Die Frühstart-Rente ist ein Baustein aus dem Rentenpaket der Bundesregierung. Die Grundidee: Kinder sollen früh an den Kapitalmarkt herangeführt werden – und gleichzeitig entsteht ein erster, staatlich geförderter Grundstock für die Altersvorsorge.

Wichtig dabei: Die Frühstart-Rente kann ein sehr guter Anreiz sein, sich mit Altersvorsorge zu beschäftigen. Sie ersetzt aber keine langfristige Vorsorgestrategie. Genau deshalb lohnt es sich, das Thema nicht „irgendwie nebenbei“ zu lösen, sondern die Umsetzung mit Expertinnen und Experten sauber aufzusetzen.

 

Was ist die Frühstart-Rente?

Geplant ist eine staatliche Förderung für ein individuelles, kapitalgedecktes und privatwirtschaftlich organisiertes Altersvorsorgedepot für Kinder. Eltern (und später auch das Kind selbst) können dieses Depot bei einem Anbieter eröffnen. In dieses Depot zahlt der Staat dann eine monatliche Prämie ein. Das Depot soll am Kapitalmarkt investieren können – beispielsweise über Fonds/ETF-Lösungen, abhängig von der konkreten Ausgestaltung.

 

Für wen gilt das – und ab wann?

Nach den veröffentlichten Eckpunkten soll die Frühstart-Rente zum 01.01.2026 eingeführt werden.

Allerdings ist entscheidend: Zum Start ist die Förderung zunächst für den Geburtsjahrgang 2020 vorgesehen (rückwirkend ab 1. Januar 2026). Ab 2029 sollen dann weitere Jahrgänge einbezogen werden, die bis dahin noch nicht berücksichtigt wurden.

 

Wie hoch ist die Förderung?

Geplant sind 10 Euro pro Monat vom Staat – vom 6. bis zum 18. Lebensjahr.
Das ergibt über den Förderzeitraum insgesamt:

10 € × 12 Monate × 12 Jahre = 1.440 € staatliche Förderung

Und: Das Depot kann zusätzlich mit eigenen Beiträgen aufgestockt werden – also nicht nur durch Eltern, sondern grundsätzlich auch durch die Familie wie z. B. Großeltern, wenn ihr das möchtet.

Beispielrechnung: Was könnte bis zum Renteneintritt daraus werden?

Rechenbeispiele helfen, ein Gefühl für den Zeitfaktor zu bekommen – wichtig: Es bleibt eine Modellrechnung, keine Garantie. Der Kapitalmarkt schwankt.

Wenn der Staat 10 € pro Monat vom 6. bis zum 18. Lebensjahr zahlt, sind das insgesamt 1.440 € Förderung. Unterstellt man eine langfristige durchschnittliche Rendite von 6 % pro Jahr (mit monatlicher Verzinsung) und lässt das Geld danach einfach weiter investiert liegen, könnte daraus bis zum Rentenalter von 67 Jahren ungefähr rund 39.000 € werden.

Der entscheidende Punkt daran: Die Frühstart-Rente ist ein sehr guter Startimpuls – die wirklich große Wirkung entsteht, wenn Eltern oder Großeltern später zusätzlich regelmäßig mitsparen.

Warum du dafür unsere Expertinnen und Experten nutzen solltest

Gerade weil das Modell politisch gewollt ist, wird es am Ende viele Detailfragen geben, die über „klingt gut“ hinausgehen:

  • Welcher Anbieter passt – und welche Kosten fallen wirklich an?

  • Welche Anlagestrategie ist sinnvoll (und verständlich)?

  • Wie funktioniert das Aufstocken praktisch, auch über Großeltern?

  • Welche Regeln gelten für Steuern und später für die Auszahlphase (hier sind Teile noch nicht final geklärt)?

  • Wie stellt man sicher, dass das Depot langfristig „liegen bleibt“ und trotzdem sinnvoll betreut wird?

Genau hier trennt sich „mitgenommen“ von „richtig gut umgesetzt“. Unser Team hilft dir dabei, die Frühstart-Rente als Startpunkt zu nutzen – und daraus eine Altersvorsorge-Strategie zu machen, die später wirklich trägt.

Fazit

Die Frühstart-Rente ist ein starker Impuls: Der Staat gibt Geld dazu, Kinder starten früh, und der Kapitalmarkt kann über Jahrzehnte arbeiten.
Aber: Damit daraus mehr wird als ein netter Bonus, braucht es eine saubere Umsetzung und eine Strategie für die Jahre danach.

Sprich uns an. Wir erklären dir die Eckpunkte, zeigen dir sinnvolle Möglichkeiten zum Mitsparen (auch über Großeltern) und helfen dir, das Thema passend für deine Familie aufzusetzen.

Hinweis: Stand heute basieren viele Details auf Eckpunkten/Planungen. Änderungen durch Gesetzgebung möglich. Kapitalmarktanlagen unterliegen Risiken; Modellrechnungen sind keine Garantie.

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