Die meisten kennen es sicher aus der Kindheit: Die Eltern mahnen zu Sparsamkeit, damit man auch später mal gut leben kann. Wenn du zwischen 30 und 40 Jahren alt bist, sind deine Eltern wahrscheinlich gerade in ihren 60ern und haben als Jugendliche galoppierende Inflationsraten und damit verbunden stark schwankende Börsenkurse erlebt.

Das hat dazu geführt, dass sie ein höheres Bedürfnis nach Sicherheit entwickelt haben. Sie sind weniger bereit, in festverzinsliche Wertpapiere investieren als Menschen, die aus ihrer Jugend nur Preisstabilität kannten. Mittlerweile weiß man, dass Menschen ihre Finanzentscheidungen weniger aufgrund der aktuellen Möglichkeiten an den Finanzmärkten, sondern vielmehr aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen treffen.

Aus diesem Grund sind eben nicht immer unsere Eltern die besten Ratgeber in Finanzentscheidungen. Weil das Thema Sparen und Investieren von Personen mit unterschiedlichen Hintergründen sehr unterschiedlich betrachtet wird, möchten wir dir in unserer neuen Beitragsreihe „Sparen vs. Investieren“ anhand konkreter Beispiele aufzeigen, wie du wirklich sinnvoll sparen kannst und welche Investitionen eine gute Wahl sind.

Sparen beim Kaffee: Eine Milchmädchenrechnung!

Angenommen, du besitzt aktuell einen Kaffeevollautomaten, der nicht mehr funktioniert. Bisher kaufst du Kaffeebohnen. Eine Tasse Kaffee kostet dich ca. 10 Cent.  Am meisten Geld sparst du bei der Neuanschaffung einer Kapselmaschine. Die gibt´s schon für 80 € (im Vergleich zu 400 € für einen neuen Vollautomaten). Die Tasse Kaffee aus einer Kapselmaschine kostet allerdings 45 Cent.

Du sparst in diesem Beispiel also beim Kauf 380 €. Wenn du jetzt aber für 90 Cent am Tag zwei Tassen „Kapselkaffee“ trinkst, gibst du pro Monat 27 € statt 6 € für Bohnenkaffee aus.

In nicht einmal 2 Jahren hätte sich deine Ersparnis von der Anschaffung also erübrigt. Und nachhaltig ist das natürlich auch nicht.

Besser clever investieren!

Den gleichen Effekt wie beim teuren Kaffee kannst du aber auch positiv nutzen.

Wenn du nämlich umgekehrt gezielt, in genau die Dinge investierst, die andere Kosten (Opportunitätskosten) einsparen oder dir Erträge bringen.

Ein eigenes Haus ist grundsätzlich so eine gute Investition, denn du sparst dir die Miete und zahlst die Rate für etwas ab, das am Ende dir gehört. Gerade als Rentner entlastet das den Geldbeutel deutlich! Und falls dieses Haus dann mal nicht mehr deinen Wohnbedürfnissen entspricht, kannst du es immer noch verkaufen. Allerdings müssen Eigentümer sich je nach Alter und Ausstattung der Immobilie immer auch darüber bewusst sein, dass sie Kosten für Sanierung und Instandhaltung einplanen müssen.

Wer bereits ein Haus besitzt, kann aufgrund der aktuell hohen Energiekosten auch von der Investition in alternative Energie- und Heizsystemen profitieren. Wenn das für dich interessant klingt und du gerne erfahren möchtest, wie du Strom- und Heizkosten langfristig einsparen kannst, lies dazu unbedingt auch unsere Artikel zum Thema Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen.

Nur Investieren schützt vor Kaufkraftverlust!

Seit Dagobert Duck vor über 70 Jahren erstmals in einem Comic aufgetaucht ist, sagt man von einem vermögenden Menschen gern auch, „Der schwimmt doch im Geld!“.

Das ist großer Quatsch und vermittelt eine falsche Vorstellung davon, wie Geld funktioniert!

Gerade im aktuellen Marktumfeld ist wichtig für dich zu wissen, dass dein Geld an Wert verliert, wenn du es nicht investierst! 100.000 € würden sich bei einer Inflation von 4 % bereits nach 17 Jahren im Wert halbieren. Du könntest dir davon also nur noch Güter im Wert von 50.000 € kaufen.

Wenn du also nicht in Immobilien investierst, solltest du eine Anlage wählen, die wenigstens die Inflation ausgleicht. Eine flexible Möglichkeit hierfür sind Fonds.

Je nach deiner aktuellen Situation kannst du hier einen Sparplan oder eine Einmalanlage wählen und dich am weltweiten Wirtschaftswachstum beteiligen. Hierbei wird auch berücksichtigt, ob du ein eher sicherheits- oder chancenorientierter Anleger bist.

Wie so oft bringt ein Gespräch mit deinem BSC-Finanzberater hier Licht ins Dunkel 😉

 

 

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