PKV Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/tag/pkv/ Finanzieren. Investieren. Versichern. Vorsorgen. Wed, 03 Dec 2025 13:05:25 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://bsc-gmbh.com/wp-content/uploads/2024/11/cropped-Icon-Website-32x32.png PKV Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/tag/pkv/ 32 32 PKV-Beiträge steigen zum Jahreswechsel um rund 13 % – was du jetzt wirklich tun solltest https://bsc-gmbh.com/blog/pkv-beitraege-steigen-zum-jahreswechsel-um-rund-13/ https://bsc-gmbh.com/blog/pkv-beitraege-steigen-zum-jahreswechsel-um-rund-13/#respond Wed, 03 Dec 2025 13:04:21 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=129157 Zum Jahreswechsel wird es für viele privat Krankenversicherte teurer: Branchenweit wird eine durchschnittliche Beitragsanpassung von rund 13 % erwartet. Die Verunsicherung ist groß und viele überlegen, schnell die private Krankenversicherung zu wechseln. Doch Vorsicht: Ein PKV-Wechsel ist komplexer als der Wechsel einer Haftpflichtversicherung. Wer vorschnell reagiert, riskiert finanzielle Nachteile, schlechtere Leistungen oder langfristige Fehlentscheidungen. Wir zeigen dir, [...]

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Zum Jahreswechsel wird es für viele privat Krankenversicherte teurer: Branchenweit wird eine durchschnittliche Beitragsanpassung von rund 13 % erwartet. Die Verunsicherung ist groß und viele überlegen, schnell die private Krankenversicherung zu wechseln. Doch Vorsicht: Ein PKV-Wechsel ist komplexer als der Wechsel einer Haftpflichtversicherung. Wer vorschnell reagiert, riskiert finanzielle Nachteile, schlechtere Leistungen oder langfristige Fehlentscheidungen.

Wir zeigen dir, worauf es jetzt wirklich ankommt und welche Alternativen es gibt, bevor du über einen Versicherungswechsel nachdenkst.

 

Ja, es gibt ein Sonderkündigungsrecht – aber das heißt nicht, dass ein Wechsel sinnvoll ist

Bei jeder Beitragsanpassung steht dir grundsätzlich ein Sonderkündigungsrecht zu. Viele Vermittler oder Vergleichsportale stellen das so dar, als wäre ein schneller Tarif oder Versichererwechsel die logische Konsequenz.

Doch die Realität sieht anders aus:

  • Eine PKV schließt du nicht in zwei Tagen neu ab.
  • Die ursprüngliche Tarifauswahl war idealerweise ein mehrwöchiger Prozess – Gesundheitsprüfung, Bedarfsanalyse, Tarifvergleich, Leistungsdetails.
  • Jetzt in wenigen Tagen „irgendwo anders hinwechseln“ kann gefährlicher sein als die Beitragsanpassung selbst.

 

Versichererwechsel? Nur in wenigen Fällen sinnvoll

Ein Wechsel zu einem anderen Krankenversicherer kann Sinn ergeben – aber hauptsächlich in den ersten Versicherungsjahren. Danach wird es kritisch:

Altersrückstellungen: ein oft unterschätzter Faktor

  • Bei einem Wechsel verlierst du einen Teil deiner angesammelten Altersrückstellungen.
  • Bei alten Bisex-Verträgen (vor 2009) gehen teilweise alle Rückstellungen verloren.
  • Ergebnis: Die PKV wird im Alter deutlich teurer, obwohl sie heute vielleicht günstiger wirkt.

 

Gesundheitsprüfung beim neuen Anbieter

Ein externer Wechsel bedeutet immer:

  • Neue Gesundheitsfragen
  • Risiko auf Ablehnung bei Vorerkrankungen
  • Oder hohe Risikozuschläge

Hattest du bisher keinen Risikozuschlag, kann ein neuer Zuschlag die vermeintliche Beitragsersparnis schnell wieder auffressen.

 

Erst prüfen: Gibt es Möglichkeiten in deinem bestehenden Vertrag?

Bevor du den Versicherer wechselst, solltest du immer die internen Optionen prüfen:

a) Tarifwechsel innerhalb deiner Gesellschaft (§ 204 VVG)

  • Du kannst in andere – auch geschlossene – Tarife deines Versicherers wechseln.
  • Vorteil: Keine erneute Gesundheitsprüfung, sofern du keine Mehrleistungen willst.
  • Aber: Auch hier muss der Tarif zu dir passen – nicht jeder günstigere Tarif ist langfristig sinnvoll.

Gut zu wissen:
Ein Tarifwechsel ist nicht nur zum Jahresende möglich!
Du kannst ihn auch im Januar, Februar oder später ganz ohne Zeitdruck angehen.

 

b) Selbstbeteiligung sinnvoll anpassen

Eine moderate Erhöhung der Selbstbeteiligung kann eine wirksame Stellschraube sein, um Beiträge zu reduzieren.

Wichtig für Angestellte:
Der Arbeitgeberzuschuss wirkt nur bis zur Höchstgrenze. Eine zu hohe Selbstbeteiligung kann sich also nachteilig auswirken.

 

c) Risikozuschläge überprüfen

Hast du einen prozentualen Risikozuschlag? Dann solltest du prüfen lassen:

  • ob der medizinische Grund heute noch besteht,
  • ob der Zuschlag teilweise oder vollständig entfallen kann.

Gerade prozentuale Zuschläge steigen automatisch mit jeder Beitragsanpassung mit – hier kann Potenzial liegen.

 

Die versteckte Gefahr: Wann wurde der Zieltarif zuletzt angepasst?

Viele schauen nur auf den aktuellen Preis eines neuen Tarifs – ein häufiger Fehler.

Ein wichtiger Indikator:
Wurde der Beitrag im Zieltarif seit mehreren Jahren nicht erhöht?

Wenn seit 3 Jahren oder länger keine Anpassung stattgefunden hat, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass eine größere Erhöhung bald bevorsteht. Was heute günstig scheint, kann morgen teuer werden.

 

Unisex seit 2012: Wechsel mit Konsequenzen

Seit Ende 2012 gelten Unisex-Tarife. Wer heute dorthin wechselt:

  • kann nicht wieder in alte Bisex-Tarife zurück,
  • muss sich bewusst sein, dass die spätere Tarifauswahl deutlich eingeschränkt sein kann,
  • sollte die Auswirkungen auf Standard-/Basistarif-Optionen im Alter kennen.

Ein Wechsel in einen Unisex-Tarif sollte deshalb vorher gut durchdacht werden.

 

Warum professionelle Beratung jetzt entscheidend ist

Die PKV ist eines der komplexesten Produkte in der gesamten Finanzwelt. Deshalb wird ein guter Tarif nicht „gekauft“, sondern entwickelt – und zwar gemeinsam.

Wir unterstützen dich dabei:

  • Wir finden gemeinsam deinen passenden Tarif: Die Auswahl ist riesig – und für Laien schnell überfordernd. Wir führen dich sicher durch den Tarifdschungel.
  • Wir vergleichen neutral – Beiträge UND Leistungen: Nicht nur der Preis zählt. Gerade Leistungsdetails machen langfristig den Unterschied.
  • Wir prüfen interne Wechselrechte & Optimierungsmöglichkeiten: Oft gibt es sinnvolle Stellschrauben, bevor ein kompletter Versichererwechsel nötig wird.
  • Wir begleiten dich ohne Zeitdruck: Viele Anpassungen können auch nach dem Jahreswechsel vorgenommen werden.

 

Fazit: Nicht vorschnell handeln – strategisch vorgehen

Die erwartete Beitragssteigerung von 13 % ist ärgerlich, aber kein Grund, hektisch zu einem neuen Versicherer zu springen. In der PKV gilt: Die klügste Entscheidung ist selten die schnellste.

Ob Beitragsanpassung, Tarifoptimierung oder möglicher Wechsel – wir prüfen gemeinsam mit dir in Ruhe, was wirklich sinnvoll ist.

Wenn du möchtest, analysieren wir deinen aktuellen Vertrag unverbindlich und zeigen dir deine Optionen auf.

Vereinbare dafür einfach einen persönlichen Beratungstermin mit uns.

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Nachhaltigkeit in der privaten Krankenversicherung https://bsc-gmbh.com/blog/nachhaltigkeit-in-der-privaten-krankenversicherung/ Fri, 17 Sep 2021 07:03:15 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=67148 Nachhaltigkeit in der privaten Krankenversicherung ist noch kein großes Thema. Aber der Aspekt hält immer mehr Einzug in die Finanzbranche. Was bisher im Wesentlichen nur Kapitalanlageprodukte wie grüne Fonds und ETF´s betraf, ist auch für die klassische Versicherung immer wichtiger. Warum passt Nachhaltigkeit zu Versicherungen? Nun, hierfür müssen wir uns nur den Grundgedanken einer Versicherung [...]

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Nachhaltigkeit in der privaten Krankenversicherung ist noch kein großes Thema. Aber der Aspekt hält immer mehr Einzug in die Finanzbranche. Was bisher im Wesentlichen nur Kapitalanlageprodukte wie grüne Fonds und ETF´s betraf, ist auch für die klassische Versicherung immer wichtiger.

Warum passt Nachhaltigkeit zu Versicherungen?

Nun, hierfür müssen wir uns nur den Grundgedanken einer Versicherung vor Augen halten: Hier bildet sich ja eine Gemeinschaft aus Versicherungsnehmern zusammen und sammelt Beiträge ein, welche im Schadensfall einem Betroffenen zur Verfügung stehen. Das ist das Prinzip des Versicherungs-Kollektivs. Es wird hier, wie bei Kapitalanlagegesellschaften, sehr viel Geld eingesammelt. Und mit diesem Geld gilt es nun auch verantwortungsvoll umzugehen.

Wir haben also auf der einen Seite viel Geld und auf der anderen Seite viele Menschen im Kollektiv. Und für viele Menschen ist Nachhaltigkeit ein Zukunftsthema.

Die ersten Schritte sind getan

Ich begrüße sehr, dass hier in den letzten Jahren die Weitsicht der Gesellschaften und die Verantwortungsübernahme für die nachfolgenden Generationen, immer stärker in den Vordergrund rückt. Sogenannte „grüne Policen“ werden immer mehr zum Standard. Erste Produkte konnten wir beobachten im Bereich der Renten- und Lebensversicherung. Diese haben sich dem Thema Nachhaltigkeit komplett verschrieben. Sie legen Kapital ausschließlich in Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien an. Ein tolle Beispiel hierfür ist die innovative Pangaea-Life.

Inzwischen sehen wir Nachhaltigkeit in der privaten Krankenversicherung an Relevanz gewinnen:

Mit mehr als 8 Millionen Voll- und etwa 25 Millionen Zusatz-Versicherten, trägt die Branche privaten Krankenversicherungen eine sehr hohe gesellschaftliche Verantwortung. Dieser versucht die Branche zunehmend gerecht zu werden.

Erste Maßnahmen, die auf Ebene der Versicherungen zu erkennen sind, sind mittlerweile Standard.  Es verzichten z.B. bereits zahlreiche Anbieter immer stärker auf den Versand von gedruckten Policen, es werden verstärkt Online-Services angeboten z.B. zur Rechnungserstattung, uvm.

Wie kann Nachhaltigkeit in der privaten Krankenversicherung funktionieren?

Einzelne Versicherer legen heute schon sehr starken Wert auf den Bereich Nachhaltigkeit in der privaten Krankenversicherung. Ich möchte hier zwei Beispiele positiv hervorheben:

Die Barmenia Krankenversicherung ist hier zum Beispiel zu nennen, denn das Unternehmen investiert die Alterungsrückstellungen in den Tarifen zu 100 Prozent in nachhaltige Kapitalanlagen, wie zum Beispiel Umweltschutz, regenerative Energien, öko-effiziente Unternehmen und ressourcensparende Länder. Ebenso agiert hier die AXA, die die Alterungsrückstellungen rein in ESG-konforme Anlagen investiert (Keine Waffen, keine Kohle, kein Öl, kein Tabak, kein Palmöl).

Die ersten Schritte sind hier also gemacht und ich kann als Kunde heute schon den Aspekt der Nachhaltigkeit auch in meiner Produktauswahl für einen geeigneten Versicherer mit einfließen lassen. Es besteht aber natürlich noch ein großer Bedarf an mehr Nachhaltigkeit seitens der privaten Krankenversicherer. Das Positive ist aber nach unserer Beobachtung: Die Versicherer haben Ihre Verantwortung erkannt und sind auf einem guten Weg!

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Geld sparen als Brillenträger mit der ambulanten Krankenzusatzversicherung https://bsc-gmbh.com/blog/sparen-als-brillentraeger-mit-der-ambulanten-krankenzusatzversicherung/ Tue, 17 Dec 2019 12:04:45 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=41280 So langsam läuft der Countdown für das Jahr 2021. Aber wie in jedem Jahr läuft auch der Countdown für Brillenträger. Denn jetzt können Brillenträger mit einer ambulanten Krankenzusatzversicherung noch richtig Geld sparen. Wie können Brillenträger mit der ambulanten Krankenzusatzversicherung Geld sparen? Es ist ganz einfache Mathematik. So einfach, dass ich dazu keinen Taschenrechner brauche. Viele [...]

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So langsam läuft der Countdown für das Jahr 2021. Aber wie in jedem Jahr läuft auch der Countdown für Brillenträger. Denn jetzt können Brillenträger mit einer ambulanten Krankenzusatzversicherung noch richtig Geld sparen.

Wie können Brillenträger mit der ambulanten Krankenzusatzversicherung Geld sparen?

Es ist ganz einfache Mathematik. So einfach, dass ich dazu keinen Taschenrechner brauche.

Viele ambulante Zusatzversicherungen leisten Zuzahlungen, wenn ich eine Brille brauche. Das geht manchmal jährlich, aber auch mal nur alle zwei Jahre. Mehr Geld sparen Brillenträger mit der ambulanten Krankenzusatzversicherung, wenn es nur alle zwei Jahre Geld gibt. Hört sich komisch an, ist aber so. Denn alle zwei Jahre gibt es mehr Geld. Bei einem Versicherer z.B. 400 Euro. Und da es die Leistung alle 2 Kalenderjahre gibt, ist die „Rendite“ dieser Leistung selbstverständlich am höchsten, wenn ich die Krankenzusatzversicherung noch im Dezember abschließe.

Ich rechne mal vor. Wir müssen den Vertrag dann 13 Monate haben, um die Zuzahlung zu bekommen. Wenn ich zwischen 0-19 Jahren alt bin, kostet es 12,80 Euro im Monat. Für alle ab 20 kostet es 17,45 Euro im Monat. Wer keine Sehschwäche hat, zahlt 4 Euro weniger. Aber es geht hier ja darum, wie Brillenträger mit der ambulanten Krankenzusatzversicherung Geld sparen können. Also nehmen wir die 17,45 Euro mal 13 Monate. Das ergibt 226,85 Euro. Der Versicherer zahlt mir 80% zu meiner Brille dazu, maximal 400 Euro. Wenn ich also eine Brille für 500 Euro kaufe, zahlt der Versicherer 400 Euro. Ich hab 226,85 Euro Beiträge und 100 Euro selbst in die Brille investiert, die 500 Euro kostet. Macht unterm Strich ne Ersparnis von 173,15 Euro. Oder knapp 35% Rabatt.

Wenn ich die Versicherung weiter behalte, zahle ich in 2 Jahren 418,80 Euro. Über die Brille kann ich 400 Euro reinholen. Dann zahle ich im Jahr 9,40 Euro und bekomme 500 Euro Zuzahlung zu ambulanten Vorsorgeuntersuchungen, 300 Euro zu Impfungen, 80% bei Hörhilfen, maximal 800 Euro und ab dem 3. Kalenderjahr bis zu 1.500 Euro bei einer Laserbehandlung.

Das ist auch nicht schlecht.

Unterm Strich

Wer sich sowieso regelmäßig neue Brillen holt, kann hier richtig Geld sparen. Es gelten übrigens auch Sonnenbrillen mit Sehstärke. Klar, Versicherer sind nicht dumm. Sie rechnen damit, dass ich nicht alle 2 Jahre ne neue Brille hole und auch nicht regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen gehe. Aber wer auf seine Gesundheit achten will und ne Brille hat, kann hier dem Versicherer ein Schnippchen schlagen.

Willst du wissen, warum du Privatpatient sein solltest? Dann klick den Link!

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