In kaum einer anderen Versicherungs-Sparte haben sich die Bedingungen in den letzten Jahren so sehr verbessert wie in der Berufsunfähigkeits-Versicherung. Dadurch hat sich das Produkt für körperlich anspruchsvolle Berufe aber ebenso sehr verteuert, sodass eine Absicherung der finanziellen Folgen durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Physiotherapeuten kaum zu bezahlen ist.

Bei der Einteilung der Prämien für die BUV kommt es nur oberflächlich auf die Berufsbezeichnung an. Viel wichtiger ist die tatsächliche Ausgestaltung des beruflichen Alltags. Beantrage ich eine Versicherung und gebe als Beruf den Physiotherapeuten an, hängt die Höhe der zu zahlenden Beiträge davon ab, was der Versicherer unter diesem Beruf versteht.

Was machen Physiotherapeuten eigentlich?

Denkt er eher an einen Physiotherapeuten, der Trainingspläne für Sportler erstellt und nur anleitet, wird die Prämie günstig ausfallen.

Sieht der Versicherer den Physiotherapeuten eher im Krankenhaus oder Pflegeheim, wo Patienten aus dem Bett gehoben werden müssen, wird die Prämie teurer ausfallen.

Deshalb können Sie viel Geld bei der Berufsunfähigkeitsversicherung für Physiotherapeuten sparen, wenn Sie Ihren durchschnittlichen Arbeitsablauf in einer Tätigkeitsbeschreibung zusammenfassen.

Wie erstelle ich eine Tätigkeitsbeschreibung für eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Physiotherapeuten?

Folgende Punkte sollten Sie dabei beachten:

  1. Geben Sie an, wie viel Prozent Ihrer Arbeitszeit Sie mit kaufmännischen Tätigkeiten verbringen. Dazu gehört z.B. das Anfertigen von Berichten, das Erstellen von Übungsplänen oder auch Abrechnung und Buchhaltung. Je höher der kaufmännische Anteil, desto besser.
  2. Wie viel Zeit verbringen Sie stehend, gebückt, kniend, sitzend usw.? Hier kann es nicht schaden, wenn Sie den Versicherer darauf hinweisen, dass durch die vielen verschiedenen Arbeitshaltungen aktiv Fehlhaltungen vermieden werden. Es ist grundsätzlich hilfreich, dem Versicherer zu erklären, warum die Ausgestaltung Ihrer Arbeit hilft, Berufsunfähigkeit zu vermeiden. Dort arbeiten auch nur Menschen, die sich durch gute Argumente überzeugen lassen.
  3. Welchen besonderen Belastungen sind Sie ausgesetzt? Müssen Sie Menschen heben oder arbeiten Sie hauptsächlich mit Unfallopfern, was psychisch belastend sein kann?
  4. Haben Sie Angestellte oder sind Sie Vorgesetzter? In diesem Fall könnten Sie bestimmte Aufgabenbereiche im Falle einer Berufsunfähigkeit umorganisieren, was zu einer niedrigeren Prämie führen würde.
  5. Welche Ausbildung haben Sie? Je höher der Abschluss, umso besser ist die Einstufung.

Der Aufwand lohnt sich!

Die Mühe lohnt sich, wenn Sie das Gefühl haben, dass die Ausgestaltung Ihrer beruflichen Tätigkeit positiv – im Sinne der oben genannten Punkte –  vom allgemeinen Berufsbild des Physiotherapeuten abweicht.

Generell ist die Berufsunfähigkeitsversicherung für Physiotherapeuten die beste Lösung. Aufgrund der Nähe zu menschlichen Schicksalen ist die psychische Belastung in diesem Beruf vergleichsweise hoch. Und die BU ist die einzige Versicherung, die meinen Beruf auch bei psychischen Erkrankungen absichert.

Bei einer Absicherungsmöglichkeit der Arbeitskraft unterhalb der BU muss ich immer Risiken selbst zu tragen bereit sein. Muss ich halt wissen, wie das geht. Am besten einfach anrufen 🙂

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