Rentenfaktor Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/tag/rentenfaktor/ Finanzieren. Investieren. Versichern. Vorsorgen. Fri, 24 Oct 2025 06:01:50 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://bsc-gmbh.com/wp-content/uploads/2024/11/cropped-Icon-Website-32x32.png Rentenfaktor Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/tag/rentenfaktor/ 32 32 ETF-Rentenversicherung vs. ETF-Depot https://bsc-gmbh.com/blog/etf-rentenversicherung-vs-etf-depot/ Mon, 06 Nov 2023 09:59:56 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=101493 In Deutschland haben wir alle das Privileg, in einem Sozialstaat leben zu dürfen - wir können uns glücklich schätzen, in einem Land zu Hause zu sein, das eines der besten Gesundheitssysteme der Welt vorzuweisen hat, in dem nachweislich niemand hungern muss und in dem wir dann Hilfe bekommen, wenn unsere Existenz bedroht zu sein scheint. [...]

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In Deutschland haben wir alle das Privileg, in einem Sozialstaat leben zu dürfen – wir können uns glücklich schätzen, in einem Land zu Hause zu sein, das eines der besten Gesundheitssysteme der Welt vorzuweisen hat, in dem nachweislich niemand hungern muss und in dem wir dann Hilfe bekommen, wenn unsere Existenz bedroht zu sein scheint.

Doch wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten. Denn unser soziales System ist teuer. Und es stammt in seiner grundlegenden Idee aus einer Zeit, in der wir nicht mit den heutigen Herausforderungen konfrontiert gewesen sind: Demografischer Wandel, Hyperinflation und steigende Lebenserwartung.

Warum kann ich mich nicht auf die gesetzliche Rente verlassen?

Die gesetzliche Rente basiert auf dem ungeschriebenen Gesetz des Generationenvertrages. Dabei zahlen die heutigen Arbeitnehmer via Umlage ihrer Einzahlungen die monatliche Rentenzahlung der heutigen Rentner. Ein System, das in einer Gesellschaft mit vielen jungen Leuten wunderbar funktioniert, doch der demografische Wandel macht uns einen Strich durch die Rechnung. So kommen laut Demografie Portal Bund-Länder schon heute nur noch 2,1 Arbeitnehmer auf einen Rentner. Die Zahl der Arbeitnehmer ist weiter sinkend und bereits heute werden knapp 30% der Steuerzahlungen als Zuschuss fürs Rentensystem genutzt

Der bekannte Rentenexperte Professor Bernd Raffelhüschen warnt alarmierend, dass wir auf ein Bruttorentenniveau von 38-40% sinken werden. Laut ihm müssen die meisten jungen Menschen mit einer gesetzlichen Rente von weniger als 600 Euro realer Kaufkraft auskommen.

„Kein noch so gutes Rentenversicherungssystem kann es verkraften, dass immer weniger Beitragszahler für immer mehr Rentner einen immer längeren Rentenbezug finanzieren.“
-Walter Riester

Es bleibt also festzuhalten, dass wir unseren Vermögensaufbau und unsere Altersvorsorge nicht allein dem Staat überlassen dürfen. Wir müssen uns von der staatlichen Rente unabhängig machen, diese maximal als einen Zuschuss sehen. Denn ohne das konsequente Wegsparen von eigenem Geld, wird ein menschenwürdiges Leben im Alter nur schwer möglich sein.

Was passt zu mir?

Doch die Entscheidung, selbst fürs Alter vorzusorgen, wirft viele Fragen auf: ETFs oder gemanagte Fonds, Depot oder Rentenversicherung? Und wenn es eine Rentenversicherung sein soll, dann Riester, Rürup, eine betriebliche Vorsorge oder eine private Rentenversicherung?

Das Thema ist unglaublich vielschichtig und komplex und für einen Laien nahezu nicht durchschaubar. Wenden Sie sich deshalb vertrauensvoll an einen Experten ihrer Wahl.

ETFs vs. gemanagte Fonds

ETFs bilden dabei die Aktien gemäß einem Index ab. Ein solcher Index wäre beispielsweise der DAX – der deutsche Aktienindex, der die 40 größten deutschen Unternehmen auflistet, die an der Börse dotiert sind. Ein ETF auf den DAX enthält also die Positionen vieler großer deutscher Firmen. Der Vorteil von ETFs liegt vor allem durch ihre günstigen Kosten auf der Hand, weil lediglich ein Algorithmus den Index nachbilden muss. Vergleichsweise komplexer funktionieren aktive Fonds. Hier greift ein Fondsmanager aktiv ein und wählt anhand einer klaren Strategie die passenden Aktien aus. So sind vielfältigere Strategien möglich, die laufenden Kosten sind jedoch auch teurer. Es gibt Argumente für beide Durchführungswege.

Ihr persönlicher BSC-Berater hilft Ihnen gerne zu klären, ob ETFs oder aktiv gemanagte Fonds besser zu Ihnen, ihrer Risikotoleranz und ihren Anlagezielen passen.

ETF-Depot vs. ETF-Rentenversicherung

Sobald die Wahl für eine Anlagestrategie getroffen ist, stellt sich die Frage, in welchem Durchführungsweg diese nun umgesetzt werden soll. Für den rein rationalen, fehlerfreien und stets perfekt disziplinierten Anleger, der das Thema umfassend wie ein Experte versteht, eignet sich das Depot vermeintlich besser. Es ist bei eigener Durchführung kostengünstiger und flexibler, wenngleich es minimale Steuernachteile aufweist, die wir später noch ausführlich besprechen. Doch diese Aussage hakt, denn dieser rein rationale „Homo oeconomicus“ ist auch in der Wirtschaftswissenschaft ein längst überholtes Konstrukt und so ist es auch wenig verwunderlich, dass mir in den letzten zwei Jahren in knapp 100 Kundenberatungen nur eine Person begegnet ist, die ihre Altersvorsorge so gut strukturiert hatte, dass ich ihr dazu geraten habe, keine Beratung in Anspruch zu nehmen.

Komplexität spricht für professionelle Beratung

Halten wir also fest: das Thema ist für Laien zu komplex und sollte nahezu immer mit einem Berater angegangen werden. Und für viele Anleger ergibt eben eine ETF-Rentenversicherung dann doch sehr viel Sinn und ist die oftmals bessere Alternative zum Depot. Warum das so ist, werden wir nun gemeinsam erörtern. Der Vereinfachung wegen konzentrieren wir uns nun auf die private Rentenversicherung. Ihr Berater klärt sie gerne auf, ob für sie auch andere Durchführungswege wie eine Rürup-Rente oder eine betriebliche Altersvorsorge sinnvoll sein können.

Dabei schauen wir uns die Aspekte Kosten, Rebalancing, Steuern, Auszahlungsoptionen sowie Fondsauswahl näher an:

ETF-Rentenversicherung

Angenommene Parameter: Jeweils 7% Rendite des ETF-Portfolios zu je 0,3% Kosten pro Jahr für die Fonds; Referenzbeispiel Netto-Rentenversicherung LV1871: 0% Alpha-Kosten, 4% Beta-Kosten, 0,22 Gamma, Stückkosten von 30 Euro p.a.  berechnet bis 10.000 Euro Kapital, einmaliges Honorar von 2900 Euro; Investmentdepot: 22 Euro Depotführungsgebühr p.a., 1% laufende Beratungs-Fee, Umschichtungsquote p.a 6%; Depot wurde mit Kapitalertragssteuer + Soli versteuer, Rentenversicherung mit Halbertragsverfahren bei 42% Grenzsteuersatz

Im Beispiel wurde ein bekannter Rentenversicherungs-Tarif als Beispiel genommen und mit einem üblichen Investment-Depot, welches professionell von einem Berater betreut wird, verglichen. Der Musterkunde ist dabei 31 Jahre alt und spart 300 Euro pro Monat bis zum 67. Lebensjahr weg. Dabei wurden für das Depot eine marktübliche laufende Gebühr von einem Prozent für die Beratung angenommen. Und bereits bei dieser marktüblichen Gebühr zeigt sich, dass das Depot kostentechnisch bei langen Laufzeiten schlechter abschneidet. Bei kürzeren Laufzeiten oder beim Thema Vermögensverwaltung kann das aber durchaus anders sein. Ihr BSC-Berater klärt sie gerne auf, in welchen Situationen das Depot der Durchführungsweg der Wahl ist.

Features in der ETF-Rentenversicherung

Ein weiterer Vorteil, der für eine ETF-Rentenversicherung anzuführen ist, wäre das automatisierte Rebalancing. Dies ist mittlerweile in den meisten guten Rentenversicherungen automatisch inkludiert.

Portfolio-Rebalancing hilft, die Risikoneigung eines Portfolios zu steuern und bietet die Chance auf eine Überrendite durch antizyklisches Handeln. Der bekannte Finanzblogger und ETF-Pionier Dr. Gerd Kommer schreibt dazu folgendes:

„Daneben bringt RB aber auch – je nach Betrachtungsweise wie wir gleich sehen werden – einen Renditevorteil. Innerhalb von Asset-Klassen mit etwa derselben erwarteten Rendite, also Asset-Klassen ähnlichen Risikos, erhöht RB langfristig die jährliche Rendite auf Portfolioebene zwischen 0,1 bis 0,4 Prozentpunkte, während das Risiko sich kaum verändert oder sogar minimal sinkt. Dieser Effekt wird in der Literatur „Rebalancing-Bonus“ oder „Diversifikationsrendite“ genannt. Über eine „Anlegergeneration“ von rund 35 Jahren bedeuten 0,4 Prozentpunkte mehr Rendite einen Zugewinn von rund 15% beim Vermögensendwert.“

Näheres zum Thema Rebalancing erklärt Ihnen ihr BSC-Berater gerne in einem persönlichen Gespräch.

Steuern steuern durch eine ETF-Rentenversicherung

Kommen wir nun zum Thema Besteuerung. Ein Depot wird mit 25% Kapitalertragssteuer besteuert plus Kirchensteuer und 5,5% Solidaritätszuschlag (ja, richtig gelesen, auf Kapitalgewinne fällt weiterhin Kapitalertragssteuer an). Für ein Depot mit 100% Aktien-ETFs gibt es jedoch zusätzlich bei Auszahlung seit dem Investmentsteuerreformgesetz 2018 eine Teilfreistellung von 30%, bei Mischfonds (Mindestaktienanteil von 25%) sind es 15%.

Eine ETF-Rentenversicherung wird bei einer Einmal- oder Teilauszahlung mit dem sogenannten Halbertragsverfahren versteuert: dabei werden zunächst 15% der Gewinne steuerlich nicht betrachtet. Auf die verbleibenden 85% entfällt nun die Halbertragsbesteuerung. Das bedeutet, dass davon die Hälfte, also 42,5%, betrachtet werden. Auf diese 42,5% meiner Gewinne zahle ich nun meinem persönlichen Steuersatz. Hätte ich beispielsweise einen Durchschnittssteuersatz von 32,5%, so würde ich effektiv nur 13,81% Steuern zahlen (42,5 x 32,5 = 13,8125). Auch wenn pauschale Aussagen schwierig sind, lässt sich hier festhalten, dass eine ETF-Rentenversicherung meist einen Steuervorteil aufweist im Vergleich zum Depot. Als Voraussetzung für diesen Steuervorteil gilt jedoch eine Haltedauer der Fonds von 12 Jahren in Kombination mit einer Auszahlung nach Vollendung des 62. Lebensjahres.

Die ETF-Rentenversicherung schafft mir mehr Handlungsoptionen

Doch neben einer kompletten oder teilweisen Auszahlung bietet die ETF-Rentenversicherung eine weitere sinnvolle Option an: die lebenslange Rente. Viele Kunden wünschen bei ihrer Altersvorsorge keine einmalige Auszahlung des Kapitals, sondern eine lebenslange Verrentung. Und die kann durchaus sinnvoll sein. Denn während das Kapital eines Depots irgendwann aufgebraucht sein kann, zahlt die Rentenversicherung lebenslang und sichert somit das sogenannte Langlebigkeitsrisiko ab. Besteuert wird die Rente dann mit dem sog. Ertragsanteil. Bei einer Verrentung mit 67 Jahre hätte man dann sogar eine Teilfreistellung von satten 83%, es müsste dann lediglich auf 17% der Rente der persönliche Steuersatz gezahlt werden.

Fondsauwahl

In puncto ETF-Fondauswahl nehmen sich die ETF-Rentenversicherung und das ETF-Depot nicht viel. Bei den meisten etablierten Versicherern ist die ETF-Auswahl mittlerweile ähnlich gut als in einem Depot.

 Fazit

Ganz gleich ob ETF-Depot oder ETF-Rentenversicherung. Ob aktiv gemanagte Fonds oder ETFs. Am Ende des Tages ist es in Deutschland unerlässlich, selbst einen großen Beitrag für die eigenen Altersvorsorge zu leisten. Für die meisten Anleger, die das Thema gemäß meiner Empfehlung mit einem Profi an ihrer Seite angehen wollen, ist die ETF-Rentenversicherung mit Sicherheit eine gute Wahl, sofern faire Kosten, eine gute Fondsauswahl und ausreichend Flexibilität gegeben ist.

 

 

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Swiss Life Investo: Konsequent mit Konzept! https://bsc-gmbh.com/blog/swiss-life-investo-rentenversicherung/ Fri, 03 May 2019 11:28:18 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=27780 Die Swiss Life Investo ist eine sinnvolle Rentenversicherung, weil sie die Konsequenzen der Langlebigkeit nutzt. Aber der Reihe nach :-) Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt mir eine Rente, damit ich meine Ausgaben auch dann bedienen kann, wenn ich kein Einkommen mehr erziele. Die Wahrscheinlichkeit einer Berufsunfähigkeit liegt nach der Meinung vieler bei 25%. Das ist eine ganze [...]

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Die Swiss Life Investo ist eine sinnvolle Rentenversicherung, weil sie die Konsequenzen der Langlebigkeit nutzt. Aber der Reihe nach 🙂

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt mir eine Rente, damit ich meine Ausgaben auch dann bedienen kann, wenn ich kein Einkommen mehr erziele. Die Wahrscheinlichkeit einer Berufsunfähigkeit liegt nach der Meinung vieler bei 25%. Das ist eine ganze Menge. 75% schaffen es aber gesund in die Rente. Spätestens dann, habe ich aber trotzdem das Problem, meine laufenden Ausgaben mit weniger Einkommen bedienen zu müssen.

Will ich also meine Ausgaben absichern, darf ich nicht nur mein Erwerbsleben im Blick haben. Ich muss auch ein paar Rentenversicherungen am Markt kennen, um den Bedarf und das Bedürfnis meiner Kunden decken zu können.

Lass dich kostenfrei vom Experten beraten!

Die Swiss Life Investo: Eine moderne Rentenversicherung

Mit der Swiss Life Investo kommt jetzt ein neuer Tarif auf den Markt, der gleich mehrere Anforderungen an eine moderne Rentenversicherung erfüllt. Der Tarif passt sicherlich nicht zu jedem, denn er verfolgt eine klare Linie: niedrige Kosten und hohe Flexibilität.

Das hört sich zunächst super an, aber niedrige Kosten bedeutet in der Konsequenz auch, dass es keinerlei Garantien geben darf. Denn Garantien kosten. Und tatsächlich ist Swiss Life Investo immer zu 100% in Fonds investiert.

Wer sich auskennt, darf sich in der Aktiv-Variante im Fondsuniversum der Swiss Life mit beinahe 140 verschiedenen Fonds austoben. Es können bis zu 20 Fonds in 1%-Schritten bespart und verwaltet werden. Von den Fonds sind 79 institutionell und 29 ETFs. Dadurch gewährleistet der Tarif auch über die Länge der Laufzeit geringe Kosten.

Wer sich nicht auskennt oder keine Lust dazu hat, darf in der Komfort-Variante die Beine hochlegen und auf die Vermögensverwaltung der Swiss Life zurückgreifen. Dann beobachtet der Versicherer für mich die Entwicklung der einzelnen Fonds und passt vierteljährlich an, damit ich bei meinem Risikoprofil bleibe. Dazu wird entweder ein Fonds herausgenommen oder ausgetauscht. Sinnvollerweise besteht auch die Möglichkeit, die Gewichtung der einzelnen Fonds neu zu sortieren, um das ursprüngliche Risikoprofil wieder herzustellen oder einfach einen neuen Fonds aufzunehmen.

Selber Fonds aussuchen oder die Swiss Life machen lassen?

Selbstverständlich verfügt der Komfort-Tarif über ein Ablaufmanagement, das gegen Ende der Laufzeit in risikoärmere Anlagen wechselt. Interessant ist hierbei, dass automatisch geprüft wird, wann eine unterstellte Mindestrenditeerwartung erreicht wurde, sodass sich die Umschichtung auch mal verzögern kann.

Optional kann in der Komfort-Variante auch eine Glättung der Schwankungen eingebaut werden. Diese misst die 90-Tages-Volatilität und schichtet bei hoher Schwankung das Geld um. Allerdings nicht in Festgeld, sondern in Renten-Kurzläufer-ETFs, was kostengünstig Negativrendite wie z.B. im Geldmarkt verhindert.

Auch das Re-Balancing, das mittlerweile einige Versicherer anbieten, hat die Swiss Life sinnvoll aufgebohrt. Vor allem bei häufigen Switches in der Anlage habe ich immer mehr Fonds, die ich laufen lassen will, aber nicht mehr bedienen möchte. Bei einem herkömmlichen Re-Balancing würden auch diese Fonds immer wieder neu gewichtet werden, was aber meine beabsichtigte Performance der von mir besparten Fonds beeinflusst. Die Swiss Life hat dieses Problem erkannt und führt nur bei den aktiv besparten Fonds das Re-Balancing durch.

Optional kann ich eine Startdynamik wählen, die die ersten 5 Dynamiken verdoppelt, was im Einzelfall interessant sein kann.

Einzigartige Erhöhungsmöglichkeit in der Swiss Life Investo

Für junge Leute ist es aber wichtiger, erst wenig zu zahlen und später die Möglichkeit auf Erhöhungen zu alten Grundlagen zu haben. Und hier bietet die Swiss Life ein absolutes Highlight. Selbst, wenn ich mit dem Mindestbeitrag von 25 Euro starte, darf ich auf maximal 500 Euro erhöhen. Wer höher einsteigt, darf immer noch verdoppeln, aber die größere Zielgruppe wird den Beitrag von ca. 100 Euro auf später max. 500 Euro erhöhen wollen.

Das wäre auch in der bAV interessant, wenn ein Betrieb viele Azubis hat.

Da wir alle immer älter werden, ist auch die Rentenphase ein interessanter Anlagezeitraum. Anders als die allermeisten Mitbewerber bleibt Investo auch in der Rentenbezugsphase in Fonds investiert. Dann allerdings in der sicherheitsorientierten Maximo-Welt der Swiss Life. Aber es ist doch gut zu wissen, dass das Geld auch in der Rente noch Rendite machen darf und nicht im Sicherungsvermögen vor sich hinwächst.

Eine spezielle Lösung, die sich eher zufällig aus dem Konstrukt ergibt, halte ich persönlich für vertrieblich sehr interessant. Nicht selten wünschen Eltern für Ihre Kinder eine Anlage, die mit 18 auf das Kind überschrieben werden soll. Da wäre eine Rentenversicherung sinnvoll, aber wenn ich diese bis 67 abschließe, sind die Kosten entsprechend höher. Begrenze ich die Beitragszahldauer auf 18, hat das Kind bislang aber auch nicht die Möglichkeit, den Vertrag später weiterzubesparen, wenn es so vernünftig sein sollte. Der Investo kann aber bis 18 bespart werden, sodass die Abschlusskosten nur bis dahin berechnet werden und später entweder über eine Weiterführung der Beitragszahlung oder über Einmalzahlungen von bis zu 500.000 Euro insgesamt weiterbespart werden kann – und auch das alles zu alten Rechnungsgrundlagen.

In dieser Variante hatte das Kind nicht zu viel Kosten gezahlt, wenn es sich mit 18 Gitarrenverstärker und die Gitarre kauft, hat aber auch die Möglichkeit, das lebenslange Einkommen abzusichern.

Unterm Strich

Unterm Strich ist die Swiss Life Investo eine in sich fehlerfreie Konstruktion, die perfekt auf die Zielgruppe der kostenoptimierten Anleger passt, die auch in der Rentenphase sinnvoll investiert sein wollen. Zumindest die Idee mit dem fondsgebundenen Rentenbezug sollte sich im Markt durchsetzen.

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Die Rente Invest Garant der Continentale https://bsc-gmbh.com/blog/die-rente-invest-garant-der-continentale/ Mon, 11 Feb 2019 10:46:19 +0000 https://freche-versichert.de/?p=4726 Wer sich viel mit Bedingungen, Anträgen und Produktinformationsblättern beschäftigt, weiß manchmal nicht so genau, ob das jetzt noch zum Lachen oder schon zum Weinen ist. Bei Renten-Versicherungen gibt es z.B. im PIB immer wieder Dinge, die den Sinn des Ganzen ad absurdum führen. So kann es vorkommen, dass eine Versicherung bei 6% Wertentwicklung tatsächlich 7% [...]

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Wer sich viel mit Bedingungen, Anträgen und Produktinformationsblättern beschäftigt, weiß manchmal nicht so genau, ob das jetzt noch zum Lachen oder schon zum Weinen ist. Bei Renten-Versicherungen gibt es z.B. im PIB immer wieder Dinge, die den Sinn des Ganzen ad absurdum führen. So kann es vorkommen, dass eine Versicherung bei 6% Wertentwicklung tatsächlich 7% erwirtschaftet. Vermutlich wurden hier die Kosten des Vertrags und der Vermögensverwaltung nicht berücksichtigt, aber die (nicht garantierten) Kickbacks dem Vertrag gutgeschrieben. Deswegen hab ich mir die Rente Invest Garant auch unter diesem Blickwinkel genau angesehen.

Wie steht es bei der Rente Invest Garant um die Ehrlichkeit?

Und bei sogenannten 2-Topf-Hybriden, die ja das Geld im Sicherungsvermögen und in die freie Anlage investieren, sieht man immer wieder, dass die veranschlagte Wertentwicklung von beispielsweise 6% auch über das Geld im Sicherungsvermögen gerechnet wurde.

Die ehrlichen Versicherer, die es ja auch gibt, haben das Problem, dass die Zahlen der unehrlichen teilweise viel besser aussehen. Und es ist nicht davon auszugehen, dass viele Kunden die Zahlen der Versicherer überprüfen.

Um die Vergleichbarkeit mit unehrlichen Versicherern herzustellen, schreibt die Continentale Lebensversicherung beider Rente Invest Garant sowohl den richtigen als auch den falschen Wert in das Angebot. Und an dieser Stelle weiß ich dann eben nicht, ob ich lachen soll, weil die Continentale sehr nonchalant auf die Unehrlichkeit mancher Mitbewerber hinweist? Oder soll ich doch weinen, dass das nach der Regulierung der PIB überhaupt notwendig ist? So oder so zeigt dieses Beispiel, dass ich als Vermittler die Renditeberechnungen nicht als Verkaufsargument hernehmen sollte

Mehr Garantie wagen

Der neue Tarif der Continentale heißt ja Rente Invest Garant. Die Garantie wird explizit erwähnt. Da sich immer mehr Tarife aus gutem Grund von der Garantie verabschieden, finde ich es gut, dass die Continentale für diese Zielgruppe eine vernünftige Lösung anbietet.

Das Angebot der Rente Invest Garant liest sich sehr übersichtlich. Besonders gefällt mir, dass alles sehr verständlich formuliert wird. Begriffe wie z.B. steigende oder teildynamische Gewinnrente werden grafisch erklärt.

Wie schon oben erwähnt, rechnet der Versicherer die Beispiele abzüglich der Kosten und gewichtet die Verteilung des Kapitals auf das Sicherungsvermögen und die freie Anlage.

Garantierter Rentenfaktor zu 100% wählbar

Der Dortmunder Versicherer bietet schon länger die GarantiePlus an. Das bedeutet, die Conti rechnet den Rentenfaktor mit 0,9% Rechnungszins und ohne Abschlag auf die Sterbetafel. Die Option kostet 3 % Mehrbeitrag. Wer sie nicht anwählt, erhält einen Rentenfaktor basierend auf 0,5% Rechnungszins und einen Abschlag von 25% auf die Sterbetafel. Im PIB sind beide Werte in Euro nebeneinander gestellt, was sicher vielen Kunden beim Verständnis hilft.

Die Garantie kann ich zwischen 50%-100% wählen, je nach Sicherheitsbedürfnis. Die Garantie ist endfällig, also gilt erst ab dem geplanten Rentenbeginn. Das muss ich dem Kunden unbedingt verständlich erklären. Es bedeutet, dass bis zu diesem Zeitpunkt meine eingezahlten Beiträge nicht garantiert sind, sondern erst ab diesem Zeitpunkt. Der Vorteil dabei ist, dass der Versicherer nicht zu viel Geld für die Garantien zurückhalten muss. Er kann mehr in ertragreichere Anlagen gehen.

Kein Vorteil ohne Nachteil

Der Nachteil für den Kunden wäre, wenn er durch ungeplante Umstände plötzlich an sein Geld ran muss. Sind die Märkte dann gerade am Boden, ist das dumm. Dann kann es sein, dass weniger als die eingezahlten Beiträge verfügbar sind.

Jeder Vermittler sollte aber seinem Kunden klar machen, dass er grundsätzlich nur Geld auf die Seite legen sollte, dass er nie mehr braucht. Die kalkulierten Kosten des Vertrags steigen durch Entnahmen prozentual an.

Die Rente Invest Garant zielt also stark auf eine Rentenleistung ab. Bei Renteneintritt prüft die Conti, ob die garantierte Leistung, eine Rente auf Grundlage der neuen Rechnungsgrundlagen oder ob es am besten wäre, die alten, garantierten Rechungsgrundlagen zu ziehen.

Unterm Strich ist die Rente Invest Garant vor allem für alle Kunden interessant, die auf Garantien nicht verzichten wollen, die aber auch erkannt haben, dass das Sparbuch derzeit nicht rentabel ist. Vor allem bei längeren Laufzeiten kann der Vertrag wegen der endfälligen Garantie schon von Beginn an rentabel anlegen, ohne dass der Kunde einen Totalverlust befürchten muss.

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Was bei einer Rentenversicherung wichtig ist https://bsc-gmbh.com/blog/was-bei-einer-rentenversicherung-wichtig-ist/ Mon, 11 Feb 2019 10:10:50 +0000 https://freche-versichert.de/?p=4721 Liest man in der Bibel, so wird dort ganz deutlich empfohlen, Geld zu investieren und nicht einzubuddeln. Sparsamkeit ist aber schon für eine funktionierende Rentenversicherung wichtig. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist hierbei die Entwöhnung von Konsum. Denn wenn ich monatlich einen Teil meines Geldes auf die Seite lege, komme ich schon mal sicher besser [...]

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Liest man in der Bibel, so wird dort ganz deutlich empfohlen, Geld zu investieren und nicht einzubuddeln. Sparsamkeit ist aber schon für eine funktionierende Rentenversicherung wichtig. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist hierbei die Entwöhnung von Konsum. Denn wenn ich monatlich einen Teil meines Geldes auf die Seite lege, komme ich schon mal sicher besser damit klar, wenn mir in der Rente nur ein Teil meines vorigen Gehalts zur Verfügung steht. Vollkommen logisch. Wer 60 Prozent seines Gehalts jeden Monat zur Bank trägt, kommt später mit der Rente klar.

Wer weniger ausgibt, gewöhnt sich ans Sparen

Es ist aber sicher nicht jedem möglich, 60 Prozent seines Einkommens zu sparen, damit man sich schon frühzeitig an ein späteres Rentenniveau gewöhnt. Und so richtig Spaß macht das ja auch nicht.

Diese Betrachtung lässt ja zum Glück außen vor, dass das Sparen auch noch den Hauptzweck hat, dann später mehr Geld zu haben. Wer als Milchmädchen 30 Jahre jeden Monat 30 Prozent seines Gehalts spart, hat dann bis zum 97. Geburtstag nicht 40 Prozent, sondern 70 Prozent zur Verfügung. Und Zinsen gibt es ja auch noch ein bisschen, weshalb es durchaus möglich ist, mit einer sinnvollen Investition auch im Alter alle laufenden Ausgaben decken zu können und auch mal in den Urlaub zu fahren.

In Zeiten der sogenannten Niedrigzins-Phase, die sich immer mehr zu einem Dauerzustand verfestigt, ist das Sparen aber der wesentliche Faktor. Auf Zinsen ist derzeit nicht zu bauen. Trotzdem bleiben Sie für die Rentenversicherung wichtig.

Einfach mal beginnen ist für die Rentenversicherung wichtig

Deshalb gilt für die Altersversorgung das gleiche wie für das Pflanzen eines Baumes. Der beste Zeitpunkt dafür war vor 20 Jahren. Der zweitbeste ist heute. Das bedeutet, es ist Eile geboten, aber auch Sorgfalt bei der Auswahl. Die Eile hat mit dem Zinseszins-Effekt zu tun, den Einstein als die größte Erfindung des Menschen bezeichnete.

Der Zinseszins-Effekt ist ein zuverlässiger Renditefaktor. Und er funktioniert exponentiell. Deshalb können wir uns so schlecht vorstellen, wie mächtig der Zinseszins-Effekt ist. Lege ich 30 Jahre lang ab meinem 37. Geburtstag 100 Euro auf die Seite, dann hab ich bei Renteneintritt ungefähr 100.000 Euro. Wenn ich von Geburt bis zu meinem 30. Lebensjahr jeden Monat 100 Euro auf die Seite packe und es dann bei 6% liegen lasse, habe ich mit 67 ungefähr 800.000 Euro.

Gesparte Kosten sind für die Rentenversicherung wichtig

Ein weiterer wichtiger Faktor für einen erfolgreichen Vermögensaufbau in Zeiten von niedrigen Zinsen ist das Vermeiden von unnötigen Kosten. Hier ist gespartes Geld tatsächlich verdientes Geld.

Grundsätzlich sind die Kosten des Versicherungsmantels bei längeren Laufzeiten gerechtfertigt und führen vor allem bei fondsgebundenen Rentenversicherungen in der Regel sogar zu höheren Renditen als in einer reinen Fondsanlage. Das liegt zum einen daran, dass das angesparte Vermögen vor einer Besteuerung während der Ansparphase geschützt ist und zum anderen daran, dass die Verwaltungskosten geringer sind aufgrund der Masse an Geld, die ein Versicherer dem Vermögensverwalter bringt und Kosten für Shifts und Switches bei der Versicherung entfallen.

Trotzdem muss ich als Vermittler für meinen Kunden bei der fondsgebundenen Rentenversicherung auf die Kosten achten. Denn hier gibt es zwischen den einzelnen Anbietern große Unterschiede.

Kosten untersuchen

Und die Kosten sind auch der größte Kritikpunkt an der Rentenversicherung. Diese Kritik wird immer wieder öffentlich geäußert, aber Öffentlichkeit und Redundanz sind kein verlässliches Merkmal für Richtigkeit.

Tatsache ist, dass es einige Rentenversicherungen gibt, die die Kosten für die Verwaltung und teilweise auch für den Abschluss in der Vergangenheit zu hoch angesetzt haben. Das betrifft vor allem Verträge aus den goldenen Jahren, in denen es noch 8-9% aus klassischen Anlagen zu erwirtschaften gab. Da fielen 4-5% Kosten nicht weiter auf.

Heute sind wir bei 0,9% Rechnungszins angelangt, was bedeutet, dass der Versicherer mit einer Kostenquote von einem Prozent schon ins Minus laufen würde, könnte er keine Überschüsse erwirtschaften. Deswegen sind niedrige Kosten für die Rentenversicherung wichtig.

Garantien kosten Rendite

Gute Überschüsse erzielt der Versicherer am ehesten dann, wenn er das Geld sinnvoll anlegen darf. Das geht am ehesten in der freien Anlage, also in einer fondsgebundenen Rentenversicherung ohne Garantien.

Sobald der Kunde Garantien möchte, muss der Versicherer das Geld „sicher“ anlegen. Und sicher sind Staats- und Bankenanleihen. Weil Staaten und Banken nix passieren kann, so die Theorie. Jetzt ist es tatsächlich so, dass der Versicherer kaum Rendite erwirtschaften kann, weshalb es wegen der Kosten des Vertrags zwischen 12 und 18 Jahren braucht, um die eingezahlten Beiträge garantieren zu können. Bei kürzeren Zeiträumen ist eine vollständige Beitragsgarantie nicht möglich.

Da in 12-18 Jahren ein garantierter Verlust durch die Inflation hinzukommt, ist es sinnvoller, wenn ich auch als risikoaverser Anleger auf Garantien verzichte.

Nicht immer sind die Kosten zu hoch

Die Kritik an den zu hohen Kosten lässt sich also durchaus entkräften. Der Kunde muss bereit sein, auf Garantien zu verzichten, um Kosten zu sparen. Und der Vermittler muss den Versicherer auswählen, der mit niedrigen Kosten arbeitet. Denn selbst wenn heute noch 90% der Versicherer mit zu hohen Kosten arbeiten würden, gibt es immer noch 10% an Rentenversicherungen, mit denen ich zusammenarbeiten kann.

Und die Höhe der Kosten kann ich relativ einfach dem Produktinformationsblatt entnehmen. Sofern der Versicherer ehrlich ist.

Die Ehrlichkeit des Versicherers ist am wichtigsten

Auch die Ehrlichkeit ist für eine Rentenversicherung wichtig. Mir persönlich sogar am wichtigsten, weil die Beziehung zwischen Kunden und Versicherer ein ganzes Leben halten muss.

Im Detail ist es sicherlich schwierig zu ermitteln, ob der Versicherer ehrlich ist, aber ich finde recht deutliche Anhaltspunkte in der Hochrechnung. Dazu rechne ich immer einen 37-Jährigen mit 100 Euro bis zum 67. Lebensjahr. Wer 30 Jahre 100 Euro im Monat bei 6% Wertentwicklung anlegt, erhält, wie wir oben ja schon gesehen haben, ziemlich genau 100.000 Euro am Schluss.

Kommt ein Versicherer zu dem gleichen Ergebnis, dann will er mir weißmachen, dass er komplett ohne Kosten arbeitet. Mit diesen Anbietern möchte ich dann lieber nicht zusammenarbeiten.

Flexibilität ist für die Rentenversicherung wichtig

Nach der Ehrlichkeit ist Flexibilität der wichtigste Punkt. Spätestens seit John Lennons Lied „Beautiful Boy“ wissen wir, dass das Leben das ist, was passiert, während wir beschäftigt sind, andere Pläne zu machen. Deshalb sind vor allem für junge Menschen Versicherer geeignet, die mir ermöglichen, meine Zahlbeiträge später zu den garantierten Rechnungsgrundlagen zu erhöhen. So kann der Azubi klein anfangen und später dann mehr für die Rente tun.

Die Swiss Life ermöglicht eine Erhöhung auf 500 Euro, Continentale eine Verdreifachung, die Bayerische eine Verdreifachung der ursprünglichen Beitragssumme. Das bedeutet, wenn ich ursprünglich insgesamt 30.000 Euro einzahlen würde, kann ich um 60.000 Euro erhöhen. Je nach Zeitpunkt kann der monatliche Beitrag auch das Zehnfache sein. Klar kann ich das auch über jährliche Zuzahlungen lösen, die fast alle Anbieter im Repertoire haben, aber bequemer ist es so. Und die Kunden lieben es nun mal bequem. Und was Kunden lieben, ist für die Rentenversicherung wichtig 😉

Die Inter schießt mit dem Tarif Mein Leben den Vogel ab, indem ich den Beitrag unbegrenzt erhöhen kann. Auch Zuzahlungen sind unbegrenzt möglich. Ich könnte also am Tag vor Renteneintritt eine Millionen Euro einzahlen, wenn das dann attraktiv wäre. Und ich die Millionen hätte.

Ich kann aber auch jederzeit pausieren und die Zahlungen wieder aufnehmen. Das macht die Inter für Handwerker sehr interessant, die im Sommer naturgemäß mehr einnehmen, als im Winter. Dann können sie z.B. im Sommer den doppelten Beitrag zahlen und im Winter nix.

Anlage im Rentenbezug selbst bestimmen

Ein weiterer Punkt, der unter der Rubrik Flexibilität einzuordnen ist, ist die Anlage im Rentenbezug. Denn bei den meisten Versicherern wird mein Vermögen, dann wenn ich meine Rente bekomme, konservativ im Sicherungsvermögen des Versicherers angelegt und den Überschüssen entsprechend verzinst. So ist das sicherer.

Jetzt habe ich aber mit 67 noch eine Restlebenserwartung von 20-30 Jahren, was ja ein ganz attraktiver Anlagehorizont ist. Deshalb würde ich persönlich und sicher auch noch einige andere gerne das Geld in einer guten Fondsanlage liegen lassen. Das ist bisher nur bei Ausnahmen, wie z.B. der Swiss Life oder eingeschränkt auch bei der Inter möglich. Eingeschränkt ist es bei der Inter deswegen, weil ich dort einen Auszahlplan bis 85 abrufen kann und in der eigentlichen Anlage investiert bleibe.

Für die Generation Y: Zuzahlen durch Daten

Eine interessante Idee verfolgt derzeit die Bayerische, die mit der Plus-Rente ein Cashback-System für die Rentenversicherung anbietet. Das funktioniert wie z.B. Payback. Ich kaufe über ein Online-Portal der Bayerischen ein und bekomme dafür einen Teil des eingekauften Wertes in meine Rentenversicherung einbezahlt. Im Schnitt sind das so 4-5%. Wer viel online einkauft, kann so schon mal 50-100 Euro im Jahr zusätzlich in seine Rente einbezahlen. Das erscheint mir sinnvoller, als meine Daten für ein Kofferset an der Tankstelle zu verkaufen.

Unterm Strich bleibt für mich die Ehrlichkeit des Versicherers und geringe Kosten das allerwichtigste. Aber Flexibilität bei der Beitragszahlung und in der Anlage sind für die Rentenversicherung wichtig. Ich möchte als Kunde selbst entscheiden, ob ich mit meinem Geld oder mit meinen Daten bezahle und flexibel auf ein gestiegenes Einkommen reagieren können. Einen neuen Antrag stellen zu müssen, kann schon abschreckend genug sein. Und ich möchte auch Einfluss darauf haben, wo und wie mein Geld angelegt wird. Hier spielt die Rendite eine Rolle, aber auch Nachhaltigkeit. Ich persönlich möchte nicht am Gewinn von so manchen Firmen beteiligt sein, weil mir nicht gefällt, wie sie den Gewinn generieren. Deswegen wäre es wichtig, wenn mehre Anbieter mir zukünftig auch in der Rentenphase die Wahl der Anlage lassen würden.

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Die neue klassische Rentenversicherung der Continentale https://bsc-gmbh.com/blog/neue-klassische-rentenversicherung-der-continentale/ Fri, 27 Oct 2017 06:39:33 +0000 https://freche-versichert.de/?p=2292 Wenn ich den Umfragen glauben mag, dann legen wir Deutsche das Geld am liebsten auf die Bank. Obwohl wir wissen, dass es besser ist, das Geld sicher anzulegen. Aber auf der Bank bleiben 1.000 Euro eben 1.000 Euro. Bei Aktien kann das Geld verschwinden. Die neue neue klassische Rentenversicherung der Continentale versucht den Weg der [...]

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Wenn ich den Umfragen glauben mag, dann legen wir Deutsche das Geld am liebsten auf die Bank. Obwohl wir wissen, dass es besser ist, das Geld sicher anzulegen. Aber auf der Bank bleiben 1.000 Euro eben 1.000 Euro. Bei Aktien kann das Geld verschwinden. Die neue neue klassische Rentenversicherung der Continentale versucht den Weg der kleinen Schritte.

Sinnvoll investieren, statt sinnlos sparen

Grundsätzlich ist es Aufgabe eines Versicherungsmaklers, seinen Kunden zu beraten, was für ihn das Beste ist. Also muss ich erklären, dass die Inflation den Wert der 1.000 Euro mindert, obwohl der Nennwert der gleiche bleibt. Tatsächlich ist das Geld auf dem Konto in 30 Jahren noch etwa 511 Euro wert.

Gerade bei jungen Kunden ist es also sinnvoller, eine Rentenversicherung mit Aktien, Fonds oder ETFs abzuschließen. Diese hat eine realistische Chance, mehr einen Inflationsausgleich darzustellen. Bei einer Inflation von 2% brauch ich in 30 Jahren 1.811 Euro, um mir das gleiche kaufen zu können, was ich heute für 1.000 Euro bekomme.

Es wäre auch nicht unrealistisch zu unterstellen, ich bekomme bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung nach Kosten 3-4%.

Die neue klassische Rentenversicherung der Continentale deckt einen Bedarf

Ein Versicherer ist in erster Linie kein Kundenberater, auch wenn es Versicherungsvertreter gibt. Der Versicherer ist ein Produktgeber. Er muss verschiedene Versicherungen anbieten. Und dabei achtet er darauf, was die Leute haben möchten.

Und so erklärt sich auch die neue klassische Rentenversicherung der Continentale. Die Kunden wollen ihr Geld garantiert wieder zurück. Der Nennwert ist wichtiger als die tatsächliche Kaufkraft. Aber auch die Kosten dürfen nicht zu hoch sein. Denn, und auch hierüber wird ein Versicherungsmakler mich aufklären, Garantien kosten Geld.

Garantien gelten in dieser Rentenversicherung nur am Ende

Deswegen bietet die neue klassische Rentenversicherung der Continentale sogenannte endfällige Garantien an. Das bedeutet, ich habe zum Rentenbeginn garantiert meine eingezahlten Beiträge im Vertrag. Vor dem Rentenbeginn habe ich aber keine Garantien. Möchte ich vorher mein Geld haben, dann bekomme ich das, was eben im Vertrag ist.

Das ist auch vollkommen in Ordnung. Denn würde die neue klassische Rentenversicherung der Continentale über die gesamte Laufzeit die Garantien ausspricht, sind die Kosten viel zu hoch.

Möchte ich eine lebenslange Rente, dann gibt es zwei bis drei Varianten. In der Pro-Variante kann ich die garantierte Rente wählen oder die Rente nach den dann gültigen Rechnungsgrundlagen berechnen lassen.

In der Balance-Variante kann ich zusätzlich noch den bei Vertragsbeginn gültigen Rentenfaktor sichern.

Diese Wahl habe ich aber nur am vereinbarten Tag des Rentenbeginns. Das ist nicht so schön. Das könnte der Versicherer deutlich besser lösen.

Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit möglich

Interessant ist noch, dass der Versicherer bei Berufsunfähigkeit für mich zahlt, wenn ich das will. Kostet selbstverständlich Geld. Aber die Gesundheitsprüfung ist sehr einfach gehalten, sofern ich nur bis zu 3.000 Euro Jahresbeitrag absichern will.  Die Continentale will nur wissen, ob ich derzeit krankgeschrieben bin oder in den letzten 5 Jahren mehr als 14 Tage krankgeschrieben war. Außerdem nur noch, ob ein Grad der Behinderung, Erwerbsminderung, Grad der Schädigung, Wehrdienstbeschädigung oder Berufsunfähigkeit besteht oder ein Antrag gestellt wurde.

Unterm Strich ist die neue klassische Rentenversicherung der Continentale besser als die Bank. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass viele Deutsche sich mit dieser Lösung anfreunden können. Und vielleicht ist der eine oder andere im nächsten Schritt bereit, mehr zu wagen.

 

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Von den Märkten profitieren bis zum Schluss: Die neue Maximo der Swiss Life https://bsc-gmbh.com/blog/swiss-life-maximo-2/ Wed, 02 Aug 2017 06:13:30 +0000 http://freche-versichert.de/?p=1555 Henry Ford wird zitiert, dass die Menschen, hätte er sie gefragt, was sie wollen, schnellere Pferde gewollt hätten. Da er offensichtlich nicht gefragt hat, hat er das Auto erfunden und den Wunsch der Menschen damit sogar übertroffen. Bei der Rentenversicherung wird im Großen und Ganzen immer noch das Gewicht des Sattels optimiert oder mit der [...]

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Henry Ford wird zitiert, dass die Menschen, hätte er sie gefragt, was sie wollen, schnellere Pferde gewollt hätten. Da er offensichtlich nicht gefragt hat, hat er das Auto erfunden und den Wunsch der Menschen damit sogar übertroffen.

Bei der Rentenversicherung wird im Großen und Ganzen immer noch das Gewicht des Sattels optimiert oder mit der Futtermischung experimentiert.

Vertrieblich gesehen ist es auch verständlich, dass nur wenige Versicherer es wagen, das Bedürfnis des Kunden nach Sicherheit und Rendite zur gleichen Zeit offensiv zu enttäuschen. Aber die Gleichzeitigkeit dieser Widersprüche verursacht eben enorme Kosten und es wäre sinnvoller, auf Garantien zu verzichten, um die Renditechancen zu erhöhen.

Mischung und Streuung verringert das Schwankungsrisiko in der Rentenversicherung

Und bei langer Laufzeit ließe sich bei einer vernünftigen Anlagestrategie, die auf dem Prinzip von Mischung und Streuung beruht, eine ansehnliche Rendite bei relativ hoher Sicherheit generieren. Denn Mischung und Streuung vermeidet Schwankungen per se und lange Laufzeiten relativieren Schwankungen, weil diese ja immer nur zeitlich begrenzt auftreten.

Risiko Rentenbeginn – Was tun bei schlechter Marktsituation?

So bleibt nur noch das Risiko, mitten in einer Talsohle in Rente gehen zu müssen. In diesem Fall stünde weniger Kapital zur Verrentung zur Verfügung, weshalb die Rente dauerhaft niedriger ausfallen würde. Diesem Risiko begegnet die Neuauflage von Swiss Life Maximo gleich zweierlei.

Zum einen ist es möglich, den Rentenbeginn zwischen dem 62. und dem 80. Lebensjahr frei zu wählen. Diese Option in der Swiss Life Maximo ermöglicht es nicht nur auf die Lebensumstände zu reagieren und früher oder später in Rente zu gehen, weil einen Krankheit oder finanzielle Belastungen dazu zwingen oder auch einfach, weil es so aus freien Stücken gewünscht ist.

Abwarten und Tee trinken

Ich kann mit dieser Option auch ungünstige Marktphasen abwarten. Brechen die Märkte kurz vor meinem Rentenbeginn massiv ein, weil irgendeine Immobilienblase geplatzt ist, kann ich, sofern ich es mir leisten kann, ein oder zwei Jahre abwarten, bis sich alles wieder beruhigt hat und wieder das gleiche Kapital wie vor dem Crash im Vertrag ist. Hätte ich diese Möglichkeit nicht, würde mit Rentenbeginn das dann vorhandene Kapital in das Sicherungsvermögen des Versicherers fließen und dort bleiben müssen. Dort kann es nicht mehr im gleichen Maß an den steigenden Märkten partizipieren. In der Swiss Life Maximo schon.

Das ist auch dann ärgerlich, wenn der Rentenbeginn in eine günstige Marktlage fällt. Denn der Anlagezeitraum vom Rentenbeginn bis zum Ableben kann für die Anlage von Vermögen durchaus von attraktiver Dauer sein.

Lösung Swiss Life Maximo – Ein Beispiel

Das hat Swiss Life Maximo auch erkannt und bietet als einer der nicht einmal eine Hand füllenden Anbieter in Deutschland die Möglichkeit an, auch in der Rentenphase weiterhin in einer der angebotenen Anlagestrategien investiert zu bleiben. Dieser fondsgebundene Rentenbezug liest sich zunächst nicht besonders spektakulär. Aber rechne ich 100.000 Euro über 20 Jahre, also bis ich 87 Jahre alt bin, mit 2,5% hoch, die das Sicherungsvermögen mit Überschüssen schon mal schaffen kann, habe ich einen Zinsertrag von 63.862 Euro. Bin ich mit der Swiss Life Maximo in Fonds investiert und diese schaffen 5%, liegt der Zinsertrag bei 165.330 Euro.

Das sind in diesem unverbindlichen und sicher auch etwas dilettantisch gerechneten Beispiel 100.000 Euro mehr, die ich immer wieder mal entnehmen und auf den Kopf hauen kann oder die eben meine ausgezahlte Rente erhöhen.

Denn auch im fondsgebundenen Rentenbezug habe ich jederzeit die Möglichkeit, Zuzahlungen oder Entnahmen zu tätigen. Das kann interessant sein, weil die Urenkel heiraten oder weil ein pflegebedingter Umbau notwendig ist.

Flexibilität ist wichtig in der Rentenversicherung

Und ich kann ebenso wie in der Ansparphase jederzeit die Anlagestrategie ändern. Zum Beispiel, wenn ich auf meine gemutmaßten letzten Jahre kein großes Risiko mehr eingehen möchte. Die Beitragsgarantie zum Ende der Aufschubdauer ist wie gewohnt zwischen 0%-80% wählbar. Sobald eine Beitragsgarantie vereinbart ist, berechnet ein iCPPI-Motor täglich das notwendige Anlageverhältnis, um die Garantie darzustellen.

Im fondsgebundenen Rentenbezug arbeitet der iCPPI-Motor unter Berücksichtigung der statistischen Lebenserwartung. Dabei wird – unabhängig vom Garantieniveau in der Aufschubdauer – immer eine Garantierente und eine Gesamtrente gebildet.  Der Rentenfaktor zur Bildung der Garantierente beträgt 75% des Rentenfaktors bei der klassischen Verrentung, ist aber zu 100% garantiert. Dadurch hat der iCPPI-Motor Luft, um sofort in die freie Anlage zu investieren.  Die Gesamtrente liegt damit deutlich über dem Niveau klassischer Renten und wird in Abhängigkeit von der Kapitalmarktsituation jährlich neu festgelegt.

Unterm Strich wäre es wünschenswert, es würden alle Anbieter einer Rentenversicherung dem Vorbild der Swiss Life folgen. Ein fondsgebundener Rentenbezug ermöglicht es dem renditeaffinen Vorsorger auch bis ans Lebensende an den Märkten teilhaben zu können.

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Die neue Basis-Rente der Bayerischen: Ehrlichkeit auf höchstem Niveau! https://bsc-gmbh.com/blog/basis-rente-der-bayerischen/ Tue, 13 Jun 2017 07:14:07 +0000 http://freche-versichert.de/?p=1423 Die Produktinformationsstelle Altersvorsorge (kurz: PIA)hat es sich zur Aufgabe gemacht, Produktinformationsblätter für Rentenversicherungen, wie z.B. die Basis-Rente der Bayerischen,  transparenter zu gestalten. Nach 24 Seiten Allgemeinverfügung über die Berechnungsmethodik der Effektivkosten auf der Internetseite von PIA ist der geneigte Leser nicht unbedingt schlauer, aber es wird eines offensichtlich: Transparenz ist selbstverständlich durch eine Vereinheitlichung zu [...]

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Die Produktinformationsstelle Altersvorsorge (kurz: PIA)hat es sich zur Aufgabe gemacht, Produktinformationsblätter für Rentenversicherungen, wie z.B. die Basis-Rente der Bayerischen,  transparenter zu gestalten. Nach 24 Seiten Allgemeinverfügung über die Berechnungsmethodik der Effektivkosten auf der Internetseite von PIA ist der geneigte Leser nicht unbedingt schlauer, aber es wird eines offensichtlich: Transparenz ist selbstverständlich durch eine Vereinheitlichung zu schaffen, die eine Vergleichbarkeit erst ermöglicht. Allerdings ist es zweifelhaft, ob es sinnvoll ist, die Produktinformationsblätter zu normieren, die nicht gelesen werden, egal, ob sie nun 8 oder 28 Seiten haben.

Das grundlegende Problem ist, dass viele Versicherer versuchen, die dort angegebenen prognostizierten Wertentwicklungen vertrieblich zu nutzen und deshalb bis an den Rand des Erlaubten mit den Kosten zu jonglieren.

Sinnvoller wäre es, der Versicherer versuchte sich in Ehrlichkeit und würde seine Kunden nicht mit unverbindlichen Versprechen locken.

Ehrlichkeit in der Lebensversicherung

Die Basis-Rente der Bayerischen ist eine fondsgebundene Rentenversicherung. Damit ist das Angebot an Durchführungswegen in der Altersversorgung komplett. Wie schon bei der Riester-Rente riskiert der Münchener Versicherer auch hier, in Vergleichen schlecht abzuschneiden, um eine ehrliche mögliche Wertentwicklung anzugeben.

Aber schon in Kleinigkeiten erkennt der aufmerksame Leser des Produktinformationsblattes, dass die Bayerische nichts verbergen möchte. Beispielsweise sind die wenigen Fußnoten in der gleichen Schriftgröße wie der Fließtext, weshalb sie nur schwer zu überlesen sind.

Auch gefällt der explizite Hinweis, dass die Hochrechnungen unverbindlich sind, obwohl die exakte Darstellung in Euro und Cent eine gewisse Verbindlichkeit suggeriere.

Was passiert bei negativer Wertentwicklung?

Ebenso wird es den einen oder anderen potentiellen Kunden verstören, dass eine negative Wertentwicklung von -1% angegeben ist.  Durch die Kosten rutscht die Wertentwicklung sogar noch mehr ins Minus. An dieser Stelle wäre eigentlich ein Hinweis zu erwarten, wie unwahrscheinlich tatsächlich eine negative Wertentwicklung eines breit gestreuten Portfolios ist. Aber die Bayerische verzichtet darauf.

Das angebotene Portfolio der Basis-Rente der Bayerischen ist zwar überschaubar, lässt aber eine Mischung verschiedener Anlagestrategien durchaus zu. Und ein ausgewogener Fonds bietet meist schon in sich eine angemessene Streuung.

Neben 6 vermögensverwaltenden Fonds, 5 Indexfonds und 14 ETF werden auch 8 gemanagte Fonds angeboten. Damit lassen sich einige verschiedene Anlagestrategien stricken. Und für eine vernünftige Streuung sollten sowieso auch noch zusätzliche Anlageformen zu einer Basis-Rentenversicherung gewählt werden. Das soll dann aber jeder seinem Risikoprofil entsprechend wählen.

Wer auf Kapitalerhalt wert legt und den Steuerstundungseffekt der 1. Schicht nutzen möchte, ist bei der Bayerischen falsch. Der Tarif verzichtet auf jede Garantie auf das Kapital. Da diese Garantie sich nur durch den Verzicht auf Rendite einkaufen lässt, finden sich hier sicherlich einige Kunden, die dies begrüßen.

Denn gesparte Kosten sind ja auch irgendwie garantierte Rendite.

Garantierter Rentenfaktor in der Basis-Rente der Bayerischen

An einer anderen Stelle verzichtet die Bayerische aber nicht auf Garantien. Die Berechnungsgrundlage des Rentenfaktors, mit dessen Hilfe das bei Rentenbeginn vorhandene Kapital dann in eine Rente umgerechnet wird, gilt zu jederzeit auf das gesamte Kapital inkl. Zuzahlungen in der gesetzlich zulässigen Höhe und selbstverständlich auch Dynamiken.

Der bei Vertragsschluss gültige Rentenfaktor ist zu 85% garantiert. Sollte bei Rentenbeginn ein günstigerer Rentenfaktor üblich sein, wird dieser zur Berechnung herangezogen.

Ich kann sogar die monatlichen Beiträge auf dieser Rechungsgrundlage erhöhen, solange ich die steuerlichen Höchstförderungsgrenzen nicht überschreite.

Bedingungen der Bayerischen auf Top-Niveau

Die AVB und das PIB der Basis-Rente AKTIV der Bayerischen sind aus dem Stand an die Spitze des Marktes zu setzen. Auf diesem hohen Niveau darf eine Kleinigkeit bemängelt werden. Denn die Bayerische geht in punkto Ehrlichkeit nicht den letzten Schritt. Sie rechnet die ohnehin unverbindlichen Rente nicht mit dem garantierten Rentenfaktor hoch, sondern mit dem heute gültigen. Vertrieblich ist das logisch, da die Rente mit einem Mal um 15% niedriger wäre. Es gibt keinen Anbieter, der hier so viel Ehrlichkeit wagt.

Aber es wäre ein bemerkenswertes Zeichen der gelebten Transparenz gewesen. Denn wahrscheinlich werden Produktinformationsblätter erst dann wirklich hilfreich, wenn jede Form von Wettbewerb und den damit einhergehenden „Zahlen-Tuning“ aufhört. Doch bis dahin muss auch jeder Kunde erst einmal verstehen, dass es bei einer so langfristigen Beziehung nicht auf Versprechen, sondern auf Ehrlichkeit ankommt.

Unterm Strich ist die neue Basis-Rente der Bayerischen für alle Kunden interessant, die auf Kosten achten und keinen Wert auf garantierten Kapitalerhalt legen, um die Renditechancen zu maximieren.

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INTER Mein Leben: Kosten gespart ist Rendite erhöht https://bsc-gmbh.com/blog/inter-mein-leben/ Thu, 13 Apr 2017 14:24:06 +0000 http://freche-versichert.de/?p=581 Liest man in der Bibel, so wird dort ganz deutlich empfohlen, Geld zu investieren und nicht einzubuddeln. Beim Aufbau einer Altersversorgung kann man aber auch ganz gut für eine gewisse Sparsamkeit argumentieren. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist hierbei die Entwöhnung von Konsum. Denn wenn ich monatlich einen Teil meines Geldes auf die Seite lege, [...]

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Liest man in der Bibel, so wird dort ganz deutlich empfohlen, Geld zu investieren und nicht einzubuddeln. Beim Aufbau einer Altersversorgung kann man aber auch ganz gut für eine gewisse Sparsamkeit argumentieren. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist hierbei die Entwöhnung von Konsum. Denn wenn ich monatlich einen Teil meines Geldes auf die Seite lege, komme ich schon mal sicher besser damit klar, wenn mir in der Rente nur ein Teil meines vorigen Gehalts zur Verfügung steht.
Es ist aber sicher nicht jedem möglich, 60 Prozent seines Einkommens zu sparen, damit man sich schon frühzeitig an ein späteres Rentenniveau gewöhnt. Und so richtig Spaß macht das ja auch nicht.

Kosten vermeiden

Was aber für einen erfolgreichen Vermögensaufbau in Zeiten von niedrigen Zinsen unbedingt notwendig ist, ist das Vermeiden von unnötigen Kosten. Hier ist gespartes Geld tatsächlich verdientes Geld.

Versicherungsmantel vs. freie Anlage

Grundsätzlich sind die Kosten des Versicherungsmantels bei längeren Laufzeiten gerechtfertigt und führen vor allem bei
fondsgebundenen Rentenversicherungen in der Regel sogar zu höheren Renditen als in einer reinen Fondsanlage. Das liegt zum einen daran, dass das angesparte Vermögen vor einer Besteuerung während der Ansparphase geschützt ist und zum anderen daran, dass die Verwaltungskosten geringer sind und Kosten für Shifts und Switches bei der Versicherung entfallen.
Trotzdem muss ich als Vermittler für meinen Kunden bei der fondsgebundenen Rentenversicherung auf die Kosten achten. Denn hier gibt es zwischen den einzelnen Anbietern große Unterschiede.

Die Inter Mein Leben: Kosten sparen und Transparenz leben

Die Inter Versicherungsgruppe kommt nun mit einer neuen Rentenversicherung auf den Markt, die vor allem bei den Kosten spart und gleichzeitig auf Transparenz setzt. Darüber hinaus versucht die Inter Mein Leben Rentenversicherung, auch in der Rentenphase ein höheres Maß an Flexibilität zu schaffen. Tatsächlich ist der Name Inter Mein Leben Rentenversicherung wohl auch das Sperrigste an diesem
Tarif, der in seiner Funktionsweise recht einfach gehalten und im Produktinformationsblatt sehr nachvollziehbar erklärt ist.

Verschiedene Strategien möglich

Das Produkt ist ein Zwei-Topf-Hybrid und in den drei Varianten ausgewogen, defensiv und individuell zu haben. Dabei kann der Kunde das Anlageverhältnis zwischen dem klassischen Deckungskapital und dem Fondsguthaben in der flexiblen Variante über die gesamte Vertragslaufzeit bestimmen.
In der ausgewogenen Variante ist dieses Verhältnis fest: Anfangs liegen 35 Prozent im Sicherungsvermögen, dann steigt dieser Wert jährlich bis hin zu 85 Prozent beim spätesten Renteneintritt mit 85 Jahren.

Ausgleich zwischen den Strategien für mehr Rendite

Der sogenannte Strategie-Assistent stellt zum Ende jedes Monats das vorgegebene Anlageverhältnis wieder her. Dadurch wandert bei fallenden Märkten immer wieder Kapital in die Fondsanlage, um von einem wahrscheinlichen Kursanstieg zu profitieren. Bei gestiegenen Märkten wird Kapital aus den Fonds in das Sicherungsvermögen gesteckt, wodurch das Kapital vor Kurseinbrüchen geschützt ist. Diese Methode ist so einfach, wie sie erfolgreich ist, da die Märkte eben naturgemäß volatil sind. Selbstverständlich findet auch innerhalb der Fondsauswahl immer wieder ein Ausgleich statt.
Bei den Hochrechnungen berücksichtigt die Inter, dass sich nur ein Teil der Anlage in den Fonds befindet. Nur diesen Teil rechnet sie daher mit dem prognostizierten Prozentsatz hoch. Den Teil, der sich im Sicherungsvermögen befindet, verzinst die Inter mit dem aktuellen Anlage-Ergebnis.

Seltene Ehrlichkeit in einer Rentenversicherung

So ehrlich wie die Inter Mein Leben ist derzeit keine Handvoll Versicherer am Markt. Was auch verständlich ist, da der Wettbewerb in den Hochrechnungen besser aussieht, wenn beispielsweise 6 Prozent über das gesamte Vertragsvermögen laufen – auch wenn die Hälfte im klassischen Deckungsstock des Versicherers liegt. Dennoch wäre es wünschenswert, wenn hier mehr Versicherer so viel Ehrlichkeit an den Tag legen würden wie die Inter.

Der Rentenfaktor

Ebenfalls sehr transparent ist die Darstellung des garantierten Rentenfaktors für jedes Jahr von Vertragsbeginn bis zum maximalen Endalter 85. So kann der Kunde immer ablesen, welcher Rentenfaktor für die Umrechnung des Kapitals in eine Rente gilt. Hier nimmt die Inter immer den höchsten aus den drei folgenden Werten: die bei Renteneintritt gültigen Rechnungsgrundlagen, den garantierten Rentenfaktor auf das Garantieguthaben zuzüglich einer gebildeten Verwaltungskostenrückstellung oder den 70-prozentigen Rentenfaktor auf das Gesamtguthaben.

Die Herabsetzung des Rentenfaktors ist aus Kundensicht negativ. Allerdings muss man dem Versicherer zugestehen, dass er das Kollektiv vor einem möglichen außergewöhnlichen Anstieg der Lebenserwartung schützen muss. Es gibt mittlerweile kaum noch Anbieter, die den vollen Rentenfaktor auf das Gesamtkapital garantieren.

Anlage in ETFs

Die Effektivkosten in der Inter Mein Leben sind für eine fondsgebundene Rentenversicherung sehr niedrig gehalten, was sicherlich auch daran liegt, dass der Tarif ausschließlich in ETFs investiert. Diese sind einzeln wählbar oder aber als Strategie der Inter, wie die Fondsstrategie „Welt Kernmärkte“.

Auszahlplan in der Fondsanlage

Die interessanteste Neuerung ist die Möglichkeit, zu Beginn der Rentenphase erst einen Auszahlplan zu wählen und danach das Restkapital verrenten zu lassen. So kann ich mir schon Geld aus dem Vertrag nehmen, aber bleibe weiter zum
Teil in den Märkten investiert und kann von einer höheren Rendite profitieren. Das ist vor allem im Hinblick auf eine längere Lebenserwartung spannend, da ich mit 67 Jahren immer noch einen guten Anlagehorizont habe, wenn ich damit rechnen kann, 90 Jahre oder vielleicht sogar noch älter zu werden.

Unterm Strich

Unterm Strich ist die Inter Mein Leben Rentenversicherung eine interessante Alternative zu den bekannten Produkten und ein Schritt in Richtung Anlageflexibilität auch in der Rentenphase.

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Vererben und Verschenken mit Versicherungen https://bsc-gmbh.com/blog/vererben-und-verschenken/ Thu, 13 Apr 2017 12:08:28 +0000 http://freche-versichert.de/?p=572 Steueroptimiert Vererben und Verschenken gewinnt angesichts gewachsener Werte und demografischer Entwicklung zunehmend an Bedeutung. Allerdings sind die künftigen Rentner körperlich fitter denn je – das wiederum könnte dazu führen, dass sie in ihrer zweiten Lebenshälfte einen großen Teil erworbenen Wohlstandes aufbrauchen müssen. Lass dich kostenfrei vom Experten beraten! Flexibilität in der Leistungsphase und steuerarmes Vererben [...]

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Steueroptimiert Vererben und Verschenken gewinnt angesichts gewachsener Werte und demografischer Entwicklung zunehmend an Bedeutung.

Allerdings sind die künftigen Rentner körperlich fitter denn je – das wiederum könnte dazu führen, dass sie in ihrer zweiten Lebenshälfte einen großen Teil erworbenen Wohlstandes aufbrauchen müssen.

Lass dich kostenfrei vom Experten beraten!

Flexibilität in der Leistungsphase und steuerarmes Vererben sind wichtig

Da der eigene Todeszeitpunkt üblicherweise unbekannt ist, stellt sich zumindest für vermögende Menschen die Frage, ob und wie sie ihre Mittel zwischen Langlebigkeit und vorzeitiger Schenkung an mögliche Nachkommen aufteilen können. Ein modernes Finanzprodukt muss demnach zwei Bedürfnisse der heutigen Senioren – besser: Best-Ager – erfüllen können: Flexibilität auch in der Leistungsphase, um auf mögliche Veränderungen reagieren zu können, und möglichst steuerarme Vererbbarkeit.

Flexibilität im Versicherungs-Produkt

Während bei der Vererbbarkeit das Steuerrecht eine große Rolle spielen dürfte, lässt sich die Flexibilität relativ einfach produktseitig lösen. Flexibilität drückt sich als Erstes in ständiger Verfügbarkeit aus. Bei Vorsorgeprodukten der dritten Schicht ist es selbstverständlich, dass der Kunde während der Ansparphase auch jederzeit auf das eingezahlte Kapital abzüglich der Kosten zugreifen kann. Bis zum Rentenbeginn kann er praktisch immer Geld entnehmen oder auch zuzahlen.

Kapitalwahlrecht in der Rentenversicherung

Beinahe alle Tarife bieten ein Kapitalwahlrecht bei Beginn der Rentenphase an. Das bedeutet, der Versicherte kann zu Rentenbeginn wählen, ob er das ganze Geld auf einmal haben möchte oder lieber die monatliche Rente. Das kann aus vielen Gründen sinnvoll sein. Es könnte sich die Gesundheit dahingehend verschlechtert haben, dass eine monatliche Rentenzahlung schlicht nicht wirtschaftlich wäre. Vielleicht hat aber auch die Entschuldung des Häuschens nicht wie geplant funktioniert, oder es stehen Reparaturen an. Vielleicht hat sich aber auch die Marktlage geändert, weshalb sich mit relativ sicheren Investitionen ein besseres Auskommen erzielen ließe als mit den vereinbarten Rentenfaktoren.

Die Market-Option

Schließlich könnte es auch sein, dass andere Anbieter dann attraktivere Produkte haben, weshalb eine Verrentung bei einem anderen Anbieter erstrebenswert erscheint. Das wäre aber ärgerlich, weil die Kapitalauszahlung nach derzeitigem Recht dann versteuert werden müsste, bevor sie in den neuen Vertrag eingezahlt werden kann. Es sei denn, der Vertrag hätte eine sogenannte Market-Option. Diese bietet aktuell nur eine Hand voll Versicherer. Die Market-Option erlaubt es dem Versicherten bei Rentenbeginn das Vertragsvermögen steuerfrei einem anderen Versicherer zu übertragen, damit dieser es zu besseren Konditionen verrenten kann. Da diese Option aus dem englischsprachigen Raum kommt, ist es nicht überraschend, dass die Canada Life und die Standard Life Versicherung sie haben – aber nicht nur. Ob dieses Modell in Deutschland aber tatsächlich steuerfrei durchzuführen ist, muss ein Steuerberater klären. Es spräche einiges dagegen, aber die genannten Versicherer werben dennoch munter damit.

Niemand weiß, was die Zukunft bringt

Ich muss nicht diskutieren, wie wahrscheinlich es wäre, dass ein künftiges Angebot eines anderen Versicherers mit den heutigen garantierten Rentenfaktoren mithalten könnte. Das ist ja auch nicht unbedingt nötig, dass der dann zu wählende Tarif eine höhere Rendite verspricht. Es könnte ja auch sein, dass er einfach flexibler ist als heute bekannte Tarife oder interessantere Optionen bietet.
Manche Versicherer ermöglichen es ihren Versicherten, auch nach Rentenbeginn auf das eingezahlte Kapital zuzugreifen. Eine solche Option, die zwar leider ein wenig Rendite kostet, ist aber sinnvoll, da sich ja auch jederzeit während der Rentenphase etwas Unvorhergesehenes ereignen kann. Dann Geld entnehmen zu können, ist ein großer Vorteil, wenn zu dem Zeitpunkt ein Kredit teurer käme, als der zu erwartende Verlust durch die Neuberechnung der Rente.

Flexibler Rentenbeginn

Im Hinblick auf eine freiwillig längere Arbeitsphase ist auch die Möglichkeit, den Rentenbeginn zu bestehenden, Rechungsgrundlagen hinausschieben zu können, wichtig. Insofern sollten die Produkte auch um die Möglichkeit von Zuzahlungen während der Rentenphasen erweitert werden. Bisher gibt es das erst bei einigen Anbieter. Die Möglichkeit ist beispielsweise dann interessant, wenn altersbedingt Immobilien verkauft werden. Diese Mittel können dann beispielsweise der Finanzierung der laufende Rente oder eines Pflegebedarfs dienen.

Wie ist das Geld in der Rentenphase investiert?

Auch ein spannendes Thema für die Zukunft der Rentenversicherung ist die Geldanlage in der Rentenphase. Derzeit fließt das Geld bei Rentenbeginn in den als sicher geglaubten Deckungsstock, der seit 2004 ja Sicherungsvermögen heißt. Hier ist das Geld sicher, aber renditearm angelegt, damit Schwankungen in der Auszahlungsphase vermieden werden.
Wenn aber heute jemand mit 65 Jahren und fünf Monaten in Rente geht, dann darf er mit einigem Recht annehmen, dass er noch weitere 20 Jahre erleben darf; was kein so schlechter Anlagehorizont ist. Flexibilität würde dann bedeuten, die Anlage frei nach dem eigenen Risikoprofil gestalten zu können.

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Wer bietet das an?

Der deutsche Axa-Konzern hat hier mit der Performance Flex einen ersten Schritt in diese Richtung getan. Da es sich um eine Rente mit Indexbeteiligung handelt, ist das Vertragsvermögen über die gesamte Laufzeit im Sicherungsvermögen der Axa. Von freier Fondsanlage kann also nicht die Rede sein. Allerdings wird in diesem Tarif die Rentenphase in eine Aktiv- und eine Ruhestandsphase unterteilt. Während der Aktivphase kann man die Überschüsse weiter in die Indexbeteiligung laufen lassen und so auf eine höhere Rendite hoffen. Ob diese dann tatsächlich höher ist, bleibt abzuwarten. Denn zunächst muss das Sicherungsvermögen Überschüsse erzielen. Erst dann kann die Rendite durch eine Indexbeteiligung vielleicht steigen. Die Ruhestandsphase kann bis zum 85. Lebensjahr aufgeschoben werden.

Die Inter hat bei dem Produkt Mein Leben das Problem über einen Auszahlplan gelöst, die Swiss Life geht den Gedanken in der neuen Maximo bis zum Ende.

Mehr Rente in der aktiven Rentenphase

Diese Möglichkeit, in den ersten Jahren der Rentenphase eine höhere Rente anzubieten, kann in vielen Fällen eine sinnvolle Lösung sein.
Die Basler Versicherungen beispielsweise bieten in ihrem Portfolio schon länger eine Rente mit fallender Leistung an. Zu Beginn erhalte ich eine erhöhte Rente, die mit der Zeit auf die Höhe der Garantierente sinkt.

Flexibles Vererben

Auch beim Vererben ist Flexibilität gefragt. Es könnte nämlich für immer mehr Großeltern interessant sein, den größten Teil ihres Vermögens den Enkelkindern zu vermachen.
Warum? Wenn Großeltern sich Gedanken über die Vermögensaufteilung machen, ist die Eltern-Generation wegen steigenden Lebenserwartung meist selbst schon älter – und hat sich etabliert. Die Enkelkinder hingegen haben vielleicht gerade erst geheiratet oder sind mitten in der Finanzierung einer Immobilie. Unabhängig davon, wie viel zu vererben ist, ist der Hebel bei den Enkeln meist am Größten. Mit einem Versicherungsvertrag lässt sich über das Bezugsrecht einfach festlegen, wer im Leistungsfall das auszuzahlende Vermögen erhalten soll. Dazu ist kein Notar notwendig und eine Erbfolge muss ebenfalls nicht beachtet werden.

Freibeträge beim Vererben nutzen

Allerdings ist der persönliche Freibetrag mit 200.000 Euro bei Enkeln niedriger als bei den eigenen Kindern. Dort beträgt er das doppelte, nämlich 400.000 Euro. Sofern die eigenen Kinder bereits verstorben sind, würde der Freibetrag der Enkel ebenfalls auf 400.000 Euro aufgestockt. Alles, was diesen Freibetrag übersteigt, müssen die Enkel je nach Höhe einem Satz zwischen sieben und 30 Prozent versteuern. Versicherungen bieten einige Möglichkeiten für die Nachlassregelung.
Das erste Modell ist mit jeder herkömmlichen Risikolebensversicherung nachzubilden. Den meisten Vermittlern ist dies bereits aus dem alltäglichen Geschäft bekannt, wenn es um die Todesfallabsicherung von Ehepaaren geht. Hier wird „über Kreuz“ versichert, um Erbschaftssteuer zu sparen. Es werden also zwei Verträge gemacht.
Bei dem einen ist der Mann versicherte Person und die Frau Versicherungsnehmer und bei dem anderen umgekehrt. So könnte ich die Versicherungssumme als Vertragsleistung komplett steuerfrei an den Hinterbliebenen vererben.

Zwei Versicherungsnehmer für steuerarmes Vererben

Nach diesem Schema bieten einige wenige Versicherer am Markt, wie z.B. die Helvetia Versicherungen, die Swiss Life oder seit neuestem auch die Gothaer Lebensversicherung AG, eine Renten- oder Lebensversicherung an, bei der aber zwei Versicherungsnehmer in einem Vertrag bestimmt werden können. Ist der Großvater die versicherte Person und Versicherungsnehmer und der Enkel ist der zweite  Versicherungsnehmer, kann ich im Todesfall der versicherten Person die Versicherungssumme zur Hälfte Erbschaftssteuerfrei vererben, da es sich ja um eine Leistung aus dem Vertrag handelt.
Damit die Versicherungsleistung auch einwandfrei eine Todesfallleistung ist, sollte sie höher sein als das Vertragsvermögen. Deshalb ist bei diesen Tarifen diese Leistung meist mit 101 Prozent des Vertragsguthabens angegeben.
Da es bei den am Markt angebotenen Versicherungen mit zwei Versicherungsnehmern auch möglich ist, die prozentuale Aufteilung zwischen den einzelnen Versicherungsnehmern zu ändern, kann man über Schenkungen eine zweite Möglichkeit nutzen, um Steuern zu sparen.

Auch bei Schenkungen möglich

Eine Schenkung ist zu Lebzeiten alle zehn Jahre in den oben genannten Grenzen steuerfrei möglich.
Angenommen der Großvater möchte 500.000 Euro dem Enkel übertragen, kann er bei Vertragsbeginn 40 Prozent der Versicherungsnehmer-eigenschaften steuerfrei abgeben. Das Spiel kann alle zehn Jahre wiederholt werden. Sollte der Großvater innerhalb eines Zehn-Jahreszeitraumes sterben, gibt es für das Erbe keinen neuen Freibetrag. Aber in diesem Beispiel wäre das Geld nach 20 Jahren steuerfrei vollständig übertragen.

Kontrolle bedingt möglich

Ein interessanter Nebeneffekt bei der prozentual freien Aufteilung ist die Möglichkeit, sich ein Prozent der Versicherungsnehmereigenschaften zu halten. So kann der Enkel zu Lebzeiten des Schenkers nicht ohne dessen Zustimmung über das Geld verfügen. Inwieweit dieses Modell rechtlich einwandfrei ausgestaltet, wenn der Großvater der Beitragszahler ist, sollte man vorher mit einen Fachanwalt für Steuerrecht diskutieren, um sich nicht dem Tatbestand der Steuerumgehung schuldig zu machen. Außerdem könnte der Enkel sich auch vorzeitig in die Schenkung einklagen. Das muss er aber auch erstmal wissen 😉

Günstigere Berechnung des Wertes

Ein weiterer Vorteil beim Verschenken einer Rentenversicherung ist die Berechnung des Wertes. Hier wird nämlich nicht der Rückkaufswert zugrunde gelegt, sondern die Jahresrente. Diese multipliziere ich mit einem sogenannten Vervielfältiger, der sich aus §14 des Bewertungsgesetzes ergibt, wodurch ich einen deutlich geringeren Wert berücksichtigen darf. Möchte beispielsweise ein Vater seiner 40-jährigen Tochter 900.000 Euro schenken, wurden nach Abzug des Freibetrags noch 500.000 Euro mit 15 Prozent versteuert werden. Unterm Strich kommen also 75.000 Euro nicht bei der Beschenkten an. Werden die 900.000 Euro als Rentenversicherung verschenkt, beträgt der zu berücksichtigende
Wert nur 385.000 Euro, was der jährlichen Rente mal dem Vervielfältiger entspricht.
Diese Summe läge innerhalb des Freibetrags, weshalb ich überhaupt keine Erbschaftssteuer zahlen müsste.
Wollte man die Ersparnis von 75.000 Euro über die Rendite erwirtschaften, wären über acht Prozent nach Kosten notwendig. Das ist am derzeitigen Markt nicht darstellbar.

Dieses Modell ist vor allem beim Vererben höherer Werte sehr interessant. Mit dem CashPlan der Helvetia ließe sich das z.B. in die Tat umsetzen. Mit dem Produkt der Standard Life ginge das aber wohl auch. Allerdings wirbt nur die Helvetia damit.

Unterm Strich

Zusammenfassend ist festzustellen, dass die angesprochene Zielgruppe für Vermittler äußerst attraktiv ist und auch der Markt innovative Lösung bereit hält. Etwas enttäuschend ist allerdings, dass es vor allem im Bereich der Steuerspar-Modelle keine Handvoll Anbietern gibt, die eine dieser Lösungen im Programm hätte. Hier haben die Versicherer noch großes Potential und nicht mehr viel Zeit, um sich auf den kommenden Bedarf der Babyboomer-Generation vorzubereiten.

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Die Folgen der Langlebigkeit bedenken https://bsc-gmbh.com/blog/folgen-der-langlebigkeit/ Thu, 13 Apr 2017 09:53:27 +0000 http://freche-versichert.de/?p=560 Eine Versicherung schützt den Kunden vor den finanziellen Folgen eines Ereignisses. Die Rentenversicherung schützt mich vor den Folgen der Langlebigkeit. Der Vermittler hat dafür zu sorgen, dass die Versicherung  tatsächlich leistet. Unter welchen Voraussetzungen das passiert und welche Ausschlüsse es hierzu gibt, prüfe ich anhand der Bedingungen. Selbstverständlich kann ich auch auf diese Überprüfung verzichten [...]

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Eine Versicherung schützt den Kunden vor den finanziellen Folgen eines Ereignisses. Die Rentenversicherung schützt mich vor den Folgen der Langlebigkeit.

Der Vermittler hat dafür zu sorgen, dass die Versicherung  tatsächlich leistet. Unter welchen Voraussetzungen das passiert und welche Ausschlüsse es hierzu gibt, prüfe ich anhand der Bedingungen. Selbstverständlich kann ich auch auf diese Überprüfung verzichten und darauf spekulieren, dass das versicherte Ereignis nicht eintritt. Das ist allerdings ziemlich riskant und wird immer riskanter, je mehr Kunden ich habe. Denn ein Versicherungsfall, der mit der Wahrscheinlichkeit von 1 zu 1000 eintritt, tritt bei 1000 Kunden statistisch jedes Jahr ein. Logisch, oder?

Habe ich dann die Bedingungen nicht geprüft, muss ich den entstandenen Schaden ersetzen. Ich hafte dafür. Denn ich muss meine Kunden vor allem darüber aufklären, was eine Versicherung nicht kann. Und was sie kostet.

Folgen der Langlebigkeit sind das wahrscheinlichste Risiko

Sprechen wir über die Altersversorgung, so ist es sogar in jedem einzelnen Fall wahrscheinlicher, dass das versicherte Ereignis eintritt, als dass es das nicht tut. Irgendwann mal 67 zu sein tritt viel eher ein als z.B. eine Berufsunfähigkeit. Und dennoch werden immer wieder Tarife verkauft, die für Vermittler zu einem Haftungsfall werden können. Mindestens aber werden sie zu unangenehmen Gesprächen führen. Und das jedes Mal, wenn der Kunde 67 wird.

Der Sinn einer Rentenversicherung besteht grundsätzlich darin, dass der Versicherer das im Vertrag angesparte Kapital in einem zu Vertragsbeginn festgeschriebenen Verhältnis in eine lebenslange Rente umwandelt. Die Berechnung dieses Verhältnisses ist die wesentliche Aufgabe des Versicherers. Es muss zum einen gewährleistet sein, dass das Unternehmen in der Lage ist, das Risiko vollumfänglich zu übernehmen. Der Kunde hat ja auch nichts davon, wenn der Versicherer eine riesige Rente verspricht, er aber diese schon nach einem Jahr nicht mehr zahlen kann.

Lebenslange Rentenzahlung ist die Aufgabe des Versicherers

Zum anderen muss die Rente auch so hoch sein, dass der Versicherer überhaupt ein biometrisches Risiko übernimmt. Sollte die monatliche Auszahlung also so gering sein, dass der Kunde weit älter als seine angenommene Lebenserwartung werden müsste, um seine eingezahlten Beiträge wieder raus zu bekommen, kann hiervon freilich nicht die Rede sein.

In 2017 gibt es kaum noch eine Handvoll an Versicherern, die bereit sind, das Risiko der Langlebigkeit voll zu übernehmen. 2018 waren es noch weniger und 2019 gibt es das fast nur noch optional wählbar… In den Bedingungen finden sich immer wieder neue Einschränkungen. Überlese ich als Vermittler eine davon, dann kann es mir passieren, dass ich mit dem Kunden bei Renteneintritt ein unangenehmes Gespräch führen muss, in dem ich dann erklären darf, dass es vollkommen ok ist, dass der Versicherer nicht die Rente zahlt, die eigentlich mathematisch zu zahlen wäre.

Die 5 Methoden der Versicherer, um die Folgen der Langlebigkeit auf den Kunden zu schieben

Wie kann das passieren? Im Wesentlichen gibt es hier fünf Möglichkeiten für die Versicherung, seine Leistungspflicht flexibel zu gestalten. Als erstes kann ich die Berechnung des sogenannten Rentenfaktors, der die Umrechnung vom Kapital in die Rente bestimmt, zu Ungunsten des Kunden gestalten. Der Rentenfaktor berechnet sich aus dem Höchstrechnungszins und der vom deutschen Aktuarsverein berechneten Lebenserwartung. Ist der Zins, der der Berechnung zugrunde liegt, niedriger, sinkt auch die Leistung. Und genauso sinkt die Leistung, wenn die Lebenserwartung um ein paar Prozent erhöht wird. In der Spitze gibt es Versicherer, die 50% auf die Lebenserwartung draufschlagen und den Höchstrechnungszins von 0,9% auf 0,1% senken. Ich bin, ehrlich gesagt, zu doof, das auf Punkt und Komma auszurechnen. Aber 50% bedeutet schon mal eine Kürzung um die Hälfte.

Diese Anpassungsmöglichkeit ist für Vermittler sehr gefährlich, da in den Bedingungen häufig nur zu lesen ist, dass der Rentenfaktor zu 100% garantiert ist. Wie die Berechnung zustande kommt, lässt sich am einfachsten dem Produktinformationsblatt entnehmen. Das muss der Vermittler dann aber auch aufmerksam gelesen haben. In manchen Fällen muss ich auch die Versicherungsmathematischen Hinweise lesen. Aber, wollte ich irgendwas verstecken, dann würde ich es in das Buch legen, auf dem „Versicherungsmathematische Hinweise“ steht. Das liest doch keine Sau.

Rentenfaktor nur teilweise garantiert

Eine zweite Methode ist deutlich transparenter. Auf den normal berechneten Rentenfaktor wird ein Abschlag vorgenommen. Er wird nur zu beispielsweise 70% garantiert. Das lässt sich leicht den Bedingungen entnehmen. Wer nur das Produktinformationsblatt liest, könnte hier aber reinfallen. Denn die angegebenen Hochrechnungen sind in den allermeisten Fällen nicht mit dem garantierten, sondern mit dem heute gültigen Rentenfaktor berechnet. Und der steht logischerweise bei 100% Hier also immer Augen auf!

Die dritte Methode ist wieder deutlich kniffliger zu entziffern. Häufig gilt nämlich der garantierte Faktor nur zum Rentenbeginn. Und das ist der Tag, der im Versicherungsschein steht. Bei jeder Abweichung von diesem Tag berechnet der Versicherer neu. Wenn ich also nicht mit 67 am 1. März in Rente gehe, sondern einen Monat vorher oder nachher, wird meine Rente mit den Rechnungsgrundlagen berechnet, die an diesem Tag gelten.

Gilt der Rentenfaktor auf alles?

Die vierte Möglichkeit für den Versicherer, das Risiko der Langlebigkeit mehr auf den Kunden zu übertragen, besteht darin, den garantierten Rentenfaktor nicht auf das gesamte Vertragsguthaben zu beziehen. Dynamiken und Zuzahlungen werden neu berechnet mit dem zum Zeitpunkt der Zuzahlung gültigen Rentenfaktors. Im schlimmsten Fall gilt der Faktor nur auf die eingezahlten Beiträge. Alles Kapital aus Dynamiken und Kursgewinnen würde neu berechnet werden. Angenommen, ein Vertrag läuft 30 Jahre und ich zahle monatlich 100 Euro ein. Das macht dann 36.000 Euro. Bei 6% Zinsen über die Laufzeit erwirtschafte ich da fast 70.000 Euro. Also hab ich am Ende insgesamt knapp 106.000 Euro. Nur für die 36.000 Euro gilt der vereinbarte Rentenfaktor.

Und zu guter Letzt gibt es auch Versicherer, die für die Neuberechnung nicht den bei Renteneintritt gültigen Rentenfaktor benutzen, sondern sich in die Bedingungen schreiben, dass sie sich einen Rentenfaktor auswählen dürfen, der während der Vertragslaufzeit einmal gültig war.

Ich denke, es ist offensichtlich, dass jede dieser Möglichkeiten für den Vermittler zu unangenehmen Gesprächen führen kann. Und wenn der Kunde seine verlorene Rente wieder haben möchte, haftet der Vermittler für den entstandenen Schaden.

Die Folgen der Langlebigkeit vs. Niedrigzins

Ein großes Problem sind die anhaltend niedrigen Zinsen. Da Kunden und auch der Vermittler bei der Rentenversicherung immer noch sehr stark auf die erzielte Rendite achten, muss jeder Vertrag gut wirtschaften. Wenn es keine Zinsen gibt, muss ich Kosten sparen. Und Garantien, auch beim Rentenfaktor, verursachen Kosten.

Viele Versicherer möchten im Vergleich mit den anderen Marktteilnehmern gut abschneiden. Und der einfachste Vergleich ist eben der, der erzielten Rendite. Da lässt der Vermittler gern unter den Tisch fallen, dass die Rente eigentlich wichtiger ist.

Auf der anderen Seite ist es auch fraglich, ob ein heute garantierter Rentenfaktor tatsächlich hilft. Ein Versicherer, der 0,9% Zinsen nicht erwirtschaften kann, hat andere Probleme als die Folgen der Langlebigkeit. Allerdings ist bei der Langlebigkeit noch kein Ende abzusehen. In den kommenden Jahren wird es immer mehr 100-Jährige geben. Noch mehr als in der Rückschau zu errechnen war. Denn in Deutschland war seit über 70 Jahren kein Krieg mehr. Heute leben viele 100-Jährige deswegen nicht, weil sie im Krieg gefallen sind. Diese Lücke wird sich, zusätzlich zur ohnehin steigenden Lebenserwartung, in den nächsten Jahren schließen.

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