Aktien Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/tag/aktien/ Finanzieren. Investieren. Versichern. Vorsorgen. Fri, 24 Oct 2025 06:10:10 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://bsc-gmbh.com/wp-content/uploads/2024/11/cropped-Icon-Website-32x32.png Aktien Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/tag/aktien/ 32 32 Goldenes Zeitalter für Minenaktien? https://bsc-gmbh.com/blog/goldenes-zeitalter-fuer-minenaktien/ Tue, 19 Aug 2025 18:28:28 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=126665 Der Goldpreis stabilisiert sich im Sommer 2025 in der Bandbreite von 3.280 bis 3.420 USD/Unze nach dem starken und steileren Anstieg der Monate zuvor. Höchstwahrscheinlich dürfte diese Konsolidierung bis zu einem Zinsentscheid der amerikanischen Notenbank FED noch anhalten. Geduld ist angesagt für diejenigen, die bereits investiert sind. Und umgekehrt haben alle Nichtinvestierten noch ein wenig [...]

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Der Goldpreis stabilisiert sich im Sommer 2025 in der Bandbreite von 3.280 bis 3.420 USD/Unze nach dem starken und steileren Anstieg der Monate zuvor. Höchstwahrscheinlich dürfte diese Konsolidierung bis zu einem Zinsentscheid der amerikanischen Notenbank FED noch anhalten. Geduld ist angesagt für diejenigen, die bereits investiert sind. Und umgekehrt haben alle Nichtinvestierten noch ein wenig Zeit, günstig zu investieren. Es hatte ein wenig gedauert, bis die „magische“ Grenze von 3.000 USD/Unze überwunden wurde. War dies aber nachhaltig geschehen, so nahm der Aufschwung an Dynamik. Die weltweiten Finanzmärkte befinden sich im Umbruch. Trumps Zölle in Verbindung mit der angespannten geopolitischen Lage und den wachsenden wirtschaftlichen Ungleichgewichten veranlassen die Anleger dazu, nach Diversifizierung und inflationsgeschützten Werten zu suchen.

Da sich die Stimmung der Anleger gegenüber Gold mehr und mehr aufhellt, die fundamentalen Daten der Goldproduzenten schon seit Monaten stimmig sind, scheinen die Minenwerte für eine weitere Outperformance bereit zu sein. Der Goldpreis steigt und die Kosten der Produzenten bleiben weitgehend unter Kontrolle, sodass die Minengesellschaften ihre Margen ausweiten können. Die Bilanzen sind stark, und die Aktien-Rückkäufe nehmen zu. Edelmetallminenunternehmen werden im Vergleich zu den breiteren Aktienmärkten auf einem sehr niedrigen Niveau gehandelt. In Anbetracht der relativ geringen Größe des Minensektors dürfte eine geringfügige Umschichtung in diese unterbewerteten Aktien zu einem deutlichen Anstieg der Aktienkurse führen.

 

 

Angesichts der Tatsache, dass Gold die Marke von 3.300 USD/Unze überschreitet, sind dies wichtige Faktoren für Edelmetallminenbetreiber:

  1. Edelmetalle werden von starken Fundamentaldaten unterstützt – Die Käufe der Zentralbanken und die physische Nachfrage sind stark, während ein Wiederaufleben der Käufe von börsengehandelten Fonds darauf hinweist, dass sich die Stimmung der Anleger erholt.

 

  1. Makroökonomische Bedingungen deuten auf weitere Stärke hin – Die hartnäckige Inflation, der Druck auf den US-Dollar und die steigenden Risiken für die US-Finanzlage und die Aktienmärkte schaffen ein günstiges Umfeld für Gold.
  2. Minenaktien scheinen noch viel Kurspotenzial vor sich zu haben – Goldminenaktien bieten in der Regel eine 2-5-fache Hebelwirkung auf steigende Goldpreise in einem Bullenmarkt, dennoch liegen die Minenaktien weit unter den jüngsten Höchstständen. Das Aufwärtspotenzial ist beträchtlich.
  3. Eine Reihe anderer Spezial- und Industriemetalle scheint für eine überdurchschnittliche Entwicklung bereit zu sein – Vor allem Kupfer- und Silberminenunternehmen haben angesichts steigender physischer Preise und solider Bilanzen gute Aussichten.

Vor diesem Hintergrund sind Edelmetalle bereits in einen neuen Aufschwung eingetreten, der durch eine robuste physische Nachfrage seitens einer Reihe von Anlegern – von Zentralbanken bis hin zu Family Offices und Privatpersonen – unterstützt wird.

Andere Teilsektoren wie Kupfer und Uran zeigen Anzeichen für ein angespanntes Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Und das während andere, wie z. B. Seltene Erden, einen geopolitischen Impuls erhalten. Die Unterbewertung von Bergbauaktien in Verbindung mit starken Nachfragetrends bietet Ihnen als Fonds oder ETF-Anleger einige überzeugende Möglichkeiten in einem Sektor, der für die nächste Ära des globalen Wachstums entscheidend ist. Ihr BSC-Berater unterstützt Sie gerne zu diesem Thema.

 

 

 

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Value-Aktien (Substanzwerte) weiter in der Outperformance ? https://bsc-gmbh.com/blog/value-aktien-substanzwerte-weiter-in-der-outperformance/ Mon, 17 Apr 2023 13:24:06 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=92527 2022 war ein gutes Jahr für Value-Investoren. Nach vielen  Jahren mit einer Unterperformance zu Growth-Werten übertraf der valueorientierte Anlagestil den Markt der Wachstumswerte. Nun stellt sich die Frage: Geht das Value-Comeback weiter oder war es nur ein Strohfeuer ? Wir meinen, dass mehrere Gründe dafür sprechen, dass die Aussichten für Value-Investing gut bleiben und dass [...]

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2022 war ein gutes Jahr für Value-Investoren. Nach vielen  Jahren mit einer Unterperformance zu Growth-Werten übertraf der valueorientierte Anlagestil den Markt der Wachstumswerte.
Nun stellt sich die Frage: Geht das Value-Comeback weiter oder war es nur ein Strohfeuer ? Wir meinen, dass mehrere Gründe dafür sprechen, dass die Aussichten für Value-Investing gut bleiben und dass der Markt am Anfang einer neuen Stil-Rotation stehen könnte.

Value-Aktien – also niedrig bewertete und bei Investoren weniger gefragte Unternehmen – erwiesen sich zuletzt als relativ robust. Sie schnitten deutlich besser ab als der breite Markt. Noch deutlicher übertrafen sie die „Wachstumswerte“, also das Growth-Segment. Viele Investoren hatten nach vielen Jahren einer  unterdurchschnittlichen Wertentwicklung des Value Segments Value Titel bereits abgeschrieben.

Auf die Bewertung kommt es an

Nach wie vor halten wir die Bewertungen für einen zentralen Anker, um langfristig erfolgreich zu investieren. Nachdem aktuell Value wieder in der Gunst der Investoren steht, kommt es darauf an, auf das langfristige Potenzial des Anlagestils hinzuweisen. In den letzten Jahren haben teure Wachstumswerte den Markt getrieben. Die Investoren mussten also einfach nur Wachstumstitel kaufen, um den Markt zu übertreffen. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt jedoch ein anderes Bild: Value-Aktien haben in den 1980er, 1990er und frühen 2000er Jahren eine anhaltend überlegene Wertentwicklung erzielt. Value-Investing wurde zu einer etablierten Strategie, weil es über längere Zeiträume und über verschiedene Konjunkturzyklen hinweg seine Stärke bewiesen hat.

Allerdings hat die jüngere Vergangenheit vor allem die jüngeren Investoren naturgemäß stark geprägt, und die frühere Stärke von Value scheint in Vergessenheit geraten zu sein. Wir sehen im Aufspüren von „unbeachteten“, niedrig bewerteten Aktien das Potenzial für eine langfristig erfolgreiche Strategie.  Die Maßnahmen nach der Weltfinanzkrise von 2008/2009 waren einer der Hauptgründe dafür, warum sich Value-Investments in den letzten zehn Jahren unterdurchschnittlich entwickelt haben. Damals griffen die großen Zentralbanken zu Zinssenkungen.

Zugleich versuchten sie mit einer Politik der quantitativen Lockerung – also dem Ankauf von Finanzanlagen wie etwa Staatsanleihen – die Wirtschaft anzukurbeln. Während der Corona-Pandemie im Jahr 2020 intensivierten die Zentralbanken die Maßnahmen dann noch weiter.

Auswirkung der 0%-Zins-Politik

Problematisch wurde es jedoch, als die Zinsen auf Null sanken. In diesem Umfeld hörten die Investoren auf, die Bewertungen zu berücksichtigen. Der risikofreie Zinssatz – also der Betrag, den Investoren bei einer Anlage ohne Risiko erwarten können – lag bei 0 %. Angesichts dessen konnten sie die Zahlung hoher Multiplikatoren für Unternehmen rechtfertigen, die als qualitativ hochwertiger und wachstumsstärker angesehen wurden.

Auch die Globalisierungstendenzen und den Aufstieg chinesischer Unternehmen war ein Gegenwind für den Value-Stil. Es ist ermutigend, dass die über ein Jahrzehnt lang prägenden Treiber des „Growth“-Anlagestils jetzt auslaufen könnten. Die Zinssätze sind im vergangenen Jahr stark gestiegen, weil die Zentralbanken die hohe Inflation eindämmen wollen.

Wir haben zudem eine Kehrtwende hin zu einer quantitativen Straffung der Geldpolitik erlebt: Die Zentralbanken planen, ihre hohen Anleihebestände abzubauen.

Es gibt auch Anzeichen für einen Rückzug aus der Globalisierung. Frühere Trends kehren sich um, neue Dynamiken wie etwa die Energiewende entstehen. Dementsprechend wird sich auch das Umfeld für viele Unternehmen verändern. Diese Umkehrungen verändern oft auch die Wahrnehmung davon, was zu „Value“ und was zu „Wachstum“ gehört. Der Energiesektor ist ein ungeliebter Bereich, trotz der Kursgewinne im letzten Jahr. Er könnte möglicherweise von der robusten Nachfrage und der Energiewende profitieren.

Auf der anderen Seite gaben die Kurse vieler beliebter, großer Technologiewerte im vergangenen Jahr nach. Angesichts der steigenden Zinsen stellten die Investoren die hohen Bewertungen in Frage. Diese Veränderungen könnten möglicherweise weitergehen. Trotz des guten Ergebnisses im letzten Jahr sind wir der Meinung, dass die jüngste Value-Erholung noch nicht abgeschlossen ist.

Mit der richtigen Strategie ans Ziel

Wir halten die über ein Jahrzehnt andauernde Value-Underperformance nicht einmal annähernd für überwunden. Die Bewertungsspannen zwischen den billigsten und den teuersten Aktien sind im historischen Vergleich nach wie vor sehr groß. Im Laufe des Jahres wird der Markt wahrscheinlich mit einigen großen Problemen zu kämpfen haben: etwa mit dem anhaltenden Krieg in der Ukraine; der Entwicklung der weltweiten Inflation und der Zentralbankpolitik; und der Möglichkeit einer Rezession.

Diese Ungewissheiten könnten zu einer gewissen Marktvolatilität führen. Bei einer so großen Bandbreite an potenziellen Ergebnissen wird es sehr wichtig sein, ein sehr ausbalanciertes Aktienfonds-Portfolio zusammenzustellen. Angesichts der großen Bewertungsspannen und des ermutigenden Hintergrunds für den Value-Stil haben wir in den letzten Wochen ein zusätzliche Aktienstrategie mit dem Namen BSC Stabilität Aktien 100 % erarbeitet. Darin enthalten sind 6 schwankungsarme Aktienfonds und Stile von 6 unterschiedlichen Fondsgesellschaften. Informieren Sie sich bei Ihrem BSC-Berater oder bei Ihrer BSC Beraterin näher.

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Was ist dran an nachhaltigen Investments? https://bsc-gmbh.com/blog/nachhaltigen-investments/ Mon, 19 Dec 2022 08:53:05 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=87063 Die tägliche Aufgabe als BSC-Anlageberater erfordert es, dass wir uns mit ständig veränderten Trends beschäftigen müssen. Ein Trend, der sich seit bereits einigen Jahren verfestigt, ist die Anlage in nachhaltigen Investments. Dabei stellen wir fest, dass es eigentlich keine Investmentgesellschaft mehr gibt, die nicht auf diesen Zug aufspringt und seine Anlageprodukte auf diesen Trend hin [...]

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Die tägliche Aufgabe als BSC-Anlageberater erfordert es, dass wir uns mit ständig veränderten Trends beschäftigen müssen. Ein Trend, der sich seit bereits einigen Jahren verfestigt, ist die Anlage in nachhaltigen Investments.

Dabei stellen wir fest, dass es eigentlich keine Investmentgesellschaft mehr gibt, die nicht auf diesen Zug aufspringt und seine Anlageprodukte auf diesen Trend hin überprüft und anpasst.

Für den Otto-Normal Anleger stellt sich dabei aber eine sehr große Herausforderung: Wenn nun gefühlt alle Portfolios voll von nachhaltigen Investments sein sollen, wie kann ich sicherstellen, dass mein Anlageprodukt auch tatsächlich meinen Anforderungen genügt?

Und ist auch absolut alles nachhaltig, wo nachhaltig draufsteht? Dieser Frage möchten wir in dem folgenden Beitrag auf den Grund gehen und euch mitteilen, wie wir bei BSC GmbH diese Fragestellung für unsere Kunden lösen.

Was ist in nachhaltigen Investments drin?

Der Begriff „ESG“ ist mittlerweile in aller Munde. Beschreibt er doch die Tatsache, dass Investitionen an den Kapitalmärkten die Berücksichtigung von Kriterien aus den Bereich Umwelt (Environmental), Soziales (Social) und verantwortungsvolle Unternehmensführung (Governance) erfordern.

Seit März 2021 müssen Fondsanbieter ihre Produkte in eine von drei Nachhaltigkeitskategorien (Artikel 6, 8 und 9-Fonds) eingruppieren. In den letzten anderthalb Jahren stellen wir, und mittlerweile auch die Finanzaufsicht fest, dass sich in der „grünsten Schublade“ offenbar viele Fonds befinden, die dort eigentlich nicht hingehören. Genau dabei kommen wir ins Spiel.

Wie prüfen wir Nachhaltigkeit?

Der vierköpfige Anlageausschuss der BSC GmbH führt im Laufe eines Jahres viele Gespräche mit Investmentgesellschaften, um deren Fonds auch auf die ESG-Probe zu stellen. Heraus kommt eine Strategie, die nicht nur Artikel-9 Fonds beinhaltet, sondern die vielmehr die Glaubwürdigkeit und Echtheit dieses Status bestätigt.

Somit kann sich jeder BSC-Anleger darauf verlassen, dass wenn er den Wunsch nach nachhaltigen Investments äußert, er gewiss in keine Falle läuft. Diese sorgfältige Analyse ist nicht nur Teil unseres Selbstverständnisses als Berater. Vielmehr verkörpert sie für unsere Anleger ein hohes Maß an Sicherheit und Vertrauen. Nun möchten wir euch aber nicht länger auf die Folter spannen und euch einen Einblick in unsere „Werkstatt“ geben 😊.

Was ist unsere Strategie bei nachhaltigen Investments?

Unsere Strategie beinhaltet sechs Investmentfonds mit einer annähernd 100%-igen Aktienquote. Damit tragen wir der Tatsache Rechnung, dass die gewünschten Effekte einer nachhaltigen Geldanlage niemals kurzfristig, sondern immer langfristig eintreten. Geringe Aktienquoten würde in diesem Zusammenhang unsere Strategie konterkarieren.

Wir greifen dabei auf Fonds der Gesellschaften ÖkoWorld, Raiffeisen Kapitalanlage GmbH, ACATIS Investment, Pictet Asset Management sowie auf das Team der Murphy&Spitz Nachhaltige Vermögensverwaltung zurück.

Alle Fonds haben sich zum Ziel gesetzt, nur in Aktien von den Gesellschaften zu investieren, die z.B.

  • umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen herstellen
  • durch unsere globale Bevölkerungsentwicklung von Gesundheitstrends profitieren
  • ihre Umsätze mit der zur Verfügungstellung von Bildung oder nachhaltiger Mobilität erzielen
  • die Trinkwasserknappheit durch z.B. Wasseraufbereitung bekämpfen

Wie viel Rendite bringt Nachhaltigkeit?

Diese Aufzählung kann um viele weitere Punkte ergänzt werden und stellt nur einen kleinen Auszug dar. Der jüngste dieser nachhaltigen Investmentfonds besteht seit Herbst 2010. Gleichwohl wir alle wissen, dass Rückbetrachtungen lediglich eine Indikation darstellen und kaum Aussagekraft für zukünftige Entwicklungen haben, möchten wir euch diese beeindruckenden Zahlen dennoch präsentieren:

Seit dem 1. Dezember 2010 (bis ultimo November 2022) hätte diese Strategie in jedem Jahr durchschnittlich 6,65% an Rendite erzielt. Bei einer Anlage von 50.000€ entspricht das einem gesamten Vermögenszuwachs von 58.233€ – und alles mit gutem Gewissen.

Wie sicher sind nachhaltige Anlagen?

Neben dem Vermögenszuwachs spielt der Aspekt der Sicherheit und des Risikos jedoch auch eine wichtige Rolle. Schließlich verantworten hochqualifizierte Fondsmanager der zuvor genannten Gesellschaften die Zusammensetzung in den einzelnen Fonds und können flexibel reagieren, wenn es an den Märkten ruppig wird.

Hier bietet sich ein Vergleich mit einem währungsbereinigten Indexfonds auf den beliebten MSCI-World Index an. Gleichwohl wissen wir, dass dieser nicht auf Basis nachhaltiger Kriterien zusammengesetzt ist, sondern ihn mit unserer Strategie lediglich die globale Ausrichtung verbindet.

Umso erfreulicher ist es, dass die jährlichen Wertschwankungen der BSC-Strategie (gemessen an der Kennziffer „Volatilität“) gerade einmal nur 60% des genannten Indexfonds ergaben! Hätte man also an dem Tag, an dem die Weltbörsen aufgrund der Corona-Pandemie 2020 die Talfahrt antraten, ebenfalls 50.000€ in diesen Indexfonds investiert, hätte man exakt vier Wochen später nur noch ein Anlagevolumen von 33.739€ zur Verfügung.

Der Wert der nachhaltigen BSC-Anlagestrategie stünde fast 4.600€ höher. Auf Sicht der gesamten zwölf Anlagejahre standen Risiko und Rendite in folgendem Verhältnis:

nachhaltigen Investments

Quelle: Eigene Berechnung, Zeitraum 01.12.2010 bis 30.11.2022, Steuern und Beratungsgebühren können diese graphische Darstellung verändern.

Bei allem Rendite-Streben ist eine solche Stresstest-Betrachtung jedoch mindestens genauso wichtig. Schließlich sind es gerade die Phasen, in den Anleger ihre Strategie kritisch hinterfragen und vielleicht vorschnell beenden. Bei einer gänzlich nachhaltigen Geldanlage stehen Rendite und Risiko deutlich ausgewogener im Verhältnis.

Hast du Interesse an einer individuellen Beratung zu nachhaltigen Investments? Dann kontaktiere uns gerne. Wir hoffen, der Artikel hat dir gefallen 😊

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Finanzänderungen 2023: 7 Tipps, die du jetzt kennen solltest! https://bsc-gmbh.com/blog/finanzaenderungen-2023/ Mon, 12 Dec 2022 07:40:04 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=87028 Das Jahresende rückt mit riesengroßen Schritten näher, die ruhige Zeit wird langsam spürbar. Sicher beschäftigst Du Dich schon intensiv damit, welche Geschenke Du in diesem Jahr noch besorgen musst und wie die Weihnachtstage zu organisieren sind. Das neue Jahr 2023 bringt auch einige wichtige Finanzänderungen mit sich. Wir haben auf dieser Grundlage einmal die 7 [...]

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Das Jahresende rückt mit riesengroßen Schritten näher, die ruhige Zeit wird langsam spürbar. Sicher beschäftigst Du Dich schon intensiv damit, welche Geschenke Du in diesem Jahr noch besorgen musst und wie die Weihnachtstage zu organisieren sind.

Das neue Jahr 2023 bringt auch einige wichtige Finanzänderungen mit sich.

Wir haben auf dieser Grundlage einmal die 7 wichtigsten Tipps zusammengefasst, die Du jetzt unbedingt beachten solltest.

1. Niedrige Bauzinsen noch sichern – jetzt Bausparvertrag abschließen

Die Bauzinsen haben sich im Laufe des Jahres 2022 zeitweise vervierfacht. Finanzexperten rechnen damit, dass das Zinsniveau auch in 2023 weiter leicht steigen könnte.
Gerade für aktuelle Baufinanzierungskunden kann es sinnvoll sein, für den nächsten Zinsablauf (Umfinanzierungs- oder Verlängerungszeitpunkt der bestehenden Finanzierung) eine Zinssicherung über den Abschluss eines Bausparvertrages zu betreiben. Bausparkassen bieten für Abschlüsse in 2022 noch die alte Tarifgeneration mit Darlehenszinsen von teilweise bis zu 0,45% p.a. (z. B. Wüstenrot). Es wird erwartet, dass die Bausparkassen in 2023 veränderte Tarife veröffentlichen – jetzt handeln lohnt sich!

2. Tierbesitzer aufgepasst: Gebühren für Tierärzte steigen

Die Gebühren bei Tierärzten steigen: Die einfachste Untersuchung beim Tierarzt kostet dann 23,62 Euro – vorher waren es für Katzen 8,98 Euro und für Hunde 13,47 Euro. Die Preise für Impfungen von Hund und Katze verdoppeln sich nahezu von 5,77 Euro auf 11,50 Euro. Hinzu kommt noch die zu zahlende Umsatzsteuer.
Hast du schon an die Absicherung für Dein Haustier gedacht? Haustiere sollten mindestens mit einer Tierhalter-Haftpflichtversicherung abgesichert sein. Eventuell ist auch eine Tier-Krankenversicherung sinnvoll.

3. Über den Arbeitgeber sparen lohnt sich noch mehr – BAV wird attraktiver

Der Höchstbetrag für die Einzahlung in eine betriebliche Altersvorsorge (BAV) steigt ab 2023 für sozialversicherungsfreie Beiträge auf 292 Euro und insgesamt auf 584 Euro (mit Steuervorteil). Außerdem steigt der Freibetrag für den Rentenbezug auf 169,75 Euro. Vertragsänderungen sollten noch in diesem Jahr angestoßen werden. Wir empfehlen eindringlich, sich mit dem Thema betriebliche Altersvorsorge intensiv zu beschäftigen.

4. Änderungen in der Krankenversicherung: max. Arbeitgeberzuschuss sichern

Der Zusatzbeitrag bei der Gesetzlichen Krankenversicherung steigt um 0,3% auf 1,6% und erhöht damit die Bruttolohnbelastungen. Der Wechsel von Angestellten in die private Krankenversicherung (PKV) wird ab 2023 weiter erschwert und ist dann erst ab einem jährlichen Bruttoeinkommen von 66.600 Euro möglich (2022: 64.350 Euro). Durch den erhöhten Zusatzbeitrag erhöht sich aber auch der maximale Arbeitgeberzuschuss für privat Krankenversicherte auf 403,99 Euro für die Kranken- und 76,06 Euro (51,12 Euro in Sachsen) für die Pflegepflichtversicherung.

5. RÜRUP-Vorsorge ab 2023 vorzeitig zu 100% absetzbar

Die Rürup-Vorsorge ist vor allem für Selbstständige als Äquivalent zur gesetzlichen Rentenversicherung sinnvoll und als steuerlich wirksame Altersvorsorgeaufwendungen beliebt. Die Regierung hat beschlossen die Attraktivität dieser Vorsorge zu erhöhen: Zum Einen steigt der förderfähige Maximalbeitrag auf 26.528 Euro für Ledige und auf 53.056 Euro für Ehepaare. Außerdem sind die Beiträge bereits ab dem Jahr 2023 zu 100% steuerlich wirksam (statt zu 94%).
Vertragsabschlüsse in 2022 garantieren noch die derzeit geltenden Risikokennzahlen. Bei Bedarf solltest du also jetzt noch handeln und dich beraten lassen.

6. Ausbau erneuerbarer Energien: Photovoltaik wird wieder stärker gefördert

Im Zuge der explodierenden Energiekosten hat der Gesetzgeber die Förderung erneuerbarer Energien überarbeitet. Zu Einem entfällt die EEG-Umlage, damit kann für Photovoltaikanlagenbesitzer der Erzeugungszähler hinfällig werden. Parallel dazu steigt die Einspeisevergütung für erzeugten Strom wieder an.

Vor allem aber: Neuanlagen bis 30 KW zzgl. Batteriespeicher können ab 2023 mit 0% UST erworben werden. Es lohnt sich, frühzeitig Informationen über mögliche Finanzierungsmöglichkeiten einzuholen und Angebote von Solarteuren zu organisieren. Wir kooperieren sowohl mit Dienstleistern, die deutschlandweit liefern und mit Garantiezusagen verbauen, als auch mit mehr als 300 Finanzierungspartnern. So können wir immer marktführende Finanzierungskonzepte bieten.

7. Das Kindergeld steigt auf 250 Euro ab dem ersten Kind

Profitiert der Nachwuchs heute schon von dieser Förderung? Vielleicht ergibt sich durch diese Anhebung ja die Möglichkeit, einen Teil des Kindergelds für die Ausbildung oder das Studium langfristig anzulegen. Der Zinseszinseffekt ist hier das magische Zauberwort. Wollen wir die Haushaltsrechnung mal gemeinsam aktualisieren?

Natürlich gibt es auch noch zahlreiche weitere Neuerungen, die in 2023 auf alle Verbraucher zu kommen.

So erhöht sich z.B. der Sparerfreibetrag auf 1.000 pro Person bzw. 2.000 Euro für Ehepaare. Es wird eine erhöhte Homeoffice-Pauschale eingeführt in Höhe von 5 Euro/Tag, max. 1.000 Euro, die in der Steuererklärung wirksam gemacht werden können. Der Versicherungsverband erhöht den Neuwertfaktor in der Gebäudeversicherung, aufgrund der gestiegenen Wiederbeschaffungskosten. Immobilieninvestitionen sollen ab 2023 mit einem höheren Faktor abgeschrieben werden können, was vor allem für Kapitalanleger eine gute Information darstellt. (Aufzählung nicht vollständig).

Es gibt also mehrere wichtige Aspekte, für die es sich lohnt die ruhige Zeit im Dezember zu nutzen um die persönlichen Finanzen zu ordnen bzw. zu optimieren. Nutze die Zeit in diesem Jahr darüber noch ein Gespräch mit uns zu führen.

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Falsche Entscheidungen beim Geld https://bsc-gmbh.com/blog/falsche-entscheidungen-beim-geld/ Wed, 26 Oct 2022 06:37:46 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=84703 Es gibt vermutlich unendlich viele falsche Entscheidungen beim Geld. Und wir wollen gleich mal klarstellen, dass wir hier nicht belehren wollen. Wir sind da auch nicht perfekt. Denn auch, wenn wir es theoretisch besser wissen, treffen wir trotzdem immer wieder praktisch falsche Entscheidungen beim Geld. Und das hat vermutlich den Grund, dass Geld auch viel [...]

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Es gibt vermutlich unendlich viele falsche Entscheidungen beim Geld. Und wir wollen gleich mal klarstellen, dass wir hier nicht belehren wollen. Wir sind da auch nicht perfekt. Denn auch, wenn wir es theoretisch besser wissen, treffen wir trotzdem immer wieder praktisch falsche Entscheidungen beim Geld. Und das hat vermutlich den Grund, dass Geld auch viel mit Emotionen zu tun hat. Deshalb spielen wir ja auch Lotto. Obwohl es wahrscheinlicher ist, dass ich ein Streichholz aus einem fahrenden Auto mit verbundenen Augen treffe, das jemand neben die Autobahn zwischen Berlin und Rom gesteckt hat, und ich nicht weiß, wo. Wir träumen halt gern.

Falsche Entscheidungen beim Geld: Emotionen sind ein schlechter Ratgeber

Auch wenn es schwierig ist, sollte ich lieber ganz rational beim Geld sein. Das fängt schon bei der Bezeichnung „Eigenheim“ an. Wenn es meine Heimat und mein Hafen ist, wo ich mich wohlfühle, dann ist es auch kein finanzieller Wert mehr. Wenn ich es „selbstgenutzte Immobilie“ nenne, dann ist das schon weniger emotional. Und mein eigenes Haus hat ja auch nur dann einen Wert, wenn ich es verkaufen würde.

Ein Zeitpunkt dafür wäre zum Beispiel, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Dann könnte ich in einen Bungalow ziehen. Ohne Treppen ist es auch im Alter leichter.

Meine Kinder sind jetzt 11 und 13, also rede ich mich da noch leicht. Ich berichte, was wir machen, wenn es soweit ist. Kann gut sein, dass die Emotionen siegen.

Auch erstmal clever, aber oft doch falsche Entscheidungen beim Geld, sind sogenannte Testbestellungen. Ich bestelle mir was quasi auf Probe und darf es innerhalb einer bestimmten Zeit wieder zurückgeben. Das hört sich zu schön an, um wahr zu sein. Aber die Verkäufer wissen, wie das mit den Emotionen so ist. Wenn wir mal was besitzen, dann fällt es uns unglaublich schwer, es dann wieder herzugeben. Und deshalb werden die meisten Testbestellungen dann doch einfach gekauft.

Gefühlte Sicherheit

Auch eine häufige falsche Entscheidung beim Geld ist das Bankkonto. Wir haben alle irgendwie das Gefühl, dass das Geld da sicher ist. Ich fahr da auch immer wieder vorbei und sehe die Bank, in der mein Geld rumliegt.

Und tatsächlich geht von dem Geld ja auch nix weg. Aber es verliert halt an Kaufkraft. Das Thema mit der Inflation ist nicht neu und gerade haut es ganz schön rein. Und trotzdem haben alle lieber einen größeren Puffer auf der Bank. Und ich kann es wieder auch irgendwie verstehen. Aber mal ehrlich: Was kann passieren, dass wir jetzt sofort 10.000 Euro brauchen? Auch wenn die Heizung ausgetauscht wird, hab ich genügend Zeit, um das Geld von einem Fonds oder anderen Anlagen zu holen. Sofort verfügbar brauch ich keinen großen Notgroschen. Also kann ich den größten Teil meines Geldes auch mal investieren oder irgendwo anlegen.

Denn wir wissen doch alle, dass alles immer teurer wird. Schon immer. Unsere Eltern haben das Eis für 10 Pfennig gekauft, wir dann für 50 Pfennig oder ne Mark und jetzt kostet die Kugel 1,20 Euro. Wir bekommen also für das Geld immer weniger. Wieso geht es dann so schwer in unseren Kopf, dass das Geld auf der Bank auch immer weniger wird?

Zukünftige Kosten sparen, auch wenn es jetzt teurer wird

Eine weitere falsche Entscheidung beim Geld ist die, dass wir hohe Ausgaben vermeiden wollen. Da erzähle ich gern die Geschichte von der Kaffeemaschine, die mit Kapseln funktioniert. Als unser erstes Kind auf die Welt kam, stieg der Kaffeekonsum derart an, dass die Kaffeemaschine den Geist aufgab. Also haben wir überlegt, ob wir uns eine neue Kapselmaschine kaufen oder einen Vollautomaten. Die Kapselmaschine bekommst du oft auch mal geschenkt. Du musst dann aber halt auch bestimmte Kapseln kaufen. Die erste Investition ist also niedrig, aber die laufenden Kosten sind hoch.

Bei einem Vollautomaten ist es genau umgekehrt. Wir haben also gerechnet und dabei festgestellt, dass sich die günstigeren Bohnen in weniger als 2 Jahren rechnen. Und besser für die Umwelt ist es auch.

Noch besser ist das Beispiel einer PV-Anlage. Die kostet auch erstmal richtig Geld. Davon könnte ich mir auch ein Auto kaufen. Oder eine schöne gemauerte Garage für mein Auto. Aber durch eine PV-Anlage spare ich Strom und Geld. Und momentan sehen wir deutlich, dass es wahrscheinlich keine Grenze gibt für den Strompreis.

Falsche Entscheidungen beim Geld: Versicherungen ungeprüft kündigen

Mein Steckenpferd ist ja die Berufsunfähigkeitsversicherung. Eine der Versicherungen, die immer Geld kostet und nur dann zahlt, wenn ich sie brauche. Da ist der erste Impuls sicherlich der, sich jetzt den monatlichen Beitrag zu sparen. Ich rate aber dazu, sich das genau zu überlegen. Im Bereich der BU-Versicherung kann da jeder offen mit mir reden. Tatsächlich gab es auch schon einen Fall, wo es ok war, jetzt beitragsfrei zu stellen.

Grundsätzlich ist es aber nicht sinnvoll, sich von der BU-Versicherung zu trennen, wenn man gerade in einer finanziell angespannten Situation ist. Denn Anspannung führt zu Stress und der schon auch mal zu psychischen Problemen. Und wenn ich dann nicht mehr arbeiten kann, dann würde eben diese Berufsunfähigkeitsversicherung Geld zahlen, wenn ich sie noch hab.

Niemand ist perfekt

Wie schon eingangs geschrieben: In der Theorie kann ich jedem sehr gut erklären, wie Geld anzulegen ist und was sinnvoll wäre. Tatsächlich hab ich aber oft dann einfach Angst und gehe in eine Anlage, die ein geringeres Schwankungsrisiko hat. Ich kann es also sehr, sehr gut verstehen, wenn jemand aus dem Bauch heraus falsche Entscheidungen beim Geld trifft.

Es ist aber nicht ganz so schlimm, wie bei den Schustern und den Schuhen 😉

Du kannst also immer gern mit uns reden! Wir arbeiten dann mit dir raus, was rational das Beste wäre und dann darfst du entscheiden, wo du dich am besten fühlst 🙂 Meld dich einfach bei uns!

P.S.: Bonus-Tipp! Nutze unser Haushaltsbuch, um zu sehen, wo du sparen kannst!

 

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Nachhaltige Geldanlage für Kinder! https://bsc-gmbh.com/blog/nachhaltige-geldanlage-fuer-kinder/ Mon, 09 May 2022 10:13:20 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=77701 Da unsere Kinder das Wichtigste sind, was wir haben, wollen wir immer nur das Beste für sie. Schon vor der Geburt werden das Kinderzimmer und der Kinderwagen gekauft, die schönsten Klamotten und Spielzeuge. Die Sicherheit liegt uns auch am Herzen, deswegen wird bei den Anziehsachen darauf geachtet, dass diese keine Schadstoffe haben, die Bettwäsche aufgrund [...]

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Da unsere Kinder das Wichtigste sind, was wir haben, wollen wir immer nur das Beste für sie. Schon vor der Geburt werden das Kinderzimmer und der Kinderwagen gekauft, die schönsten Klamotten und Spielzeuge. Die Sicherheit liegt uns auch am Herzen, deswegen wird bei den Anziehsachen darauf geachtet, dass diese keine Schadstoffe haben, die Bettwäsche aufgrund ihrer Produktion keine chemischen Ausdünstungen hat und der Kindersitz sollte auch das beste Gütesiegel haben. So weit, so gut und weil wir ja nur das Beste und am besten das auch noch sicher haben wollen, machen sich auch viele Eltern und Großeltern darüber Gedanken, wie sie ihr Geld genauso für die Zukunft anlegen können. Am besten in eine nachhaltige Geldanlage für Kinder.

Was heißt eigentlich Sicherheit für eine nachhaltige Geldanlage für Kinder?

Leider wird das Wort Sicherheit immer noch viel zu oft übersetzt mit „Die Anlage darf keine Schwankungen haben und ich will immer sehen, dass das was ich einbezahlt, habe auch noch da ist!“

Die Folgen daraus: Dein Geld wird mit Sicherheit weniger wert! Und das liegt an der Inflation…

Die Inflation ist dein größter Feind:

Nachhaltige Geldanlage für Kinder hat meistens eine Anlagedauer von mindestens 18 Jahren. (Stichpunkte: Volljährigkeit und Führerschein) Ob die Laufzeit sinnvoll ist, da komme ich später noch drauf.

Angenommen du legst die Hälfte des Kindergelds, ab Geburt jeden Monat auf ein Sparkonto an.

Ergebnis nach 18 Jahren: 100€ x 12 Monate x 18 Jahre = 21.600€

Klingt aus heutiger Sicht schon mal nicht schlecht, da ist auf jeden Fall der Führerschein, ein großartiges Auto drin und übrig bleiben dürfte auch noch was, oder?

Aber was ist diese nachhaltige Geldanlage für Kinder nach Inflation noch wert?

Nehmen wir mal den langfristigen Durchschnitt von 2,6% Inflation pro Jahr an.

Dann bleiben von den 21.600€ gerade mal noch ca. 13.600€ an Kaufkraft über. Also allein die Inflation frisst dir über ein Drittel deines eingezahlten Kapitals auf, oder genau 8.000€!!!

Wie gesagt, dein Geld wird mit Sicherheit weniger wert!

Es braucht also Alternativen für eine nachhaltige Geldanlage für Kinder: Unabhängig ob das nun ein Fonds, ein ETF oder was auch immer ist, warum legst hier nicht genauso Wert darauf, dass das Geld keine Schadstoffe hat, es keine chemischen Ausdünstungen hat, dass es einfach nachhaltig ist! Weil klar, ist ja für die Zukunft deines Kindes!?! Logisch…eigentlich!?!

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:

Grün ist der Fonds, die gerade Linie ist das Sparbuch mit 0%. 

nachhaltige Geldanlage für Kinder

Welche Renditen kann eine nachhaltige Geldanlage für Kinder denn erzielen?

 Das möchte ich kurze an einem Beispiel aufzeigen:

Der Fonds Amundi Global Ecology ist bereits seit 1990 auf dem Markt und hat über die letzten 32 Jahre, im Schnitt 6,9% p.a. an Wert zugelegt.

Klar ist auch das keine Garantie für die Zukunft! Aber mehr als 0% sollten schon möglich sein:

Ergebnis nach 18 Jahren: 100€ x 12 Monate x 18 Jahre x 6,9% p.a.  = 41.671€

Nachhaltigkeit würde hier jetzt 20.000€ mehr, oder ziemlich genau das Doppelte als Ergebnis bringen!

Wie wichtig eine Geldanlage deutlich über dem Inflationsniveau ist, siehst du, wenn wir auch hier die Inflation und auch die Steuer auf die Gewinne abziehen:

Es bleiben 23.000€ Nettokaufkraft aus heutiger Sicht über und somit ca. 10.000€ mehr, als wenn du dein Geld auf dem Sparbuch liegen hättest!!!

Der Amundi Global Ecology ist aber nur eine von ganz vielen Möglichkeiten, wie du tolle Renditen mit gutem Gewissen und nachhaltig für deine Kinder anlegen kannst.

Neben Fonds, ETFs, (Die du schon mit 25€ im Monat besparen kannst)Versicherungen die in Windparks investieren, oder die eigene PV-Anlage….es gibt so vieles wie du sinnvollen investieren kannst und dabei auch noch was Gutes für dich und deine Kinder tust.

Unterm Strich…

Wichtig ist, dass du was für deine Kinder tust. Finanziell ist hier alles sinnvoller als ein Sparbuch, da die Inflation über so einen langen Zeitraum ganz schön zulangt. Eine nachhaltige Geldanlage für Kinder ist zusätzlich sinnvoll, weil wir so die Welt im kleinen ein bisschen besser machen, weil wir Firmen unterstützen, die Wert auf die Umwelt legen und die fair mit Mitarbeitern umgehen. 

Wenn du mehr zu dem Thema wissen willst…  dein BSC Berater steht dir gerne mit Rat und Tat zur Seite! Ganz sicher 😉

Und zur Berufsunfähigkeitsversicherung für Kinder kannst du bei uns auch was lesen!

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Professionelle Anlageberatung: Jeden Cent wert! https://bsc-gmbh.com/blog/professionelle-anlageberatung-jeden-cent-wert/ Wed, 16 Mar 2022 07:25:35 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=75212 Eine professionelle Anlageberatung kostet Geld, keine professionelle Anlageberatung kostet Performance. Das zeigt sich im Moment sehr deutlich. Aber wir erleben schon seit einigen Jahren in der Geldanlage eine enorme Beratungsnachfrage. Die Ursache ist hausgemacht: Wir haben Zinsen auf niedrigstem Niveau und das klassische Sparen hat ausgedient. Diese Botschaft dürfte mittlerweile in jedem Wohnzimmer angekommen sein [...]

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Eine professionelle Anlageberatung kostet Geld, keine professionelle Anlageberatung kostet Performance. Das zeigt sich im Moment sehr deutlich.

Aber wir erleben schon seit einigen Jahren in der Geldanlage eine enorme Beratungsnachfrage.

Die Ursache ist hausgemacht: Wir haben Zinsen auf niedrigstem Niveau und das klassische Sparen hat ausgedient. Diese Botschaft dürfte mittlerweile in jedem Wohnzimmer angekommen sein und ist sicherlich auch für dich nichts Neues. Als Konsequenz setzt es jedoch voraus, dass man als „Sparer“ zwangsläufig zu einem „Investor“ mutieren muss. Deshalb suchen nicht wenige eine professionelle Anlageberatung. Sie wollen an die Hand genommen werden, um klassische Denkweisen abzulegen und neue Konzepte umzusetzen.

Professionelle Anlageberatung macht Sparer zum Investor

Was wir aber auch erleben ist eine massiv steigende Anzahl an Personen, die sich im Internet einlesen, Online-Workshops besuchen und in Folge dessen ihre eigene Anlagestrategie umsetzen. Diese Bewegung unterstützen wir bei BSC ausdrücklich, fordern wir und viele Wissenschaftler doch seit Jahren eine aufgeschlossenere Aktienkultur in Deutschland. Aus diesem Grund gibt es daran erstmal nichts auszusetzen.

Das Problem liegt unserer Ansicht nach jedoch in der Umsetzung. Denn eigentlich wird hier online eine Anlage ausschließlich in kostengünstige ETFs (Exchange traded Funds) empfohlen. Kernaussage: „Kaufst du über einen ETF indirekt einen Aktienindex, dann fährst du in 90% aller Fälle langfristig besser als mit dem teuren, gemanagten Investmentfonds deines Anlageberaters!“

Diese durchaus eindimensionale Aussage lässt aufhorchen. Das Gefährliche dabei ist, dass dem Leser eine gewisse Einfachheit suggeriert wird, seine Geldanlage ohne Probleme alleine verwalten zu können. Ganz gleich welchen Erfahrungsschatz oder welche Ausbildung man mitbringt.

Wie reagierst du auf Marktveränderung, wenn du auf dich gestellt bist?

Jetzt ist es ja glücklicherweise so, dass über eine längere Periode an der Börse die guten Zeiten den schlechten Zeiten deutlich überlegen sind. Aktuell befinden wir uns in einer für Börsianer schlechten Zeit. Steigende Zinsen, Inflationssorgen und obendrein noch politische Unruhen. Der omnipräsente DAX gab in diesem noch jungen Kalenderjahr 2022 in der Spitze bereits bis zu 3.440 Punkte ab. Das entspricht 21% Kursverlust in 62 Tagen.

Nehmen wir mal an, du hättest dich endlich dazu aufgerafft und über die Weihnachtsfeiertage 2021 dein Erspartes und nicht benötigtes Kleingeld investiert, nehmen wir mal an 20.000€. Zwei Monate später siehst du in dein Depot und es zeigt dir einen Stand von 16.000€ an. Wie reagierst du?

Natürlich. Du erinnerst dich an deinen Online-Workshop in dem erzählt wurde, dass langfristig sowieso alles steigt und man einfach nur durchhalten muss. Nebenbei laufen die Tagesthemen und berichten über rollende Panzer und getötete Zivilisten. Dabei fällt das Wort „Krieg“. Nochmal die Frage: Wie reagierst du?

Eine professionelle Anlageberatung begleitet dich!

Der Großteil der Anleger der „Neuen Generation“ begibt sich aktuell auf eine Reise ohne Beifahrer. Unsere jahrelange Erfahrung an den Kapitalmärkten und vor allem in der täglichen Kundenberatung zeigt uns, dass nicht jeder dieser Reise gewachsen ist und sich spätestens jetzt sehnlich einen Fahrerwechsel wünscht. Deswegen sollte die oben genannte Kernaussage zu ETFs um eine zweite und dritte Dimension ergänzt werden: Wie reagiere ich als Anleger taktisch und psychologisch auf Extremszenarien? Und wo kann ich zu meinen getätigten Anlagen fachlichen Rat einholen?

Wir bei BSC führen zwei klassische Musterdepots für einen ausgewogenen und einen chancenorientierten Kunden. Bezogen auf unser 20.000€ Beispiel von oben steht unser ausgewogener BSC-Anleger (grüne Linie) seit Jahresstart bei 18.685€:

Ausgewogenes BSC-Depot durch professionelle Anlageberatung

Das chancenorientierte BSC-Depot (grüne Linie) steht etwas tiefer bei 17.905€:

Chancenorientiertes BSC-Depot mit professionelle Anlageberatung

Stand der Grafiken ist der 14. März 2022. Dabei soll die blaue Linie jeweils die Entwicklung des bekannten MSCI-World-Index repräsentieren.

Wieder stellt sich die Frage: Wie würdest du hier reagieren? In unseren Kundengesprächen der letzten Tage begegnet uns größtenteils Gelassenheit, da sie wissen, jederzeit auf den Beifahrersitz wechseln zu können. Dieses Gefühl ist für sie viel wichtiger als maximales Renditestreben. Professionelle Anlageberatung sorgt für dieses gute Gefühl!

2021 war ein sehr gutes Börsenjahr. Mit einem MSCI-World-Investment konnte man fast genau 23% Zuwachs verzeichnen. Ein ausgewogener BSC-Anleger verdiente 7,4% und ein chancenorientierter 16,6%. Mal sehen, wie das Jahr 2022 für unsere Kunden läuft 😉

Finde heraus, welcher Anlegertyp du bist. Deine BSC-Finanzberater helfen dir gerne dabei!

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Negativzinsen! Inflation! Darum hat der Sparstrumpf ausgedient! https://bsc-gmbh.com/blog/negativzinsen-inflation-darum-hat-der-sparstrumpf-ausgedient/ Fri, 14 Jan 2022 06:33:57 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=72237 Unser Wegweiser zeigt dir, wie du bei Negativzinsen dein Geld verteilen musst. Was muss sofort verfügbar sein und was darfst du mittel- und langfristiger investieren? „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“ Ein Sprichwort, das den Meisten von uns mit Sicherheit bekannt ist. Gemeint war damit von unseren Eltern und Großeltern: „Lege [...]

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Unser Wegweiser zeigt dir, wie du bei Negativzinsen dein Geld verteilen musst. Was muss sofort verfügbar sein und was darfst du mittel- und langfristiger investieren?

„Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“ Ein Sprichwort, das den Meisten von uns mit Sicherheit bekannt ist.

Gemeint war damit von unseren Eltern und Großeltern: „Lege dein Geld auf die Seite, egal ob in den Sparstrumpf oder auf das Sparbuch… denn wenn du mal was brauchst, dann kommst du jederzeit auch ran.“

Und was will ich sagen? Aus damaliger Sicht war das alles komplett richtig, denn es gab jahrelang gute Zinsen auf Sparbüchern, sodass sich dein Geld sicher vermehrt hat… Und wenn du eine Anschaffung hattest, dann bist du auch gleich an dein Geld zuzüglich deiner Zinsen gekommen.

Was hat sich daran geändert?

Naja, den sicheren Zins auf Geldanlagen gibt es nicht mehr. Im Gegenteil die meisten Banken verlangen mittlerweile Negativzinsen. Laut dem Vergleichsportal Verivox sind das im Januar 2022 insgesamt 425 Banken in Deutschland.

Durchschnittlich liegen die Negativzinsen bei minus 0,5% p.a., in der Spitze sogar bei minus 1,0% p.a. und einige Banken verlangen diese Strafgebühr schon ab dem ersten Euro.

Ja, aber minus 0,5% Negativzinsen sind doch gar nicht so viel…

Das könnte man im ersten Moment denken, pro 10.000€ macht das im Jahr 50€ Gebühr, die mir abgezogen werden, dafür, dass mein Geld auf meinem Konto liegt.

Bei 50.000€ sind es dann allerdings schon 250€ jedes Jahr…

Zu den Negativzinsen kommt dann noch die Inflation…

Richtig!!! Und das Gemeine dabei ist, dass man die Inflation halt leider nicht auf dem Kontoauszug sieht. Die merkst du erst dann, wenn du dir bei der nächsten Investition denkst… „Oh mein Gott ist das teuer, das war doch früher viel billiger!“  

Die Inflationsrate lag im Dezember 2021 bei 5,3%! Eine so hohe Inflationsrate gab es zuletzt vor fast 30 Jahren!

Aber was heißt das für mich und mein Geld?

Ich erkläre es an einem Beispiel:

Du hast heute vor einem Jahr 30.000€ auf deinem Girokonto geparkt, weil du eine größere Anschaffung, wie z.B. einen Autokauf, geplant hast. Den Kauf hast du aber aufgrund der Corona-Pandemie erstmal aufgeschoben.

Heute, ein Jahr später, willst du dir nun genau das Auto kaufen, wie vor einem Jahr.

Das Auto ist nicht größer oder schneller geworden, aber auf Grund der Inflation von 5,3% kostet es jetzt 31.590€ statt bisher 30.000€… also über 1.500€ mehr!

Und von den 30.000€ sind im schlechtesten Fall nur noch 29.850€ übrig, weil deine Bank die 0,5% Negativzinsen abgezogen hat!

Somit hat dein Geld in nur einem Jahr über 1.700€ an Wert verloren! – Kannst du dir vorstellen, wie viel Kaufkraft du nach 10 oder 15 Jahren verlieren würdest?

So planst du deine Finanzen sinnvoll!

  1. Lege dir einen Notgroschen auf die Seite (ja und den auf jeden Fall auf ein Tagesgeldkonto)! Als Faustformel kannst du dein 3-faches Monats-Nettoeinkommen hernehmen.
  2. Überprüfe, welchen Teil deines Einkommens bzw. welchen Teil deines Vermögens du mittelfristig (3 Jahre plus X) auf die Seite legen kannst!
  3. Überlege dir, welche Risiken du eingehen möchtest und welche kurzfristigen Schwankungen du bei deinem Vermögen „ertragen“ kannst!
  4. Beginne mit dem Investieren!

Tipp: Bei einmaligen Anlagen, lohnt es sich auch, den Investitionszeitpunkt auf 12 Monate zu verteilen, sodass du kurzfristige Schwankungen umgehst.

  1. Überprüfe regelmäßig dein Investment!

Das Schöne ist: Auch bei Investmentfonds, kannst du dein Geld innerhalb weniger Tage, zum aktuellen Kurs, wieder aus dem Depot nehmen und dann für andere Investitionen verwenden. Und mal ganz ehrlich… Welche größere Investition machst du, ohne vorher mal eine Woche darüber nachzudenken? Und selbst, wenn die Heizung kaputt ist, beginnt die Reparatur nicht erst gegen Barzahlung 😉

Der Vorteil bei Investmentfonds gegenüber dem Sparstrumpf liegt darin, dass du auf mittelfristige Sicht statt minus 0,5% pro Jahr Strafzins, eine Rendite von PLUS 5%-7% pro Jahr verdienen kannst und somit sogar die Inflation ausgleichen und dir dein Auto auch dauerhaft leisten kannst.

Wenn du selbst noch keine Erfahrung zu den beschriebenen Punkten hast, dann stehen wir dir natürlich gerne zur Seite!

 

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Warum hat Deutschland Angst vor dem Aktienmarkt? https://bsc-gmbh.com/blog/aktienmarkt/ Mon, 12 Apr 2021 08:56:33 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=60560 Über die Wertzuwächse am deutschen Aktienmarkt (Beispiel: DAX – Dt. Aktienindex) in Höhe von ca. 50 % in den vergangenen 5 Jahren (ca. 10 % p.a.) freuen sich hierzulande nur wenige. Wer als Anleger also € 10.000 investiert hatte, kann sich heute über € 15.000 freuen. Die Deutschen sind aber leider „Aktienmuffel“:  5 von 6 [...]

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Über die Wertzuwächse am deutschen Aktienmarkt (Beispiel: DAX – Dt. Aktienindex) in Höhe von ca. 50 % in den vergangenen 5 Jahren (ca. 10 % p.a.) freuen sich hierzulande nur wenige. Wer als Anleger also € 10.000 investiert hatte, kann sich heute über € 15.000 freuen. Die Deutschen sind aber leider „Aktienmuffel“:  5 von 6 Bürgern halten weder direkt noch indirekt Aktien. Und über zwei Drittel bezweifeln, dass sich der Aktienmarkt zur langfristigen Kapitalanlage eignet. Zu tief sitzt wohl noch immer die Angst aus den Erfahrungen rund um die Telekom-Aktie oder das Platzen der Internet-Blase.

Deutschland ist kein Aktienland

Gerade mal 1/3 der Aktien aller Unternehmen im Deutschen Aktienindex sind einheimischen Aktionären zuordnen.  2/3 gehören bereits mehrheitlich ausländischen Investoren. Während diese durch ihre Investitionen an der deutschen Wirtschaftsentwicklung partizipieren, beklagt man hierzulande die Unmöglichkeit einer persönlichen Altersvorsorge und Vermögensbildung angesichts des Niedrigzinsumfeldes, welches uns aber höchstwahrscheinlich noch auf mehrere Jahre erhalten bleibt.

Aktien und Aktienfonds können kurzfristig natürlich auch mal stark schwanken. Auf lange Sicht legten sie inflationsbereinigt im Mittel allerdings um jährlich ca. 7 Prozent zu. Bis zu einem Zeitraum von 10 Jahren generierten Aktien langfristig betrachtet sehr unterschiedliche jährliche Wertzuwächse. Sobald jedoch eine längere Haltedauer betrachtet wird, engt sich diese Bandbreite aber deutlich ein. Die gleiche Analyse zeigt bei festverzinslichen Wertpapieren. Selbst wenn man mit US-Staatsanleihen den vermeintlich solidesten Schuldner ohne Zahlungsausfälle in den vergangenen 200 Jahren betrachtet, ergibt sich ein deutlich unattraktiveres Bild.

Anbetracht dieser Tatsache überrascht es, dass der Aktienmarkt nicht einmal 10 Prozent des deutschen Geldvermögens ausmacht. Die Bundesbürger investieren über 40 % ihres Vermögens in nullverzinslichen Bank- und Bargeldanlagen und lassen das Geld damit schrittweise auch noch von der Inflation (Kaufkraftverlust) entwerten.

Ebenso überrascht es, dass selbst professionelle Anleger genauso nachteilig positioniert sind. So unterschreiten die deutschen Lebensversicherer  sogar die Aktienquoten er deutschen der privaten Haushalte mit möglicherweise fatalen Folgen (rechtliche Vorgaben werden hier nicht weiter beschrieben). Während Altersvorsorgesysteme anderer Länder ihre Vermögen mit deutlich höheren Aktienquoten anlegen (Beispiel: norwegischer Staatsfonds), gefährdet die Angst von uns Deutschen vor der Anlageklasse Aktien bzw. Aktienfonds möglicherweise unseren langfristigen Wohlstand.

Der Aktienmarkt ist eine Chance!

Wir von der BSC GmbH, einem namhaften  und neutralen, bundesweit tätigen Finanzdienstleiter, appellieren heute an Sie, sich unbedingt bei unseren Experten zu informieren.

Sprechen Sie mit uns über die Themen „rentierlicher Vermögensaufbau“ und „persönlichen Altersvorsorge“ und lassen Sie uns gemeinsam individuelle Lösungen erarbeiten. Die Situation ist die, dass es hier nicht „die eine Lösung“ gibt. Zu vielfältig und unterschiedlich sind die jeweiligen persönlichen Situationen und die Produkt- und Investitionsmöglichkeiten. Wir möchten Sie ermutigen, sich mit der Anlageform in Wertpapieren vertraut zu machen und nicht aus bloßer Unwissenheit heraus einen Bogen darum zu machen. Wer heute noch mehr aus seinem Ersparten erzielen möchten, der muss „investieren lernen“ und das eigene Sparverhalten verändern. Der Finanzmarkt bietet für jeden Anlegertyp und Anlagewunsch (Topf) eine passende Anlagelösung (Deckel).

Als inhabergeführtes und konzernungebundenes Unternehmen bieten wir als Auswahl der Möglichkeiten alle in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen Investmentfonds. Am Besten wir sprechen mal darüber.

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Was Gamestop mit deiner Anlagestrategie zu tun hat! https://bsc-gmbh.com/blog/was-gamestop-mit-deiner-anlagestrategie-zu-tun-hat/ Thu, 04 Mar 2021 09:37:55 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=58345 Anlagestrategie? Fehlanzeige! Die Börse mutieren zu Spielcasinos … könnte man meinen! Zumindest wenn man sich die Nachrichten der letzten Wochen und Monate durchliest: „Über Nacht Millionäre: Diese Gamestop-Zocker haben rechtzeitig verkauft und sind reich.“ (Focus Online vom 18.02.2021) „Wirecard-Aktie stürzt dramatisch - Dax-Rauswurf droht.“ (Manager Magazin vom 18.06.2020) „Viele Leute zocken aus Langeweile“ (FAZ vom [...]

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Anlagestrategie? Fehlanzeige! Die Börse mutieren zu Spielcasinos … könnte man meinen! Zumindest wenn man sich die Nachrichten der letzten Wochen und Monate durchliest:

„Über Nacht Millionäre: Diese Gamestop-Zocker haben rechtzeitig verkauft und sind reich.“
(Focus Online vom 18.02.2021)

„Wirecard-Aktie stürzt dramatisch – Dax-Rauswurf droht.“
(Manager Magazin vom 18.06.2020)

„Viele Leute zocken aus Langeweile“
(FAZ vom 18.02.2021)

„Nach 50.000-Dollar-Rekord von Bitcoin: Wie weit kann die Reise gehen?“
(Der Standard vom 17.02.2021)

Zocken ist keine Anlagestrategie!

Wenn man sich unter Kollegen über diese Nachrichten austauscht, kommen sehr schnell Vergleiche mit der Dotcom-Blase rund um die Jahrtausendwende auf, als jede noch seine kleine Internetfirma an die Börse ging und deren Aktien quasi ohne eine substanzielle Analyse gekauft wurden. Aktientipps am Stammtisch wurden blind gekauft, man will ja beim nächsten Mal auch mitreden können. Der Ausgang ist bekannt. Das damals vor allem in Deutschland auftretende Phänomen zeigte sich in der rasant steigenden Anzahl von Kleinanlegern, die ohne jegliche Börsenerfahrung der Herde nachrannten. Alle angetrieben von der Hoffnung auf das schnelle Geld!

In der Tat, es zeigen sich heute durchaus Parallelen zu damals, der große Unterschied liegt jedoch in der schnelleren Umsetzung der Transaktionen mittels Trading Apps oder Online Brokern über das Internet. Die dadurch aufkommende Dynamik kann Börsenentwicklungen nach oben wie nach unten um ein vielfaches beschleunigen.

Es drängen sich daher aktuell zwei Fragen auf: 1.) Ist diese Entwicklung „gesund“ und wenn nein, was können wir 2.) dennoch daraus lernen?

Was passiert eigentlich gerade?

Zunächst mal: Herdentriebe gab es schon immer und wird es auch immer geben. So funktionieren Börsen und Märkte, weil es eine Grundvoraussetzung für steigende und fallende Kurse ist, dass sich die Teilnehmer unterschiedlich verhalten. Im Bezug auf die klassische Kapitalanlage birgt diese neue „Zockermentalität“ jedoch eine Gefahr. Denn rationale Verhaltensmuster und die bewerte Anlagestrategie werden plötzlich ausgehebelt und in die Ecke geschoben. Wir brauchen keine Anlagestrategie mehr, weil es viel einfacher geht das schnelle Geld zu verdienen. Also ergibt es ja auch viel mehr Sinn, meine bisherigen Geldanlagen zu überprüfen oder gar abzustoßen. Eine Tatsache ist jedoch gewiss: Jeder Trend ist endlich und wenn ich als Anleger die Herde nicht rechtzeitig verlasse, dann drohen meinem Kapital schmerzliche Verluste.

Was können wir daraus lernen?

Ziemlich viel sogar, denn auch wenn dieser Satz abgedroschen klingt, so hat er seit Jahrhunderten bestand: „Lege niemals alle Eier in einen Korb!“ Langfristigen und nachhaltigen Erfolg in der Geldanlage hat man nur dann, wenn man sein Vermögen breit gestreut anlegt und auf möglichst viel verschiedene Anlagen setzt. Entscheidend ist, dass ich dieser Strategie treu bleibe und sie nicht für die nächstbeste Idee über den Haufen werfe, weil ich in dieser die Chance des Jahrhunderts wittere.

Um eine Geldanlage oder (m)einen Berater fair bewerten zu können, bedarf es mehr als nur das Studieren der erzielten Rendite. Entscheidend ist immer, mit welchem Risiko habe ich diese Rendite erworben. Eine Kennzahl, die eine sehr gute Aussagekraft über das Risiko trifft, ist die Volatilität. Sie bezeichnet in der Statistik allgemein die Schwankung von Zeitreihen. Idealerweise sollten diese mindestens zwei volle Jahre beinhalten, damit sie eine echte Aussagekraft haben. Der/die Finanzberater/in deines Vertrauens sollte dir hierüber mit Sicherheit Auskunft geben können. Wenn du diese Zahl durch die erzielte Jahresrendite teilst und den risikolosen Zinssatz von Null addierst, dann sollte bei einer guten Geldanlage mindestens eine 0,8 auf der Uhr stehen.

Was ist unsere Anlagestrategie?

Unsere BSC-Fondsstrategie Wachstum beinhaltet drei flexible Mischfonds und vier themenorientierte Aktienfonds. Alleine die Aktienfonds beinhalten bereits eine Anzahl von 175 verschiedene Einzelaktien, wodurch ein weiterer großer Streuungseffekt erzielt werden kann. Seit März 2018 lag die Wertentwicklung der gesamten Fondsstrategie bei 11,4% pro Jahr und die Volatilität bei 8,5%. Zum Vergleich, die jährliche Volatilität von Gamestop, Wirecard oder Tesla lag im selben Betrachtungszeitraum bei 119%, 142% bzw. 68%. Während der Teiler der Fondsstrategie bei 1,3 liegt, ist der von Wirecard (wenig überraschend) negativ, der von Gamestop bei 0,3 und einzig der von Tesla liegt bei sagenhaften 5,1.

Unser BSC-Tipp: Definiere einen festen Betrag deines Vermögens, mit dem du wirklich an der Börse „spielen“ möchtest – denn wer weiß, vielleicht landest du ja tatsächlich mal den 6er im Lotto. Den Rest deines Vermögens gib in professionelle Hände von Beratern, von deren Expertise du dich bereits überzeugen konntest – oder du fragst einfach uns 😉

 

 

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