Erwerbsunfähig Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/tag/erwerbsunfaehig/ Finanzieren. Investieren. Versichern. Vorsorgen. Thu, 08 Aug 2019 13:18:23 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://bsc-gmbh.com/wp-content/uploads/2024/11/cropped-Icon-Website-32x32.png Erwerbsunfähig Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/tag/erwerbsunfaehig/ 32 32 Wann zahlt die Erwerbsunfähigkeitsversicherung? https://bsc-gmbh.com/blog/wann-zahlt-die-erwerbsunfaehigkeitsversicherung/ Thu, 08 Aug 2019 13:18:23 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=34756 Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist sicherlich besser als ihr Ruf. Aber wann zahlt die Erwerbsunfähigkeitsversicherung? Muss ich wirklich mit dem Kopf unterm Arm ankommen? Ich versuche, das mal so zu erklären, dass es jeder versteht. Wann zahlt die Erwerbsunfähigkeitsversicherung? Zunächst einmal muss ich verstehen, dass die staatliche Erwerbsminderungsrente ähnlich ist, aber eben doch anders. Beide leisten, wenn [...]

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Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist sicherlich besser als ihr Ruf. Aber wann zahlt die Erwerbsunfähigkeitsversicherung? Muss ich wirklich mit dem Kopf unterm Arm ankommen? Ich versuche, das mal so zu erklären, dass es jeder versteht.

Wann zahlt die Erwerbsunfähigkeitsversicherung?

Zunächst einmal muss ich verstehen, dass die staatliche Erwerbsminderungsrente ähnlich ist, aber eben doch anders. Beide leisten, wenn ich am allgemeinen Arbeitsmarkt nicht mehr arbeiten kann. Der allgemeine Arbeitsmarkt umfasst alle Berufe, die nicht behindertengerecht sind. Oder sogenannte Schon- oder Nischenarbeitsplätze. Manchmal wird auch vom 2. Arbeitsmarkt gesprochen. Damit sind Arbeiten gemeint, die grundsätzlich auch Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen verrichten können. Oder eben Arbeiten, die extra so gestaltet sind, damit Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen sie ausführen können. Zum Beispiel durch eine spezielle Betreuung. Aber auch das Thema Inklusion spielt hier eine große Rolle.

Alle anderen Arbeiten zählen also zum allgemeinen Arbeitsmarkt. Im Extremfall kann das sogar der viel zitierte Pförtner sein. Da kommt es eben auf die tatsächliche Ausgestaltung der Arbeit an. Aber so als unteres Ende können wir uns mal den Pförtner vorstellen. Erst, wenn ich nicht mehr als Pförtner arbeiten kann, zahlt die Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Und auch die Erwerbsminderungsrente vom Staat.
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Wie lange muss ich erwerbsunfähig sein?

Die staatliche EMI zahlt bereits die Hälfte, wenn ich keine 3-6 Stunden am Tag mehr arbeiten kann. Das sind immer so zwischen 80-90% der Neuzugänge. Die volle Rente zahlt der Staat erst, wenn du keine 3 Stunden mehr arbeiten kannst. Das sind so etwa 80-90% aller laufenden Zahlungen im Bestand der deutschen Rentenversicherung. Hört sich komisch an, lässt sich aber erklären. Wenn ich nämlich keine 3-6 Stunden mehr arbeiten kann, hab ich nach einem Jahr Anspruch auf die volle EMI. Aber nur, wenn der Arbeitsmarkt verschlossen ist. Das bedeutet, dass ich keinen Job bekomme.

Bei der privaten EUV kann der Versicherer bestimmen, wann er zahlt. Marktstandard sind aber die drei Stunden täglich. Und trotzdem muss ich aufpassen. Es gibt auch Anbieter, die erst leisten, wenn ich nur noch 2 Stunden am Tag oder 7 Stunden die Woche arbeiten kann.

Sowas wie den verschlossenen Arbeitsmarkt gibt es da nicht.

Dann zahlt die Erwerbsunfähigkeitsversicherung also nie?

Das Bild mit dem Kopf unterm Arm drängt sich hier schon auf. Aber laut der Deutschen Rentenversicherung ist jeder Vierte mal erwerbsgemindert. Und die DRV hat keinen Grund anzugeben.

Woran mag das liegen? Ganz einfach. Die meisten Fälle sind auf psychische Erkrankungen zurückzuführen. Denn wer aus psychischen Gründen nicht mehr in seinem Job arbeiten kann, kann es in der Regel in keinem Job mehr.

Das macht auch die Erwerbsunfähigkeitsversicherung zur Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Denn beide leisten bei jeder Form von gesundheitlicher Einschränkung.

Warum brauch ich eine private Absicherung?

Auch keine schlechte Frage… Grundsätzlich leistet die staatliche EMI früher als die private EUV. Allerdings ist die Leistungshöhe zu niedrig. Der Durchschnitt liegt unter 800 Euro. Bei der halben EMI gibt es logischerweise nur die Hälfte. Persönlich kann ich mit ungefähr 35% von meinem Gehalt rechnen. Das wird normalerweise nicht reichen.

Deswegen ist eine private Absicherung notwendig. Damit ich keine finanziellen Probleme bekomme.

Wer braucht eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung?

Wie wir jetzt wissen, zahlt die Erwerbsunfähigkeitsversicherung erst, wenn ich überhaupt nix mehr arbeiten kann. Also ist sie für alle geeignet, die schon in verschiedenen Jobs gearbeitet haben, mehrere Ausbildungen durchgemacht haben oder einfach offen für eine Umschulung sind.

Ich trage dann für die Zeit, bis ich wieder eine Arbeit habe oder die Umschulung vorbei ist. Die Agentur für Arbeit gibt es auch noch. Das kann ich einkalkulieren.

Für handwerkliche Berufe drängt sich die Versicherung allein schon deswegen auf, weil sie auch mal für ein Drittel einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu haben ist. Aber Geiz ist halt nicht geil, sondern gefährlich. Vor allem, wenn es um Qualität und sowas Wichtiges wie die Absicherung meiner Ausgaben geht.

Aber ich kann ja mal für mich prüfen, ob ich umschulen würde, wenn ich meinen Beruf nicht mehr ausüben könnte. Ich denke, die wenigsten würden sich ein Netflix-Abo holen und den Rest des Lebens chillen. Selbst wenn es finanziell möglich wäre.

Wenn ich also bereit wäre umzuschulen, dann ist die Berufsunfähigkeitsversicherung vielleicht sogar überhaupt nicht meine Versicherung.

Unterm Strich

OK, wenn die BUV zahlt, zahlt die Erwerbsunfähigkeitsversicherung nicht zwangsläufig auch. Es ist sogar wahrscheinlich, dass sie es in den meisten Fällen nicht tut. Aber wenn alle sagen, dass psychische Erkrankungen bei der Berufsunfähigkeitsversicherung der häufigste Auslöser sind, dann zahlt die Erwerbsunfähigkeitsversicherung zumindest in diesen Fällen genauso gut. Und wenn ich Handwerker bin und ein bisschen Geld auf der Seite habe, ist die EUV zumindest eine Überlegung wert.

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Welche Produkte sind eine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung? https://bsc-gmbh.com/blog/welche-produkte-sind-eine-alternative-zur-berufsunfaehigkeitsversicherung/ Thu, 18 Jul 2019 11:37:45 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=33596 Die BUV ist vielen zu teuer, andere bekommen aus gesundheitlichen Gründen keine. Deshalb höre ich immer wieder die Frage, ob es eine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung gibt. Und tatsächlich gibt es nicht nur eine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung, sondern mehrere. Und wenn ich weiß, wie diese Alternativen  funktionieren, dann weiß ich auch, worauf ich mich einlasse. Klick [...]

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Die BUV ist vielen zu teuer, andere bekommen aus gesundheitlichen Gründen keine. Deshalb höre ich immer wieder die Frage, ob es eine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung gibt. Und tatsächlich gibt es nicht nur eine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung, sondern mehrere. Und wenn ich weiß, wie diese Alternativen  funktionieren, dann weiß ich auch, worauf ich mich einlasse.

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Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist eine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Die erste Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Wie auch die BUV hat sie einen offenen Leistungsauslöser. Es ist komplett egal, welche gesundheitliche Einschränkung ich habe. Die Versicherung leistet, wenn ich wegen Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfall außerstande bin, mehr als 3 Stunden täglich am allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten zu können. Das ist auch der große Unterschied zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Es ist egal, was ich arbeite und ob ich noch Geld verdiene oder welche Ausbildung ich habe. Wenn es einen Beruf gibt, in dem ich noch länger als drei Stunden täglich arbeiten könnte, bekomme ich keine Rente.

Das dürften in erster Linie psychische Erkrankungen sein. Denn bei einer psychischen Erkrankung bin ich in der Regel nicht mehr in der Lage überhaupt irgendwas zu arbeiten. Den Statistiken zufolge sind gut 40% der Fälle auf psychische Erkrankungen zurückzuführen. Der Rest dürften ziemlich heftige körperliche Einschränkungen sein.

Behindertengerechte oder Schon- und Nischenarbeitsplätze gehören nicht zum allgemeinen Arbeitsmarkt. Das ist zwar keine allzu große Einschränkung, aber immerhin.

Ich müsste also umschulen. Und idealerweise auch noch das Geld haben, um für diese Zeit über die Runden zu kommen. Die Agentur für Arbeit unterstützt mich zwar, aber eine Lücke von ungefähr 25% könnte schon mal bleiben.

Die Grundfähigkeitsversicherung als Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Wenn wir diesen Weg einschlagen, sollte jedem klar sein, dass das nur mit hervorragender Beratung möglich ist. Mal schnell online eine Grundfähigkeitsversicherung als Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, kann böse enden.

Denn die GFV hat keinerlei Bezug zu meinem Beruf. Auch nicht zum allgemeinen Arbeitsmarkt. Und es sind auch nicht einfach alle Krankheiten versichert. Psychische Erkrankungen führen nur dann zur Leistung, wenn ich deswegen einer Betreuung bedarf. Sieht also auf den ersten Blick nicht aus, wie eine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung.

Und auch auf den zweiten Blick nicht sofort.

Die große Gemeinsamkeit sehen wir im Leistungsfall. In der BUV und der GFV muss ich zunächst mal beweisen, dass ich eine gesundheitliche Einschränkung habe. In der Berufsunfähigkeitsversicherung muss ich dann über eine Tätigkeitsbeschreibung nachweisen, was ich zuletzt in gesunden Tagen gearbeitet habe.

Was ist der Leistungsauslöser in der Grundfähigkeitsversicherung?

Diese Tätigkeitsbeschreibung entfällt in der GFV. Denn die versicherten Grundfähigkeiten sind in den Bedingungen beschrieben. Die Grundfähigkeitsversicherung ist also eine BUV mit eingeschränktem Schutz bei psychischen Erkrankungen und einer vorgegebenen Tätigkeitsbeschreibung. Im Leistungsfall muss ich beweisen, dass ich keine 400m mehr gehen kann oder mich nicht mehr Knien oder Bücken kann.

Wenn ich jetzt eine tatsächliche Tätigkeitsbeschreibung erstelle und vergleiche, wo es Schnittmengen zwischen meinem Beruf und den Leistungsauslösern in der GFV gibt, kann ich grob festlegen, zu wie viel Prozent die Versicherung der Berufsunfähigkeitsversicherung im Leistungsumfang gleicht.

Und wenn ich das dann ins Verhältnis zur Beitragsersparnis setze, kann ich entscheiden, ob mir der bessere Schutz den Mehrbeitrag wert ist.

Denn am Ende darf jeder selbst entscheiden, wie er sich versichern will. Er muss nur wissen worauf er sich einlässt. Dann kann es auch bei einer Alternative keine böse Überraschung geben.

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Was von der BU-Rente übrig bleibt… https://bsc-gmbh.com/blog/was-von-der-bu-rente-uebrig-bleibt/ https://bsc-gmbh.com/blog/was-von-der-bu-rente-uebrig-bleibt/#comments Wed, 17 Apr 2019 07:39:30 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=27064 Ich werde oft gefragt, was von der BU-Rente übrig bleibt. Denn ich muss doch sicher Steuern zahlen. Die Frage gefällt mir so gut, weshalb ich sie auch ausführlich in meinem Buch, das 2015 erschienen ist, beschrieben hab. Sogar noch bevor ich die Frage das erste Mal gehört habe. Ich hab mich nämlich selbst gefragt, was [...]

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Ich werde oft gefragt, was von der BU-Rente übrig bleibt. Denn ich muss doch sicher Steuern zahlen. Die Frage gefällt mir so gut, weshalb ich sie auch ausführlich in meinem Buch, das 2015 erschienen ist, beschrieben hab. Sogar noch bevor ich die Frage das erste Mal gehört habe. Ich hab mich nämlich selbst gefragt, was von der BU-Rente übrig bleibt.

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Die Berufsunfähigkeitsversicherung dient grundsätzlich der Deckung meiner Ausgaben. Ich darf nicht versichern, was ich einnehme, sondern was ich ausgebe. Und da gehören Steuern und Sozialabgaben dazu. Aber die sind nicht immer gleich… Es kommt eben drauf an 😉

Was von der BU-Rente übrig bleibt. Nach Steuern…

Die BU-Rente wird grundsätzlich nach §55 der Einkommenssteuerdurchführungsverordung versteuert. Da gibt es ne Tabelle. Grob kann ich mir das aber so merken. Ich muss immer so viel Prozent versteuern, wie der BU-Vertrag noch in Jahren läuft. Bis zu 30 Jahren Restlaufzeit kann ich immer 1% dazuzählen. Bei längeren Laufzeiten kann ich eins abziehen.  Wenn ich also berufsunfähig bin und der Vertrag noch 12 Jahre läuft, dann muss ich 13% meiner Rente versteuern. Und das mit meinem persönlichen Steuersatz. Den kenn ich nicht. Den müsst ihr selber kennen 🙂

Angenommen, ich hab 2.500 Euro BU-Rente versichert und ich werde mit 37 BU. Läuft der Vertrag bis 67, werden von den 2.500 Euro 30% versteuert. Das sind 750 Euro. Angenommen, ich zahle 40% Steuern, wären das 360 Euro. Der Freibetrag liegt aber bei über 9.000 Euro im Jahr. Ich zahle also überhaupt keine Steuern. Ich darf alles behalten? Wohl eher nicht…

Was von der BU-Rente übrig bleibt. Nach Sozialabgaben.

Was von der BU-Rente übrig bleibt hängt auch davon ab, wie ich versichert bin. Angenommen, ich habe keine Einnahmen außer meiner BU-Rente, hab ich ein Problem. Ich bin nicht mehr gesetzlich versichert. Ich muss mich freiwillig gesetzlich versichern. Und das Blöde an der freiwilligen gesetzlichen Versicherung ist, dass ich für alle Einnahmen Beitrag zahlen muss. Und um Nachfragen vorzubeugen: Alle bedeutet alle! Mieteinnahmen, Unterhaltszahlungen, Versicherungsleistungen… Alle eben.

Der Mindestbeitrag bemisst sich aus einem Drittel der Bezugsgröße nach §18 SGB IV. Das sind derzeit 1.038 Euro. Wenn ich also eine geringere Rente versichert habe, muss ich trotzdem bezahlen, als wäre die Rente bei 1.038 Euro.

Die Krankenkasse verlangt mal mehr mal weniger. Aber ich muss selbstverständlich den vollen Beitrag zahlen. Ich hab ja keinen Arbeitgeber, der die andere Hälfte zahlen würde. Ich habe dann grob 18% an Sozialabgaben. Von 1.000 Euro BU-Rente gehen also 180 Euro weg und mir bleiben 820 Euro. Das Bild ändert sich übrigens nicht, wenn die Berufsgenossenschaft was zahlt.

Muss ich immer alles selbst zahlen?

Ich muss selbstverständlich nicht immer alles selbst zahlen. Wenn ich mich arbeitssuchend melde und eine Rente vom Amt beziehe, zahlt das Amt auch die Beiträge zur Krankenkasse. Und wenn ich eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente, ist in der Regel auch alles gut. Die hat nebenbei nix mit der privaten Erwerbsunfähigkeits-Versicherung zu tun. Ich muss lediglich in der zweiten Hälfte meines Arbeitslebens zu mindestens 90% gesetzlich krankenversichert gewesen sein. Dann bin ich als Rentner pflichtversichert und die Beiträge werden nur auf die EMI erhoben. Und davon nur die Hälfte. Die andere zahlt der Staat. Meine BU-Rente bleibt verschont 🙂

Auch gut ist, wenn ich verheiratet bin und mein Ehepartner arbeitet. Dann bin ich familienversichert. Aber nur für den unwahrscheinlichen Fall, dass meine BU-Rente unter einem Siebtel der Bezugsgröße nach §18 SGB IV liegt. Das steht so im §10 SGB V. Familienversicherung geht also nur bei Beitragsbefreiungen und Renten, die grob gesprochen unter 450 Euro liegen.

Unterm Strich

Was von der BU-Rente übrig bleibt, hängt davon ab, ob ich nur berufsunfähig bin oder vielleicht noch andere Einnahmen habe. Steuern sind nur in den seltensten Fällen das Problem, aber mit Sozialabgaben muss ich rechnen. Deshalb sollten grob 20% über dem heutigen Bedarf abgesichert werden, damit ich meine Ausgaben auch tatsächlich begleichen kann. Auf Punkt und Komma kann ich das hier berechnen. Herzlichen Dank für den Hinweis!

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Wer noch mehr wissen will, findet hier noch mehr zur Berufsunfähigkeitsversicherung 🙂

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Arbeitskraft-Absicherung für wenig Geld https://bsc-gmbh.com/blog/arbeitskraft-absicherung/ https://bsc-gmbh.com/blog/arbeitskraft-absicherung/#comments Tue, 16 Apr 2019 11:26:48 +0000 http://freche-versichert.de/?p=1052 Die Berufsunfähigkeits-Versicherung (BUV) ist derzeit die einzige Versicherungslösung am Markt, die mein Einkommen, das ich durch meinen Beruf und die dazu notwendigen Fertigkeiten verdiene, absichert. Es ist die Königslösung der Arbeitskraft-Absicherung! Die Erwerbsunfähigkeits-Versicherung sichert meine Fähigkeit ab, am allgemeinen Arbeitsmarkt ein Einkommen zu erzielen. Ich trage also das finanzielle Risiko einer Umschulung selbst. Alle anderen [...]

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Die Berufsunfähigkeits-Versicherung (BUV) ist derzeit die einzige Versicherungslösung am Markt, die mein Einkommen, das ich durch meinen Beruf und die dazu notwendigen Fertigkeiten verdiene, absichert. Es ist die Königslösung der Arbeitskraft-Absicherung! Die Erwerbsunfähigkeits-Versicherung sichert meine Fähigkeit ab, am allgemeinen Arbeitsmarkt ein Einkommen zu erzielen. Ich trage also das finanzielle Risiko einer Umschulung selbst. Alle anderen Absicherungsmöglichkeiten zielen nicht auf diese Fertigkeiten ab, sondern auf die Einschränkung oder den Verlust körperlicher Grundfähigkeiten und Sinne. Außerdem gibt es Versicherungen, die bei Eintritt einer schweren Krankheit leisten und Mischformen.

Im Folgenden sollen die Ausweich- beziehungsweise Ergänzungsprodukte zur Berufsunfähigkeits-Versicherung mit den Vor- und Nachteilen und möglichen Anwendungsgebieten besprochen werden. Vergleiche mit der BUV lassen sich hier nicht vermeiden, sind aber nicht zielführend, da, wie schon einleitend angesprochen, andere Versicherungen andere Bereiche der natürlichen Lebensrisiken absichern.

Die Erwerbsunfähigkeits-Versicherung als Arbeitskraft-Absicherung (EUV)

Im Leistungsumfang am nächsten an der BUV ist selbstverständlich die Erwerbsunfähigkeits-Versicherung. Diese leistet unabhängig von der Ursache, wenn ich aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht mehr in der Lage bin, drei Stunden täglich einer Arbeit am allgemeinen Arbeitsmarkt nachzugehen. In manchen AVB finden sich hier andere Bemessungsgrundlagen. Hier muss jeder hellhörig werden, wenn ein Tarif deutlich günstiger ist als ein anderer. Manchmal ist mein Restarbeitsvermögen bei 2 Stunden am Tag oder auch mal bei 7 Stunden die Woche.

Diese Arbeitskraft-Absicherung entfaltet ihr volles Leistungsspektrum am ehesten bei kaufmännischen Berufen, deren Arbeitskraft nicht auf körperlichen Fertigkeiten, sondern auf geistigem Leistungsvermögen beruht. Bei psychischen Erkrankungen ist der Wirkungsgrad nahezu deckungsgleich mit der BUV. Denn wer wegen einer Depression nicht mehr arbeiten kann, kann das für gewöhnlich in keinem einzigen Beruf mehr.

Und wenn wir in den Beratungsgesprächen immer wieder betonen, dass 40 Prozent der Leistungsfälle aus psychischen Erkrankungen resultieren, müssen wir einfach akzeptieren, dass die Erwerbsunfähigkeits-Versicherung gar nicht mal so schlecht ist.

Schwieriger bei körperlich Tätigen

Bei körperlich Tätigen leistet sie eher mäßig als Arbeitskraft-Absicherung, da hier eben auf jeden Beruf des allgemeinen Arbeitsmarktes verwiesen werden kann, der weniger körperlich anspruchsvoll ist. Allerdings gibt es gerade hier nicht selten Allrounder, die schon mehrmals ohne größere Not den Beruf gewechselt haben. Wenn diese auch aus gesundheitlichen Gründen bereit wären, den Beruf zu wechseln, könnte die EUV die passende Lösung sein.
Immer eine Überlegung wert ist die EUV bei selbständigen Geschäftsführern mit mehreren Mitarbeitern. Denn die BUV darf über die Umorganisationsklausel quasi abstrakt verweisen. Das sind zwar zwei unterschiedliche Dinge, aber der Versicherer darf bei der Umorganisation wie auch bei der abstrakten Verweisung sinnvolle Vorschläge machen, um meine Arbeitskraft wiederherzustellen. Bei der Umorganisation ist auch das Einrichten eines behindertengerechten Arbeitsplatzes möglich. Deswegen ist es denkbar, dass die EUV früher leisten würde. Denn der allgemeine Arbeitsmarkt schließt Schon- und Nischenarbeitsplätze sowie behindertengerechte Arbeitsplätze generell aus.

Annahmerichtlinien sind weniger streng

Die Gesundheitsprüfung ist die gleiche wie bei der BUV, aber die Annahmerichtlinien sind weniger streng. So ist beispielsweise eher selten mit einem Ausschluss wegen Allergie zu rechnen, da der Bäcker, der wegen einer Mehlstauballergie berufsunfähig wäre, dann eben auf einen Verwaltungsjob verwiesen würde.

Preislich ist die EUV vor allem in den körperlichen Berufen interessant, wo die Leistungsfähigkeit der Absicherung aber, wie oben beschrieben, deutlich schwächer ausfällt. Grausam, aber mathematisch gerecht. Falls es sowas gibt.

Augen auf beim Leistungsauslöser

Bei der Prüfung eines Tarifs ist darauf zu achten, dass der Leistungsauslöser am Markt keineswegs homogen definiert ist. Die Bandbreite schwankt zwischen 3 Stunden täglich bis 7 Tage die Woche. Und der Prognose-Zeitraum zwischen 6 Monaten und 3 Jahren. Das ist ein riesiger Unterschied. In dem einen Fall bekomme ich nach 6 Monaten rückwirkend meine Leistung. Im anderen Fall muss ich vielleicht sogar 3 Jahre vorfinanzieren. Das kann sich nicht jeder leisten.

Zusammenfassend ist die Erwerbsunfähigkeits-Rente für alle interessant, denen die Absicherung der Psyche wichtig ist und die zur Not auch bereit wären umzuschulen, um weiterhin ein Einkommen zu erzielen. Wichtig ist, dass ich die Umschulung auch finanziell über Rücklagen oder Einschränkungen überbrücken könnte. Grundsätzlich würde hier das Arbeitsamt unterstützen.

Die Grundfähigkeits-Versicherung als Arbeitskraft-Absicherung (GFV)

Grundfähigkeits-Versicherungen sichern nicht das Einkommen ab, sondern dienen eigentlich der Deckung von Zusatzkosten, die einem im Alltag beim Verlust verschiedener Grundfähigkeiten entstehen oder vielleicht noch als eine Art Schmerzensgeld. In vielen Fällen dürfte aber kein finanzieller Schaden entstehen, weil man sich nicht mehr eigenständig Knien und Bücken kann.
In manchen Berufen wird das aber dennoch der Fall sein, weshalb die Grundfähigkeit gerne auch fälschlicherweise als erste Alternative zur BU verkauft wird. Das hängt häufig damit zusammen, weil der Vermittler in der BU-Beratung die staatliche Erwerbsminderung (EMI) schlecht gemacht hat, um die Vorteile der BUV herauszukehren. Jetzt ein Produkt anzupreisen, das im Leistungsspektrum schlechter ist als die EMI, ist dann eben auch nicht mehr zielführend.

Einkommens-Absicherung nur in Ausnahmefällen sinnvoll

Die Grundfähigkeitspolice ist zwar eine Arbeitskraft-Absicherung, aber als Einkommens-Absicherung nur in Ausnahmefällen geeignet. Einerseits, wenn der Beruf kaum Fertigkeiten voraussetzt, sondern tatsächlich mit reinen Grundfähigkeiten zu bewältigen ist und andererseits bei allen kaufmännischen Berufen, wenn bei der BU psychische Erkrankungen ausgeschlossen wären. In diesem Moment hätte die BU praktisch den Großteil der Leistungskraft eingebüßt.
Was diese Versicherung vertrieblich so leicht macht, ist die einfache Verständlichkeit der einzelnen Leistungsauslöser. Da aber jeder Anbieter die Leistungsauslöser verschieden definiert, ist eine Vergleichbarkeit beim besten Willen nicht möglich. Selbst, wenn man sich die Mühe macht, und in einer Tabelle alle Leistungsauslöser aller Anbieter im Einzelnen gegenüberstellt, weiß man am Ende nur, welche Gesellschaft am ehesten beim Verlust der Grundfähigkeit „Gehen“ leistet. Da ein anderer Versicherer vielleicht bei der Grundfähigkeit „Sprechen“ eher leisten würde, kann ich weder den einen noch den anderen Tarif uneingeschränkt empfehlen.

Hier muss der Vermittler den Kunden entscheiden lassen, welche Grundfähigkeit die Fähigkeit, ein Einkommen zu erzielen, am ehesten bedrohen würde. Bei vielen Berufen ist dies „Knien und Bücken“, bei anderen die Fähigkeit, seine Hand oder Hände zu gebrauchen.
Grundsätzlich sollten aber von den drei oder vier Gesellschaften, mit denen der Vermittler zusammenarbeiten möchte, die einzelnen Auslöser geprüft werden, da die Schwere der Erreichbarkeit sehr weit auseinanderklaffen kann.

Psychische Erkrankungen können auch hier zum Ausschluss führen

Die Gesundheitsprüfung ist etwas weniger streng. Psychische Erkrankungen müssen aber angegeben werden und führen auch zum Ausschluss, da die allermeisten Tarife intellektuelle Fähigkeiten absichern. Derzeit gibt es nur einen Anbieter am Markt, der auf Fragen zur Psyche verzichtet. Allerdings fragt auch dieser nach Medikamenten und würde ablehnen, wenn ein Psychopharmakon auch Grundfähigkeiten beeinflussen würde.

Preislich ist die Grundfähigkeitsversicherung für alle körperlichen Berufe interessant, da auch für schwerstkörperlich Tätige die Beiträge einigermaßen bezahlbar bleiben.

Das gilt es beim Prüfen zu beachten

Bei der Prüfung eines Tarifs ist neben der Definition der Leistungsauslöser vor allem der Prognosezeitraum zu prüfen. Der Markt schwankt hier zwischen sechs und zwölf Monaten.

Zusammenfassend ist die Grundfähigkeitsabsicherung vor allem dann interessant, wenn eine BU zu teuer ist oder psychische Erkrankungen sowieso ausgeschlossen wären. Auch ist diese Versicherung für künstlerische und in der BUV und EUV nicht versicherbare Berufe ein sinnvolles Ausweichprodukt. Ein ausführlicher Marktvergleich ist hier.

Die Schwere-Krankheiten-Absicherung als Arbeitskraft-Absicherung (DD)

Grundsätzlich ohne Bezug zur Arbeitskraft ist die Dread-Disease-Police. Es ist also keine echte Arbeitskraft-Absicherung.  Diese Möglichkeit, die finanziellen Folgen schwerer Krankheiten durch eine Einmalleistung des Versicherers abzusichern, dient in erster Linie der Deckung möglicher Kredite. Oder eventuell anfallender Behandlungskosten. Oder als Überbrückungshilfe, wenn eine Schlüsselkraft in einem Unternehmen ausfällt.

Bei Geschäftsführern ist diese Versicherung noch am ehesten als Ersatz einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu interpretieren, obwohl sie im Wesen deutlich verschieden zu dieser ist. Zum einen wird keine Rente geleistet, sondern eine einmalige Zahlung. Zum anderen ist sie keine All-Risk-Deckung wie die BUV. Sie leistet nur, wenn eine in den Bedingungen beschriebene Krankheit im definierten Umfang eintritt.

Die Gesundheitsprüfung unterscheidet sich ebenfalls von der der BUV und auch die Annahmerichtlinien sind aufgrund des begrenzten Versicherungsumfangs lockerer. Da aber in allen Tarifen am Markt eine Pflegebedürftigkeit oder eine Abhängigkeit von Dritten mitversichert ist, führen Behinderungen und körperliche Versehrtheit auch mal zur Ablehnung. Und das obwohl schwerpunktmäßig schwere Krankheiten abzusichern wären.

70 verschiedene Leistungsauslöser am Markt

Der Leistungsumfang der einzelnen Tarife lässt sich selbst für Profis nicht sinnvoll vergleichen. Es gibt derzeit rund 70 verschiedene Leistungsauslöser am Markt, die teilweise erhebliche Unterschiede aufweisen. Da ich aber vorher nicht wissen kann, welche Krankheit mal wichtig wird, kann ich auch keine Empfehlung abgeben, welche Versicherung am besten geeignet wäre. Zumindest nicht anhand der Leistungsauslöser.

Bei der Prüfung eines Tarifes kann man auf den Überlebenszeitraum achten, der zwischen 14 und 28 Tagen schwankt. Noch wichtiger ist aber die Kalkulationsgrundlage des Tarifes. Bis auf zwei Anbieter, die Bayerische und die Nürnberger, sind alle Tarife auf Fondsbasis kalkuliert. Die Bayerische hat das Neugeschäft eingestellt. Es gibt also nur noch eine Dread Disease, die klassisch kalkuliert ist. Das kann zur Folge haben, dass im Leistungsfall nicht die vereinbarte Versicherungssumme ausgezahlt wird, weil der Fonds eben schlechter lief als geplant.

Außerdem ist es begrüßenswert, wenn als Versicherungsfall der Diagnosezeitpunkt definiert ist. Da alle Tarife mit Wartezeiten arbeiten, könnte der Versicherer ansonsten behaupten, der Eintritt der Krankheit fiele in den Wartezeitraum. Was zunächst mal Ärger bedeutete. In den AVB hat das bisher nur die Nürnberger geregelt.

Grundfähigkeiten und tödliche Krankheit sind als Leistungsauslöser sinnvoll

Unter allen Leistungsauslösern am Markt erscheinen zwei als eine sinnvolle Ergänzung der gewöhnlichen schweren Krankheiten. Das ist einmal die Leistung bei Verlust einer Grundfähigkeit durch Unfall und außerdem die tödliche Erkrankung. Letztere liegt vor, wenn eine Diagnose innerhalb von zwölf Monaten zum Tod führen wird.

Zusammenfassend wäre die Dread Disease immer eine hervorragende Ergänzung zur BUV. Das können sich aber nur die allerwenigsten Kunden leisten. Als Ersatz ist sie sicherlich nicht zu sehen. Bei Finanzierungen oder Geschäftsführern sollte sie aber immer zusätzlich angeboten werden.

Die Multi-Risk-Police als Arbeitskraft-Absicherung. Eine für Alles?

Am Ende der Arbeitskraft-Absicherung steht die Multi-Risk-Versicherung. Bei der Beratung zur Multi-Risk-Police ist es sehr wichtig, dass alle verstanden haben, dass man nun ziemlich weit unten angekommen ist. Ich darf an sich nicht mehr pingelig sein . Trotzdem gibt es einige Dinge, die erklärt werden sollten. Nur dann ist eine Entscheidung für das eine oder andere Produkt möglich.
Aber generell ist es schon wichtig, dass dem Kunden als erstes klar gemacht wird, was die Multi-Risk alles nicht kann. Ansonsten entsteht der Eindruck, diese Versicherungsform könne besonders viel. Zwar leistet sie bei Unfall, dem Verlust von mehreren Grundfähigkeiten, einer Einschränkung lebenswichtiger Organe und Pflegebedürftigkeit eine lebenslange Rente sowie eine Kapitalleistung oder Rente bei Eintritt einer versicherten Schweren Krankheit.

Leistungsauslöser müssen dauerhaft vorliegen

Aber sie leistet nicht bei psychischen Erkrankungen, hat selbstverständlich keinerlei Bezug zu meiner Erwerbsfähigkeit und keinen verkürzten Prognosezeitraum. Alle Leistungsauslöser müssen dauerhaft vorliegen.

Darüber hinaus ist die Kapitalleistung bei Schweren Krankheiten für gewöhnlich auf eine Jahresrente begrenzt. Und wenn dieser Baustein bei manchen Versicherern eine Rentenleistung auslöst, dann ist auch nicht viel gewonnen. Denn die Dread-Disease-Police ist ja vom Charakter her eher eine Art vorgezogene Risikolebensversicherung.

Organrente wäre auch als selbstständige Versicherung interessant

Einigermaßen spannend ist die sogenannte Organrente, da die Krankheit unerheblich ist, die zur Einschränkung der Leistungsfähigkeit des Organs führt. Im Falle einer Transplantation würde weiter geleistet werden. Das Produkt wäre auch als selbstständige Versicherung interessant. Es wäre für den Kunden und den Vermittler leichter vergleichbar als eine Dread-Disease-Police. Aber im Leistungsumfang ist es relativ ähnlich, wenn man noch einen Pflege-Baustein anbauen würde.

Unterm Strich darf man aber nicht groß meckern. Die Multi-Risk-Police ist aufgrund all ihrer Schwächen eben auch sehr günstig. Außerdem ist sie bei weitem nicht so streng in der Annahmepolitik wie eine Berufsunfähigkeits-, eine Erwerbsunfähigkeits-, Grundfähigkeits- oder Dread-Disease-Versicherung.

Hintertür in den Bedingungen

Tarife dieser Art haben in ihren Bedingungen eine Möglichkeit eingebaut haben, um auf Veränderungen in der Schadenhäufigkeit zu reagieren. Das muss der Vermittler dem Kunden erklären! Entweder können die Versicherer die Beiträge beinahe beliebig anpassen oder den Vertrag über den Teilbestand kündigen. Oder manchmal auch beides.

Zwar ist eine Beitragsanpassung sicherlich wahrscheinlicher, allerdings bliebe in diesem Fall der Schutz bestehen. Der Verlust des Versicherungsschutzes wäre in den allermeisten Fällen deutlich unangenehmer.

Zusammengefasst eignet sich die Multi-Risk-Police dann, wenn eine andere Absicherung finanziell oder gesundheitlich nicht mehr machbar ist. Es ist aber sehr wichtig, dass der Versicherte versteht, dass er in keiner Weise seinen Beruf abgesichert hat. Es ist zwar sehr, sehr wahrscheinlich, dass er nicht mehr arbeiten kann, wenn er Leistung aus einer Multi-Risk-Police erhält. Aber in sehr vielen Fällen wird er nicht mehr arbeiten können, lange bevor er eine Leistung aus diesem Produkt erhält.

Unterm Strich

Wichtig ist es, seine Arbeitskraft-Absicherung an den individuellen Bedarf anzupassen. Denn wenn es nicht passt, dann passt es nicht 😉 Dazu muss der Bedarf sauber ermittelt werden und das Bedürfnis mit in die Überlegung eingebracht. Die beste Absicherung kann falsch sein, wenn sie nicht zu mir passt. Aber orientiere ich mich an meinen verschiedenen Ausgaben und frage mich, wie lange und in welcher Höhe ich sie habe, dann kann ich auch abschätzen, wie wichtig mir der Leistungsumfang für jede meiner einzelnen Aufgaben überhaupt ist.

Wer noch mehr wissen will, findet hier noch mehr zur Berufsunfähigkeitsversicherung 🙂

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Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung der Continentale https://bsc-gmbh.com/blog/euv-der-continentale/ Tue, 13 Nov 2018 14:01:39 +0000 https://freche-versichert.de/?p=4640 Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist nicht sonderlich beliebt. Auch die EUV der Continentale verkauft sich nicht so oft, wie sie sollte. Dabei wäre sie eine gute Lösung für alle, die nicht studiert haben und nicht nur im Büro arbeiten. BUV vs. EUV: Mehr Rente, aber schlechter abgesichert? Denn die Berufsunfähigkeitsversicherung ist vor allem dann teuer, wenn ich [...]

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Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist nicht sonderlich beliebt. Auch die EUV der Continentale verkauft sich nicht so oft, wie sie sollte. Dabei wäre sie eine gute Lösung für alle, die nicht studiert haben und nicht nur im Büro arbeiten.

BUV vs. EUV: Mehr Rente, aber schlechter abgesichert?

Denn die Berufsunfähigkeitsversicherung ist vor allem dann teuer, wenn ich auch mit meinem Körper arbeite. Handwerker haben ein hohes Risiko BU zu werden, also ist die BUV teuer. Wenn ich also mein Einkommen absichern will, muss ich mir überlegen, ob ich wenigstens im Falle einer Erwerbsunfähigkeit meine Ausgaben voll gedeckt habe. Oder ob ich schon früher Geld bekomme, aber halt zu wenig, weil ich mir mehr nicht leisten kann.

In meinen Augen ist es sinnvoller, die Ausgaben voll abzusichern. Für den Fall einer BU muss ich mir dann halt was überlegen. Denn wenn ich als Handwerker nicht mehr in der Lage bin, meine Beruf auszuüben, besteht zumindest die Möglichkeit, noch anders Geld am allgemeinen Arbeitsmarkt zu verdienen. Und wenn das nicht geht, bin ich wahrscheinlich erwerbsunfähig.

Was kann die EUV der Continentale?

Aber kommen wir zu EUV der Continentale. Der Dortmunder Versicherer zahlt die Rente, wenn ich für mindestens 6 Monate keine 3 Stunden mehr am allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten kann. Oder wenn ich Pflegebedürftig bin. Also, 2 von 6 Verrichtungen des täglichen Lebens nicht mehr ohne Hilfe schaffen. Das wäre z.B. der Fall, wenn ich mich nicht mehr alleine an- und ausziehen kann und nicht mehr alleine ins Bett komme. Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob es da viele Krankheitsbilder gäbe, die das auslösen, aber eine Erwerbsunfähigkeit noch nicht vorläge.

In einem Punkt ist die EUV der Continentale ebenso schön ist wie deren Berufsunfähigkeitsversicherung. Der Kunde hat bei der Nachversicherungsgarantie 12 Monate Zeit um zu melden. Gerade so Ereignisse wie Scheidung oder Geburt eines Kindes verbindet der Laie nicht unbedingt sofort mit einem Besuch bei seinem Versicherungsfuzzi. Wenn ich aber 12 Monate Zeit habe, dann merkt dass der Fachmann spätestens beim Jahresgespräch.

BU-Option für Studenten und Freiwilligendienstleistende

Studenten und Freiwilligendienstleistende haben die Möglichkeit, die EUV bei Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit oder erstmaliger Aufnahme eines Studiums den Tarif in eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu tauschen. Halt die von der Conti. Was ja nicht unbedingt schlecht ist 🙂

Unterm Strich gehört die EUVder Continentale zu den Top-EUV am Markt. Wer mag, kann den Tarif noch um zwei Bausteine ergänzen. Einen für eine Einmalleistung von 6 Monatsrenten und einen Pflegebaustein. So kann ich die EUV jederzeit in eine Pflegerente umwandeln. Das kann auch spannend sein.

 

 

 

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Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung der AXA Stand 09-17 https://bsc-gmbh.com/blog/die-erwerbsunfaehigkeitsversicherung-der-axa-stand-09-17/ Tue, 06 Nov 2018 15:41:35 +0000 https://freche-versichert.de/?p=4632 Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist die hässliche Schwester der Berufsunfähigkeitsversicherung. Da macht die Erwerbsunfähigkeitsversicherung der AXA Stand 09-17 keine Ausnahme. Aber für alle, die sich eine BUV nicht leisten können oder wollen, ist es sinnvoller, den vollen Bedarf für den Fall einer Erwerbsunfähigkeit abzusichern. Lass es dir persönlich erklären! Nur mal so zum Verständnis: Mal angenommen, ich [...]

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Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist die hässliche Schwester der Berufsunfähigkeitsversicherung. Da macht die Erwerbsunfähigkeitsversicherung der AXA Stand 09-17 keine Ausnahme. Aber für alle, die sich eine BUV nicht leisten können oder wollen, ist es sinnvoller, den vollen Bedarf für den Fall einer Erwerbsunfähigkeit abzusichern.
Lass es dir persönlich erklären!

Nur mal so zum Verständnis: Mal angenommen, ich gebe jeden Monat 1.200 Euro aus. Das sind alle Verpflichtungen, die ich so habe. Miete, Auto, Essen. Ab und zu mal Kleidung. Für eine Versicherung hätte ich so ca. 100 Euro übrig. Da ich Handwerker und schon bissi älter bin, bekäme ich dafür aber nur 750 Euro Rente versichert. Wäre ich also berufsunfähig und könnte in meinem Job nur noch zu 50% oder weniger arbeiten, fehlten mir jeden Monat 450 Euro. Das geht nicht lange gut.

Die andere Möglichkeit wäre, für 80 Euro eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, die dann 1.200 Euro zahlt. Solange ich nur in meinem Job nicht mehr arbeiten kann, fehlten mir 1.200 Euro im Monat. Das geht auch nicht lange gut. Ich müsste umschulen. Wenn das aus gesundheitlichen Gründen nicht ginge, stehen die Chancen gut, dass ich erwerbsunfähig bin… In dem Fall bekomme ich 1.200 Euro und kann meine Ausgaben weiter bezahlen.

Die EUV leistet also später als die BUV. Aber dafür ist eine höhere Absicherung möglich. Das muss jeder für sich mal mit seinem Versicherungsfuzzi durchgehen.

Wann leistet die Erwerbsunfähigkeitsversicherung der AXA Stand 09-17

Zurück zur die Erwerbsunfähigkeitsversicherung der AXA Stand 09-17. Der Tarif leistet, wenn ich keine 3 Stunden mehr am allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten kann. Und das für voraussichtlich 6 Monate. Das entspricht dem Marktstandard, sofern man bei den bissi mehr als zwei Dutzend EUV am Markt von Standard sprechen kann.

Was mir nicht so gut gefällt: Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung der AXA Stand 09-17 erlaubt nur einen Hinzuverdienst bis zu 450 Euro. Ich bin mir aber nicht sicher, ob es so ohne Weiteres möglich wäre, einen Job zu finden, in dem man regelmäßig weniger als drei Stunden am Tag arbeiten könnte und mehr als 450 Euro verdient. Aber egal, wie realistisch so ein Szenario wäre. Es gefällt mir nicht, dass es hier eine von der Arbeitszeit losgelöste Komponente gibt, die ich zusätzlich beachten muss.

Was ist der allgemeine Arbeitsmarkt

Auch dass die Definition des allgemeinen Arbeitsmarktes um selbständige Tätigkeiten erweitert wurde, ist nicht so toll. Das machen aber einige Versicherer…

Der allgemeine Arbeitsmarkt schließt per Definition alle behindertengerechten, Schon- und Nischenarbeitsplätze aus. Als Selbständiger kann ich aber durchaus mal in einem dieser Bereiche erfolgreich sein. Auf die Spitze getrieben könnte man sich hier einen Unternehmensberater vorstellen, der nur übers Internet sein Geld verdient.

Unterm Strich ist die EUV der AXA als gut einzustufen. Aber es finden sich trotzdem ein paar Punkte, die besser in eine kundenfreundlichere Fassung geschrieben werden sollten.

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Wie finde ich die richtige Höhe und Laufzeit für meine Berufsunfähigkeitsversicherung? https://bsc-gmbh.com/blog/hoehe-und-laufzeit-fuer-meine-berufsunfaehigkeitsversicherung/ https://bsc-gmbh.com/blog/hoehe-und-laufzeit-fuer-meine-berufsunfaehigkeitsversicherung/#comments Wed, 16 May 2018 07:48:32 +0000 https://freche-versichert.de/?p=3585 Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen, die es gibt. Sagen alle. Aber kaum einer weiß, wie ich die richtige Höhe und Laufzeit für meine Berufsunfähigkeitsversicherung finde. Das ist eigentlich ganz einfach. Zunächst mal darf ich nicht mein Einkommen absichern, weil das zu zwei Fehlern führt: Ich versichere die falsche Höhe und Laufzeit für meine Berufsunfähigkeitsversicherung. [...]

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Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen, die es gibt. Sagen alle. Aber kaum einer weiß, wie ich die richtige Höhe und Laufzeit für meine Berufsunfähigkeitsversicherung finde.

Das ist eigentlich ganz einfach. Zunächst mal darf ich nicht mein Einkommen absichern, weil das zu zwei Fehlern führt: Ich versichere die falsche Höhe und Laufzeit für meine Berufsunfähigkeitsversicherung. Dadurch wird die Versicherung teurer. Und das will nur der, der die Versicherung verkauft 😉

Ich muss also meine Ausgaben absichern. Zumindest den Teil, den ich durch meinen Beruf decke. Wenn ich von Mieteinnahmen lebe, ist eine BUV überflüssig. Logisch.

So ermittle ich die richtige Höhe und Laufzeit für meine Berufsunfähigkeitsversicherung

Ein Beispiel:  Ich bin 30 Jahre alt, verdiene im Monat 3.200 Euro netto und gebe davon 2.200 Euro aus. Wenn ich will, kann ich davon noch alle Ausgaben abziehen, die mit meiner Arbeit zusammenhängen, z.B. Benzin oder sowas. Aber an sich sollte ich die 2.200 Euro absichern. Nicht die 3.200 Euro. Oben drauf noch ein bisschen was für die Krankenversicherung. Da könnte noch was kommen. Was genau und wann, lest ihr hier.

Und so leicht ist die Höhe richtig bestimmt. Aber ich hab ja vorhin von zwei Fehlern gesprochen. Da fehlt noch einer 🙂

Weil wir uns am Einkommen orientieren, gehen wir immer davon aus, dass ich die Absicherung bis zur Rente brauche. Also bis zu meinem 67. Lebensjahr. Meine Ausgaben laufen aber nicht so lange. Zumindest nicht alle.

Bedarf ist nicht gleich Bedarf

Zurück zum Beispiel: Ich habe 2 Kinder, eine Frau und ein Haus. Die Frau kann für sich selbst sorgen und braucht selbst ne BUV, die Finanzierung macht 800 Euro im Monat und läuft noch 25 Jahre, die Kinder machen 900 Euro von meinem Einkommen (Rest ist Kindergeld) und sind 5 und 7 Jahre alt. Da ich vorhabe, meine Kinder nur bis 25 finanziell zu unterstützen, muss ich diesen Posten noch 20 Jahre absichern. Die restlichen 500 Euro sind Nebenkosten und das, was ich esse. Das werde ich schon so bis 67 machen.

Ich brauch also keine Absicherung in Höhe von 2.200 Euro bis 67, sondern nur 500 Euro bis 67, 900 Euro bis 50 und 800 Euro bis 55.

Da eine BUV bis 67 etwa das Doppelte kostet als eine BUV bis 60, spare ich hier schon ne Menge Geld.

Eine hohe Beitragsdynamik ist am Anfang meistens sinnvoll

Ich empfehle außerdem eine hohe Beitragsdynamik zu Beginn. Also 5%. Dadurch steigt der Beitrag jedes Jahr um 5%. Davon wird technisch gesehen eine neue Berufsunfähigkeitsversicherung gekauft. Mit meinem neuen Eintrittsalter. Dadurch bekomme ich im Verhältnis immer weniger Leistung für mein Geld. Deswegen ist es sinnvoller zu Beginn eine hohe Dynamik zu wählen und diese später zu kündigen, als eine niedrige, die ich lange behalte.

Wer dann noch will, kann sich überlegen, ob ich wirklich jeden meiner Bedarfe mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung absichern will oder ob nicht für mich und meinen persönlichen Bedarf auch eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung ausreicht. Aber das ist eine andere Geschichte.

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Das weite Feld der Arbeitskraft-Absicherung https://bsc-gmbh.com/blog/einkommens-sicherung/ Mon, 09 Apr 2018 10:07:12 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=26368 Wenn ich Manager eines Fußballvereins aus der 2. Bundesliga bin und bekomme einen neuen Spieler angeboten, dann prüfe ich, ob ich auf dieser Position bedarf habe, ob der Spieler noch Potential hat und auch was der Spieler kostet. Kommt der angebotene Spieler aus der dritten Liechtensteinischen Liga, dann muss er schon sehr genau in mein [...]

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Wenn ich Manager eines Fußballvereins aus der 2. Bundesliga bin und bekomme einen neuen Spieler angeboten, dann prüfe ich, ob ich auf dieser Position bedarf habe, ob der Spieler noch Potential hat und auch was der Spieler kostet. Kommt der angebotene Spieler aus der dritten Liechtensteinischen Liga, dann muss er schon sehr genau in mein Anforderungsprofil passen, damit ich das vor Vorstand und Fans rechtfertigen kann. Spielt er regelmäßig in der Champions League, dann muss ich nicht lange prüfen. Dann ist es nur eine Frage des Preises.Im Einzelfall passt der Spieler aus der dritten Liga vielleicht besser ins Profil als der Top-Star, aber in den meisten Fällen bin ich mit dem Spieler mit CL-Erfahrung auf der sicheren Seite. Wenn ich es mir leisten kann. Mit der Einkommens-Sicherung ist es ganz ähnlich.

Die Top-BU ist meistens die beste Lösung, während eine Erwerbsunfähigkeits-Versicherung oder eine Grundfähigkeits-Versicherung gut erklärt werden muss und auch zum Bedarfsprofil des Kunden passen muss.

Die Einkommens-Sicherung ist nur Top und dann lange nix

Anders als beim Fußball gibt es bei der Einkommens-Sicherung fast nur noch Champions League-Produkte und Zweite und Dritte Liga. Solide Erstligisten gibt es kaum. Aber das ist ein anderes Thema.

Als Vermittler muss ich meinem Kunden bei der Einkommens-Sicherung ja die beste aller möglichen Lösungen bieten. Dabei ist anzumerken, dass damit nicht die beste Lösung gemeint ist. Leibniz hat mal sinngemäß gesagt, wir leben nicht in der besten Welt, aber in der besten, die möglich ist.

Die Gründe, die eine Top-BU verhindern, können vielfältig sein, aber die drei häufigsten von Seiten des Kunden sind diese:

  1. Zu teuer.
  2. Ich werde nie BU.
  3. Die zahlen ja eh nie.

Die spontanen Lösungen des Vermittlers:

  1. Weniger Rente.
  2. Kürzere Laufzeit.
  3. Anderes Produkt.

Zu teuer

Sagt der Kunde, die Versicherung sei zu teuer, kann ich tatsächlich die Rente kürzen. Dann wird der Schutz billiger. Aber ein großer Teil des Risikos fällt auf ihn zurück. Und der ermittelte Bedarf lässt sich nicht wegdiskutieren, nur weil ich mir die Einkommens-Sicherung nicht leisten kann.

Wenn ich als Vermittler hier die gesetzlichen Leistungen einkalkuliere, dann ändert das nichts an der zu niedrigen Absicherung im BU-Fall. Ich schränke nur den Absicherungs-Bedarf auf den Fall der Erwerbsminderung ein.

An der Höhe sollte man generell nie schrauben. Ausnahme: Die Summe wird über Nachversicherungs-Garantien nach Ausbildungsende erhöht. Bleibt aber riskant.

Beitragsersparnis über eine kürzere Laufzeit lässt sich einigermaßen kalkulieren. Der Kunde muss parallel Rücklagen für diesen Zeitraum ansparen und kann mit staatlicher Hilfe rechnen, da er auch für 2 Jahre ALG I bekäme und eine Frühverrentung möglich wäre, wenn er nach 55 BU wäre. Davor hat er Anspruch auf mindestens 1 Jahr ALG I. Ideal ist das nicht. Aber das selbst zu tragende Risiko ist einfacher zu kalkulieren.

Besser die Ausgaben- als Einkommens-Sicherung

Ich kann auch sinnvoller die Rentendauer kürzen. Dazu muss ich mir nur überlegen, wofür ich monatlich mein Geld ausgebe. Dann kann ich prüfen, ob ich manche Ausgaben nicht nur bis 55 oder 60 habe. Die Ausgaben für meine Kinder fallen z.B. vermutlich vor meinem 67. Geburtstag weg. Ebenso hoffe ich, dass das Haus bis dahin abbezahlt ist.

Nehmen wir mal an, ich hab das letzte Kind mit 35 bekommen. Mit 25 sollte das Kind auch bei hohem Bildungswillen (Langzeit-Student) langsam Geld verdienen. Dann bin ich 60 Jahre alt. Eine Berufsunfähigkeits-Versicherung bis 60 kostet etwa die Hälfte einer Absicherung bis 67.

Am Ende hab ich dann drei oder vier verschiedene Absicherungen in verschiedener Höhe und Laufzeit. Aber ich kann mir monatlich ne Menge Geld sparen, ohne an Schutz einzubüßen.

Anderes Produkt ist quasi andere Liga. Da muss ich ganz genau den Bedarf abwägen. Hat der Kunde in den letzten Jahren mehrmals den Beruf gewechselt, hat er vielleicht auch kein Problem damit, den Beruf aus gesundheitlichen Gründen zu wechseln. In diesem Fall kann eine Erwerbsunfähigkeits- oder, wenn möglich, eine private Erwerbsminderungs-Rente sinnvoll sein. Als Vermittler muss ich klären, ob die Nachteile dem Kunden wichtiger sind als die Beitragsersparnis.

Ich werde nie berufsunfähig

Diese weit verbreite Meinung hat den Hintergrund, dass niemand jemanden kennt, der BU ist. Aber fast jeder kennt jemanden, der nicht arbeiten kann, weil er krank ist, psychische Probleme hat oder einen Unfall hatte.

Erkläre ich das als Vermittler so, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Kunde sich doch für die BUV entscheidet.

Vertrieblich einfacher ist es, dann zu fragen, ob er sich vorstellen könnte, krank zu werden oder eine Grundfähigkeit zu verlieren und dann eine Schwere-Krankheiten-Vorsorge oder Grundfähigkeits-Versicherung zu verkaufen. Das ist besser als nix, entspricht aber nicht unbedingt dem Bedarf.

Ein guter Vermittler schafft es aber, über die Grundfähigkeits-Versicherung eine Ausschnittdeckung zu basteln. Kein Problem. Aufwendig, aber kein Problem.

Die zahlen eh nie

Das lässt sich über Statistiken nicht überzeugend erklären. Wieso sollte der Kunde den Zahlen glauben? Hier empfiehlt es sich, mit einem Profi, wie z.B. der BU-Expertenservice GmbH, im Leistungsfall zusammen zu arbeiten und dies gleich bei der Beratung zu kommunizieren. Das schafft Vertrauen.

Alternativ kann man auch hier die Grundfähigkeits-Versicherung und die Schwere-Krankheiten-Vorsorge anbieten, deren Leistungsauslöser deutlich weniger interpretationsbedürftig sind. Betrachtet man die Bedingungen allerdings etwas genauer, gibt es auch hier noch einige Mängel bezüglich der Transparenz. Hier finden Sie den Marktvergleich zu allen Tarifen der Grundfähigkeits-Versicherung.

Fazit

Zusammenfassend hat in der Einkommens-Sicherung zwar Qualität ihren Preis, aber bietet die Top-BU auch einiges an Schutz, den der Kunde im Einzelfall vielleicht überhaupt nicht benötigt. Für den Vermittler ist es wichtig, den Bedarf des Kunden genau zu ermitteln. Darüber hinaus muss er aber ebenso prüfen, ob es eine Bereitschaft gibt, den Beruf zu wechseln und umzuschulen, und wo der Kunde selbst die größte Bedrohung sieht. Dann ist der Spieler aus der dritten Liga vielleicht passender als der Super-Star aus der Champions League.

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Es war einmal… Die temporäre Berufsunfähigkeitsversicherung. https://bsc-gmbh.com/blog/es-war-einmal-die-temporaere-berufsunfaehigkeitsversicherung/ Mon, 29 Jan 2018 14:47:24 +0000 https://freche-versichert.de/?p=2628 Die temporäre Berufsunfähigkeitsversicherung ist Geschichte. Die Zurich hat zum Januar 2018 die letzte dieser Art eingestellt. Das ist aufgrund der schlechten Verkaufszahlen verständlich, aber schade ist trotzdem. Denn die temporäre Berufsunfähigkeitsversicherung wäre durchaus geeignet gewesen, die BUV für alle Berufsgruppen bezahlbar zu machen. Aber immer der Reihe nach... Was war die temporäre Berufsunfähigkeitsversicherung? Die temporäre [...]

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Die temporäre Berufsunfähigkeitsversicherung ist Geschichte. Die Zurich hat zum Januar 2018 die letzte dieser Art eingestellt. Das ist aufgrund der schlechten Verkaufszahlen verständlich, aber schade ist trotzdem. Denn die temporäre Berufsunfähigkeitsversicherung wäre durchaus geeignet gewesen, die BUV für alle Berufsgruppen bezahlbar zu machen. Aber immer der Reihe nach…

Was war die temporäre Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die temporäre Berufsunfähigkeitsversicherung war einen Erwerbsunfähigkeitsversicherung, die die ersten drei Jahre schon bei Vorliegen einer Berufsunfähigkeit geleistet hat. In einfachen Worten heißt das, ich hab für drei Jahre Geld bekommen, wenn ich so krank war, dass ich meinen Job nicht mehr erledigen konnte. Nach drei Jahren prüft der Versicherer, ob ich irgendeinen anderen Job am Arbeitsmarkt für drei Stunden ausüben könnte. Konnte ich, gab es kein Geld mehr, wenn nicht, gab es weiter Rente.

Das ist genau das, was jeder braucht! Eine Versicherung, die zahlt, solange ich mich umsehe, ob ich einen neuen Job finden kann. Zur Not reichen drei Jahre auch aus, um komplett umzuschulen. Und wenn ich tatsächlich zu krank bin, um irgendwas zu arbeiten, bekomme ich weiter mein Geld.

Tja, aber manchmal setzt sich nicht durch, was am besten passt, sondern was uns nur so vorkommt.

Was lief schief?

Leider war die temporäre Berufsunfähigkeitsversicherung fast nie die billigste Lösung. Es gab immer einen Anbieter der normalen BUV, der den Schutz günstiger angeboten hat. Das liegt daran, dass jeder Versicherer die Berufe verschieden einschätzt und daran die Beiträge bemisst. Hätten mehrere Anbieter die temporäre BUV angeboten, wäre die passende vielleicht auch mal die günstigste Lösung gewesen.

Aber wäre es nur ein bisschen günstiger gewesen:  Wieso sollte sich der Vermittler der Gefahr aussetzen, dass eine BU länger als drei Jahre dauert, aber eine EU nicht anerkannt wird? Der Vermittler haftet eh immer für alles… Hinzukommt, dass ich sowohl Berufsunfähigkeit als auch Erwerbsunfähigkeit erklären musste. Das war nur was für Feinschmecker…

Von da aus hätte es aber sinnvoll weitergehen können. Eine Leistung über die drei Jahre hinaus, wenn eine Umschulung begonnen wurde, zum Beispiel. Oder Unterstützung bei der beruflichen und gesundheitlichen Reha durch den Versicherer.

Es wäre einfach schön gewesen, wenn die Versicherer nicht weiter in die Premium-Lösungen investiert hätten, sondern versucht hätten, die Lücke zwischen der Top- und der guten Lösung weiter zu schließen.

Aber es hilft alles nix. Schade, dass es soweit gekommen ist.

 

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Wie kann ich bei der Berufsunfähigkeitsversicherung Geld sparen? https://bsc-gmbh.com/blog/berufsunfaehigkeitsversicherung-geld-sparen/ https://bsc-gmbh.com/blog/berufsunfaehigkeitsversicherung-geld-sparen/#comments Mon, 18 Dec 2017 08:19:45 +0000 https://freche-versichert.de/?p=2588 Sparsamkeit ist sinnvoll, deswegen ist es in Ordnung, auch bei der Berufsunfähigkeitsversicherung Geld sparen zu wollen. Das geht auch recht einfach, aber es kann gefährlich sein. Ich will mal die Nachteile zeigen, damit jeder für sich entscheiden kann, ob es das wert ist. Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung Geld sparen ohne Risiko Aber am Anfang mal die [...]

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Sparsamkeit ist sinnvoll, deswegen ist es in Ordnung, auch bei der Berufsunfähigkeitsversicherung Geld sparen zu wollen. Das geht auch recht einfach, aber es kann gefährlich sein. Ich will mal die Nachteile zeigen, damit jeder für sich entscheiden kann, ob es das wert ist.

Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung Geld sparen ohne Risiko

Aber am Anfang mal die einfachste Methode, mit der ich bei der Berufsunfähigkeitsversicherung Geld sparen kann. Da gibt es auch kein Risiko. Geht aber nicht bei jedem…

Am einfachsten kann ich nämlich bei der Berufsunfähigkeitsversicherung Geld sparen, wenn ich jung bin. Am besten noch Schüler oder Student. Das liegt an der Berechnung des Beitrags für die Versicherung. Wenn ich eine BUV bis 67 abschließe, dann weiß der Versicherer, was er durchschnittlich an Geld braucht, weil er weiß, wie wahrscheinlich es ist, dass ich meinen Beruf mal aus gesundheitlichen Gründen nur noch zu Hälfte ausüben kann.

Und der Versicherer weiß eben auch, dass die ersten Jahre eher nix passiert. Deshalb bleibt die Summe im Ganzen auch etwa gleich. Egal, ob ich mit 16 oder 21  die Versicherung abschließe. Sie verteilt sich aber auf mehr Jahre, weshalb die einzelnen Beiträge geringer sind. Und ich bin länger versichert.

Und da der Versicherer dann auch länger mit dem Geld arbeiten kann, spare ich sogar über die gesamte Laufzeit. Ich hab das mal für DAS INVESTMENT ausgerechnet. Die Rechnung findet ihr hier.

Noch als Schüler abschließen

Außerdem kann ich bei der Berufsunfähigkeitsversicherung Geld sparen, wenn ich schon als Schüler oder Student abschließe. Und zwar dann, wenn ich später mal nicht in einem Büro arbeiten will. Denn die Beiträge berechnen sich nach dem Beruf, den ich bei Vertragsabschluss habe.

Und ein Schüler oder Student kann nicht so leicht berufsunfähig werden.

Ein weiterer Vorteil ist selbstverständlich auch der bessere Gesundheitszustand. Aber hier geht es ums Sparen 🙂

Auch wenn ich nicht mehr jung bin und schon arbeite, gilt: Je früher desto besser. Die Beiträge werden für mich jedes Jahr teurer. Und zwar nicht an meinem Geburtstag, sondern immer am ersten Januar. Die Versicherer geben sich da nicht viel Mühe. Mein Alter ist das laufende Jahr minus mein Geburtsjahr…

Wenn ihr mal so in mein Alter kommt, was der Jahrgang 1980 wäre, dann kostet eine BUV einfach mal Geld. Da kann ich weinen, weil ich mal hätte können, aber das hilft nix.

Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung Geld sparen MIT Risiko

Es gibt ja noch andere Wege, um bei der Berufsunfähigkeitsversicherung Geld sparen. Die sind aber nie ganz ohne Gefahr.

Die Wege lauten:

1. Weniger Rente

2. Weniger Laufzeit

3. Weniger Leistung

Weniger Rente

Am seltensten sinnvoll ist es, weniger Rente zu versichern, um Beitrag zu sparen. Den die Berufsunfähigkeitsversicherung ist dafür da, meine wichtigsten laufenden Ausgaben abzusichern, damit ich nicht abstürze, wenn ich kein Gehalt mehr bekomme. Dieser Bedarf lässt sich leicht ermitteln und in eine Zahl fassen. Wenn ich hier sparen möchte, dann habe ich im Fall der Fälle immer ein Problem und rutsche immer weiter ab. Wie schnell das dann geht, hängt davon ab, wie viel ich sparen wollte…

Am ärgerlichsten ist es, wenn meine Absicherung unterhalb der gesetzlichen Grundsicherung liegt. In dem Fall würde die Rente nämlich angerechnet werden und ich habe meine Beiträge für nichts bezahlt. Ich habe nix gespart, sondern mein Geld verschwendet.

In einzelnen Fällen kann es aber schon sinnvoll sein, mit einer niedrigeren Rentenhöhe zu beginnen. Es gibt Berufe oder Lebenssituationen, in denen ich erst schlecht verdiene, aber dann das Gehalt sprunghaft steigt. Hier kann ich mit Nachversicherungsgarantien arbeiten, die mir erlauben, die Rentenhöhe ohne Gesundheitsprüfung anzupassen.

Auch mit einer hohen Dynamik kann ich sowas mal machen. Aber normal ist das die schlechteste Variante, um Geld zu sparen. Ich trage einen Teil des Risikos garantiert selbst. Und wenn das zu viel ist, dann zögere ich mein Problem nur hinaus. Also sehen wir uns lieber mal die anderen Möglichkeiten an…

Weniger Laufzeit

Vereinbare ich eine kürzere Laufzeit, dann trage ich das Risiko, in den letzten Jahren meines Berufslebens nicht mehr arbeiten zu können, selbst. Und gerade dann ist es sehr wahrscheinlich, aus körperlichen Gründen nicht mehr arbeiten zu können. Vollkommen logisch, dass der Fliesenleger mit 60 eher mal Rückenprobleme hat als mit 25.

Deswegen spare ich auch mal die Hälfte des Beitrags, wenn ich die Versicherung nicht bis 67, sondern nur bis 60 abschließe. Das ist schon verlockend. Und es gibt auch tatsächlich deutlich mehr Konstellationen, wo das sinnvoll sein kann.

Der häufigste Grund könnte sein, dass mein Bedarf sich im Alter ändert. Nehmen wir einfach mal mich. 1980er Jahrgang, eine Frau, zwei Kinder, ein Haus, kein Hund. Meine jetzigen Ausgaben sind relativ hoch, find ich. Ich muss sogar arbeiten, um alles zu bezahlen 😉

Denke ich an mein 60-jähriges Ich, dann hat der deutlich weniger Ausgaben, weil das Haus dann abbezahlt ist und die Kinder aus dem Haus. Sollte es bis dahin noch gesetzliche Ansprüche geben, dann reichen die vielleicht auch über die Grundsicherung hinaus und auch private Ansprüche und Rücklagen sind bis dahin (hoffentlich) vorhanden.

Ich baue also darauf, dass ich in Zukunft weniger Geld brauche, mehr Rücklagen habe und der Staat auch ein bisschen was zahlt. In der Gleichung sind ein paar Unbekannte, aber es kann schon mal funktionieren.

Die letzte Möglichkeit ist in meinen Augen die sinnvollste. Ich reduziere den Leistungsumfang, damit ich bei der Berufsunfähigkeitsversicherung Geld sparen kann.

Weniger Leistung

Ich verzichte auf Leistung, wenn ich meinen Beruf nur noch zur Hälfte ausüben kann, sondern bekomme erst eine Rente, wenn ich am allgemeinen Arbeitsmarkt keine drei Stunden mehr arbeiten kann. Das ist dann die Erwerbsunfähigkeitsversicherung.

Ich trage das Risiko, eine Umschulung finanzieren zu müssen. Darüber hinaus trage ich selbstverständlich das Risiko, nach der Umschulung keinen Job zu bekommen. Das muss mir auch klar sein. Wenn ich Pech habe, dann hat der Versicherer auch einiges an Möglichkeiten, die Leistung rauszuzögern. Aber das kann mir bei jeder Versicherung beim falschen Versicherer passieren.

Wer noch mutiger ist, kann noch zur Grundfähigkeitsversicherung runter gehen, aber dann habe ich überhaupt keinen Bezug mehr zu meinem Einkommen. Und die Psyche ist nicht umfassend abgesichert. Das sollte nur in Ausnahmefällen eine Lösung sein.

Auch muss mir klar sein, dass ich die Beiträge einer schlechteren Versicherung weiterbezahlen muss, wenn ich nur berufsunfähig bin und kein Gehalt mehr bekomme. Besten Dank an Gerd Kemnitz für den Hinweis! Das ließe sich lösen über eine Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit. Ein solches Produkt bietet derzeit nur die LV 1871 an.

Unterm Strich

Unterm Strich gibt es doch einige Möglichkeiten, bei der BUV Geld zu sparen. Aber die einzige ohne Risiko setzt voraus, dass ich schon in jungen Jahren so viel Weitsicht hatte. Bei den anderen Möglichkeiten trage ich verschiedene Risiken selbst und muss sehr genau abwägen, was ich mir zumuten will.

Als Versicherungsmakler kann ich bei allen Versicherern am Markt das günstigste einholen. Die Einordnung eines Berufes ist bei weitem nicht einheitlich, weshalb der Unterschied enorm sein kann. Aber wenn selbst das nicht mehr geht, muss ich mich entscheiden…

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