Die Weltwirtschaft macht dicht. So titelte Spiegel Online kürzlich reißerisch in einem Beitrag zur gegenwärtigen Situation des internationalen Freihandels. Die Zeitung bezog sich auf die Studienergebnisse des Weltwirtschaftsforums, die besagen: Die Offenheit für den Freihandel sinkt!

 

Welthandel war auch mal beliebter!

Das Thema Welthandel wird von der aktuellen internationalen Presse von Vorwürfen zur fehlenden Fairness begleitet. Der Welthandel war schon mal beliebter. Den Beweis dafür haben bereits Großdemonstrationen in mehreren deutschen Städten gegen die Freihandelsabkommen TTIP und Ceta erbracht. Laut Wirtschaftsvertretern ist das Problem nicht nur in Deutschland beheimatet. Auch international betrachtet, ist die Offenheit gegenüber dem Freihandel weltweit gesunken.

Zu diesem Ergebnis kommt Die Studie „Global Competitiveness Report“. Befragt wurden 15.000 Chefs internationaler Unternehmen aus insgesamt 141 Ländern. Verglichen wurden aktuelle Werte mit denen von vor zehn Jahren.

 

Ursache: Nicht tarifäre Handelshemmnisse

Den Meinungen der Studienautoren zufolge liege die Ursache für die sinkende Offenheit an so genannten nicht tarifären Handelshemmnissen, ausgelöst durch zum Teil divergierende Normen und Werte unterschiedlicher Länder. Kulturelle Unterschiede können sich zwar gegenseitig befruchten, doch: „Der sinkende Offenheitsgrad in der Weltwirtschaft stellt für einen neuen Aufschwung und zukünftigen Wohlstand ein Risiko dar“

 

Wettbewerbsfähigkeit: „Wer hat’s erfunden? Die Schweizer“

In puncto Wettbewerbsfähigkeit liegt laut Studie die Schweiz zum achten Mal auf dem Spitzenplatz, gefolgt von Singapur und den USA. Deutschland besetzt nach den Niederlanden den fünften Platz. Zu verdanken ist die hohe Platzierung der Exportstärke, dem wirtschaftlichen Entwicklungsgrad und der Kreditwürdigkeit des Landes. Laut Report sei Deutschland besser darin geworden, gut ausgebildete ausländische Fachkräfte ins Land zu holen.

 Bild: CPN

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