Gold Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/tag/gold/ Finanzieren. Investieren. Versichern. Vorsorgen. Tue, 16 Jun 2026 13:43:57 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://bsc-gmbh.com/wp-content/uploads/2024/11/cropped-Icon-Website-32x32.png Gold Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/tag/gold/ 32 32 Goldpreis unter Druck: Warum kurzfristige Rückgänge kein Grund zur Panik sind https://bsc-gmbh.com/blog/goldpreis-rueckgang/ https://bsc-gmbh.com/blog/goldpreis-rueckgang/#respond Tue, 16 Jun 2026 11:33:12 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=129623 Nach einer außergewöhnlich starken Entwicklung hat der Goldpreis zuletzt deutlich nachgegeben. Anfang Juni notierte das Edelmetall noch in der Nähe von 4.700 US-Dollar je Feinunze, Anfang Mai in der Nähe von 4.500 US-Dollar. Zwischenzeitlich fiel der Preis bis auf rund 4.100 US-Dollar zurück. Auch Silber und die Aktien vieler Minengesellschaften gerieten kräftig unter Druck. Solche [...]

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Nach einer außergewöhnlich starken Entwicklung hat der Goldpreis zuletzt deutlich nachgegeben. Anfang Juni notierte das Edelmetall noch in der Nähe von 4.700 US-Dollar je Feinunze, Anfang Mai in der Nähe von 4.500 US-Dollar. Zwischenzeitlich fiel der Preis bis auf rund 4.100 US-Dollar zurück. Auch Silber und die Aktien vieler Minengesellschaften gerieten kräftig unter Druck.

Solche Bewegungen können verunsichern. Vor allem dann, wenn Gold im Depot nicht als kurzfristige Spekulation, sondern als langfristiger Sachwert gehalten wird. Doch gerade in solchen Marktphasen lohnt es sich, einen Schritt zurückzutreten und zwischen kurzfristigen Auslösern und langfristigen Entwicklungen zu unterscheiden.

Starke US-Arbeitsmarktdaten belasten Gold

Ein wesentlicher Auslöser für den jüngsten Rückgang war der überraschend robuste US-Arbeitsmarktbericht. Im Mai entstanden außerhalb der Landwirtschaft 172.000 neue Stellen. Die ursprünglich für April gemeldete Zahl wurde zudem von 115.000 auf 179.000 nach oben korrigiert.

Für die Finanzmärkte war das ein klares Signal: Die amerikanische Wirtschaft zeigt sich weiterhin widerstandsfähig. Damit sank die Erwartung, dass die US-Notenbank ihre Leitzinsen kurzfristig senken könnte.

Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg zeitweise über 4,5 Prozent. Gleichzeitig gewann der US-Dollar an Stärke. Beides belastet Gold üblicherweise zunächst. Denn Gold wirft selbst keine laufenden Zinsen ab und wird international überwiegend in US-Dollar gehandelt. Steigende Anleiherenditen und ein fester Dollar machen das Edelmetall für manche Investoren kurzfristig weniger attraktiv.

Diese Reaktion ist daher grundsätzlich nachvollziehbar. Sie verändert jedoch nicht automatisch die langfristige Bedeutung von Gold.

Höhere Zinsen lösen das Schuldenproblem nicht

Kurzfristig können steigende Zinsen den Goldpreis unter Druck setzen. Mittel- und langfristig entsteht daraus jedoch ein Spannungsfeld.

Die Verschuldung der USA bewegt sich inzwischen in Richtung 39 Billionen US-Dollar. Je höher das Zinsniveau ausfällt, desto teurer wird es für den Staat, auslaufende Schulden zu refinanzieren und neue Kredite aufzunehmen. Ein immer größerer Teil des Staatshaushalts muss dann für Zinszahlungen verwendet werden.

Die US-Notenbank steht deshalb vor einer schwierigen Aufgabe. Sie muss einerseits die Inflation kontrollieren und das Vertrauen des Anleihemarktes erhalten. Andererseits erhöhen dauerhaft hohe Zinsen die Belastung für Staat, Unternehmen und private Haushalte.

Der neue Vorsitzende der US-Notenbank, Kevin Warsh, muss dabei auch mit dem politischen Druck von US-Präsident Donald Trump umgehen, der niedrigere Zinsen fordert. Ob und wie dieser Spagat gelingt, dürfte die Märkte in den kommenden Monaten intensiv beschäftigen.

Für Gold ist diese Situation langfristig durchaus relevant. Denn das Edelmetall ist keine Forderung gegenüber einem Staat, einer Bank oder einem Unternehmen. Es unterliegt keinem klassischen Ausfallrisiko und kann nicht beliebig neu geschaffen werden.

 

 

Gold bleibt ein besonderer Sachwert

Der US-Dollar bleibt die wichtigste Handels-, Reserve- und Abrechnungswährung der Welt. Dennoch stellen immer mehr Notenbanken ihre Reservestruktur breiter auf.

Nach Angaben der Europäischen Zentralbank entfielen Ende 2025 rund 27 Prozent der weltweiten offiziellen Reserven auf Gold. US-Staatsanleihen kamen auf etwa 22 Prozent, der Euro auf rund 15 Prozent. Damit überstieg der Goldanteil erstmals seit dem Ende des Bretton-Woods-Systems wieder den Anteil von US-Treasuries.

Ein Teil dieser Verschiebung ist auf den starken Anstieg des Goldpreises zurückzuführen. Dennoch zeigt die Entwicklung, welche Bedeutung Gold für Notenbanken weiterhin besitzt.

Gold erfüllt dabei eine andere Funktion als Aktien, Anleihen oder Tagesgeld. Es erwirtschaftet keine Zinsen und keine Unternehmensgewinne. Dafür ist es ein realer, begrenzter Vermögenswert ohne unmittelbares Gegenparteirisiko.

Genau darin liegt seine Rolle innerhalb eines breit aufgestellten Vermögenskonzepts.

 

 

Extreme Stimmung im Minensektor

Besonders stark traf die Korrektur zuletzt die Aktien von Gold- und Silberminen. Der sogenannte Gold Miners Bullish Percent Index fiel zeitweise auf null. Das bedeutet, dass kein einziger der darin betrachteten Minenwerte nach den Kriterien des Indikators noch ein technisches Kaufsignal aufwies.

Ein solcher Wert ist außergewöhnlich und zeigt, wie negativ die Stimmung im gesamten Sektor geworden ist.

Das ist jedoch kein verlässliches Signal dafür, dass die Kurse unmittelbar wieder steigen müssen. Technische Übertreibungen können länger anhalten, als Anleger erwarten. Gleichzeitig können derart einseitige Stimmungsbilder darauf hindeuten, dass bereits sehr viele negative Erwartungen in den Kursen enthalten sind.

Gerade Minenaktien bleiben allerdings deutlich schwankungsanfälliger als physisches Gold. Neben dem Goldpreis wirken sich unter anderem Förderkosten, Energiepreise, politische Risiken, Managemententscheidungen und die Qualität einzelner Lagerstätten auf die Unternehmen aus.

 

Schwankungen gehören zu Sachwertanlagen

Gold ist kein Vermögenswert, dessen Preis sich gleichmäßig nach oben entwickelt. Auch innerhalb langfristiger Aufwärtsbewegungen kann es zu erheblichen Rückgängen kommen. Bei Silber und Minenaktien fallen diese Ausschläge häufig noch stärker aus.

Entscheidend ist deshalb nicht nur die Frage, wie sich ein Sachwert in den kommenden Tagen oder Wochen entwickelt. Wichtiger ist, welche Funktion er im gesamten Vermögen erfüllen soll.

Wer Gold ausschließlich gekauft hat, weil der Preis zuvor stark gestiegen ist, dürfte bei einer Korrektur schnell nervös werden. Wer das Edelmetall dagegen bewusst als langfristige Beimischung, Inflationsschutz oder Absicherung gegen Währungs- und Systemrisiken einsetzt, kann kurzfristige Bewegungen besser einordnen.

An den grundlegenden Argumenten für eine angemessene Sachwertquote hat sich aus unserer Sicht nichts geändert:

  • Die Staatsverschuldung vieler Industrieländer bleibt hoch.
  • Die Finanzierung dieser Schulden wird durch höhere Zinsen teurer.
  • Die Inflation liegt in zahlreichen Ländern weiterhin über den Zielen der Notenbanken.
  • Zentralbanken halten große Goldbestände und haben ihre Reserven in den vergangenen Jahren weiter diversifiziert.
  • Gold besitzt kein klassisches Gegenparteirisiko und kann nicht beliebig vermehrt werden.

Keine Panik, sondern die Strategie überprüfen

Der aktuelle Rückgang ist kein Beweis dafür, dass Gold künftig nur noch steigen wird. Ebenso wenig bedeutet er, dass die langfristige Sachwertstrategie gescheitert ist.

Starke Kursbewegungen sollten vielmehr zum Anlass genommen werden, die eigene Aufstellung zu überprüfen:

Passt die Gewichtung der Edelmetalle noch zur persönlichen Risikobereitschaft? Ist das Vermögen ausreichend auf unterschiedliche Anlageklassen verteilt? Wurde bei der Investition ein langfristiger Zeithorizont berücksichtigt? Und können die teilweise hohen Schwankungen finanziell und emotional ausgehalten werden?

Ronald-Peter Stöferle, Herausgeber des jährlich erscheinenden Reports „In Gold We Trust“, war im Herbst 2025 bereits Gast unserer BSC-Kundenveranstaltung in der Alten Kirche in Schonungen. Auch die aktuelle Ausgabe des Reports beschäftigt sich ausführlich mit der langfristigen Rolle von Gold in einem veränderten Geld- und Währungssystem.

Unsere Einschätzung bleibt: Sachwerte gehören weiterhin in ein ausgewogenes Vermögenskonzept. Wie hoch ihr Anteil sein sollte und welche Form der Anlage sinnvoll ist, hängt jedoch immer von der individuellen Situation ab.

Wer durch die aktuellen Entwicklungen verunsichert ist oder die eigene Anlagestrategie überprüfen möchte, kann sich gerne an uns wenden. Gemeinsam ordnen wir die Situation sachlich ein und prüfen, ob weiterhin alles zu den persönlichen Zielen und zur eigenen Risikobereitschaft passt.

Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente dar. Kapitalanlagen unterliegen Wertschwankungen. Verluste sind möglich.

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Rückblick Infoveranstaltung: Gold, Minenwerte und die Zukunft der Rohstoffe https://bsc-gmbh.com/blog/rueckblick-infoveranstaltung-gold-minenwerte-und-die-zukunft-der-rohstoffe/ https://bsc-gmbh.com/blog/rueckblick-infoveranstaltung-gold-minenwerte-und-die-zukunft-der-rohstoffe/#respond Tue, 28 Apr 2026 13:28:48 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=129439 Am Donnerstag, den 23. April 2026, veranstaltete das BSC-Team aus Schweinfurt einen besonderen Informationsabend zum Thema Edelmetalle und Bergbauaktien. Location war die Privatbrauerei Martin in Schonungen, wo neben spannenden Einblicken in die Kapitalmärkte auch für das leibliche Wohl unserer Gäste bestens gesorgt war.   Als Referenten durften wir Tobias Tretter von der Commodity Capital AG [...]

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Am Donnerstag, den 23. April 2026, veranstaltete das BSC-Team aus Schweinfurt einen besonderen Informationsabend zum Thema Edelmetalle und Bergbauaktien. Location war die Privatbrauerei Martin in Schonungen, wo neben spannenden Einblicken in die Kapitalmärkte auch für das leibliche Wohl unserer Gäste bestens gesorgt war.

 

Als Referenten durften wir Tobias Tretter von der Commodity Capital AG begrüßen. Seinen Vortrag gliederte er in zwei Teile:

„Hat Gold schon seinen Glanz verloren oder stehen wir am Beginn der zweiten Halbzeit?“

und

„Minenwerte in den Startlöchern war gestern – der Kampf um die Rohstoffe hat heute begonnen“.

Gold als Wertspeicher – nicht als klassische Geldanlage

Im ersten Teil seines Vortrags machte Tobias Tretter deutlich, dass Gold aus seiner Sicht weniger als klassische Geldanlage, sondern vielmehr als eine Form des Sparens verstanden werden sollte.

Denn im Gegensatz zu Aktien oder Anleihen generiert Gold keine laufenden Erträge und lässt sich nicht mit klassischen Bewertungsmodellen erfassen. Genau darin liegt jedoch seine besondere Rolle: Gold dient als langfristiger Wertspeicher – eine Funktion, die es über Generationen hinweg, unabhängig von wirtschaftlichen Entwicklungen und Währungssystemen, erfüllt hat.

Auch die jüngsten Preisbewegungen ordnete Tretter differenziert ein. Der starke Anstieg habe für Aufmerksamkeit gesorgt, eine zwischenzeitliche Korrektur sei jedoch gesund und notwendig gewesen. Nachhaltiger sei aus seiner Sicht ein stabiler Anstieg, während extreme Preissprünge oft auf tieferliegende wirtschaftliche Probleme hindeuten.

Warum Edelmetalle und Rohstoffe wieder stärker in den Fokus rücken

Für die langfristige Entwicklung zeigte sich Tobias Tretter optimistisch. Als Treiber nennt er insbesondere steigende Staatsverschuldung, mögliche Währungsabwertungen und potenziell inflationäre Maßnahmen.

Seiner Einschätzung nach könnten Regierungen künftig verstärkt auf geldpolitische Lockerungen setzen, was den Wert von Währungen belasten und die Attraktivität von Gold weiter erhöhen könnte. Gleichzeitig sieht er Gold bei institutionellen Anlegern aktuell noch als untergewichtet – ein mögliches Zeichen dafür, dass sich die Entwicklung noch in einer frühen Phase befindet.

Der Blick nach vorne: Rohstoffe als strategischer Baustein

Auch Minenaktien und Rohstoffwerte standen im Fokus des Abends. Die zentrale Botschaft des zweiten Vortragsteils: Der globale Wettbewerb um Rohstoffe hat längst begonnen.

In einem wirtschaftlichen Umfeld, das von Unsicherheiten, Schulden- und Inflationsrisiken geprägt ist, könnten Sachwerte wie Edelmetalle und Rohstoffaktien wieder stärker an Bedeutung gewinnen – nicht als kurzfristige Spekulation, sondern als langfristiger Bestandteil einer diversifizierten Anlagestrategie.

   

Mit 118 Kundinnen, Kunden und Interessierten war die Veranstaltung vollständig ausgebucht – ein deutliches Zeichen dafür, wie groß das Interesse an stabilen Anlageformen, Sachwerten und wirtschaftlicher Einordnung aktuell ist.

Als moderner Finanzdienstleister denken wir bei BSC unseren Service konsequent weiter. Deshalb bieten wir regelmäßig solche Informationsabende mit ausgewählten Referenten an. Wir möchten, komplexe Themen verständlich, greifbar und persönlich erlebbar zu machen. Dass wir dieses Mal sogar ausgebucht waren, freut uns besonders. Und für alle, die dieses Mal nicht dabei sein konnten: Die nächste Gelegenheit wird kommen.

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Gold und Rohstoffaktien – wertvoller denn je https://bsc-gmbh.com/blog/gold-und-rohstoffaktien-wertvoller-denn-je/ https://bsc-gmbh.com/blog/gold-und-rohstoffaktien-wertvoller-denn-je/#respond Mon, 03 Nov 2025 12:21:44 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=129074 Wer sich für Geldanlagen interessiert, wird vor einigen Wochen sicherlich vernommen haben, dass der Goldpreis die historische Marke von 4.000 US-Dollar durchbrochen hat und weiter angestiegen ist. Dass dieser „geschichtsträchtige“ Tag ausgerechnet genau auf den Tag fällt, wo wir eine große Informationsveranstaltung für unsere Kunden mit dem Titel: „Gold und Rohstoffaktien – wichtiger denn je“ [...]

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Wer sich für Geldanlagen interessiert, wird vor einigen Wochen sicherlich vernommen haben, dass der Goldpreis die historische Marke von 4.000 US-Dollar durchbrochen hat und weiter angestiegen ist. Dass dieser „geschichtsträchtige“ Tag ausgerechnet genau auf den Tag fällt, wo wir eine große Informationsveranstaltung für unsere Kunden mit dem Titel: „Gold und Rohstoffaktien – wichtiger denn je“ veranstaltet haben, konnten wir nicht erahnen. Auf eine weitere gute positive Entwicklung für Edelmetalle, diverse Rohstoffe und Minenaktien haben wir allerdings schon vor mehr als drei Jahren zahlreiche unserer Kunden vorbereitet und deren Portfolios entsprechend allokiert. Es hat zunächst ein wenig gedauert – heute erfreuen sich diese über zweistellige Zuwachsraten und stellen sich berechtigterweise die Frage, „geht das jetzt noch so weiter?“.

 

Edelmetall-, Rohstoff- und Minenaktienexpertise aus berufenem Munde vor Ort

Uns sind fundierte und professionelle Informationen sehr wichtig, weshalb wir für diese spannenden Themen einen der gefragtesten Goldexperten für diesen Informationsabend organisieren konnten: Ronald-Peter Stoeferle von der Incrementum AG aus Liechtenstein. Kennern der Materie ist er ein Begriff über seine zahlreichen Artikel und Fachvorträge und vor alledem seinen jährlich erscheinenden In Gold We Trust Report .

Mehr als 100 Gäste sind am Mittwoch, dem 8. Oktober unserer Einladung in die Alte Kirche nach Schonungen gefolgt, um sich mit dem Titel dieses Artikels zu beschäftigen und die Informationen live vor Ort zu erhalten. Herr Stoeferle hat in seinen mehr als 60-minütigen Ausführungen detailliert erläutert, worauf die herausragende Performance von Gold in den zurückliegenden 36 Monaten zurückzuführen ist und wie er und sein Research-Team die Entwicklungen für die nächsten Dekaden einschätzt. Vor allem die Hintergründe und Einblicke in die ausgewiesene Expertise zu Goldminen-Aktien beeindruckten die teilnehmenden Investoren nachhaltig.

 

 

 

Fazit

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass eine ausgewogene Anlagestrategie künftig nicht mehr auf die Beimischung von Sachwert-Investments verzichten kann. In einer Finanzwelt, die mehr und mehr in steigender Verschuldung ausartet, ist Edelmetall eine mögliche „Versicherung“ für herausfordernde Zeiten. Bewertungstechnisch darf zudem angemerkt werden, dass viele Rohstoffaktien trotz der jüngsten Anstiege fundamental weiterhin äußerst günstig zu anderen Branchensektoren wie Technologie oder Verteidigung bewertet sind.

Wer sich für die zu erwartenden Marktentwicklungen wappnen will, sollte sich dringend zu diesen Themen professionell beraten lassen – gerne sind wir mit unserer Expertenfamilie dafür der richtige Partner in der Region.

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Gold und Edelmetalle: Warum sie 2024 im Fokus stehen https://bsc-gmbh.com/blog/gold-und-edelmetalle-warum-sie-2024-im-fokus-stehen/ Tue, 19 Nov 2024 15:13:31 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=117499 Gold hat in diesem Jahr eine beeindruckende Performance hingelegt und viele Anlageklassen übertroffen. Seit Jahresbeginn ist der Goldpreis um mehr als 30 % gestiegen, und das Edelmetall markierte in mehreren Währungen – darunter Euro, britisches Pfund und Schweizer Franken – neue Rekordhöhen. Damit zeigt Gold erneut seine Stärke als sicherer Hafen, insbesondere in Zeiten geopolitischer [...]

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Gold hat in diesem Jahr eine beeindruckende Performance hingelegt und viele Anlageklassen übertroffen. Seit Jahresbeginn ist der Goldpreis um mehr als 30 % gestiegen, und das Edelmetall markierte in mehreren Währungen – darunter Euro, britisches Pfund und Schweizer Franken – neue Rekordhöhen. Damit zeigt Gold erneut seine Stärke als sicherer Hafen, insbesondere in Zeiten geopolitischer Spannungen, wie etwa den aktuellen Konflikten im Nahen Osten.

Auch wenn es zuletzt Korrekturen gab, bleibt der langfristige Trend positiv, angetrieben durch Zinssenkungserwartungen und die robuste Nachfrage. Neben Gold zieht auch Silber Aufmerksamkeit auf sich, insbesondere durch seine wachsende Bedeutung in der Solarindustrie.


Physisches Gold oder Minenaktien – Was passt zu dir?

Wenn du dich fragst, ob du besser in physisches Gold oder in Minenaktien investieren solltest, lohnt sich ein genauer Blick auf die Unterschiede:

  • Physisches Gold ist ein Sachwert, der Schutz vor Inflation bietet und als sicherer Hafen gilt, aber keine laufenden Erträge abwirft.
  • Minenaktien bieten hingegen Chancen auf höhere Renditen, da sie stärker von steigenden Edelmetallpreisen profitieren können. Diese Aktien zahlen oft Dividenden und bieten durch Exploration und Entdeckungen zusätzliches Potenzial, sind aber auch anfälliger für Kostendruck.

Historisch gesehen schneiden Minenaktien während eines Bullenmarktes oft deutlich besser ab – sie übertreffen die Wertentwicklung von Gold um das 2- bis 5-Fache. Aktuell scheinen Goldproduzenten gut positioniert, da ihre Gewinnspannen steigen und westliche Investoren in den Markt zurückkehren.


Warum Edelmetallminen jetzt interessant sind

Der Sektor der Edelmetallminenaktien erlebt gerade eine spannende Phase:

 

Gold und Edelmetalle

Gold und Edelmetalle

  1. Steigende Gewinnspannen: Die Produktionskosten für eine Unze Gold liegen bei rund 1.400 US-Dollar, während der Goldpreis aktuell bei etwa 2.500 US-Dollar steht. Das bedeutet hohe Margen für die Produzenten.
  2. Verbesserte Finanzlage: Viele Minenunternehmen haben ihre Kapitaldisziplin gestärkt und Barmittel akkumuliert, um gezielte Fusionen und Übernahmen durchzuführen. Das verschafft ihnen Wettbewerbsvorteile.
  3. Geringe Bewertung: Im Vergleich zu anderen Aktienmärkten sind Edelmetallminen weiterhin unterbewertet, was Potenzial für Neubewertungen bietet.
  4. Diversifikation: Goldminenaktien haben eine geringe Korrelation zu traditionellen Aktienmärkten und bieten dadurch echte Diversifikationsvorteile für dein Portfolio.

Ausblick: Gold und Edelmetalle bleiben spannend

Gold und Edelmetalle

Der Beginn eines Zinssenkungszyklus in den USA und China sowie die anhaltend starke Nachfrage nach Edelmetallen lassen darauf schließen, dass der Bullenmarkt im Edelmetallsektor noch lange nicht vorbei ist. Besonders Minenaktien könnten in der nächsten Phase der Entwicklung weiter an Dynamik gewinnen.

Egal ob physisches Gold, Silber oder Edelmetallaktien – Edelmetalle bieten in einem Umfeld geopolitischer Unsicherheiten und makroökonomischer Veränderungen interessante Chancen. Nutze diese Gelegenheit, um dein Portfolio langfristig zu stärken.


Hast du Fragen zu Edelmetall-Investments oder möchtest du mehr über unsere Anlagestrategien erfahren? Kontaktiere uns bei BSC | Die Finanzberater – wir beraten dich gerne!

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Goldaktien mit positivem Ausbruch https://bsc-gmbh.com/blog/goldaktien-mit-positivem-ausbruch/ Thu, 14 May 2020 07:16:29 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=47256 Der Goldpreis in Euro steht nahe seinem Allzeithoch. Und der Ölpreis, der eigentlichen einen hohen Kostenfaktor für die Goldminenindustrie darstellt, notiert nahe seinem Allzeittief. Beides spricht für Goldaktien. Denn wir sind in einer für die Goldminenindustrie außergewöhnlich positiven Situation. Das wird sich in den kommenden Monaten bei den Gewinnen und bei den Dividendenrenditen der großen [...]

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Der Goldpreis in Euro steht nahe seinem Allzeithoch. Und der Ölpreis, der eigentlichen einen hohen Kostenfaktor für die Goldminenindustrie darstellt, notiert nahe seinem Allzeittief. Beides spricht für Goldaktien.

Denn wir sind in einer für die Goldminenindustrie außergewöhnlich positiven Situation. Das wird sich in den kommenden Monaten bei den Gewinnen und bei den Dividendenrenditen der großen Minenbetreiber zeigen. Neben dieser positiven fundamentalen Gegebenheit hat auch der Goldminenindex Nyse Arca Gold Bugs (HUI) eine Bodenformation eindrucksvoll ausgebildet. Und sollten sie auch noch der Widerstand aus dem Jahr 2016 nachhaltig überwinden, ergibt sich charttechnisch außergewöhnliches Kurspotential. Aktuell notiert der Goldminenindex bei 285 Punkten, das All-Time-High aus dem Jahre 2012 liegt bei 627 Punkten.

Goldaktien als sicherer Hafen

Gold hat sich in Krisenzeiten immer wieder als sicherer Hafen gezeigt. Mit der Ausbreitung des Coronavirus sieht die Weltwirtschaft einer Krise von möglicherweise historischem Ausmaß entgegen.

In einer jüngst veröffentlichten Analyse rechnet die Allianz-Tochter Euler Hermes, der größte Kreditversicherer der Welt, mit einem Minus von 3,3 Prozent in diesem Jahr. Das wäre die bislang größte Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg.

Da es zu massiven wirtschaftlichen Einbrüchen kam, verstärkten die Regierungen und Zentralbanken ihre Maßnahmen, um der bevorstehenden globalen Konjunkturabkühlung entgegenzuwirken. In einem ersten Schritt senkte die US-Notenbank die Zinssätze. In der Vergangenheit hat der Goldpreis positiv auf niedrige US-Zinsen reagiert. Und da die Realzinsen nun fest im negativen Bereich liegen und wahrscheinlich noch einige Zeit dort bleiben werden, werden die Bedingungen für einen weiter steigenden Goldpreis immer günstiger. In Europa waren die Euro-Zinssätze bereits vor der Ausbreitung des Coronavirus auf „Krisenniveau“. Es besteht auch kaum Spielraum für weitere Zinssenkungen als Reaktion auf die Krise.

Die politische Ausrichtung deutet auf ein Umfeld mit anhaltend niedrigen Realzinsen und einer weiteren Ausweitung der Staatsverschuldung hin. Voraussetzungen für eine weitere Erholung des Goldsektors in den kommenden Monaten sind meiner Meinung nach gegeben. Sinkende Realzinsen, Währungsabwertungen und Schuldenausweitungen der Staaten, führten stets zu einer positiven Entwicklung des Edelmetallsektors. Und das wiederum führt zu einer steigenden Rentabilität des Minensektors.

Da einige Unternehmen im aktuellen Umfeld sogar ihre Dividende erhöhen und verstärkt Fusionen und Übernahmen im Goldminensektor im Gange sind, bietet die aktuelle Situation eine Kaufmöglichkeit für Investoren in diesem historisch unterbewerteten Sektor der Goldaktien. Profitieren auch Sie von diesen Chancen und lassen Sie sich von unseren Finanzexperten individuell beraten.

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