Am Donnerstag, den 23. April 2026, veranstaltete das BSC-Team aus Schweinfurt einen besonderen Informationsabend zum Thema Edelmetalle und Bergbauaktien. Location war die Privatbrauerei Martin in Schonungen, wo neben spannenden Einblicken in die Kapitalmärkte auch für das leibliche Wohl unserer Gäste bestens gesorgt war.

 

Als Referenten durften wir Tobias Tretter von der Commodity Capital AG begrüßen. Seinen Vortrag gliederte er in zwei Teile:

„Hat Gold schon seinen Glanz verloren oder stehen wir am Beginn der zweiten Halbzeit?“

und

„Minenwerte in den Startlöchern war gestern – der Kampf um die Rohstoffe hat heute begonnen“.

Gold als Wertspeicher – nicht als klassische Geldanlage

Im ersten Teil seines Vortrags machte Tobias Tretter deutlich, dass Gold aus seiner Sicht weniger als klassische Geldanlage, sondern vielmehr als eine Form des Sparens verstanden werden sollte.

Denn im Gegensatz zu Aktien oder Anleihen generiert Gold keine laufenden Erträge und lässt sich nicht mit klassischen Bewertungsmodellen erfassen. Genau darin liegt jedoch seine besondere Rolle: Gold dient als langfristiger Wertspeicher – eine Funktion, die es über Generationen hinweg, unabhängig von wirtschaftlichen Entwicklungen und Währungssystemen, erfüllt hat.

Auch die jüngsten Preisbewegungen ordnete Tretter differenziert ein. Der starke Anstieg habe für Aufmerksamkeit gesorgt, eine zwischenzeitliche Korrektur sei jedoch gesund und notwendig gewesen. Nachhaltiger sei aus seiner Sicht ein stabiler Anstieg, während extreme Preissprünge oft auf tieferliegende wirtschaftliche Probleme hindeuten.

Warum Edelmetalle und Rohstoffe wieder stärker in den Fokus rücken

Für die langfristige Entwicklung zeigte sich Tobias Tretter optimistisch. Als Treiber nennt er insbesondere steigende Staatsverschuldung, mögliche Währungsabwertungen und potenziell inflationäre Maßnahmen.

Seiner Einschätzung nach könnten Regierungen künftig verstärkt auf geldpolitische Lockerungen setzen, was den Wert von Währungen belasten und die Attraktivität von Gold weiter erhöhen könnte. Gleichzeitig sieht er Gold bei institutionellen Anlegern aktuell noch als untergewichtet – ein mögliches Zeichen dafür, dass sich die Entwicklung noch in einer frühen Phase befindet.

Der Blick nach vorne: Rohstoffe als strategischer Baustein

Auch Minenaktien und Rohstoffwerte standen im Fokus des Abends. Die zentrale Botschaft des zweiten Vortragsteils: Der globale Wettbewerb um Rohstoffe hat längst begonnen.

In einem wirtschaftlichen Umfeld, das von Unsicherheiten, Schulden- und Inflationsrisiken geprägt ist, könnten Sachwerte wie Edelmetalle und Rohstoffaktien wieder stärker an Bedeutung gewinnen – nicht als kurzfristige Spekulation, sondern als langfristiger Bestandteil einer diversifizierten Anlagestrategie.

   

Mit 118 Kundinnen, Kunden und Interessierten war die Veranstaltung vollständig ausgebucht – ein deutliches Zeichen dafür, wie groß das Interesse an stabilen Anlageformen, Sachwerten und wirtschaftlicher Einordnung aktuell ist.

Als moderner Finanzdienstleister denken wir bei BSC unseren Service konsequent weiter. Deshalb bieten wir regelmäßig solche Informationsabende mit ausgewählten Referenten an. Wir möchten, komplexe Themen verständlich, greifbar und persönlich erlebbar zu machen. Dass wir dieses Mal sogar ausgebucht waren, freut uns besonders. Und für alle, die dieses Mal nicht dabei sein konnten: Die nächste Gelegenheit wird kommen.

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