Langlebigkeit Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/tag/langlebigkeit/ Finanzieren. Investieren. Versichern. Vorsorgen. Fri, 07 Apr 2017 14:28:51 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://bsc-gmbh.com/wp-content/uploads/2024/11/cropped-Icon-Website-32x32.png Langlebigkeit Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/tag/langlebigkeit/ 32 32 Transparenz in der Rentenversicherung https://bsc-gmbh.com/blog/renten-versicherung/ Fri, 07 Apr 2017 14:28:51 +0000 http://freche-versichert.de/?p=165 Albert Schweitzer wird zitiert: „Keine Zukunft vermag wieder gut zu machen, was man in der Gegenwart versäumt.“ Herr Schweitzer hat sicherlich in einem größeren Kontext gedacht, aber dieser Sinnspruch lässt sich hervorragend auf die Altersversorgung anwenden. Wer heute nicht spart, hat morgen kein Geld. Und selbst, wenn ich morgen viel Geld hätte, habe ich noch [...]

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Albert Schweitzer wird zitiert: „Keine Zukunft vermag wieder gut zu machen, was man in der Gegenwart versäumt.“ Herr Schweitzer hat sicherlich in einem größeren Kontext gedacht, aber dieser Sinnspruch lässt sich hervorragend auf die Altersversorgung anwenden. Wer heute nicht spart, hat morgen kein Geld. Und selbst, wenn ich morgen viel Geld hätte, habe ich noch lange kein lebenslanges finanzielles Auskommen. Das Risiko, länger zu leben, als ich es mir leisten kann, lässt sich nur mit einer Renten-Versicherung absichern. So einfach ist das.

Die Auswahl der richtigen Renten-Versicherung

Aber selbst, wenn ich erkannt habe, dass eine Renten-Versicherung dringend notwendig ist, stehe ich immer noch vor der Wahl des Anbieters und des für mich passenden Produktes. Hier lässt sich selbstverständlich seriös nichts sagen, was für alle gleichermaßen zutreffend wäre. Sicher ist es über längere Laufzeiten immer sinnvoll, mit fondsgebundenen Produkten zu arbeiten. Aber das beste Produkt gibt es nicht, weil jeder seine eigene Vorstellung davon hat, wie, wodurch und in welchem Umfang er im Ruhestand versorgt sein möchte.

Gelebte Transparenz in der Renten-Versicherung

 Allerdings gibt es allgemeingültige Punkte, die die Qualität einer Renten-Versicherung bestimmen. Diese Punkte sind mitunter nicht leicht zu entdecken. Hier gibt es leider immer noch erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Versicherern, was die Transparenz, um nicht zu sagen die Ehrlichkeit, betrifft. Der Kunde kann nicht verstehen, worauf es ankommt, also muss der kundige Vermittler es ihm zeigen. Und das ist nicht leicht. Fragt man den Versicherer, wie sich die Rentenhöhe denn konkret berechne oder worauf sich die Rechnungsgrundlagen bezögen, darf man unter Umständen mehrere Tage auf eine Antwort warten. Es ist aber die Pflicht des Vermittlers, den Kunden über die Produktqualität zu informieren, weshalb ich mich als Versicherungsmakler unbedingt eigenständig, auf möglichst neutraler Quellengrundlage, erst einmal selbst informieren muss.

Die Rentenhöhe ist ein Versprechen

Einfach gesagt, ist eine Renten-Versicherung ein Versprechen. Die Qualität des Versprechens hängt davon ab, wie realistisch, präzise und ehrlich es ist. Im Wesentlichen lässt sich das aus den Kennzahlen, den Bedingungen und dem Produktinformationsblatt ablesen.

Unternehmenskennzahlen

Ob das abgegebene Versprechen der Gesellschaft realistisch ist, sieht man am ehesten in den Kennzahlen des Unternehmens. Hier ist bei Lebensversicherern besonders interessant, wie viel  Eigenkapital vorhanden ist. In Deutschland sind Versicherer nämlich verpflichtet, für jedes Risiko Eigenkapital zu hinterlegen. Das gilt auch bzw. mittlerweile besonders für das Anlage-Risiko. Möchte der Versicherer beispielweise Kundengelder in Aktien investieren, muss er über den Daumen gepeilt in gleicher Höhe Eigenmittel bereitstellen. Ertragreiche Investitionen muss sich ein Versicherer also leisten können. Kann das Unternehmen nur in sichere Anlagen investieren, weil kaum Eigenkapital vorhanden ist, kann es auch keine hohen Garantien oder Renditen versprechen, da es schlicht nicht dazu in der Lage ist.

Ebenso muss man sich ansehen, wie viele hochverzinste Verträge aus früheren Jahren im Bestand des Versicherers sind. Erwirtschaftet ein Unternehmen 3,8% Rendite ist jeder Altvertrag mit einem Garantie-Zins von 4% ein schlechtes Geschäft. Logisch.

Produktinformationsblatt und Bedingungen

Selbstverständlich sind die Kennzahlen nicht alleine entscheidend, um zu sehen, ob ein Produkt von guter Qualität ist. Wichtiger sind die Bedingungen und das Produktinformationsblatt. Hier wird bestimmt, was der Tarif wann leistet. Maßgebend für die Rentenleistung ist der Rentenfaktor. Er wird in den Bedingungen definiert und legt anhand des Garantie-Zinses und der verwendeten Sterbetafel fest, in welchem Verhältnis das Vertragsguthaben in eine Rente umgewandelt wird. Dabei ist die Höhe des Rentenfaktors nicht alleine entscheidend für die Qualität, sondern der Zeitpunkt seiner Festlegung und der Umfang des Geltungsbereichs, also für welchen Teil des Vertragsguthabens er gilt. Hier gibt es verschiedene Ausprägungen.

Der Rentenfaktor in der Renten-Versicherung

Idealerweise wird der Rentenfaktor zu Vertragsbeginn festgelegt und gilt für das gesamte Vertragsguthaben. Manche Anbieter gehen sogar so weit, dass bei Rentenbeginn eine Günstigerprüfung stattfindet. Wenn der dann aktuelle Rentenfaktor höher ist als der garantierte, dann wird dieser zur Berechnung verwendet, ansonsten eben der zu Vertragsbeginn garantierte.

Unterhalb der Ideallösung finden sich viele verschiedene Varianten, bei denen zwei Faktoren besondere Beachtung finden. Zum einen kann der Umfang eingeschränkt sein. Im krassesten Fall gilt der garantierte Rentenfaktor nur auf die eingezahlten Beiträge, aber nicht für Dynamiken, Überschüsse und Zuzahlungen. In dieser Variante kann es durchaus passieren, dass das Vertragsvermögen deutlich über den eingezahlten Beiträgen liegt, aber die tatsächliche Rente dann nur unerheblich über der Garantie-Rente.

Wann werden die Berechnungsgrundlagen festgelegt?

Zum anderen kommt es darauf an, wann der Rentenfaktor festgelegt wird. Am besten zu Vertragsbeginn. Häufig werden Dynamiken, Zuzahlungen und Überschüsse zu den Rechungsgrundlagen verrentet, die zum Zeitpunkt ihrer Entstehung gültig waren. Am schlechtesten ist es aus Kundensicht, wenn der Rentenfaktor zum Rentenbeginn festgelegt wird. In diesem Fall lässt sich über die Höhe der Rente schlicht nichts im Voraus sagen. Selbst bei doppeltem Kapital kann die Rentenhöhe auf dem Garantie-Niveau liegen, wenn das Versicherungs-Unternehmen den Rentenfaktor entsprechend anpasst.

Ganz besonders muss man darauf achten, ob die garantierten Rechungsgrundlagen nur zum vereinbarten Rentenbeginn gültig sind. Ist das der Fall, dann würde an diesem Tag der zu Vertragsbeginn vereinbarte Rentenfaktor gelten. Aber wenn der Versicherungsnehmer an einem Tag vorher oder nachher in Rente ginge, würde die Rentenhöhe zu den dann gültigen Rechnungsgrundlagen neu berechnet werden.

Ehrlichkeit offenbart sich im Rentenfaktor

Der garantierte Rentenfaktor ist im Produktinformationsblatt der Renten-Versicherung festgeschrieben. Hier lässt sich auch sehr gut die Ehrlichkeit des Anbieters ablesen. Für einen 35-Jährigen, der mit 67 in Rente zu gehen plant, liegt der garantierte Rentenfaktor derzeit zwischen 24-28 Euro Rente je 10.000 Euro. Der aktuelle Rentenfaktor liegt zwischen 30-34 Euro. Das muss hier erwähnt werden, da die meisten Versicherer in ihren Angeboten die Rentenhöhe mit dem aktuellen Rentenfaktor angeben. Dadurch fällt die Rente entsprechend etwa um 25% höher au. Kaufmännisch ist es nachvollziehbar, dass an dieser Stelle optimiert wird, da der Kunde in 99% der Fälle über diese Zahl entscheidet.

Hochrechnungen sind unverbindlich

Deswegen illustrieren manche Versicherer die bei verschieden hoher Fondsentwicklung erreichbaren Renten auch nicht mit der Zuwachs-Rente. Diese hat für gewöhnlich den geringsten Ausgangswert, aber kann am höchsten steigen. Die meisten arbeiten mit teildynamischen Varianten, um die Anfangsrente höher darzustellen. Hierauf sollte der (im Wortsinne) gewissenhafte Vermittler den Kunden hinweisen und die entsprechenden Renten mit dem garantierten Rentenfaktor nachrechnen. Nur so kann überhaupt ein Vergleich über die prognostizierte(!) Leistung der Renten-Versicherung stattfinden.

Unterm Strich

Es ist unnötig zu diskutieren, ob diese Garantien je zum Tragen kommen. Man möchte sich eine weitere Abwärts-Entwicklung der Zinsen wirklich nicht vorstellen und die Steigerungsfähigkeit der Lebenserwartung ist sicher endlich. Aber niemand kann in die Zukunft sehen. Jedoch ist es eine ebenso unnötige Irreführung der Kunden, wenn man nicht auf das garantierte Verhältnis zwischen Kapital und Rente abstellt bei der Illustration einer möglichen Rente. Wenn die Branche sich glaubwürdig von ihrem negativen Image entfernen will, ist es unbedingt notwendig, dass die gegebenen Versprechen realistisch, präzise und ehrlich sind.

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Swiss Life Maximo: Komplexer Motor, einfache Story https://bsc-gmbh.com/blog/swiss-life-maximo/ Fri, 07 Apr 2017 13:36:05 +0000 http://freche-versichert.de/?p=167 Auch im momentanen Niedrigzins-Zustand, von dem wir immer noch hoffen, dass es sich dabei nur um eine Phase handelt, ist eine lebenslange Versorgung notwendig. Da der Kunde aber die Rentenversicherung nicht in erster Linie als Absicherung des Langlebigkeitsrisikos sieht, sondern auch eine möglichst hohe Rendite erzielen will, muss der Versicherer, um wettbewerbsfähig zu sein, diesem [...]

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Auch im momentanen Niedrigzins-Zustand, von dem wir immer noch hoffen, dass es sich dabei nur um eine Phase handelt, ist eine lebenslange Versorgung notwendig. Da der Kunde aber die Rentenversicherung nicht in erster Linie als Absicherung des Langlebigkeitsrisikos sieht, sondern auch eine möglichst hohe Rendite erzielen will, muss der Versicherer, um wettbewerbsfähig zu sein, diesem Bedürfnis des Kunden nachzukommen. Selbst wenn das Bedürfnis des Kunden nach hohem Gewinn an seinem Bedarf nach lebenslanger Versorgung vorbeigeht.

Rendite und Sicherheit mit Swiss Life Maximo?

Um renditestarke Produkte zu kreieren, gibt es derzeit verschiedene Konzepte, die den Begriff der Garantie neu definieren, da harte Garantien, so wie der Kunde sie kennt, in der momentanen Marktsituation sehr viel Rendite kosten. Die Swiss Life versucht mit dem neuen Tarif Maximo, das Bedürfnis nach Rendite und Garantien gleichzeitig zu erfüllen.

Bereits im letzten Jahr ist die Swiss Life in der betrieblichen Altersvorsorge mit ihrem neuen Maximo-Tarif gestartet und bietet ihn seit Beginn 2015 auch in der 3. Schicht an. Für Mitte des laufenden Jahres ist eine Basis-Rente nach gleichem Modell geplant. Update: Die Basis-Rente gibt es mittlerweile 🙂

Komplexe Rentenversicherung

Alle Rentenversicherungen sind in ihrer Funktionsweise erklärungsbedürftig. Das gilt hier in besonderem Maße. Der Versicherer begegnet dem und schreibt eine Erklärung, die dem Informationsniveau des Kunden entgegenkommt, inklusive einer grafischen Darstellung der Funktionsweise in den Bedingungen fest. Die Swiss Life erklärt den  Tarif am Beispiel eines Berges. Es gibt ein Fundament, in dem feste Zinsen garantiert werden, einen zentralen Teil, den man auf drei Wegen begehen kann und einem Gipfel. Das Anlagerisiko steigt auf dem Weg zum Gipfel, um im Bild zu bleiben.

Technisch betrachtet handelt es sich bei dem Tarif um einen 3-Topf-Hybrid, der allerdings grundsätzlich auf einen Wertsicherungsfonds verzichtet.

Einfache Story

Das „Fundament“ ist der Deckungsstock der Swiss Life. Hier werden durch eine sicherheitsorientierte Anlage in Aktien, Rohstoffe, aber hauptsächlich Renten, Anleihen und andere festverzinsliche Anlagen die Garantien gebildet. Der Versicherer verfügt über langjährige Erfahrung in diesem Bereich, was für den Kunden zumindest vertrauensbildend wirkt. Für den Fachmann ist interessanter, dass der Schweizer Versicherer bei dem Thema Solvency schon einen Schritt weiter ist und dort schon strengere Kriterien bei der Vermögensanlage erfüllt werden müssen.

Im „Zentrum“ stehen drei Strategien zur Auswahl, die ebenfalls durch die Schweizer Vermögensverwalter betreut werden. Income ist sicherheitsorientiert und erlaubt einen Aktienanteil von bis zu 49% der Anlage. Balance ist ausgewogen. Der Aktienanteil liegt zwischen 30%-60%. Dynamic ist chancenorientiert. Hier kann das Vermögen bis zu 100% in Aktien angelegt werden.

Mehr Vertrauen in die Märkte auf lange Sicht!

An dem relativ hohen Aktienanteil schon im sicherheitsorientierten Investment, lässt sich sehr gut erkennen, was die Idee des Maximo-Tarifes ist: Mehr Vertrauen in die Märkte. Es wird kaum ein fachkundiger Vermögensverwalter widersprechen, dass selbst Garantien von 1,25% derzeit nicht sinnvoll über festverzinsliche Papiere darstellbar sind. Diese Anlage wäre unflexibel und ohne jede Chance auf mehr Ertrag. Und es ist allgemein bekannt, dass Aktien deutlich besser sind als ihr Ruf. Aktien sind Anteile an Firmen. Wählt man hier die richtigen aus, spekuliert nicht zu sehr und sorgt für eine vernünftige Diversifikation durch Rohstoffe, Rentenfonds oder ähnliches, ist das Verlustrisiko praktisch ausgeschlossen und die Rendite wenigstens höher als 1,25%.  Das zu erreichen ist die Aufgabe der Schweizer Vermögensverwalter.

Durch die gute Solvabilität des Versicherers ist es der Swiss Life auch möglich, den hohen Aktienanteil rückzudecken, sodass die einzelnen Strategien auch tatsächlich flexibel auf die Wellen des Marktes reagieren können. Eine tägliche Überprüfung der Angemessenheit der Verteilung des Anlagevermögens ermöglicht einen schnellen Ausgleich auch von unvorhersehbaren Ereignissen, die die Märkte nicht unwahrscheinlich auch in den kommenden Jahren stark beeinflussen dürften.

Der Versicherer erwirtschaftet im Maximo also sichere Rendite durch ein nominell höheres Risiko, das durch eine vernünftige Anlagestrategie aber tatsächlich nicht wesentlich höher ist als in einem klassischen Deckungsstock.

Rebalancing schafft Rendite und Sicherheit

Ein weiterer Mechanismus, um risikoarm die Rendite zu erhöhen, ist das sogenannte Rebalancing. Am Ende eines Zyklus werden die zu Beginn gewählten Anteile wieder ausgeglichen. Angenommen ich habe, der Einfachheit halber, zwei Fonds zu je 50%. Der eine erwirtschaftet viel, der andere wenig, sodass nach einem Jahr der eine Fonds 60% des Vermögens enthält und der zweite 40%. Das Vermögen wird nun ausgeglichen, sodass wieder in beiden 50% enthalten sind. Logischerweise ist bei einem Fonds der gestiegen ist, die Wahrscheinlichkeit höher, dass er bald wieder fallen wird. Dieses Risiko habe ich nun aber minimiert, da ich Geld entnommen habe. Umgekehrt ist bei dem gefallenen Fonds die Wahrscheinlichkeit eines Anstiegs höher. Hier habe ich dann meinen Gewinn maximiert, weil Geld hinzukam.

Das Sicherheitsbedürfnis der Kunden wird aber auch bedient. Zum einen ist jederzeit eine Umschichtung des Vermögens in das „Fundament“ möglich. Das so gesicherte Vermögen erhöht sofort die garantierte Rente und das garantierte Kapital. Außerdem verfügt der Tarif über ein Ablaufmanagement. Je näher das Vertragsende kommt, desto mehr Vermögen wird nach und nach in das „Fundament“ umgeschichtet. So nehme ich einem möglichen Markteinbruch kurz vor Vertragsende die Spitze.

54 einzelne Fonds wählbar

Der „Gipfel“ besteht aus frei wählbaren Anlagen. Derzeit sind 54 Einzelfonds wählbar. Hier sind logischerweise das höchste Risiko und die höchste Rendite-Chance. Wie viel in den „Gipfel“ investiert wird, entscheidet der sogenannte Anlagenoptimierer. Je mehr Vertragsvermögen schon gesichert wurde, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass hier überhaupt investiert wird.

Swiss Life Maximo bietet einen zu Beginn garantierten Rentenfaktor, der bei Rentenbeginn überprüft wird und gegebenenfalls durch den höheren, dann gültigen Faktor ersetzt wird.

Zuzahlungen sind jederzeit möglich. Diese werden dem Anlagenoptimierer zugeführt, der das Geld dann der günstigsten Anlage zuführt. Für diesen Teil gelten die garantierten Rechnungsgrundlagen, die zum Zeitpunkt der Zuzahlung gültig sind. Bei höheren Zuzahlungen ist es sinnvoll, ein Einstiegsmanagement zu vereinbaren. Dann investiert die Swiss Life den Betrag nicht in einer Summe in das Investment, sondern nach und nach. Auf diese Weise verringert sich ein möglicher Verlust bei einem Kursabsturz und der sogenannte Cost-Average-Effekt erhöht sich.

Unterm Strich

Zusammenfassend ist die Idee des Maximo begrüßenswert. Eine Vermögensverwaltung im Haus des Versicherers ist kostengünstig, was sicherlich im Kundensinne ist. Außerdem muss der Kunde sich nicht mit den Einzelheiten des Marktes beschäftigen. Das wird ihm von Profis abgenommen. Dabei bleibt ihm aber immer die Möglichkeit, die Strategie vorzugeben oder Teile des Vermögens oder auch alles zu sichern.

Das Produkt eignet sich also besonders für fondsaffine Kunde, die sich nur strategisch mit Anlagen beschäftigen möchten, und nicht auf die Sicherheit einer Rentenversicherung verzichten wollen.

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