Basler Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/tag/basler/ Finanzieren. Investieren. Versichern. Vorsorgen. Mon, 22 Jul 2019 08:09:29 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://bsc-gmbh.com/wp-content/uploads/2024/11/cropped-Icon-Website-32x32.png Basler Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/tag/basler/ 32 32 Die neue Berufsunfähigkeits-Versicherung der Basler (2019) https://bsc-gmbh.com/blog/die-neue-berufsunfaehigkeits-versicherung-der-basler-2019/ Mon, 22 Jul 2019 08:09:29 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=33788 Flexibilität ist bei der Absicherung des Einkommens sehr wichtig. Aber die Produkte müssen auch bezahlbar bleiben. Deswegen ist es schwierig, nach dem Motto „Haben ist besser als Brauchen“ einfach mal alle möglichen Leitungsauslöser in ein Produkt zu packen, weil dadurch der Preis in die Höhe schießen würde. In der Berufsunfähigkeits-Versicherung geht das noch ziemlich einfach, [...]

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Flexibilität ist bei der Absicherung des Einkommens sehr wichtig. Aber die Produkte müssen auch bezahlbar bleiben. Deswegen ist es schwierig, nach dem Motto „Haben ist besser als Brauchen“ einfach mal alle möglichen Leitungsauslöser in ein Produkt zu packen, weil dadurch der Preis in die Höhe schießen würde. In der Berufsunfähigkeits-Versicherung geht das noch ziemlich einfach, weil der Hauptauslöser so umfassend ist, dass ich darunter so einiges an Auslösern packen kann, die eine Leistung eher veranschaulichen und bedingungsgemäß festlegen, als tatsächlich einen neuen Zugang zur Leistung zu öffnen. Die neue Berufsunfähigkeits-Versicherung der Basler zeigt, welche Verbesserungen kostenneutral möglich sind.

Die neue Berufsunfähigkeits-Versicherung der Basler

Auch die neue Berufsunfähigkeits-Versicherung der Basler gehört weiterhin zu den besten am Markt. Die AVB lassen sich flüssig lesen und sind gut zu verstehen. Es finden sich für meinen Geschmack etwas zu viele Verweise auf spätere Erklärungen, aber Bedingungen sind nun mal kein Roman.

Die neue Berufsunfähigkeits-Versicherung der Basler hält sehr gut die Balance zwischen dem Versicherten und dem Kollektiv. So wird eine Einmalleistung in Höhe von 6 Monatsrenten (max. 10.000 Euro) nur dann bezahlt, wenn das Ende der BU-Leistung durch eine konkrete Verweisung möglich ist, weil die versicherte Person neue berufliche Fähigkeiten erworben hat. So wird das Engagement belohnt und das Kollektiv vor vielen Zahlungen bewahrt, die einfach fällig würden, weil ein Kunde nach 7 Monaten BU wieder fit wird.

Außerdem unterstützt die Basler freiwillige Reha-Maßnahmen mit bis zu 1.000 Euro. Das hilft auch wieder allen. Der Versicherte wird evtl. wieder gesund und der Versicherer muss dann evtl. nix mehr zahlen. Auch wieder gut für das Kollektiv und den Einzelnen.

Neue Leistung Wegfall des Krankengeldes

Die neue Berufsunfähigkeits-Versicherung der Basler verfügt nach wie vor über eine sehr gute AU-Klausel, die auch ohne zeitgleiche Beantragung der Leistung wegen Berufsunfähigkeit leistet. Zusätzlich gibt es nun eine sogenannte Überbrückungshilfe. Diese greift erst, wenn die 36 Monate AU-Leistung aufgebraucht sind. Dann würde die Basler ohne Prüfung leisten, wenn ein privater oder gesetzlicher Krankenversicherer die Leistung einstellt, weil nach deren Definition eine BU vorliegt.

Die Überbrückungshilfe leistet für max. 6 Monate oder bis die Prüfung auf BU bei der Basler abgeschlossen ist. Sollte die Basler feststellen, dass der Kunde nicht BU ist, muss er erhaltene Leitungen aus der Überbrückungshilfe nicht zurückzahlen.

Die neue Berufsunfähigkeits-Versicherung der Basler leistet bei Invalidität

Ebenfalls neu ist eine Leistung bei bestimmten Beeinträchtigungen. Das wären vollständige Taubheit oder Blindheit oder der Versicherte ist auf einen Rollstuhl angewiesen. In diesen Fällen wird für 12 Monate geleistet. Eine konkrete Verweisung ist aber möglich. Da die Basler auf die Befristung des Anerkenntnisses verzichtet, ist es für den Kunden durchaus hilfreich, wenn er bei eindeutigen BU-Fällen schnell an die Leistung kommt. Ob eine bedingungsgemäße BU vorliegt, darf ja dann in aller Ruhe geprüft werden. Für die Zukunft darf dieser Baustein gern um weitere Krankheitsbilder, wie z.B. bestimmte Krebsarten, ergänzt werden.

Sehr gut gefällt mir die Klarstellung, dass bei Azubis, wenn es für sie zum Vorteil ist, im BU-Fall bereits erworbene Kenntnisse und Fähigkeit für ein mit der Ausbildung verbundenes Berufsbild berücksichtigt würden.

Die Basler leistet beim Verlust von einem von sechs Pflegepunkten, was so kein Dutzend Versicherer hat. Wer sein Bein bis zum Oberschenkel für mehr als 6 Monate eingegipst hat, wird sich wahrscheinlich nicht mehr alleine anziehen können. Damit wäre er nach den Bedingungen pflegebedürftig.

Neue Erhöhungsoptionen

Erhöhungsoptionen sind ja vor allem bei jungen Kunden ein Thema. Oft sind aber Heirat, Geburt eines Kindes oder Erwerb einer Immobilie weit entfernt. Die Basler bietet als erster Versicherer eine Erhöhung an, wenn ich das erste mal aus der elterlichen Wohnung ausziehe. So kann ich niedrig angesetzte BU-Versicherungen, die als Schüler abgeschlossen werden, schnell in eine vernünftige Höhe bringen.

Ebenfalls positiv zu werten ist, dass die Basler in den Bedingungen festgeschrieben hat, dass bei einem neuen Beruf eine Günstigerprüfung stattfindet. Eine Schlechterstellung ist nicht möglich. Allerdings behält sich die Basler vor, die Gesundheit erneut zu prüfen. In den meisten Fällen wird aber eine einfache Erklärung, dass sich der Gesundheitszustand seit Antragsstellung nicht verändert hat, ausreichen. Vertrieblich sollte der Vermittler hier nicht den Beitrag senken, sondern die Leistung erhöhen.

Unterm Strich ist es der Basler gelungen, den Tarif kostenneutral sinnvoll vertrieblich attraktiver zu machen.

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Die neue Unfallversicherung der Basler 2018 https://bsc-gmbh.com/blog/die-neue-unfallversicherung-der-basler-2018/ Fri, 16 Mar 2018 08:27:46 +0000 https://freche-versichert.de/?p=3005 Beim Verfassen von Versicherungsbedingungen sollte dem Versicherer so langsam bewusst werden, dass wir heute anders lesen. Der Text muss schnell unsere Fragen beantworten. So sind gute Internetseiten aufgebaut und so sollten alle Texte geschrieben werden, die in erster Linie Informationen transportieren. Außer dieser Text, weil ich sowas nicht kann. Was kann die neue Unfallversicherung der [...]

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Beim Verfassen von Versicherungsbedingungen sollte dem Versicherer so langsam bewusst werden, dass wir heute anders lesen. Der Text muss schnell unsere Fragen beantworten. So sind gute Internetseiten aufgebaut und so sollten alle Texte geschrieben werden, die in erster Linie Informationen transportieren. Außer dieser Text, weil ich sowas nicht kann.

Was kann die neue Unfallversicherung der Basler 2018?

Die neuen Bedingungen der Unfallversicherung der Basler 2018 versuchen diesen Trend zu berücksichtigen. Die AVB sind etwas ausführlicher, dafür aber voll von Beispielen und Erklärungen. Und Erklärungen sind selbst dann gut, wenn es eigentlich klar ist. Denn nicht jeder weiß auch alles. So ist der Hinweis, dass die Beispiele, die verwendet werden, nicht abschließend sind, überflüssig, da Beispiele eben beispielhaft sind. Aber es ist dennoch eine sinnvolle Klarstellung, die Missverständnisse vermeidet.

Besonders positiv fällt das bei den Ausschlüssen der Unfallversicherung der Basler 2018 auf. Hier hat sicherlich jeder Vermittler schon mal mit dem Versicherer telefoniert, ob dieses oder jenes unter diesen Ausschluss fällt oder nicht. Die Basler stellt klar, dass Unfälle auf einer öffentlichen Kartbahn in Europa mitversichert sind, obwohl Fahrveranstaltungen, bei denen es um die Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten geht, ausgeschlossen sind.

Oder auch Flugschüler sind während der Ausbildung versichert, da sie ja noch keine Lizenz benötigen, genau wie Besatzung, die mithilfe des Luftfahrzeuges ihre berufliche Tätigkeit ausübt, wie medizinisches Personal oder Verkehrsüberwachung.

Ein Blick in die Bedingungen spart also den einen oder anderen Anruf.

Basis, Silber oder Gold

Ein weiterer Trend, dem die Unfallversicherung der Basler 2018 folgt, ist die Produktgestaltung. Es gib einen Basis-Tarif, der Silber heißt und einen Gold-Tarif, der um weitere Bausteine erweiterbar ist.

Der Silber-Tarif ist schon recht solide. Es sind Eigenbewegung und erhöhte Kraftanstrengung mitversichert, wie auch Unfälle infolge von Alkoholkonsum, Einnahme von Medikamenten, Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Da der Tarif nicht Gold ist, muss es aber auch Einschränkungen geben. Am offensichtlichsten sind die Meldefristen, die bei Silber bei 18 Monaten liegen, während bei Gold 36 Monate Zeit sind. Auch bei der Mitwirkung gibt es Unterschiede. Silber rechnet ab einen Mitwirkungsanteil von 50%, Gold ab 75% an. Es empfiehlt sich, den Zusatzbaustein „Mitwirkungsanteil 100“ zu zu buchen, sofern der Kunde gesund ist.

Abschluss auch ohne Gesundheitsprüfung möglich

Wer diesen Zusatzbaustein nicht bucht, kann beide Varianten ohne Gesundheitsprüfung abschließen.

In der Silber-Variante sind allmählich erlittene Gesundheitsschäden ausgeschlossen, wenn die versicherte Person  den Einwirkungen länger als 10 Stunden ausgesetzt war. In der Gold-Variante beträgt die Frist 7 Tage.

Erfrierungen, weil man über Nacht mit gebrochenen Beinen im Straßengraben liegt, sind in beiden Varianten versichert – hier muss nur die Unfreiwilligkeit gegeben sein.

Und beinahe selbstverständlich verwendet der Silber-Tarif die GDV-Gliedertaxe, während bei Gold eine verbesserte angewandt wird.

Für Gold gibt es Zusatzbausteine

Die Zusatzbausteine sind nur für Gold wählbar. Der erhöhte Mitwirkungsanteil ist immer zu empfehlen. Progression Plus leistet bereits ab 75% voll. Das kann unter Umständen interessant sein, genau wie die Gliedertaxe 100, die bei Verlust eines Beins oder Arms schon 100% leistet und auch bei vielen anderen Punkten höher anrechnet.

Schmerzensgeld ist bei manchen Kollegen und einigen Kunden durchaus beliebt. Hier gibt es schon bei Knochenbrüchen oder Bänderrissen bis zu 24.000 Euro. Die einzelnen Leistungen sind in einer Tabelle festgelegt.

Der Baustein Aktivschutz übernimmt Kosten für Therapien, zahlt ein Verdienstausfallgeld und würde Reparaturkosten für ein beim Unfall beschädigtes Sportgerät übernehmen. Hier fällt mir auf Anhieb keine echte Notwendigkeit ein. Der Verdienstausfall ließe sich über Krankentagegeld sinnvoller decken.

Im Baustein Hilfeleistungen erledigt die Versicherung für mich Einkäufe, kocht und putzt, betreut meinen Hund usw. Das erscheint vor allem für Singles sehr sinnvoll, aber auch für den Hausmann.

In beiden Varianten kann ich eine Herabsetzung der Leistung bei Berufsunfällen vereinbaren. Dies kann im Einzelfall vielleicht sinnvoll sein.

Unterm Strich

Unterm Strich sind die neuen Unfall-Tarife der Basler eine neue und gute Alternative am Markt. Der Silber-Tarif bedient den preissensitiven Kunde und mit Gold kann ich, mithilfe der Bausteine, auch passende und qualitativ hochwertige Lösungen konstruieren.

 

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Der Basler ReAktivierer: Reha-Management und Assistance-Leistungen https://bsc-gmbh.com/blog/der-basler-reaktivierer/ Sat, 15 Apr 2017 05:54:29 +0000 http://freche-versichert.de/?p=593 Die Tarife im Bereich der natürlichen Lebensrisiken lassen sich im Premium-Bereich anhand der originären Leistungsmerkmale kaum noch unterscheiden. So wurden in jüngerer Vergangenheit immer wieder verschiedene Zusatzleistungen angebaut, um sich vom Markt abzuheben. Dabei kristallisiert sich heraus, dass Assistance-Leistungen für Vermittler bei der Tarifauswahl immer wichtiger werden. Angesichts dieses Trends erscheint es folgerichtig, wenn die Basler Sachversicherungs-AG mit [...]

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Die Tarife im Bereich der natürlichen Lebensrisiken lassen sich im Premium-Bereich anhand der originären Leistungsmerkmale kaum noch unterscheiden. So wurden in jüngerer Vergangenheit immer wieder verschiedene Zusatzleistungen angebaut, um sich vom Markt abzuheben.
Dabei kristallisiert sich heraus, dass Assistance-Leistungen für Vermittler bei der Tarifauswahl immer wichtiger werden.

Angesichts dieses Trends erscheint es folgerichtig, wenn die Basler Sachversicherungs-AG mit dem ReAktivierer einen Tarif auf den Markt gebracht hat, der keine Geldleistung verspricht. Versichert sind Assistance-Leistungen, Reha-Management und Unterstützung bei verschiedenen Therapien.

Der ReAktivierer ist ein Gesundheitsmanagement bei Unfall

Der ReAktivierer ist grundsätzlich modular aufgebaut, wobei Assistance-Leistungen einzeln versicherbar sind. Reha und Therapien können als ein Baustein hinzugebucht werden.
Der ReAktivierer leistet bei Hilfsbedürftigkeit nach einem Unfall, schweren Unfallfolgen oder – wenn versichert – auch bei einer schweren Krankheit. Erhöhte Kraftanstrengung und Eigenbewegung sind eingeschlossen, Bewusstseinsstörungen und auch Infektionen, wenn sie nicht durch Insekten verursacht wurden. Zur Klarstellung sind hiervon Zecken ausgenommen, welche streng genommen auch keine Insekten, sondern Spinnen sind.

Amateursportler sind mitversichert

Amateursportler sind bei der Ausübung ihrer Sportart, außer Motorsport, im ReAktivierer mitversichert, wenn sie unterhalb der ersten, bei Handball und Eishockey unterhalb der zweiten und bei Fußball unterhalb der dritten Spiel- beziehungsweise Leistungsklasse spielen.

Minderjährige und entmündigte Personen genießen auch Versicherungsschutz im ReAktivierer, wenn sie sich bei Herstellung oder Gebrauch von selbstgebauten Feuerwerkskörpern verletzen. Sofern damit keine Sach- oder Körperverletzung geplant war.
Auch beim Führen eines Fahrzeuges ohne Fahrerlaubnis genießt diese Personengruppe Schutz. Sofern keine weitere Straftat zur Ermöglichung der Fahrt begangen wurde. Das Auto dürfte also nicht gestohlen sein.

Einige Ausschlüsse in der Unfallversicherung

Ausgeschlossen bleiben der Vorsatz, Schäden an Bandscheiben und krankhafte Störungen infolge psychischer Reaktionen. Sofern die Störung auf einem Unfall beruht und durch eine organische Störung verursacht ist, wäre sie versichert. Depressionen, posttraumatische Belastungsstörungen und mittelbare Unfallfolgen bleiben in jedem Fall ausgeschlossen.

21 Verletzungen sind versichert

Als schwere Unfallfolgen gelten insgesamt 21 Verletzungen. Dazu gehören z.B. Querschnittslähmung, Verbrennung, Wadenbeinfraktur, Amputationen ab Fuß- oder Handgelenk oder ein Schädelhirntrauma.
Zu den schweren Krankheiten werden Krebs (außer Gebärmutterhalskrebs und Prostatakrebs im frühen Stadium sowie alle nichtinvasiven Krebsarten) sowie Herzinfarkt, aber nicht Angina Pectoris, Schlaganfall (außer Transitorische ischämische Attacken) und Nierenversagen gezählt.
Hinzu kommen Erblindung, eine HIV-Infektion (berufsbedingt oder infolge einer Bluttransfusion), Transplantation eines Hauptorgans, Operation der Herzklappen, Operation der Aorta, Bypass-Operation, Kinderlähmung und prothetische Versorgung großer Gelenke.
Ausgeschlossen sind Erkrankungen und Operationen, die bei Antragstellung schon bekannt beziehungsweise angeraten waren.

Assistanceleistungen bis zu 10.000 Euro

Die Kosten für Assistance-Leistungen sind auf 10.000 Euro begrenzt und sind innerhalb eines Jahres – ab dem Tag des Unfalls, der Diagnose oder der Operation gerechnet – abzurufen. Die Basler beauftragt den verantwortlichen Dienstleister.
Dies ist aus Sicht des Versicherers nachvollziehbar, da er mit einem Partner auch im Kundensinne bessere Preise verhandeln kann. Da die Leistung aber in Summe begrenzt ist, wäre es allerdings auch denkbar, dem Versicherten die Wahl darüber zu lassen, von wem und wie er sich behandeln lassen möchte.

REHA-Management möglich

Nur nach schweren Unfallfolgen oder einer schweren Erkrankung darf ich beim ReAktivierer einen Reha-Manager in Anspruch nehmen. Dieser wird nach dem Versicherungsfall mit dem Kunden Kontakt aufnehmen und einen Ersttermin vereinbaren.
Das Reha-Management darf ich für insgesamt drei Jahre in Anspruch nehmen. Die Kosten sind hier auf maximal 100.000 Euro begrenzt. Beanspruche ich aber Assistance-Leistungen mit 10.000 Euro und auch Therapien mit den maximal möglichen 10.000 Euro, dann werden diese Leistungen in Abzug gebracht. Damit stünden nur noch 80.000 Euro zur Verfügung.
Wer zwei Verträge abschließt, kann die Leistung um 50 Prozent auf 15.000 Euro für Therapien und Assistance-Leistungen und 150.000 Euro für alle Leistungsarten in Kombination, inklusive Reha-Management, steigern.
Inwieweit das sinnvoll ist, mag jeder für sich selbst ausrechnen.

Unterm Strich

Alles in allem betrachtet, beweist sich die Basler mit diesem Tarif als innovativer Versicherer. Der „ReAktivierer“ bietet mit seiner Option, Unterstützung zu leisten, eine interessante Alternative zu Produkten, die auf Geldleistung setzen.
Vor allem das Angebot an Therapiemaßnahmen und das Reha-Management können den Versicherten im Zweifelsfall sinnvoll dabei helfen, wieder aktiv am Alltag teilzuhaben.
Im Detail ließe sich sicherlich noch einiges kritisieren, was hier aber nicht ins Gewicht fallen soll. Stattdessen soll an dieser Stelle anerkannt werden, dass die Basler als Erste diesen Schritt geht, dem gerne andere Versicherer folgen dürfen.

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Die Berufsunfähigkeits-Versicherung der Basler: Sinnvolle Einschränkungen im Top-Produkt https://bsc-gmbh.com/blog/die-sbu-der-basler/ Sat, 15 Apr 2017 03:47:29 +0000 http://freche-versichert.de/?p=591 Die Qualität von Berufsunfähigkeitsversicherungen, wie z.B. der SBU der Basler, hängt in erster Linie von den Bedingungen des Tarifs ab. Hier lassen sich die Leistungsversprechen des Versicherers ablesen, aber auch Einschränkungen der Absicherung erkennen. Da eine BU für gewöhnlich 30 Jahre oder länger das Einkommen des Versicherten zu schützen hat, ist auch ein Blick auf die Erfüllbarkeit des Leistungsversprechens notwendig. Dieses lässt [...]

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Die Qualität von Berufsunfähigkeitsversicherungen, wie z.B. der SBU der Basler, hängt in erster Linie von den Bedingungen des Tarifs ab. Hier lassen sich die Leistungsversprechen des Versicherers ablesen, aber auch Einschränkungen der Absicherung erkennen.

Da eine BU für gewöhnlich 30 Jahre oder länger das Einkommen des Versicherten zu schützen hat, ist auch ein Blick auf die Erfüllbarkeit des Leistungsversprechens notwendig.
Dieses lässt sich einerseits von der Finanzstärke des Unternehmens ableiten. Allerdings können auch große Unternehmen von heute auf morgen verschwinden, weil große Unternehmen eben auch große Fehlinvestitionen tätigen können.

Als Vermittler sollte man also eher nicht aufgrund von Unternehmenskennzahlen zu dem einen oder anderen Tarif raten. Aber schlechte Kennzahlen dienen immerhin dazu, von dem einen oder anderen Tarif abzuraten.

Der Tarif ist der Hauptindikator für die Erfüllbarkeit des Versprechens

Auf der anderen Seite lässt sich die Erfüllbarkeit des Leistungsversprechens auch am Tarif selbst ablesen. Dazu müssen vier Parameter betrachtet werden: der Leistungsumfang, die Prämie, die Gesundheitsprüfung und die Leistungsprüfung. Ist der Tarif leistungsstark, muss die Prämie hoch sein oder die Gesundheits– oder Leistungsprüfung besonders streng. Entweder holt der Versicherer über die Prämie das Geld, minimiert über den Leistungsumfang sein Risiko, schützt seinen Bestand über die Gesundheitsprüfung oder hält das Geld über die Leistungsprüfung zurück.

Ist hier ein Missverhältnis zu erkennen, sollte man den Tarif besser eine Weile beobachten. Vor allem dann, wenn die Spanne zwischen dem Brutto- und dem Nettobeitrag auffällig groß ist. Denn diese Spanne ist neben der Leistungsprüfung ein wichtiges Regulativ des Versicherers, sollte erst im Nachhinein festgestellt werden, dass die Kalkulation des Tarifs nicht aufgeht.

Die SBU der Basler als Kampfansage an die Mitbewerber

Die Basler Lebensversicherung hat im April dieses Jahres ihre erste selbstständige BU auf den Markt gebracht. Der Tarif ist eine regelrechte Kampfansage an die Mitbewerber. Er ist leistungsstark, bietet eine vereinfachte Gesundheitsprüfung, und liegt preislich bei vielen Berufen 10 bis 20 Prozent unter dem Markt.

Grund genug, sich die einzelnen Parameter genauer anzusehen.

Die SBU der Basler ist modular aufgebaut und lässt sich um Leistung bei Krankschreibung, lebenslange Leistung bei Pflege, Einmalleistung bei Eintritt schwerer Krankheiten und eine garantierte Leistungsdynamik erweitern.

AU-Klausel auf Top-Niveau

Die optionale Arbeitsunfähigkeits- Klausel leistet für insgesamt 18 Monate und verzichtet auf eine Beantragung der BU-Rente. Diese Regelung ist äußerst sinnvoll, da gerade die Beantragung der BU-Rente den mutmaßlich arbeitsunfähigen Kunden in vielerlei Hinsicht überfordert. Durch den Verzicht können sich der Versicherte und auch der Versicherer eine Menge Zeit und Ärger sparen. Der Pflegebaustein würde bei einer Pflegebedürftigkeit vor Vertragsende die vereinbarte BU-Leistung lebenslang erbringen.

Außerdem erhält der Kunde vor Ablauf der Versicherungsdauer ein Angebot für eine Pflegerente der Basler ohne erneute Gesundheitsprüfung. Dieser zweite Teil des Pflegebausteins ist insgesamt auf 2.000 Euro begrenzt. Die Begrenzung ist im Sinne des Kollektivs sehr zu begrüßen.

Sinnvolle Einschränkungen in der Berufsunfähigkeitsversicherung

Die SBU der Basler schränkt nicht nur bei der Pflegeoption Leistungshöhe und -umfang ein, sondern auch in anderen Bereichen, die zum Teil im Folgenden gezeigt werden. In diesen Begrenzungen ist vielleicht auch das Geheimnis der Kalkulation zu suchen.

Auch die Absicherung der schweren Krankheiten ist in der Summe begrenzt.

Der Versicherte erhält eine Einmalleistung in Höhe von pauschal 5.000 Euro bei Eintritt einer von elf schweren Krankheiten, wie Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Multiple Sklerose. Ob diese Höhe bedarfsgerecht ist, sei dahingestellt beziehungsweise sogar anzuzweifeln. Allerdings ist sie im Sinne der Kalkulation sinnvoll.

Leistungsdynamik auf 1% beschränkt

Die hinzuwählbare, garantierte Leistungsdynamik ist auf ein Prozent begrenzt.
Diese Einschränkung wird ein großes Risiko vom Versicherer nehmen, da die Dynamiken Versicherer wohl mit das meiste Geld von allen Leistungserweiterungen kosten dürften.

Ein Alleinstellungsmerkmal des Tarifs ist der Verzicht auf Umorganisation bei selbstständigen Akademikern, die zu über 90 Prozent organisatorischen oder kaufmännischen Tätigkeiten nachgehen. Das ist vor allem vertrieblich äußerst interessant, da die Umorganisation für Selbstständige durchaus zum Problem werden kann.

Diese Klausel wird die Basler aber kaum etwas kosten, da ein Selbstständiger, der zu 90 Prozent im Büro arbeitet, auch nur sehr schwer durch Umorganisation wieder berufsfähig gemacht werden könnte. Auch bei längerem Überlegen mag einem nichts einfallen. Hier ist die Kalkulation des Tarifs ebenfalls nicht in Gefahr.

Wiedereingliederungshilfe nur bei Umschulung

Als letztes Beispiel für sinnvolle Begrenzungen ist die Wiedereingliederungshilfe zu nennen. Sie ist nur zu erhalten, wenn man wieder eine Arbeit aufnimmt, und nicht, wenn die BU aufgrund gesundheitlicher Verbesserung wegfällt. Das ist zwar hart, aber durchaus im Sinne des Kollektivs.

Kleine Spanne zwischen Brutto und Netto

Der Beitrag der SBU der Basler liegt, wie schon erwähnt, häufig mit bis zu 20 Prozent unter dem Markt. Die Brutto-Netto-Spanne liegt bei 25 Prozent, was eher für eine saubere Kalkulation spricht. Vertrieblich würden einem spätestens an dieser Stelle die Argumente ausgehen, da der Tarif selbst dann noch auf einem guten Prämienniveau läge, wenn die Basler alle Überschüsse streichen müsste und auf den Bruttobeitrag anpassen würde.

Dass für den Tarif der Rückversicherer gewechselt wurde, lässt aufhorchen, liegt aber laut Aussage der Basler daran, dass der bisherige Partner nicht bereit war, einen Tarif mit reduziertem Anfangsbeitrag, den sogenannten Starter-Tarif, der in den ersten fünf Jahren um 40 Prozent rabattiert ist, zu kalkulieren.

Dem einfachen Versicherungsvermittler wird es nicht möglich sein, Details der Kalkulation herauszufinden, und Spekulationen führen hier auch nicht weiter, weshalb nun die weiteren Parameter zu untersuchen sind.

Vereinfachte Gesundheitsprüfung bei der SBU der Basler

Auch eine vereinfachte Gesundheitsprüfung lässt den leidgeprüften Versicherungsvermittler hellhörig werden.

Allerdings gilt diese bei der Basler nur für Kunden, die das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Außerdem hat der Versicherer die Rentenhöhe auf 2.000 Euro begrenzt.

Unterm Strich

Unterm Strich ist auch bei der vereinfachten Gesundheitsprüfung alles anzugeben.

Die Vereinfachung besteht im auf drei Jahre verkürzten Abfragezeitraum, was bei manchen Kunden durchaus interessant sein kann. Einer zu großen Antiselektion dürfte sich der Versicherer hier aber nicht aussetzen.

Auch bei der Leistungsprüfung kann man nur spekulieren, was da kommen wird. Über den alten Bestand des Deutschen Rings sollte die Basler aber zumindest über ausreichende Erfahrung mit der Regulierung von Berufsunfähigkeitsfällen im Konzern verfügen.

Zusammenfassend ist anzunehmen, dass die Basler den Tarif vernünftig kalkuliert hat. Die kleinen und größtenteils sinnvollen Einschränkungen minimieren das Risiko des Versicherers wahrscheinlich ausreichend, um auf große Anpassungen oder systematische Leistungsverweigerung verzichten zu können.

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Vererben und Verschenken mit Versicherungen https://bsc-gmbh.com/blog/vererben-und-verschenken/ Thu, 13 Apr 2017 12:08:28 +0000 http://freche-versichert.de/?p=572 Steueroptimiert Vererben und Verschenken gewinnt angesichts gewachsener Werte und demografischer Entwicklung zunehmend an Bedeutung. Allerdings sind die künftigen Rentner körperlich fitter denn je – das wiederum könnte dazu führen, dass sie in ihrer zweiten Lebenshälfte einen großen Teil erworbenen Wohlstandes aufbrauchen müssen. Lass dich kostenfrei vom Experten beraten! Flexibilität in der Leistungsphase und steuerarmes Vererben [...]

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Steueroptimiert Vererben und Verschenken gewinnt angesichts gewachsener Werte und demografischer Entwicklung zunehmend an Bedeutung.

Allerdings sind die künftigen Rentner körperlich fitter denn je – das wiederum könnte dazu führen, dass sie in ihrer zweiten Lebenshälfte einen großen Teil erworbenen Wohlstandes aufbrauchen müssen.

Lass dich kostenfrei vom Experten beraten!

Flexibilität in der Leistungsphase und steuerarmes Vererben sind wichtig

Da der eigene Todeszeitpunkt üblicherweise unbekannt ist, stellt sich zumindest für vermögende Menschen die Frage, ob und wie sie ihre Mittel zwischen Langlebigkeit und vorzeitiger Schenkung an mögliche Nachkommen aufteilen können. Ein modernes Finanzprodukt muss demnach zwei Bedürfnisse der heutigen Senioren – besser: Best-Ager – erfüllen können: Flexibilität auch in der Leistungsphase, um auf mögliche Veränderungen reagieren zu können, und möglichst steuerarme Vererbbarkeit.

Flexibilität im Versicherungs-Produkt

Während bei der Vererbbarkeit das Steuerrecht eine große Rolle spielen dürfte, lässt sich die Flexibilität relativ einfach produktseitig lösen. Flexibilität drückt sich als Erstes in ständiger Verfügbarkeit aus. Bei Vorsorgeprodukten der dritten Schicht ist es selbstverständlich, dass der Kunde während der Ansparphase auch jederzeit auf das eingezahlte Kapital abzüglich der Kosten zugreifen kann. Bis zum Rentenbeginn kann er praktisch immer Geld entnehmen oder auch zuzahlen.

Kapitalwahlrecht in der Rentenversicherung

Beinahe alle Tarife bieten ein Kapitalwahlrecht bei Beginn der Rentenphase an. Das bedeutet, der Versicherte kann zu Rentenbeginn wählen, ob er das ganze Geld auf einmal haben möchte oder lieber die monatliche Rente. Das kann aus vielen Gründen sinnvoll sein. Es könnte sich die Gesundheit dahingehend verschlechtert haben, dass eine monatliche Rentenzahlung schlicht nicht wirtschaftlich wäre. Vielleicht hat aber auch die Entschuldung des Häuschens nicht wie geplant funktioniert, oder es stehen Reparaturen an. Vielleicht hat sich aber auch die Marktlage geändert, weshalb sich mit relativ sicheren Investitionen ein besseres Auskommen erzielen ließe als mit den vereinbarten Rentenfaktoren.

Die Market-Option

Schließlich könnte es auch sein, dass andere Anbieter dann attraktivere Produkte haben, weshalb eine Verrentung bei einem anderen Anbieter erstrebenswert erscheint. Das wäre aber ärgerlich, weil die Kapitalauszahlung nach derzeitigem Recht dann versteuert werden müsste, bevor sie in den neuen Vertrag eingezahlt werden kann. Es sei denn, der Vertrag hätte eine sogenannte Market-Option. Diese bietet aktuell nur eine Hand voll Versicherer. Die Market-Option erlaubt es dem Versicherten bei Rentenbeginn das Vertragsvermögen steuerfrei einem anderen Versicherer zu übertragen, damit dieser es zu besseren Konditionen verrenten kann. Da diese Option aus dem englischsprachigen Raum kommt, ist es nicht überraschend, dass die Canada Life und die Standard Life Versicherung sie haben – aber nicht nur. Ob dieses Modell in Deutschland aber tatsächlich steuerfrei durchzuführen ist, muss ein Steuerberater klären. Es spräche einiges dagegen, aber die genannten Versicherer werben dennoch munter damit.

Niemand weiß, was die Zukunft bringt

Ich muss nicht diskutieren, wie wahrscheinlich es wäre, dass ein künftiges Angebot eines anderen Versicherers mit den heutigen garantierten Rentenfaktoren mithalten könnte. Das ist ja auch nicht unbedingt nötig, dass der dann zu wählende Tarif eine höhere Rendite verspricht. Es könnte ja auch sein, dass er einfach flexibler ist als heute bekannte Tarife oder interessantere Optionen bietet.
Manche Versicherer ermöglichen es ihren Versicherten, auch nach Rentenbeginn auf das eingezahlte Kapital zuzugreifen. Eine solche Option, die zwar leider ein wenig Rendite kostet, ist aber sinnvoll, da sich ja auch jederzeit während der Rentenphase etwas Unvorhergesehenes ereignen kann. Dann Geld entnehmen zu können, ist ein großer Vorteil, wenn zu dem Zeitpunkt ein Kredit teurer käme, als der zu erwartende Verlust durch die Neuberechnung der Rente.

Flexibler Rentenbeginn

Im Hinblick auf eine freiwillig längere Arbeitsphase ist auch die Möglichkeit, den Rentenbeginn zu bestehenden, Rechungsgrundlagen hinausschieben zu können, wichtig. Insofern sollten die Produkte auch um die Möglichkeit von Zuzahlungen während der Rentenphasen erweitert werden. Bisher gibt es das erst bei einigen Anbieter. Die Möglichkeit ist beispielsweise dann interessant, wenn altersbedingt Immobilien verkauft werden. Diese Mittel können dann beispielsweise der Finanzierung der laufende Rente oder eines Pflegebedarfs dienen.

Wie ist das Geld in der Rentenphase investiert?

Auch ein spannendes Thema für die Zukunft der Rentenversicherung ist die Geldanlage in der Rentenphase. Derzeit fließt das Geld bei Rentenbeginn in den als sicher geglaubten Deckungsstock, der seit 2004 ja Sicherungsvermögen heißt. Hier ist das Geld sicher, aber renditearm angelegt, damit Schwankungen in der Auszahlungsphase vermieden werden.
Wenn aber heute jemand mit 65 Jahren und fünf Monaten in Rente geht, dann darf er mit einigem Recht annehmen, dass er noch weitere 20 Jahre erleben darf; was kein so schlechter Anlagehorizont ist. Flexibilität würde dann bedeuten, die Anlage frei nach dem eigenen Risikoprofil gestalten zu können.

Lass dich kostenfrei vom Experten beraten!

Wer bietet das an?

Der deutsche Axa-Konzern hat hier mit der Performance Flex einen ersten Schritt in diese Richtung getan. Da es sich um eine Rente mit Indexbeteiligung handelt, ist das Vertragsvermögen über die gesamte Laufzeit im Sicherungsvermögen der Axa. Von freier Fondsanlage kann also nicht die Rede sein. Allerdings wird in diesem Tarif die Rentenphase in eine Aktiv- und eine Ruhestandsphase unterteilt. Während der Aktivphase kann man die Überschüsse weiter in die Indexbeteiligung laufen lassen und so auf eine höhere Rendite hoffen. Ob diese dann tatsächlich höher ist, bleibt abzuwarten. Denn zunächst muss das Sicherungsvermögen Überschüsse erzielen. Erst dann kann die Rendite durch eine Indexbeteiligung vielleicht steigen. Die Ruhestandsphase kann bis zum 85. Lebensjahr aufgeschoben werden.

Die Inter hat bei dem Produkt Mein Leben das Problem über einen Auszahlplan gelöst, die Swiss Life geht den Gedanken in der neuen Maximo bis zum Ende.

Mehr Rente in der aktiven Rentenphase

Diese Möglichkeit, in den ersten Jahren der Rentenphase eine höhere Rente anzubieten, kann in vielen Fällen eine sinnvolle Lösung sein.
Die Basler Versicherungen beispielsweise bieten in ihrem Portfolio schon länger eine Rente mit fallender Leistung an. Zu Beginn erhalte ich eine erhöhte Rente, die mit der Zeit auf die Höhe der Garantierente sinkt.

Flexibles Vererben

Auch beim Vererben ist Flexibilität gefragt. Es könnte nämlich für immer mehr Großeltern interessant sein, den größten Teil ihres Vermögens den Enkelkindern zu vermachen.
Warum? Wenn Großeltern sich Gedanken über die Vermögensaufteilung machen, ist die Eltern-Generation wegen steigenden Lebenserwartung meist selbst schon älter – und hat sich etabliert. Die Enkelkinder hingegen haben vielleicht gerade erst geheiratet oder sind mitten in der Finanzierung einer Immobilie. Unabhängig davon, wie viel zu vererben ist, ist der Hebel bei den Enkeln meist am Größten. Mit einem Versicherungsvertrag lässt sich über das Bezugsrecht einfach festlegen, wer im Leistungsfall das auszuzahlende Vermögen erhalten soll. Dazu ist kein Notar notwendig und eine Erbfolge muss ebenfalls nicht beachtet werden.

Freibeträge beim Vererben nutzen

Allerdings ist der persönliche Freibetrag mit 200.000 Euro bei Enkeln niedriger als bei den eigenen Kindern. Dort beträgt er das doppelte, nämlich 400.000 Euro. Sofern die eigenen Kinder bereits verstorben sind, würde der Freibetrag der Enkel ebenfalls auf 400.000 Euro aufgestockt. Alles, was diesen Freibetrag übersteigt, müssen die Enkel je nach Höhe einem Satz zwischen sieben und 30 Prozent versteuern. Versicherungen bieten einige Möglichkeiten für die Nachlassregelung.
Das erste Modell ist mit jeder herkömmlichen Risikolebensversicherung nachzubilden. Den meisten Vermittlern ist dies bereits aus dem alltäglichen Geschäft bekannt, wenn es um die Todesfallabsicherung von Ehepaaren geht. Hier wird „über Kreuz“ versichert, um Erbschaftssteuer zu sparen. Es werden also zwei Verträge gemacht.
Bei dem einen ist der Mann versicherte Person und die Frau Versicherungsnehmer und bei dem anderen umgekehrt. So könnte ich die Versicherungssumme als Vertragsleistung komplett steuerfrei an den Hinterbliebenen vererben.

Zwei Versicherungsnehmer für steuerarmes Vererben

Nach diesem Schema bieten einige wenige Versicherer am Markt, wie z.B. die Helvetia Versicherungen, die Swiss Life oder seit neuestem auch die Gothaer Lebensversicherung AG, eine Renten- oder Lebensversicherung an, bei der aber zwei Versicherungsnehmer in einem Vertrag bestimmt werden können. Ist der Großvater die versicherte Person und Versicherungsnehmer und der Enkel ist der zweite  Versicherungsnehmer, kann ich im Todesfall der versicherten Person die Versicherungssumme zur Hälfte Erbschaftssteuerfrei vererben, da es sich ja um eine Leistung aus dem Vertrag handelt.
Damit die Versicherungsleistung auch einwandfrei eine Todesfallleistung ist, sollte sie höher sein als das Vertragsvermögen. Deshalb ist bei diesen Tarifen diese Leistung meist mit 101 Prozent des Vertragsguthabens angegeben.
Da es bei den am Markt angebotenen Versicherungen mit zwei Versicherungsnehmern auch möglich ist, die prozentuale Aufteilung zwischen den einzelnen Versicherungsnehmern zu ändern, kann man über Schenkungen eine zweite Möglichkeit nutzen, um Steuern zu sparen.

Auch bei Schenkungen möglich

Eine Schenkung ist zu Lebzeiten alle zehn Jahre in den oben genannten Grenzen steuerfrei möglich.
Angenommen der Großvater möchte 500.000 Euro dem Enkel übertragen, kann er bei Vertragsbeginn 40 Prozent der Versicherungsnehmer-eigenschaften steuerfrei abgeben. Das Spiel kann alle zehn Jahre wiederholt werden. Sollte der Großvater innerhalb eines Zehn-Jahreszeitraumes sterben, gibt es für das Erbe keinen neuen Freibetrag. Aber in diesem Beispiel wäre das Geld nach 20 Jahren steuerfrei vollständig übertragen.

Kontrolle bedingt möglich

Ein interessanter Nebeneffekt bei der prozentual freien Aufteilung ist die Möglichkeit, sich ein Prozent der Versicherungsnehmereigenschaften zu halten. So kann der Enkel zu Lebzeiten des Schenkers nicht ohne dessen Zustimmung über das Geld verfügen. Inwieweit dieses Modell rechtlich einwandfrei ausgestaltet, wenn der Großvater der Beitragszahler ist, sollte man vorher mit einen Fachanwalt für Steuerrecht diskutieren, um sich nicht dem Tatbestand der Steuerumgehung schuldig zu machen. Außerdem könnte der Enkel sich auch vorzeitig in die Schenkung einklagen. Das muss er aber auch erstmal wissen 😉

Günstigere Berechnung des Wertes

Ein weiterer Vorteil beim Verschenken einer Rentenversicherung ist die Berechnung des Wertes. Hier wird nämlich nicht der Rückkaufswert zugrunde gelegt, sondern die Jahresrente. Diese multipliziere ich mit einem sogenannten Vervielfältiger, der sich aus §14 des Bewertungsgesetzes ergibt, wodurch ich einen deutlich geringeren Wert berücksichtigen darf. Möchte beispielsweise ein Vater seiner 40-jährigen Tochter 900.000 Euro schenken, wurden nach Abzug des Freibetrags noch 500.000 Euro mit 15 Prozent versteuert werden. Unterm Strich kommen also 75.000 Euro nicht bei der Beschenkten an. Werden die 900.000 Euro als Rentenversicherung verschenkt, beträgt der zu berücksichtigende
Wert nur 385.000 Euro, was der jährlichen Rente mal dem Vervielfältiger entspricht.
Diese Summe läge innerhalb des Freibetrags, weshalb ich überhaupt keine Erbschaftssteuer zahlen müsste.
Wollte man die Ersparnis von 75.000 Euro über die Rendite erwirtschaften, wären über acht Prozent nach Kosten notwendig. Das ist am derzeitigen Markt nicht darstellbar.

Dieses Modell ist vor allem beim Vererben höherer Werte sehr interessant. Mit dem CashPlan der Helvetia ließe sich das z.B. in die Tat umsetzen. Mit dem Produkt der Standard Life ginge das aber wohl auch. Allerdings wirbt nur die Helvetia damit.

Unterm Strich

Zusammenfassend ist festzustellen, dass die angesprochene Zielgruppe für Vermittler äußerst attraktiv ist und auch der Markt innovative Lösung bereit hält. Etwas enttäuschend ist allerdings, dass es vor allem im Bereich der Steuerspar-Modelle keine Handvoll Anbietern gibt, die eine dieser Lösungen im Programm hätte. Hier haben die Versicherer noch großes Potential und nicht mehr viel Zeit, um sich auf den kommenden Bedarf der Babyboomer-Generation vorzubereiten.

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Basler Beruf + Pflege Lifetime: Die Idee ist gut… https://bsc-gmbh.com/blog/basler-beruf-pflege-lifetime/ Fri, 07 Apr 2017 14:02:14 +0000 http://freche-versichert.de/?p=136 Update: Den Tarif Basler Beruf + Pflege Lifetime gibt es nicht mehr. Die aktuelle Berufsunfähigkeits-Versicherung der Basler gehört zu den Top 5 am Markt. Die Basler  Beruf + Pflege Lifetime ist ein neues Produkt, das lebenslange Absicherung vor den finanziellen Folgen von Berufsunfähigkeit und Pflegebedürftigkeit verspricht. Im Vermögensaufbau ist ohne Frage der Verlust der Arbeitskraft [...]

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Update: Den Tarif Basler Beruf + Pflege Lifetime gibt es nicht mehr. Die aktuelle Berufsunfähigkeits-Versicherung der Basler gehört zu den Top 5 am Markt.

Die Basler  Beruf + Pflege Lifetime ist ein neues Produkt, das lebenslange Absicherung vor den finanziellen Folgen von Berufsunfähigkeit und Pflegebedürftigkeit verspricht.

Im Vermögensaufbau ist ohne Frage der Verlust der Arbeitskraft die größte Bedrohung. Ebenso zweifelsfrei ist, dass Pflegebedürftigkeit meine Lebensersparnis im Alter massiv angreifen kann. Da scheint es nur logisch, beides in einem Produkt zu vereinen.

Wie ist Basler Beruf + Pflege Lifetime aufgebaut?

Die Basler Beruf + Pflege Lifetime besteht aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung und einer Pflegeversicherung, die nach Art der Lebensversicherung kalkuliert ist. Für beide Absicherungen ist eine Prämie bis maximal Endalter 85 zu zahlen. Nach Wegfall des BU-Schutzes läuft der Vertrag mit gleichem Beitrag weiter.

Anders als bei dem einzigen derzeit vergleichbaren Angebot der Barmenia, wo die Höhe der Pflegerente ganz von der Höhe der Überschüsse während der Vertragslaufzeit abhängt, ist hier von Beginn an eine garantierte Rente im Pflegefall vereinbart. Die Verwendung der Überschüsse ist festgelegt zur Erhöhung der Rente. Eine Verwendung zur Beitragsreduzierung ist nicht möglich.

Was wird wann geleistet?

Bei Eintritt einer BU bin ich sofort von der Beitragszahlung befreit und die vereinbarte Rente plus Überschüsse wird bis max. Endalter 67 geleistet. Bei Eintritt eines Pflegefalles nach den BU-Bedingungen und innerhalb der BU-Versicherungsdauer wird die BU-Rente sogar lebenslang geleistet. Eine garantierte Leistungsdynamik ist nicht vereinbar. Die Rente erhöht sich aber um den sogenannten Sofort-Bonus und einen Vorsorge-Bonus, sofern man regelmäßige ärztliche Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten nach § 25 Abs.1 und 3 SGB V nachweist.

Die Basler verfügt über Erfahrung im BU-Bereich und bei der Pflegerente, weshalb man eine vernünftige Kalkulationsgrundlage haben müsste.

Nach Wegfall des BU-Schutzes ist eine Beitragsbefreiung ab Pflegestufe 1 optional vereinbar. Eine Rente wird erst ab Pflegestufe 2 oder bei einer Demenz ab Grad 5 der Reisbergskala geleistet. Eingeschränkte Alltagskompetenz nach Auslegung des MDK ist nicht mitversichert.

Die Höhe der Pflegerente ist in zwei Varianten wählbar. Entweder 50% der BU-Rente in Stufe 2 und 100% in Stufe 3 oder 100% bereits in Stufe 2 und 200% in Stufe 3. Welche der beiden Varianten im Pflegefall ausreichend ist, hängt also von der Höhe der versicherten BU-Rente ab. Generell ist es aber sinnvoll, den gleichen Bedarf wie bei Berufsunfähigkeit schon in Stufe 2 anzusetzen.

Wer prüft die Pflegestufe?

Die Basler erkennt eine Einstufung des MDK an, sofern diese Entscheidung auf Grundlage des SGB XI in der Fassung vom 28.07.2011 festgestellt wurde, prüft aber grundsätzlich selbst. Wenn 2017 die 2. Stufe der geplanten Pflegereform startet und die Pflegestufen reformiert werden, wird die Prüfung allein bei der Basler liegen. Wörtlich ist in den Bedingungen vermerkt: „Wir prüfen selbst, ob ein Pflegefall nach diesen Bedingungen vorliegt. Wenn sich das Sozialgesetzbuch XI ändert, ändert sich nicht die Definition der Pflegebedürftigkeit nach dieser Ziffer.“ (12.4, BAL 8288 07.14)

Für wen eignet sich die Basler Beruf + Pflege Lifetime?

Der Tarif bietet die Möglichkeit, im Vorbeigehen relativ nachhaltig für den Fall der Pflegebedürftigkeit vorzusorgen. Ob eine Pflegeabsicherung nach Art der Lebensversicherung oder nach Art der Krankenversicherung finanziell sinnvoller oder nachhaltiger ist, muss an anderer Stelle ausführlich diskutiert werden.

Grundsätzlich muss der Kunde bis ins 85. Lebensjahr über ausreichende Mittel verfügen, um die Beiträge auch bis zum Ende leisten zu können. Auch bei Vertragsbeginn muss er in der Lage sein, die relativ hohen Beiträge zu finanzieren. Darüber hinaus müsste die Lücke zwischen den tatsächlichen Kosten in Pflegestufe 1 und der staatlichen Leistung aus eigener Tasche zu finanzieren sein. All das spricht für einen relativ vermögenden Kunden.

Vergleicht man die Beiträge für einen 34-jährigen kaufmännischen Angestellten für das Produkt der Basler mit denen für eine selbständige BU und eine Pflegerente anderer Anbieter, wobei die Pflegerente mit Endalter 85 ausfinanziert ist und auch schon in Pflegestufe 1 leistet, zahle ich zwar bis 67 mehr, aber von da ab bis 85 deutlich weniger. Summiert man die Beiträge über die gesamte Laufzeit, ergibt sich in diesem Beispiel insgesamt eine Ersparnis von weniger als 1%. Es ist anzunehmen, dass sich die oben bestimmte Kundengruppe hier für den höheren Leistungsumfang entscheidet.

Zwei Fliegen mit einer Klappe

Die Basler Beruf + Pflege Lifetime hilft dem Vermittler, der den Kunden nicht mit dem „schwierigen“ Thema „Pflegebedürftigkeit“ belasten möchte, Schutz gegen die finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit und der Pflegebedürftigkeit gleichzeitig abzusichern. Der Kunde ist so zumindest für den „schlimmsten Fall“ abgesichert, was immer besser ist, als nicht abgesichert zu sein.

Empfehlenswert ist es allerdings, sich als Vermittler –und auch als Kunde- mit dem Thema der Pflegeabsicherung intensiv auseinanderzusetzen, damit man neben dem passenden Schutz der Arbeitskraft auch das individuell passende Produkt zur finanziellen Absicherung der Pflegebedürftigkeit auswählen kann. Das ist zwar aufwendiger, aber die Möglichkeiten sind deutlich vielfältiger, wenn man beide Risiken mit separaten Produkten löst.

Dennoch hat die Basler Beruf + Pflege Lifetime seine Daseinsberechtigung und kann in einzelnen Fällen eine sinnvolle Lösung des Einkommensschutzes und der Absicherung der Lebensersparnis in einem sein. Wie immer kommt es auf die Bedürfnisse und Wünsche des Kunden an.

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