Die Berufsunfähigkeits-Versicherung für Schüler ist ein abendfüllendes Thema. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das in einem einzigen Artikel in seiner ganzen Breite aufrollen will. Aber ich kann ja mal die Vorteile zeigen. Und worauf zu achten ist, damit die Vorteile nicht doch nach hinten losgehen.

Denn häufig wollen Abiturienten noch mit dem Abschluss warten, um dann als Student abzuschließen. Aber was passiert, wenn ich mich beim Work and Travel verletze? Oder mir im Lernstress aufs Abitur mal Tabletten vom Arzt verschreiben lasse? All das kann später zu großen Problemen führen. Deswegen lieber gleich vernünftig versichern! Aber immer der Reihe nach 🙂

Beitragsersparnis bei der Berufsunfähigkeits-Versicherung für Schüler

Am offensichtlichsten vorteilhaft ist die Beitragsersparnis. Wenn ich eine Berufsunfähigkeits-Versicherung für Schüler abschließe, komme ich aus zwei Gründen günstiger weg. Zum einen bin ich noch jung. Kostet das Risiko einer BU den Versicherer  bis zu meinem 67. Geburtstag beispielsweise 40.000 Euro, sind die Beiträge niedriger, je länger ich einzahle. Logisch, oder? Und da der Versicherer dann ein paar Jahre mehr Gewinne erzielt, ist sogar die Gesamtsumme niedriger, je früher ich die Versicherung abschließe.

Es ergibt also keinen Sinn, ein paar Jahre mit dem Abschluss zu warten, denn ich zahle unterm Strich eher mehr als weniger.

Eine Rechnung dazu findet ihr hier!

Wichtig ist immer zu prüfen, wie die Nachversicherungs-Garantien ausgestaltet sind. Oft wird hier nämlich auf eine Gesundheitsprüfung verzichtet, aber bei der Berechnung des Beitrags wird der neue Beruf zugrunde gelegt. Das kann nach hinten los gehen… Und das führt direkt zum zweiten Grund.

Der zweite Grund ist aber nicht immer richtig. Denn eine Berufsunfähigkeits-Versicherung für Schüler ist günstiger als eine BUV für handwerkliche Berufe. Da ich als Schüler vielleicht noch nicht weiß, was ich später mal machen möchte, ist es besser vorzusorgen. Ergreife ich später einen akademischen Beruf, kann ich ja eine neue BUV abschließen.

Sichern des Gesundheitszustandes

Sofern ich noch gesund bin. Und das ist neben dem finanziellen Vorteil dann der zweite. Ich sichere meinen Gesundheitszustand schon früh ab. Ist auch logisch. Je älter ich werde, desto öfter war ich schon beim Arzt.  Ab 30 bin ich nicht mehr gesund, sondern nur noch falsch untersucht.

Das ist nicht unerheblich. Denn eine BUV mit einem Leistungsausschluss kostet das gleiche an Beitrag wie eine BUV ohne Ausschluss. Ich habe also mehr fürs Geld. Und wenn ich später tatsächlich berufsunfähig werde, dann wäre es ärgerlich, sollte genau diese Erkrankung ausgeschlossen sein.

Sind BU-Optionen sinnvoll?

Hier könnte jemand anmerken, dass es ja auch sogenannte BU-Optionen gibt. Zum Beispiel an eine Rentenversicherung gekoppelt. Da habe ich aber immer das Problem, dass ich dann eine Rentenversicherung habe. Und die will ich vielleicht überhaupt nicht. Hinzukommt die hohe Wahrscheinlichkeit, dass der versicherte Schüler die Rentenversicherung, die bis 67 abgeschlossen war, dann mit 18 kündigt, um sich ein Auto zu kaufen. Dann stehen die Kosten des Vertrags in keinem Verhältnis mehr zu dem Ertrag.

Wenn ich wollte, könnte ich bei der Berufsunfähigkeits-Versicherung für Schüler auch den eigentlichen Leistungsauslöser untersuchen. Der ist nämlich mal besser und mal schlechter. Das hängt davon ab, ob die individuell ausgeübte Tätigkeit oder eine Tätigkeit als Schüler bei der Bewertung der BU zugrundegelegt wird.

Das will ich aber hier nicht machen. Ist auch überflüssig. Denn es wird schon deutlich, denke ich, dass eine Berufsunfähigkeits-Versicherung für Schüler eine Investition in die Zukunft ist. Nämlich in eine gute und günstige Absicherung des Einkommens.

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