und tatsächlich sinnvoll.

Das wichtigste bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Annahme durch den Versicherer. Ein Versicherungsschutz ohne Ausschlüsse ist in der Regel deutlich wertvoller, als ein besseres Bedingungswerk. Im Einzelfall kann ich hier durchaus Ausnahmen finden. Ist klar.

Was tun, wenn ich keine Berufsunfähigkeitsversicherung bekomme, weil ich Vorerkrankungen habe?

Ich frage für meine Kunden auch mal bei 20 Versicherern von verschiedenen Rückversicherern an, um eine gute Annahme zu erhalten. Wenn das aber nicht möglich ist, gilt es eine andere Lösung zu finden. Das kann ich hier aber nur an ein paar Beispielen machen. Jeder Fall ist hier individuell zu betrachten.

Nehmen wir einen 30-Jährigen Handwerker mit Rückenproblemen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung wird hier den Rücken ausschließen, da bei einem Handwerker damit zu rechnen ist, dass er mit Rückenproblemen BU werden kann. In der Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist es aber durchaus möglich, dass es keinen Ausschluss gibt. Das hängt von der Schwere der Rückenprobleme ab.

Die EUV prüft zwar nach dem gleichen Schema, ist aber nicht so streng bei Zuschlägen und Ausschlüssen, weil sie auf den gesamten Arbeitsmarkt verweisen kann.

Nehmen wir einen 30-Jährigen Büroangestellten mit psychischen Problemen. Hier muss ich mit einen Leistungsausschluss rechnen. Da aber mindestens 30% aller Leistungsfälle mit der Psyche zu tun haben, ist das eine erhebliche Einschränkung.

Es gibt Versicherer, die psychische Krankheiten in der BUV generell ausschließen und deshalb günstiger sind. Der Schutz wäre dennoch eingeschränkt.

Was ist besser? Berufsunfähigkeitsversicherung mit Ausschluss oder Alternative ohne?

Wenn ich bewerten will, was für mich besser ist, geht es auch darum, wie ich mich wohler fühle. Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt, also kann ich auch nicht sagen, ob der Ausschluss jemals zum Tragen kommt. Ich muss mir meine Tätigkeiten vor Augen führen, um einzuschätzen, in welchen Fällen ich dann keine Leistung erhielte und welche Risiken dennoch abgesichert wären.

Demgegenüber muss ich die Leistungsstärke der Alternativen oder Ausweichprodukte stellen. Das ist nicht leicht und geht nur individuell. Was die Erwerbsunfähigkeitsversicherung, die Grundfähigkeitsversicherung, die Multi-Risk-Versicherung und die Schwere-Krankheiten-Absicherung können, hab ich schon in einigen Artikeln beschrieben. Das würde hier zu weit führen.

Was tun, wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer ist?

Habe ich keine Ausschlüsse, aber die Berufsunfähigkeitsversicherung ist zu teuer, gibt es ein paar sinnvolle Möglichkeiten. Für mich ist die beste Lösung, die Ausgaben, wie oben beschrieben, aufzuteilen und einzeln abzusichern. Dann werde ich recht schnell merken, dass ich nur die wenigsten Ausgaben tatsächlich ein Leben lang habe.

Und alle lebenslangen Ausgaben muss ich über eine Rentenversicherung abdecken. Aber das ist eine andere Geschichte 🙂

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Was ist eine Multi-Risk-Versicherung und wer braucht eine? https://bsc-gmbh.com/blog/multi-risk-versicherung/ Tue, 21 Nov 2017 14:36:18 +0000 https://freche-versichert.de/?p=2331 Für eine Multi-Risk-Versicherung gibt es zwei gute Gründe. Sie ist sehr preisgünstig und die Gesundheitsprüfung ist nicht besonders streng. Gegen die Multi-Risk-Versicherung spricht nur eines: der eingeschränkte Schutz. Das ist aber das Wichtigste! Die Multi-Risk-Versicherung im Vergleich zu anderen Produkten Wenn die Berufsunfähigkeits-Versicherung ein Volvo XC90 ist, dann wäre die Erwerbsunfähigkeits-Versicherung der Passat. Beide Produkte [...]

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Für eine Multi-Risk-Versicherung gibt es zwei gute Gründe. Sie ist sehr preisgünstig und die Gesundheitsprüfung ist nicht besonders streng.

Gegen die Multi-Risk-Versicherung spricht nur eines: der eingeschränkte Schutz. Das ist aber das Wichtigste!

Die Multi-Risk-Versicherung im Vergleich zu anderen Produkten

Wenn die Berufsunfähigkeits-Versicherung ein Volvo XC90 ist, dann wäre die Erwerbsunfähigkeits-Versicherung der Passat. Beide Produkte sichern das Einkommen ab, es gibt aber technische Unterschiede. Die BUV leistet bereits, wenn ich meinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Hälfte ausüben kann, während die EUV erst dann leistet, wenn ich am allgemeinen Arbeitsmarkt keine 3 Stunden mehr arbeiten kann. Weil die BUV hochwertiger ist, ist sie auch teurer. Genauso ist auch der Volvo teurer. Dafür ist meine Familie darin auch sicherer. Bei manchen Unfällen hätte auch der Passat gereicht und bei anderen ist keiner von beiden sicher genug. Genauso ist das auch bei der BUV und der EUV.

Die Grundfähigkeits-Versicherung wäre eines dieser hässlichen Motorräder, die so ein Dach außenrum haben. Ich habe schon noch eine gewissen Knautsch-Zone, aber es ist kein Auto mehr. Die GFV sichert nicht mehr das Einkommen ab. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen den Leistungsauslösern und meinem Einkommen. Eine Leistung genau in dem Moment, wo mein Gehalt aus gesundheitlichen Gründen wegfällt, wäre rein zufällig. Es kann aber trotzdem mal passen.

Die Grundfähigkeits-Versicherung kann nur zum Teil das Einkommen absichern

Muss ich mich bei der Arbeit viel hinknien, dann kann die GFV passen. Denn ein Leistungsauslöser ist die Fähigkeit, sich hinzuknien. Ich kann also die Grundfähigkeits-Versicherung unter dem Blickwinkel auswählen, dass ich mir die häufigsten Tätigkeiten meines Arbeitsalltags ansehe und dann die Versicherung so auswähle, welcher Anbieter die meisten Tätigkeiten am besten abdeckt. Für den Fliesenleger ist das Knien wichtig, für den Schreiner eher das Greifen, Halten und Heben. Mittlerweile gibt es auch Anbieter, die psychische Erkrankungen über einen Zusatzbaustein vernünftig absichern. Einen Umfassenden Marktvergleich aller Grundfähigkeits-Versicherungen könnt ihr hier nachlesen 🙂

Die Multi-Risk-Versicherung ist eine Vespa. Auch kein Auto und praktisch kein Schutz mehr. Dafür aber viel billiger als ein Auto.

Die Dread-Disease oder Schwere Krankheiten-Versicherung wäre sowas wie eine Bahn-Card 100, nebenbei bemerkt. Die Leistung gibt es nur bei bestimmten Krankheiten und dann auch keine Rente, sondern eine Einmalzahlung. Mein Einkommen kann ich damit nicht absichern. Das Produkt ist eher geeignet, um Finanzierungen abzudecken. Oder Kosten, die mir durch die Krankheit entstehen. Wenn ich aber eine Firma habe und bei einer schweren Krankheit sehr kurzfristig für viel Geld einen Geschäftsführer einkaufen muss, kann eine Dread-Disease auch mein Einkommen schützen.

Was kann die Multi-Risk-Versicherung

Aber bleiben wir bei der Multi-Risk-Versicherung. Eine Multi-Risk-Versicherung ist eine Unfall-Versicherung mit Zusatzbausteinen. Geleistet wird eine Rente. Bei den meisten Anbietern sogar lebenslang. Das ist aber auch so eine Sache… Wer Geld aus einer Multi-Risk-Versicherung erhält, hat durchschnittlich eine Restlebenserwartung von weniger als 10 Jahren.

Leistung gibt es, wenn ich durch einen Unfall einen sogenannten Invaliditätsgrad von mehr als 50% habe. Der Grad bemisst sich anhand einer sogenannten Gliedertaxe. Diese legt fest, wie hoch meine Einschränkung bei vollständigem Verlust der jeweiligen Fähigkeit ist. Kann ich beispielsweise meinen Arm vom Oberarm abwärts überhaupt nicht mehr bewegen, bin ich zu 70% eingeschränkt. Der Prozentsatz kann von Versicherer zu Versicherer variieren. Es gibt allerdings eine Standard-Gliedertaxe. Logisch ist dann, dass ich zu 35% eingeschränkt bin, wenn mein Arm noch zur Hälfte funktionstüchtig ist.

Ein zweiter Baustein ist die Leistung beim Verlust von Grundfähigkeiten. Hier bekomme ich dann Geld, wenn ich einen der Sinne Hören, Sehen, Sprechen verliere oder wenn ich 3 oder 4 Grundfähigkeiten verliere. Eine Grundfähigkeit wäre z.B. das Treppensteigen, das Gehen, das Stehen und das Sitzen. Bin ich dazu nicht mehr in der Lage, erhalte ich meine Rente. Kann ich aber noch sitzen, bekomme ich nur dann Geld, wenn der Versicherer schon beim Verlust von 3 Fähigkeiten zahlt.

Leistung auch bei Pflegebedürftigkeit

Ein weiterer Baustein leistet bei Pflegebedürftigkeit. Werde ich vom medizinischen Dienst der Krankenkassen als pflegebedürftig eingestuft, gibt es Geld. Interessant ist, dass viele Versicherer hier psychische Erkrankungen nicht ausschließen. Bin ich pflegebedürftig aufgrund einer psychischen Erkrankung, bekomme ich Geld! Darüberhinaus gibt es aus der Multi-Risk-Versicherung keine Leistung wegen psychischer Erkrankungen.

Ein vierter Baustein leistet bei eingeschränkter Organfunktion. Sollte Niere, Lunge, Herz oder Leber dauerhaft stark eingeschränkt sein, bekomme ich lebenslange Leistung. Und ich meine wirklich stark eingeschränkt.

Zu guter letzt leisten manche Versicherer bei Krebs. Teilweise eine Rente, teilweise einen Einmalbeitrag. Da will ich aber eigentlich garnicht drüber reden. Oft wird hier nämlich gestaffelt. In Stadium 1 wird 6 Monate die Rente gezahlt und in Stadium 4 für 60 Monate. Das dürfte dann ziemlich of lebenslang sein.

Viel hilft viel?

5 Bausteine klingt erstmal nach viel. Die einzelnen Auslöser sind aber alle – aus gesundheitlicher Sicht zum Glück – eher schwer zu erreichen. Deshalb ist der Schutz deutlich hinter der BUV, EUV und auch der GFV anzusiedeln.

Was erschwerend hinzukommt: Da es sich um eine Sachversicherung handelt, darf der Versicherer den Vertrag auch kündigen, wenn er sich verkalkuliert hat. Das wäre natürlich doof. Und er dürfte auch die Beiträge im Nachhinein anpassen, wie er will.

Die meisten Versicherer verzichten auf das eine oder das andere Recht, aber irgendeine Möglichkeit hat hier jeder Versicherer.

Wer sich also für eine Multi-Risk-Versicherung interessiert, muss sich im Klaren sein, dass er hier eine Notlösung für kleines Geld kauft. Ich muss schon ziemlich kaputt sein. Und wer schon bei der BUV vom Kopf-unterm-Arm spricht, dem dürften hier die Beispiele ausgehen.

Ist eine andere Lösung nicht bezahlbar oder habe ich aus gesundheitlichen Gründen keine andere Möglichkeit, ist die Multi-Risk eine Möglichkeit, mich für den schlimmsten Fall abzusichern. Eine Alternative zur Einkommens-Absicherung ist es aber normalerweise nicht.

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Die neue Opti5 der Barmenia: Eine der besten Multi-Risk-Absicherungen… https://bsc-gmbh.com/blog/barmenia-opti5/ Thu, 13 Apr 2017 10:04:38 +0000 http://freche-versichert.de/?p=567 Es ließen sich ohne Probleme einige Seiten vollschreiben, um alle Leistungsauslöser der Opti5 Rente der Barmenia zu bewerten. Und der Vermittler kann hier in der Beratung auch einiges an Zeit verlieren. Aus Haftungsgründen ist es aber sicherlich besser, das Produkt sozusagen ex negativo zu erklären und herauszuarbeiten, wann nicht geleistet wird. Denn für den fachfremden [...]

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Es ließen sich ohne Probleme einige Seiten vollschreiben, um alle Leistungsauslöser der Opti5 Rente der Barmenia zu bewerten. Und der Vermittler kann hier in der Beratung auch einiges an Zeit verlieren. Aus Haftungsgründen ist es aber sicherlich besser, das Produkt sozusagen ex negativo zu erklären und herauszuarbeiten, wann nicht geleistet wird. Denn für den fachfremden Kunden wird es sich nicht sofort erschließen, warum eine Berufsunfähigkeits-Versicherung besser sein soll als diese Multi-Risk-Versicherung, die eine Organ-, Grundfähigkeits-, Pflege-, Krebs- und Unfallrente zahlt. Und diese Rente wird dann auch noch ein Leben lang geleistet.

Um dieses Missverständnis zu vermeiden, muss ich als Berater also erst aufzeigen, wann der Versicherer nicht leistet. Dann darf und sollte der Vermittler die große Anzahl an Leistungsauslösern auch gerne vertrieblich nutzen.

Die neue Opti5 in drei Varianten

Die Opti5 Rente gibt es seit 2017 in drei Varianten: Einen Basis-Schutz, einen sogenannten Top-Schutz und einen Premium-Schutz. Wichtigste Neuerung ist wohl die Aufwertung der Grundfähigkeits-Rente. Bisher waren 100 Punkte notwendig, um eine Leistung zu erhalten. Im Top- und Premium-Schutz sind nun nur noch 75 Punkte zu erzielen. Das führt dazu, dass schon der Verlust von drei Grundfähigkeiten ausreichend wer, um die Rente zu bekommen. Wer also keine 10 Minuten mehr stehen kann, ohne sich festzuhalten, Sich nicht mehr Knien und Bücken kann und die Treppe nicht mehr hinunter kommt, sondern nur hinauf, würde bereits eine Leistung erhalten.

An dieser Stelle sei angemerkt, dass die Definition des Treppensteigens besonders gelungen ist. Denn hier ist eine maximale Stufenhöhe mit 18 cm definiert, was dem Standard bei Treppen in Deutschland entspricht.

Neu ist eine Rente bei schweren Erkrankungen. Sobald die versicherte Person einen Invaliditätsgrad von 50% aufgrund verschiedener schwerer Krankheiten erreicht, leistet der Versicherer. Vollkommen logisch, dass dieser Auslöser nicht im Ansatz mit eigenständigen Dread-Disease-Policen vergleichbar ist. Diese kann deutlich mehr Krankheiten abdecken und auch ist nicht der Grad der Invalidität entscheidend. Hier wird deutlich, dass die Multi-Risk-Versicherung eine Unfallversicherung mit Zusatzbausteinen ist.

Anpassung an Pflegegrade

Ebenfalls angepasst ist die Pflege-Rente. Die Basis-Variante leistet ab Pflegegrad 3, die anderen beiden bereits ab Pflegegrad 2. Schon vorher erstattet die Barmenia die Kosten einer Pflege-Erstberatung.

Die Anpassung an die Pflegegrade trägt der Gesetzesänderung Rechnung, die Änderung der Gliedertaxe der Logik: Da der Verlust der Stimme zu einer Rentenzahlung wegen Verlust einer Grundfähigkeit führt, kann der Invaliditätsgrad bei Verlust der Stimme gefahrlosauf 100% erhöht werden.

Wartezeiten beachten

Es gilt eine allgemeine Wartezeit von 6 Monaten. Bei Multipler Sklerose erhöht sich diese auf 12 Monate. Das ist grundsätzlich kein Problem und aus Sicht des Kollektivs sogar ratsam. Allerdings ist in den Bedingungen festgeschrieben, dass auch bei klinisch relevanten Symptomen von Erkrankungen innerhalb der Wartezeit oder vor Versicherungsbeginn daraus folgende Krankheiten und deren Folgen dauerhaft ausgeschlossen sind. Selbst dann, wenn der Arzt diese Symptome zunächst als unauffällig interpretiert und der Versicherer im Nachhinein diese umdeutet.

Würde der Versicherte also während der Wartezeit also zum Arzt gehen, geht er damit auch das Risiko ein, dass seine Kopfschmerzen nachträglich als Symptom einer Krebserkrankung gedeutet werden können. Und selbst, wenn er nicht beim Arzt war und bei einer späteren Untersuchung angibt, er hätte z.B. die Kopfschmerzen schon seit längerem immer wieder mal, würde das den Versicherungsschutz gefährden. Das sollte der Vermittler dem Kunden unbedingt erklären.

Psyche ist in der Opti5 ein bisschen mit drin

Anders als es die verbreitete Meinung unter den Vermittlern vermuten mag, sind psychische Störungen und Geisteskrankheiten versichert. Allerdings müssen diese zu einer dauerhaften Betreuung oder Unterbringen führen oder einen dauerhaften Verlust der zeitlichen und räumlichen Orientierung mit sich bringen. Was hier vielleicht zu bemängeln ist: Suizidversuche und dessen Folgen sind ausgeschlossen. Wobei hier wahrscheinlich zu klären wäre, wie es sich verhielte, wenn der Versuch in einen Zustand der Unzurechnungsfähigkeit durchgeführt wurde.

Positiv hervorzuheben sind die versicherten Rehabilitations-Management-Serviceleistungen. Die Barmenia übernimmt zahlreiche Kosten rund um die medizinische Beratung bis zu insgesamt 10.000 Euro.

Unterm Strich

Unterm Strich spielt sich die Barmenia mit dem neuen Tarif Opti5 unter den Multi-Risk-Versicherungen auf Unfallbasis wieder deutlich in den Vordergrund. Besonders die Top-Variante überzeugt mit sinnvollen Verbesserungen bei bezahlbaren Beiträgen.  Diesen Beitrag erhöht die Barmenia nicht jährlich Aber sie behält sich das Recht vor, bei dauerhaft erhöhtem Bedarf anzupassen.

Erkläre ich dem Kunden die Vor- und Nachteile Opti5, spricht nichts dagegen, es als einen ergänzenden Baustein in einem Absicherungs-Konzept anzuwenden.

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Die Biometrie-Welt der Bayerischen https://bsc-gmbh.com/blog/die-biometrie-welt-der-bayerischen/ Fri, 07 Apr 2017 12:05:15 +0000 http://freche-versichert.de/?p=161 Die Biometrie-Welt der Bayerischen hat so einiges zu bieten. Es gibt alles zur Arbeitskraft- und Einkommens-Absicherung. Dass nicht alles für jeden geeignet ist, ist auch klar. Die Berufsunfähigkeits-Versicherung sichert den Beruf ab, die Erwerbsunfähigkeits-Versicherung sichert meine Fähigkeit, ein Einkommen zu erzielen, die Grundfähigkeits-Versicherung sichert meine Grundfähigkeiten finanziell ab und die Schwere-Krankheiten-Versicherung schützt vor der finanziellen [...]

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Die Biometrie-Welt der Bayerischen hat so einiges zu bieten. Es gibt alles zur Arbeitskraft- und Einkommens-Absicherung. Dass nicht alles für jeden geeignet ist, ist auch klar.

Die Berufsunfähigkeits-Versicherung sichert den Beruf ab, die Erwerbsunfähigkeits-Versicherung sichert meine Fähigkeit, ein Einkommen zu erzielen, die Grundfähigkeits-Versicherung sichert meine Grundfähigkeiten finanziell ab und die Schwere-Krankheiten-Versicherung schützt vor der finanziellen Belastung bei einer schweren Krankheit.

Das ist zwar banal, aber dennoch ist bei vielen – Versicherern wie Vermittlern – noch nicht angekommen, dass es neben der Berufsunfähigkeit auch eine Reihe weiterer biometrischer Risiken gibt, die separat über eine passende Absicherungsmöglichkeit zu decken sind.

Gesundheitszustand oder Beruf verbauen derzeit oft finanziell den Zugang zur BU, die immer noch die Königs-Lösung darstellt, weshalb häufig unpassende Produkte als Alternativen gehandelt werden, die höchstens Ausweich- oder Ergänzungsprodukte sind.

Die Biometrie-Welt der Bayerischen: Viele Lösungen für jede Situation

Die Bayerische hat das aber verstanden und bietet die gesamte biometrische Palette in der Biometrie-Welt der Bayerischen aus einer Hand. Deswegen betrachte ich hier auch den BU-Teil der Serie hier im Ganzen.

Das Flaggschiff der Biometrie-Welt der Bayerischen ist die Berufsunfähigkeits-Versicherung BU Prestige. Diese beinhaltet eine Infektionsklausel für alle Berufe, die bei vollständigem Berufs-Verbot die Rentenleistung auslöst. Das kann für einige Berufe interessant sein. Eine Leistung bereits bei teilweisem Berufs-Verbot wäre im Kundensinne wünschenswert.

Bei Anerkenntnis der BU erhält die versicherte Person eine Kapitalleistung in Höhe von 3 Monatsrenten (max. 6.000 Euro). Ist ein Unfall Auslöser für die BU, wird eine zusätzliche Auszahlung in Höhe von  3 Monatsrenten (max. 6.000 Euro) fällig. In beiden Fällen würde die Leistungshöhe gekürzt, wenn die Berufsunfähigkeit weniger als ein Jahr vor Vertragsende einträte, pro fehlenden Monat um ein Zwölftel.

Außerdem wird bei Wegfall der Berufsunfähigkeit eine Wiedereingliederungshilfe in Höhe von 6 Monatsrenten (max. 12.000 Euro) geleistet, sofern die BU wenigstens 3 Jahre bestand. Diese Leistung ist sinnvoll, da der Versicherer nicht auf die Meldepflicht bei gesundheitlicher Verbesserung verzichtet. So wird das Risiko einer möglichen Rückzahlung von Leistung zumindest minimiert.

Eine echte DU-Klausel

Die Dienstunfähigkeits-Klausel ist echt, bietet also dem Versicherer keine Möglichkeit, die Dienstunfähigkeit selbst zu überprüfen. Sie gilt auch für Richter entsprechend, was am Markt eher selten anzutreffen ist. Zu beachten ist, dass Bundeswehr-Einsätze ausgeschlossen sind, sofern es sich nicht um humanitäre Hilfsdienste handelt, weshalb Soldaten nicht primär in die Zielgruppe der Bayerischen fallen.

Die bemerkenswerte Besonderheit der BU Prestige ist allerdings eine Renten-Leistung für 6 Monate (ohne maximale Begrenzung) inkl. Beitragsbefreiung bei Vorliegen einer der versicherten schweren Krankheiten, darunter Herzinfarkt, Krebs und Schlaganfall. Dadurch kann ich die Absicherung der Berufsfähigkeit um ergänzen. Denn einige schwere Krankheiten lösen keine bedingungsgemäße BU aus, sind aber dennoch eine auch finanzielle Belastung.

Grundsätzlich ersetzt diese Leistung keine selbständige Absicherung Schwerer Krankheiten, ist aber eine sinnvolle Ergänzung der BU. Die Bayerische rechnet die Leistung an, falls eine bedingungsgemäße BU aufgrund der Krankheit eintritt.

In der günstigeren Komfort-Variante gibt es diesen Baustein nicht. Auch die Wiedereingliederungshilfe und sonstige Kapitalleistungen entfallen und die Infektionsklausel ist auf Zahnärzte und Humanmediziner beschränkt.

Die günstige Smart-Variante

Die PROTECT BU Smart ist die sparsamste Ausgestaltung einer BU aus der Biometrie-Welt der Bayerischen. Deutlichster Unterschied ist die Möglichkeit der abstrakten Verweisung. Außerdem muss die BU voraussichtlich dauerhaft oder tatsächlich 6 Monate bestehen. Deshalb sollte der Versicherte dennoch nicht bis zum 6. Monat mit der Anmeldung seiner Ansprüche warten, da nur bis zum 3. Monat nach Eintritt der BU rückwirkend geleistet wird, ansonsten wird die Rente erst ab Zeitpunkt der Meldung bezahlt.

Eine Infektionsklausel gibt es nicht und die Dienstunfähigkeits-Klausel ist unecht, der Versicherer kann also das Vorliegen der Dienstunfähigkeit überprüfen; also ob der Versicherte in den letzten 6 Monaten 3 Monate dienstunfähig war und in den nächsten 6 Monaten voraussichtlich nicht wieder voll dienstfähig wird.

Außerdem ist in dieser Variante eine Stundung während der Leistungsprüfung nicht möglich.

Basis-Varianten bieten abgespeckten Schutz

Basis-Varianten in der Berufsfähigkeits-Absicherung sind immer begrüßenswert, da sie dem Kunden eine weitere Möglichkeit der Absicherung der Arbeitskraft geben, bevor ich auf eine eine Erwerbsunfähigkeits (EU)-Versicherung zugreifen muss. Die meisten Basis-BU verzichten nicht auf die abstrakte Verweisung, weshalb sie schon sehr nahe an der Definition der EU liegen, allerdings werden bei der abstrakten Verweisung die Kenntnisse und die Ausbildung der versicherten Person berücksichtigt und eine BU von 50% geprüft, weshalb der Grad der Verweisbarkeit etwas geringer ist.

Die Erwerbsunfähigkeits-Versicherung der Bayerischen

Unterhalb der BU finden sich in der PROTECT-Serie der Bayerischen die PROTECT EU, eine Schwere-Krankheiten-Versicherung namens Premium PROTECT und eine Multi-Risk-Police, die auf Unfallbasis kalkuliert ist, mit dem Namen Multi PROTECT.

Da die Bayerische mit 12 verschiedenen Berufsgruppen rechnet, bietet sich der Versicherer immer wieder als günstige Möglichkeit an. So ist z.B. der Mechatroniker in der gleichen Berufsgruppe wie der Bürokaufmann zu finden. 35-jährig werden hier bis Endalter 67 für 1.000 Euro versicherte Rente in der Prestige-Variante 102,12 Euro (132,62 Euro brutto) fällig (Komfort 82,04 Euro/ 117,20 Euro brutto und Smart 76,03 Euro/ 102,74 Euro brutto).

Der Dachdecker zahlt bis Endalter 60 147,82 Euro (191,98 Euro brutto) für Prestige, 82,04 Euro (175,95 Euro brutto) für Komfort und immer noch 113,92 Euro (153,95 Euro brutto) für die Smart-Variante. Die EU PROTECT würde hier mit 31,24 Euro (45,28 Euro) deutlich weniger kosten. Bei der EU der Bayerischen ist anzumerken, dass ab einer prognostizieren Erwerbsunfähigkeit von 3 Jahren bzw. einer tatsächlichen EU von 18 Monaten geleistet würde. Erwerbsunfähig ist, wer nicht mehr in der Lage ist, eine Tätigkeit des allgemeinen Arbeitsmarktes für mindestens 2 Stunden auszuüben.

Die Schwere Krankheiten-Absicherung ist deswegen hervorzuheben, weil sie klassisch kalkuliert ist. Der Kunde trägt also nicht das Anlagerisiko. Bei den fondsbasierten Varianten der Mitbewerber kann es hingegen schon passieren, dass der Beitrag sich erhöht, weil der Fonds nicht gut läuft. Oder noch schlimmer: Im Leistungsfall würde die Versicherungssumme gekürzt.

Die Multi-Risk-Absicherung der Bayerischen gibt es auch noch. Bei der Multi-Risk muss aber dem Vermittler und dem Kunden klar sein, dass der Schutz stark eingeschränkt ist. Es ist eine Notlösung.

Unterm Strich ist es gut, wenn die Bayerische sich so breit aufstellt. So lässt sich immer eine passende und bezahlbare Lösung finden.

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Wie lässt sich bei der BUV kreativ Beitrag sparen? https://bsc-gmbh.com/blog/einkommenssicherung/ Fri, 07 Apr 2017 12:01:59 +0000 http://freche-versichert.de/?p=132 Die Vielfalt der Produktpalette im Bereich der biometrischen Risiken nimmt immer mehr zu und ist mittlerweile nur noch für die wenigsten oder nur mit Hilfe von Vergleichsprogrammen zu übersehen. Besonders preisgünstige Ausweichprodukte in der Einkommenssicherung wie Grundfähigkeits-Versicherungen, Dread Disease-Policen oder Multi-Risk-Policen, in Maßen auch Erwerbsunfähigkeits-Versicherungen erobern stetig Marktanteile. Dabei bleibt nach wie vor unbestritten, dass [...]

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Die Vielfalt der Produktpalette im Bereich der biometrischen Risiken nimmt immer mehr zu und ist mittlerweile nur noch für die wenigsten oder nur mit Hilfe von Vergleichsprogrammen zu übersehen. Besonders preisgünstige Ausweichprodukte in der Einkommenssicherung wie Grundfähigkeits-Versicherungen, Dread Disease-Policen oder Multi-Risk-Policen, in Maßen auch Erwerbsunfähigkeits-Versicherungen erobern stetig Marktanteile. Dabei bleibt nach wie vor unbestritten, dass die Berufsunfähigkeits-Versicherung den umfangreichsten Schutz bietet und auch weiterhin ohne Alternative bei der Absicherung der Arbeitskraft ist.

Einkommenssicherung wird im Top-Segment teurer

Aber ebenso ist bekannt, dass sich durch den unumkehrbaren Trend der Berufsgruppen-Differenzierung dieser existenzielle Schutz der Einkommenssicherung für viele Berufe ins Unbezahlbare verteuert hat. Wer dann aus finanziellen Gründen auf ein Ausweichprodukt aus dem Bereich der funktionellen Invaliditätsabsicherung setzt, trägt einen großen und schwer kalkulierbaren Teil des Risikos wieder selbst.

Die temporäre BU ist derzeit die einzige Lösung am Markt, die vollen Schutz auf Zeit bietet und einen Preisvorteil verspricht. Leider ist hier die Auswahl nicht gerade groß. Seit 2018 gibt es überhaupt keine mehr. Leider. Ein Vergleichsprogramm ist also vorerst nicht notwendig, wenngleich einige der geläufigen Programme die temporäre BU optional mit in den Vergleich mit aufnehmen können.

Darüber hinaus kann man die Prämie einer BU nur durch weniger Rente oder kürzere Laufzeit drücken. Beide Varianten bergen ein Risiko, das nur im zweiten Fall und auch da nur bedingt kalkulierbar ist.

Die Aufgabe ist es also, mit den vorhandenen Produkten und Tarifen eine Lösung zu konstruieren, die preisgünstiger ist, aber das selbst zu tragende Risiko gut kalkulierbar.

Lösung über Laufzeitverkürzung

Unter dem Strich nicht preisgünstiger, aber vom Kunden eher akzeptiert ist die Lösung, die Laufzeit zu verkürzen und den ersparten Beitrag in eine Rentenversicherungen mit Beginn der flexiblen Rentenphase ab 62 zu stecken, um im Falle einer BU ab dem 62. Lebensjahr den entstandenen Fehlbetrag abzufedern.

Rechnet man für einen 34-jährigen Mechatroniker eine BU-Rente bis zum 67. mit 1.000 €, dann kostet diese beim günstigsten Anbieter, der alle vorgegeben Bedingungen erfüllt, 95,42 €. Die 1000 € decken sicherlich nicht die entstehende Lücke bei Berufsunfähigkeit und sind hier nur zur Veranschaulichung gewählt.  Bei einer verkürzten Versicherungs- und Leistungsdauer bis zur Vollendung des 62. Lebensjahres liegt die Investition bei 63,13€. Das ist eine Ersparnis von ca. 34%. Legt der Mechatroniker die ersparten ca. 35 € in einer fondsgebundenen Rente an, die 6% vor Kosten schafft, dann bekommt er eine Rente zwischen 80-90 € monatlich. Sofern er nicht BU wird, freut ihn das. Der Pferdefuß an dieser Lösung ist aber, dass eine Berufsunfähigkeit mit zunehmendem Alter immer wahrscheinlicher wird.

Einkommenssicherung über zwei Verträge

Eine interessante Variante dieser Lösung ist die Verteilung der Einkommenssicherung auf zwei Verträge. Einer mit Laufzeit bis 67, der andere mit Laufzeit bis 61.

Dieses Gedankenspiel muss bei der Einkommenssicherung individuell geprüft werden. Es bezieht gesetzliche Ansprüche aus der Renten- und Sozialversicherung mit ein. Dabei ist immer zu bedenken, dass sich die Höhe der Ansprüche je nach verdienten Entgeltpunkten und Lebensalter ändern kann und auch der gesetzliche Rahmen generell nicht für alle Zeiten in Stein gemeißelt ist. Aber als Inspiration ist es ein sehr interessanter Gedanke und zeigt, welche Möglichkeiten es gäbe.

Für dieses Beispiel legen wir einen durchschnittlichen Arbeitnehmer mit einem Bruttogehalt von 2.500 € zugrunde. Daraus ergäbe sich eine Altersrente nach 45 Jahren von ca. 1.100€ brutto. Arbeitslosengeld I läge bei etwa 1.000€, wenn wir von einem kinderlosen und alleinstehenden Arbeitnehmer ausgehen. Es verbietet sich zwar, mit einer Erwerbsminderungsrente zu rechnen, aber der Vollständigkeit halber sein erwähnt, dass diese derzeit durchschnittlich bei ca. 650 € brutto liegt. Bei einer Erwerbsminderung ab dem 63. Lebensjahr könnte unser Durchschnittsverdiener sogar ca. 900€ Rente brutto beziehen.

Besonders sinnvoll ist es übrigens, den Bedarf anhand der Ausgaben zu prüfen. Die Ausgaben, die ich wegen meiner Kinder habe, habe ich ziemlich sicher nicht bis 67. Also kann ich diesen Teil deutlich kürzer absichern.

Einberechnung staatlicher Ansprüche

Dieser Lösungsansatz arbeitet mit einem Hauptvertrag der ca. 65% der benötigten Summe abdeckt. Der Gedanke, der dahinter steckt, ist folgender: Bin ich älter als 58, kann ich 2 Jahre Arbeitslosengeld beziehen. Dieses Geld sollte ich dann ansparen, um die 2 Jahre von 61 bis 63 zu überbrücken. Ab 63 erfolgt nämlich bei Arbeitslosigkeit eine Zwangsverrentung. Und sofern ich BU wäre, aber nicht erwerbsgemindert, bin ich faktisch arbeitslos. Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung liegt das Durchschnittsalter der unfreiwilligen Frührentner sogar bei 51 Jahren. Also ist diese verfrühte Rente durchaus etwas, das man in die Kalkulation einfließen lassen kann.

Der Abschlag bei Zwangsverrentung beträgt für alle ab 1964 geborenen 14,4%. Hinzukommt, dass mir im Falle des Durchschnittsverdieners für die Jahre vom 63 bis 67 vier Entgeltpunkte fehlen. Nach jetzigem Stand ist ein Entgeltpunkt in Westdeutschland 28,61 € und im Osten 26,39 € wert. Also würde unser Kunde in diesem Beispiel mit 63 eine Rente von ca. 820 € brutto bekommen.

Mögliche Überversorgung

Nun hätte ich mit den 65% der abgesicherten BU-Rente eine Überversorgung. Diese ist aber auch dringend notwendig, um die gekürzte gesetzliche Altersvorsorge privat auszugleichen. Wer hier sportlicher denkt, darf selbstverständlich den Hauptvertrag auf 50% oder weniger senken. Allerdings erhöht sich dadurch das Risiko, dass ich im Zweifel selbst zu tragen habe.

Werde ich deutlich jünger BU, muss die Rentenhöhe beider Verträge ausreichen, um die entstehende Lücke zu schließen.

Beziehe ich zusätzlich Erwerbsminderungsrente ist die Situation der Einkommenssicherung noch besser.

Und die Fälle, die berufsunfähig sind, aber dennoch in einem anderen Job bis zu 80% des alten Gehalts verdienen, haben mit hoher Wahrscheinlichkeit eher keine finanziellen Sorgen im Vergleich zu vorher.

Beispielrechnung

Rechnet man wieder für einen 34-jährigen Mechatroniker bleibt es bei dem oben genannten 95,42 €. Teilt man die Verträge in einen mit 650 € bis Endalter 67 und einen zweiten mit 350€ bis Endalter 61, spart sich der Kunde etwa 14%. Er müsste 62,31 € für den Hauptvertrag bezahlen und 20,09 € für den Kurzläufer. Wenn man als Endalter für den kürzeren Vertrag das 63. Lebensjahr wählt, bliebe immer noch eine Ersparnis von ca. 10%. Dieser Vertrag würde bei gleichen Versicherer 23,94 € kosten.

Ersparnis durch jährliche Zahlweise

Eine weitere Ersparnis von bis zu 5% (abhängig vom Versicherer) ließe sich erreichen, wenn ich die jährliche Zahlweise wähle. Erfahrungsgemäß werden aber die Kunden, die auf Beitragsersparnis wertlegen, nur schwer in der Lage sein, den erforderlichen Beitrag zu leisten. Derzeit wäre sogar die Aufnahme eines Kredites günstiger, um den Jahresbeitrag zu begleichen. Über 30-40 Jahre Laufzeit lässt sich aber keinesfalls sagen, ob es auch dauerhaft so bleiben wird.

Risikobereitschaft in der Einkommenssicherung

Je nach Risikobereitschaft, ließe sich das gleich Modell auch mit einer temporären BU oder einer Kombination aus einer temporären und einer dauerhaften BU durchrechnen. Einkommenssicherung ist eben immer individuell.

In Einzelfällen kann es auch sinnvoll sein, dass Verhältnis der Rentenhöhe zwischen Hauptvertrag und dem kürzeren Vertrag zu verändern, je nachdem, wie man vielleicht schon vorgesorgt hat.

Auch in diesem Fall wäre es ratsam, die ersparte Prämie zusätzlich in eine Altersvorsorge anzulegen. Wenngleich hier die Notwendigkeit geringer ist als bei generellen Verkürzung der Laufzeit.

Je weniger Spielraum, desto gefährlicher

Bei allen Modellen, die auf Kante genäht sind, muss man unbedingt bedenken, dass eine empfindliche Versorgungslücke bei Gesetzesänderungen und vor allem bei einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit entstehen kann.  Eine lückenlose Dokumentation der Beratung ist hier die Voraussetzung.

Fazit

Das Konstrukt ist durchaus gewagt. Aber kann im Einzelfall die bessere Lösung zu einer noch günstigeren Einkommenssicherung über Ausweichprodukte aus der funktionellen Invaliditätsabsicherung sein. Der Vorteil des Kunden ist bei dieser Lösung gegenüber Produkten aus dem Bereich der funktionellen Invalidität der deutlich bessere Schutz, die relativ einfache Kalkulierbarkeit des verbleibenden Risikos und eine erhöhte Altersvorsorge, wenn keine Berufsunfähigkeit eintritt.

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Arbeitskraftabsicherung muss für alle bezahlbar sein https://bsc-gmbh.com/blog/arbeitskraftabsicherung/ Fri, 07 Apr 2017 12:01:16 +0000 http://freche-versichert.de/?p=134 Die drei großen Trends bei der Arbeitskraftabsicherung sind immer hochwertigere Lösungen in der Berufsunfähigkeitsversicherung und immer mehr Grundfähigkeits-Versicherungen. Auslöser hierfür ist der dritte Trend zu immer mehr Berufsgruppen. Letzterer ist unumkehrbar und wird sich höchstwahrscheinlich noch verschärfen, da die Versicherer seit dem 01. Januar 2015 auf zwei Drittel der bisherigen Risikoüberschüsse verzichten müssen. Das lässt [...]

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Die drei großen Trends bei der Arbeitskraftabsicherung sind immer hochwertigere Lösungen in der Berufsunfähigkeitsversicherung und immer mehr Grundfähigkeits-Versicherungen. Auslöser hierfür ist der dritte Trend zu immer mehr Berufsgruppen.

Letzterer ist unumkehrbar und wird sich höchstwahrscheinlich noch verschärfen, da die Versicherer seit dem 01. Januar 2015 auf zwei Drittel der bisherigen Risikoüberschüsse verzichten müssen. Das lässt sich nur durch eine bessere Risikoselektion auffangen. Das bedeutet einerseits strengere Gesundheitsprüfungen und andererseits eine genauere Differenzierung der Berufsgruppen, sprich: noch mehr Berufsgruppen.

Und es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis es die BU gibt, die ab dem 43. Krankheitstag leistet, auch bei Schweren Krankheiten, bei einem Grad der Behinderung von über 50% sogar lebenslang und sich nach dem 67. Lebensjahr in eine ausfinanzierte Pflegerente wandelt, die ab Pflegegrad 1 die versicherte Rente leistet.

Weniger ist in der Arbeitskraftabsicherung mehr

Doch dieser Trend zu noch mehr Premium in der Arbeitskraftabsicherung ist nur für die wenigsten finanzierbar. Schon jetzt zeichnet sich eine 2-Klassen-Gesellschaft innerhalb der Arbeitskraftabsicherung ab. Auf der Sonnenseite ist die Berufsgruppe 1+++, die sich mit günstigen Prämien Top-Versicherungsschutz einkaufen kann, der nichts zu wünschen übrig lässt. Auf der anderen Seite steht der Rest. Die Berufsgruppen 1 und 2 können wählen zwischen teurem Top-Schutz oder bezahlbaren Kompromissen, während die Berufsgruppe 3 schon definitiv aus dem BU-Segment fällt und auf Grundfähigkeits- oder Multi-Risk-Versicherungen ausweichen muss.

Aber gerade durch eine Abkehr von den Premium-Lösungen ließe sich in der Arbeitskraftabsicherung für viele eine passende Lösung finden.

Schlechter ist das neue Besser in der Arbeitskraftabsicherung

Um die Menschen besser abzusichern, sind bezahlbare, schlechtere Lösungen gefragt. Aber schlechter ist nicht gleich schlecht, sondern einfach weniger. Denn wenn man eine günstige BUV-Lösung für die Berufsgruppen 2-3 am Reißbrett entwerfen würde, dürfte man unter keinen Umständen an der Qualität der Bedingungen sparen. Die entscheidenden Definitionen dürfen keinen Spielraum für Interpretationen bieten. Schlechte Bedingungen sind wahrscheinlich häufiger ein Problem im Leistungsfall als der geringere Leistungsumfang. Deswegen ist durch eine Reduzierung der Leistungsauslöser und der Leistungen eine günstigere Prämie erreichbar, ohne den Schutz der Arbeitskraft generell zu gefährden.

Wie sollte also eine günstige Berufsunfähigkeitsversicherung aussehen?

Hierzu muss als erstes untersucht werden, welche Bausteine in der Arbeitskraftabsicherung tatsächlich prämienrelevant sind. Einige der Leistungsauslöser, die standardmäßig in den Bedingungen zu finden sind, haben keinerlei Einfluss auf die Prämie. Sie kommen eh nie zum Tragen. Manche sind auch nur für bestimmte Berufe sinnvoll.

Alle prämienrelevanten Bausteine müssen aber in Frage gestellt werden. Ist eine AU-Klausel tatsächlich notwendig? Oder der Pflegebaustein? Alles, was über die Definition des Leistungsfalles als Verlust von  50% der Berufsfähigkeit hinausgeht, muss untersucht werden. Auch die als unverzichtbar geltende Klausel zur abstrakten Verweisung darf zu diesem Zweck kein Tabu-Thema sein.

Was ist für wen wichtig?

Aber auf der anderen Seite muss geprüft werden, was für die anvisierte Zielgruppe relevant sein könnte. Verzicht auf Leistungsfreiheit bei grober Fahrlässigkeit, Verzicht auf Meldepflicht bei gesundheitlicher Verbesserung und Prüfung des zuletzt ausgeübten Berufes, so wie er ohne gesundheitliche Einschränkungen ausgestaltet war, sind drei Punkte, die gerade bei körperlichen Berufen von einiger Bedeutung sind. Grobe Fahrlässigkeit wegen der erhöhten Verletzungsgefahr am Arbeitsplatz. Verzicht auf Meldepflicht, weil man in einem körperlichen Beruf unter Umständen beinahe ohne Einschränkung im Alltag BU sein kann und so nur schwer feststellen kann, ob noch 50% BU vorliegen. Die genaue Definition der versicherten Tätigkeit ist deswegen wichtig, weil man bei Beginn eines Gebrechens oder einer Erkrankung in stark körperlichen Berufen leicht noch eine Zeit lang mit anderen Tätigkeiten innerhalb des Unternehmens beschäftigt werden könnte, bevor man wirklich nicht mehr arbeiten kann und ein Leistungsantrag eingereicht wird.

Welche Risiken in der Arbeitskraftabsicherung kann ich selbst tragen?

Darüber hinaus muss man prüfen, welche Leistungsminderungen tragbar wären. Ein gutes Beispiel für eine bedarfsgerechte Minderung des Leistungsumfanges ist die temporäre BU. Diese leistet nur über einen bestimmten Zeitraum aufgrund von Berufsunfähigkeit. Danach prüft der Versicherer auf Erwerbsunfähigkeit. Es wäre auch vorstellbar, eine Leistungsdynamik in den letzten 10 Versicherungsjahren automatisch abzusenken oder herausfallen zu lassen.

Grundsätzlich muss man hier prüfen, welche Risiken ich selbst zu tragen bereit wäre.

Auch muss man darüber nachdenken, den Abstand zwischen Erwerbsunfähigkeitsversicherung und BU zu verringern. Denkbar wäre eine EU, die bereits voll leistet, wenn man dem allgemeinen Arbeitsmarkt keine 5 Stunden am Tag mehr zur Verfügung stehen kann. Dieses Kriterium wäre sicher in einigen Berufen der Berufsgruppen 2-3 sehr nahe an einer Berufsunfähigkeit.

Bis dahin muss der Makler kreativ sein, um die Berufsgruppe 3 bedarfsgerecht zu versichern. Ein 34-jähriger Dachdecker darf für 1000 € Rente bis Endalter 62 für eine BU mindestens 150 € in die Hand nehmen. Kombiniert man eine vernünftige EUV (EA 62, ca. 50 €) mit einer Dread Disease (EA 67, ca. 40 €), dann hat man einen vergleichbaren Schutz für 60 € weniger. Immer noch eine Menge Geld. Ich kann auch eine sehr eingeschränkte EU (EA 62, ca. 38 €) mit einer funktionellen Invaliditätsabsicherung auf Unfallbasis (EA 67, ca. 23 €) kombinieren und habe eine Grundsicherung inkl. Psyche durch die EUV. Wer den Überblick hat, dem steht ein großer biometrischer Experimentier-Kasten zur Verfügung. Auch hier muss man als Makler immer daran denken, dass individuelle Lösungen auch individuell dokumentiert werden müssen.

Fazit

Generell ist es erfreulich, dass es mittlerweile so viele Ausweich- und Ergänzungsprodukte am Markt gibt, auch wenn eine kundengerechte Beratung dadurch deutlich anspruchsvoller wird. Allerdings gilt es jetzt für die Versicherer, im nächsten Schritt die immer größer werdende Schlucht zwischen den 1+++- und den BG 3-Berufen zu schließen. Nur so kann eine flächendeckende Absicherung der Arbeitskraft über alle Berufsgruppen erreicht werden.

 

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