Die Swiss Life Investo ist eine sinnvolle Rentenversicherung, weil sie die Konsequenzen der Langlebigkeit nutzt. Aber der Reihe nach 🙂

Eine BerufsunfĂ€higkeitsversicherung zahlt mir eine Rente, damit ich meine Ausgaben auch dann bedienen kann, wenn ich kein Einkommen mehr erziele. Die Wahrscheinlichkeit einer BerufsunfĂ€higkeit liegt nach der Meinung vieler bei 25%. Das ist eine ganze Menge. 75% schaffen es aber gesund in die Rente. SpĂ€testens dann, habe ich aber trotzdem das Problem, meine laufenden Ausgaben mit weniger Einkommen bedienen zu mĂŒssen.

Will ich also meine Ausgaben absichern, darf ich nicht nur mein Erwerbsleben im Blick haben. Ich muss auch ein paar Rentenversicherungen am Markt kennen, um den Bedarf und das BedĂŒrfnis meiner Kunden decken zu können.

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Die Swiss Life Investo: Eine moderne Rentenversicherung

Mit der Swiss Life Investo kommt jetzt ein neuer Tarif auf den Markt, der gleich mehrere Anforderungen an eine moderne Rentenversicherung erfĂŒllt. Der Tarif passt sicherlich nicht zu jedem, denn er verfolgt eine klare Linie: niedrige Kosten und hohe FlexibilitĂ€t.

Das hört sich zunÀchst super an, aber niedrige Kosten bedeutet in der Konsequenz auch, dass es keinerlei Garantien geben darf. Denn Garantien kosten. Und tatsÀchlich ist Swiss Life Investo immer zu 100% in Fonds investiert.

Wer sich auskennt, darf sich in der Aktiv-Variante im Fondsuniversum der Swiss Life mit beinahe 140 verschiedenen Fonds austoben. Es können bis zu 20 Fonds in 1%-Schritten bespart und verwaltet werden. Von den Fonds sind 79 institutionell und 29 ETFs. Dadurch gewĂ€hrleistet der Tarif auch ĂŒber die LĂ€nge der Laufzeit geringe Kosten.

Wer sich nicht auskennt oder keine Lust dazu hat, darf in der Komfort-Variante die Beine hochlegen und auf die Vermögensverwaltung der Swiss Life zurĂŒckgreifen. Dann beobachtet der Versicherer fĂŒr mich die Entwicklung der einzelnen Fonds und passt vierteljĂ€hrlich an, damit ich bei meinem Risikoprofil bleibe. Dazu wird entweder ein Fonds herausgenommen oder ausgetauscht. Sinnvollerweise besteht auch die Möglichkeit, die Gewichtung der einzelnen Fonds neu zu sortieren, um das ursprĂŒngliche Risikoprofil wieder herzustellen oder einfach einen neuen Fonds aufzunehmen.

Selber Fonds aussuchen oder die Swiss Life machen lassen?

SelbstverstĂ€ndlich verfĂŒgt der Komfort-Tarif ĂŒber ein Ablaufmanagement, das gegen Ende der Laufzeit in risikoĂ€rmere Anlagen wechselt. Interessant ist hierbei, dass automatisch geprĂŒft wird, wann eine unterstellte Mindestrenditeerwartung erreicht wurde, sodass sich die Umschichtung auch mal verzögern kann.

Optional kann in der Komfort-Variante auch eine GlĂ€ttung der Schwankungen eingebaut werden. Diese misst die 90-Tages-VolatilitĂ€t und schichtet bei hoher Schwankung das Geld um. Allerdings nicht in Festgeld, sondern in Renten-KurzlĂ€ufer-ETFs, was kostengĂŒnstig Negativrendite wie z.B. im Geldmarkt verhindert.

Auch das Re-Balancing, das mittlerweile einige Versicherer anbieten, hat die Swiss Life sinnvoll aufgebohrt. Vor allem bei hĂ€ufigen Switches in der Anlage habe ich immer mehr Fonds, die ich laufen lassen will, aber nicht mehr bedienen möchte. Bei einem herkömmlichen Re-Balancing wĂŒrden auch diese Fonds immer wieder neu gewichtet werden, was aber meine beabsichtigte Performance der von mir besparten Fonds beeinflusst. Die Swiss Life hat dieses Problem erkannt und fĂŒhrt nur bei den aktiv besparten Fonds das Re-Balancing durch.

Optional kann ich eine Startdynamik wÀhlen, die die ersten 5 Dynamiken verdoppelt, was im Einzelfall interessant sein kann.

Einzigartige Erhöhungsmöglichkeit in der Swiss Life Investo

FĂŒr junge Leute ist es aber wichtiger, erst wenig zu zahlen und spĂ€ter die Möglichkeit auf Erhöhungen zu alten Grundlagen zu haben. Und hier bietet die Swiss Life ein absolutes Highlight. Selbst, wenn ich mit dem Mindestbeitrag von 25 Euro starte, darf ich auf maximal 500 Euro erhöhen. Wer höher einsteigt, darf immer noch verdoppeln, aber die grĂ¶ĂŸere Zielgruppe wird den Beitrag von ca. 100 Euro auf spĂ€ter max. 500 Euro erhöhen wollen.

Das wÀre auch in der bAV interessant, wenn ein Betrieb viele Azubis hat.

Da wir alle immer Àlter werden, ist auch die Rentenphase ein interessanter Anlagezeitraum. Anders als die allermeisten Mitbewerber bleibt Investo auch in der Rentenbezugsphase in Fonds investiert. Dann allerdings in der sicherheitsorientierten Maximo-Welt der Swiss Life. Aber es ist doch gut zu wissen, dass das Geld auch in der Rente noch Rendite machen darf und nicht im Sicherungsvermögen vor sich hinwÀchst.

Eine spezielle Lösung, die sich eher zufĂ€llig aus dem Konstrukt ergibt, halte ich persönlich fĂŒr vertrieblich sehr interessant. Nicht selten wĂŒnschen Eltern fĂŒr Ihre Kinder eine Anlage, die mit 18 auf das Kind ĂŒberschrieben werden soll. Da wĂ€re eine Rentenversicherung sinnvoll, aber wenn ich diese bis 67 abschließe, sind die Kosten entsprechend höher. Begrenze ich die Beitragszahldauer auf 18, hat das Kind bislang aber auch nicht die Möglichkeit, den Vertrag spĂ€ter weiterzubesparen, wenn es so vernĂŒnftig sein sollte. Der Investo kann aber bis 18 bespart werden, sodass die Abschlusskosten nur bis dahin berechnet werden und spĂ€ter entweder ĂŒber eine WeiterfĂŒhrung der Beitragszahlung oder ĂŒber Einmalzahlungen von bis zu 500.000 Euro insgesamt weiterbespart werden kann – und auch das alles zu alten Rechnungsgrundlagen.

In dieser Variante hatte das Kind nicht zu viel Kosten gezahlt, wenn es sich mit 18 GitarrenverstÀrker und die Gitarre kauft, hat aber auch die Möglichkeit, das lebenslange Einkommen abzusichern.

Unterm Strich

Unterm Strich ist die Swiss Life Investo eine in sich fehlerfreie Konstruktion, die perfekt auf die Zielgruppe der kostenoptimierten Anleger passt, die auch in der Rentenphase sinnvoll investiert sein wollen. Zumindest die Idee mit dem fondsgebundenen Rentenbezug sollte sich im Markt durchsetzen.

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