Wie Philip Wenzel zu einem der größten Experten für die Berufsunfähigkeitsversicherung in Deutschland wurde

Mein Name ist Philip Wenzel und ich wurde am 15.02.1980 als Sohn eines Lehrers geboren. An dem Tag gab es Zwischenzeugnis. Deshalb hat mein Papa nur schnell die Zeugnisse ausgeteilt und ist zur Freude seiner Schüler sofort ins Krankenhaus gefahren. Vollkommen logisch, dass ich auch erstmal Lehrer wurde.

Allerdings hatte ich mir das Lehrerdasein etwas anders vorgestellt. Durch meinen Vater hatte ich schon früh gelernt, worauf es bei Bildung ankommt. Doch bereits im Studium wurde mir gelehrt, dass die Schule in erster Linie ein Selektionsinstrument ist.

Aber auch das wissenschaftliche Arbeiten mit Quellen fehlte mir als Lehrer. Deshalb wurde ich logischerweise Versicherungsmakler 🙂 Hier kann ich Bedingungen lesen, was der Quellenarbeit nicht unähnlich ist. Und ein komplizierter Sachverhalt muss im Beratungsgespräch dem Kunden verständlich rübergebracht werden. Das ist nicht viel anders als der Unterricht früher in der Schule. 🙂

Vom Lehrer zum Versicherungsmakler

Trotz Prüfungsangst machte ich den Kaufmann und den Fachwirt. Da ich unfähig bin zu lügen oder einfach nur zu verkaufen, bin ich auch folgerichtig durch die mündliche Prüfung zum Kaufmann gefallen. Die Dame in dem simulierten Verkaufsgespräch hatte nach meiner Überzeugung keinen Bedarf an Versicherungen, weshalb ich auch keine verkauft hatte. Es gibt gute Gründe, dieses Verhalten dumm zu nennen. Ich nenne es ehrlich.

Heute profitieren meine Kunden und Kollegen von meinen Stärken als Akademiker und als Lehrer. Es gibt kaum Versicherungsmakler, die überhaupt die Versicherungsbedingungen lesen, aber bestimmt keinen zweiten, dessen Analyse derart nervtötend akribisch ist. Zum Glück für meine Kunden war ich aber Lehrer. Meine Beratung ist eine Insel der Verständlichkeit in einem Meer von Paragrafen.

Was macht meine Beratung anders? Gut anders?

Meine Beratung ist eh besonders. Es gibt keine Standardprozesse oder Produktlösungen, in die ich Kunden presse. Ich höre zu, frage nach und erkläre dann die möglichen Lösungen so verständlich, dass jeder Kunde dann selbst die Entscheidung treffen kann, die zu ihm passt. Ob das am Ende eine Berufsunfähigkeits-, Erwerbsunfähigkeits- oder Grundfähigkeitsversicherung, eine Multi-Risk-Versicherung, eine Dread-Disease oder eine Rentenversicherung wird, hängt nur davon ab, was der Kunde wirklich braucht. Bei Beamten steht selbstverständlich die Dienstunfähigkeits-Versicherung im Vordergrund. Aber auch die wird im Nutzen kritisch hinterfragt.

Bereits während meiner Ausbildung habe ich begonnen, Artikel für die Fachpresse zu schreiben. Die Presse ist auf ihn aufmerksam geworden, weil sich in der Branche schnell herumgesprochen hat, dass es inzwischen einen Versicherungsmakler gibt, der nicht nur die Bedingungen liest, sondern diese auch noch verständlich erklären kann.

Wenn ich was nicht einfach erklären kann, hab ich es wahrscheinlich selbst nicht verstanden…

Meine Mission ist es, mit meinem Röntgenblick und der vorhandenen Marktkenntnis die Menschen vor schlechten Bedingungen zu bewahren und ihnen ein lebenslange Einkommensabsicherung zu ermöglichen. Durch mein Wissen schaffe ich das auch noch schneller, günstiger und besser als alle anderen.

Wenn Sie glauben, ich übertreibe, dann vereinbaren Sie doch einfach einen Termin mit mir und überzeugen sich selbst.

P.S.: Hätte ich angeben wollen, hätte ich was von meinem Fachbuch geschrieben, das nach 3 Monaten in der ersten Auflage nachgedruckt werden musste und nach 8 Monaten in der zweiten Auflage erschien 😉

Was ist Ausgaben-Absicherung?

An erster Stelle von allen Produkten der Ausgaben-Absicherung steht die Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie ist eigentlich keine BerufsUNfähigkeitsversicherung. Sie leistet nämlich schon, wenn ich aus gesundheitlichen Gründen zur Hälfte meinen Job machen kann. Und zwar genau so, wie ich das gemacht habe, als ich noch gesund war. Das bedeutet, wenn ich jeden Tag 1.000 km mit meinem LKW fahren konnte, aber nach dem Hexenschuss nur noch 750 km, würde ich bei einer Prüfung im Leistungsfall auf die 1.000 km geprüft werden. Weil ich da noch gesund war. 

Was tun im Leistungsfall?

Der Leistungsfall ist echt kompliziert. Ich würde da immer Stephan Kaiser anrufen. Der kann mir da immer helfen. Grob müssen Sie sich vorstellen, dass jemand, der Sie nicht kennt, und nicht weiß, wie Sie arbeiten, anhand einer Diagnose entscheiden soll, ob Sie berufsunfähig sind oder nicht. Logisch, dass das nicht geht. 

Der Sachbearbeiter braucht also detaillierte Auskünfte, wie ich meine Arbeit gemacht habe und inwiefern mich die Krankheit oder Verletzung dabei einschränkt. 

Was ist der Prognosezeitraum?

Selbstverständlich reicht es nicht, einfach mal krank zu sein und nicht arbeiten zu können. Eine Berufsunfähigkeit muss immer dauerhaft sein. Und da die Bedingungen mittlerweile sehr, sehr gut sind, bedeutet dauerhaft für mindestens 6 Monate. Wenn also der Arzt sagt, dass ich für ein halbes Jahr nicht arbeiten darf, dann stehen die Chancen gut, dass ich auch berufsunfähig bin. 

Normalerweise sagt der Arzt aber, dass ich in 4 Wochen wiederkommen soll. Er wird mich für gewöhnlich nicht so lange krankschreiben. Es wäre also unmöglich, jemals berufsunfähig zu werden, weil ich nie für voraussichtlich 6 Monate krank bin. 

Dafür hat die Berufsunfähigkeitsversicherung die sogenannte Fiktion erfunden. Wenn ich tatsächlich schon für 6 Monate BU war, dann geht der Versicherer davon aus, dass ich es auch zukünftig sein werde.  

Wann bin ich dann BU?

Ich bin BU, wenn ich für mindestens 6 Monate nur noch zu 50% arbeiten kann, weil ich krank oder verletzt bin. Auch bei psychischen Erkrankungen. Ich bin aber auch dann berufsunfähig, wenn ein sinnvolles Arbeitsergebnis nicht mehr möglich wäre. Nehmen wir einen Chirurgen. Er kann noch ganz locker Menschen aufschnibbeln und Sachen aus ihnen rausnehmen. Er ist also zu 0% berufsunfähig. Aber er ist allergisch gegen das Desinfektionsmittel, mit dem er sich die Hände sauber machen muss. Wenn es dafür keinen Ersatz gibt, den er verträgt, wäre er zu 100% berufsunfähig. Obwohl er noch 100% aller Tätigkeiten, die er in gesunden Tagen durchgeführt hat, machen kann. Darf er aber nicht mit schmutzigen Händen. Also ist er BU. 

Ärzte sind eh ein interessantes Thema in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Wie eigentlich alle Kammerberufe. Alles zum Versorgungswerk und der Berufsunfähigkeitsversicherung lesen Sie hier

Wieso sagen dann alle, die Berufsunfähigkeitsversicherung leistet nie?

Eigentlich ist die Berufsunfähigkeitsversicherung sehr leistungsstark. Ich muss halt wissen, wie ich die Leistung beantragen muss. Einfach nur die Berufsbezeichnung und die Erkrankung zu nennen, reicht nicht aus. Wenn ich aber schön eine Tätigkeitsbeschreibung erstelle und den Zusammenhang zwischen Krankheit und Einschränkung im Berufsleben erkläre, gibt es eigentlich nur noch drei Stellschrauben, durch die der Versicherer die Leistung verweigern könnte.

1. Meldefrist verpasst (unwahrscheinlich)

2. Gesundheitsfragen falsch beantwortet

3. Eine Verweisung ist irgendwie möglich (unwahrscheinlich)  

Was sind Meldefristen?

In älteren Verträgen gibt es noch sogenannte Meldefristen. Wenn ich die Berufsunfähigkeit nicht innerhalb von 3 Monaten oder (öfter) 3 Jahren anzeige, hab ich die alten Ansprüche verwirkt. 

Angenommen, ich hab ein psychisches Problem, weshalb ich meinen Job kündige. Nach einem Jahr merke ich, dass ich psychisch krank bin und begebe mich in Behandlung. Die ist nach 2 Jahren abgeschlossen. 

Dann fällt mir ein, dass ich ja eine Berufsunfähigkeitsversicherung habe, die mir für die letzten 3 Jahre Geld schuldet. Wenn ich jetzt die Meldefrist verpasst habe, kann ich nur dann eine Rente verlangen, sofern ich immer noch nicht arbeiten kann wegen meiner psychischen Probleme. So oder so hab ich 36 Monatsrenten verpasst. 

Aber das kommt kaum noch vor. Die meisten Top-Anbieter verzichten auf Meldefristen. 

Wie kann ich denn die Gesundheitsfragen falsch beantworten?

Was alles ich alles bei den Gesundheitsfragen angeben muss, hab ich hier schon mal beschrieben. 

Aber ganz grundsätzlich muss ich alle Fragen ehrlich beantworten. Blöd ist das, wenn ich etwas wichtiges vergesse. Oder überhaupt nicht wusste, was der Arzt so aufgeschrieben hat. 

Was ist eine Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht in der Berufsunfähigkeitsversicherung?

Dann begehe ich eine Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht. Das ist deswegen doof, weil der Versicherer dann den Vertrag kündigen oder, noch schlimmer, anfechten kann. Dann bekomme ich keine Leistung. Dazu muss der Versicherer mir aber nachweisen, dass ich arglistig gehandelt habe. Also, ich hab es absichtlich verschwiegen, weil ich wusste, dass der Versicherer sonst ablehnt oder nur mit Ausschluss oder Zuschlag den Vertrag annimmt. 

Und hab ich vergessen, dass mir die Mandeln vor drei Jahren entfernt wurden, ist das eher nicht arglistig. Aber wenn ich angeblich vergessen habe, dass ich in einer laufenden psychiatrischen Behandlung bin, dann wird mir das auch der Richter nicht abnehmen. 

Warum nehmen die Versicherer die Fragen so ernst?

Ich gebe zu, es ist schon schwierig zu verstehen, warum der Versicherer auch die kleinsten Erkrankungen wissen will. Aber er kann eben nur einmal prüfen und muss dann einschätzen, ob ich die nächsten 20-40 Jahre gesund bleibe. Sollte sich nämlich später was ändern, dann muss ich das nicht angeben. Egal, ob ich ein gefährliches Hobby beginne, den Job wechsle oder krank werde. Das geht den Versicherer alles erst was im Leistungsfall an. 

Was ist mit dieser abstrakten Verweisung, von der alle reden?

Die abstrakte Verweisung ist heutzutage eher selten ein Problem. Zum einen gibt es sie in den neuen Bedingungen so gut wie überhaupt nicht mehr. Zum anderen sind einige Regeln einzuhalten, damit ich abstrakt verwiesen werden kann. Wenn die Versicherung also behauptet, ich wäre gesundheitlich in der Lage, in einem anderen Beruf zu arbeiten, dann muss ich auch von meinen Fähigkeiten und Kenntnissen in der Lage sein, den Beruf auszuüben. Ich muss auch in etwa das gleiche verdienen. Und der neue Job muss vom gesellschaftlichen Ansehen ebenbürtig sein. Und er darf mich weder über- noch unterfordern. Ist also nicht so leicht. 

Was ist bei Beamten wichtig?

Erstmal nix besonderes. Beamte sind auch nur Menschen. Der Bedarf ist zunächst der gleiche. Die Versorgung ist aber eine andere. Deswegen kann eine Dienstunfähigkeits-Klausel sinnvoll sein. Was das ist, steht hier. Ob die so richtig wichtig ist, steht hier. Und ein Marktvergleich aller Dienstunfähigkeitsversicherungen am Markt steht hier

Welche Alternativen gibt es, wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer ist?

Hier gibt es mehr als eine Meinung. Aber wenig Ahnung. Ich hab schon mal hier ein bisschen was zusammengeschrieben. Die einzige echte Alternative, die mein Einkommen absichern kann, ist die Erwerbsunfähigkeitsversicherung. 

Was ist eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung?

Eigentlich ist die Erwerbsunfähigkeitsversicherung wie die Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie sichert mein Einkommen ab. Wenn ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann, leistet sie. Allerdings muss ich nicht nur in meinem Beruf nicht mehr arbeiten können, sondern in jedem Beruf am allgemeinen Arbeitsmarkt. Ich muss also bereit sein, umzuschulen. Und ich muss das Geld haben, um diese Umschulung zu finanzieren. Das Arbeitsamt wird einen großen Teil übernehmen. Aber eben nicht alles. Genaueres zur Erwerbsunfähigkeitsversicherung gibt es hier

Was ist eine Grundfähigkeitsversicherung?

Die Grundfähigkeitsversicherung kann mein Einkommen nur in Ausschnitten absichern. Die Versicherung hat keinerlei Bezug zu meinem Einkommen oder irgendeinem Beruf am Arbeitsmarkt. Es ist ein geschlossener Katalog an Grundfähigkeiten, bzw. deren Verlust versichert. Ich erhalte Leistung, wenn ich nicht mehr Knien oder Bücken kann. Aber nicht, wenn ich nicht mehr den halben Tag als Fliesenleger arbeiten kann. 

Der Auslöser kann mal mit der Berufsunfähigkeit zusammenfallen, aber für gewöhnlich wird er das nicht tun. Vor allem psychische Erkrankungen sind deutlich schlechter abgesichert. Genaueres dazu gibt es hier

Einen ausführlichen Marktvergleich aller Tarife am Markt gibt es hier

Was ist eine Multi-Risk-Versicherung?

Die Multi-Risk-Versicherung oder auch funktionelle Invaliditätsversicherung ist eine Unfallrentenversicherung, die durch Zusatzbausteine ihren Leistungsumfang verbessert. Für gewöhnlich sind der Verlust von Grundfähigkeiten, Organschäden, Unfall, Pflegebedürftigkeit und Krebs versichert. Im Detail hab ich das mal hier beschrieben. 

Was ist eine Dread Disease?

Die Schwere-Krankheiten-Absicherung oder auch Dread Disease ist eigentlich mehr eine vorgezogene Todesfallleistung. Ich bekomme einen Haufen Geld, wenn ich eine der versicherten Schweren Krankheiten habe. Es gibt keine Rentenleistung. Deshalb eignet sie sich auch eher, um eine Finanzierung abzusichern als das Einkommen. Trotzdem wird sie immer wieder so verkauft. Ergibt aber keinen Sinn. Genaueres dazu gibt es hier

Und jetzt? Wo ich all das weiß?

Tja, keiner hat gesagt, dass es einfach ist. Wichtig ist, dass Sie gemeinsam mit einem Versicherungsmakler Ihres Vertrauens Ihren Bedarf in Höhe und Zeit ermitteln. Wenn das geschehen ist, sollten Sie sich fragen, was Ihr Sicherheitsbedürfnis sagt. Muss jede Ausgabe schon nach 6 Monaten abgesichert sein? Würde ich umschulen? Oder trage ich manche Risiken auch einfach selbst? 

Gehen Sie die Fragen einfach mal mit einem vertrauensvollen Menschen durch, der sich idealerweise auch noch mit Versicherungen auskennt. 

Sie dürfen mich gern und jederzeit kontaktieren. 

 

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