Vorsorgen Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/category/vorsorgen/ Finanzieren. Investieren. Versichern. Vorsorgen. Fri, 24 Oct 2025 06:10:10 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://bsc-gmbh.com/wp-content/uploads/2024/11/cropped-Icon-Website-32x32.png Vorsorgen Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/category/vorsorgen/ 32 32 Gesundheit ist das höchste Gut – und dein Arbeitgeber kann mehr für dich tun, als du denkst https://bsc-gmbh.com/blog/gesundheit-ist-das-hoechste-gut/ Wed, 11 Jun 2025 12:23:36 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=123857 Du gehst zur Arbeit, gibst jeden Tag dein Bestes und hältst dich gesund und fit. All das ist gut und wichtig, doch auch mit einer gesunden Lebensweise können wir uns nicht vor allen Krankheiten schützen. Was ist, wenn du mal besonders schnell einen Arzt brauchst, an sehr speziellen Beschwerden leidest? Oder dir bestimmte Behandlungen einfach [...]

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Du gehst zur Arbeit, gibst jeden Tag dein Bestes und hältst dich gesund und fit. All das ist gut und wichtig, doch auch mit einer gesunden Lebensweise können wir uns nicht vor allen Krankheiten schützen.

Was ist, wenn du mal besonders schnell einen Arzt brauchst, an sehr speziellen Beschwerden leidest? Oder dir bestimmte Behandlungen einfach zu teuer sind?

Genau hier kann eine betriebliche Krankenversicherung (bKV) dir helfen.

Diese kann dein Arbeitgeber für dich abschließen und dir auf diesem Weg einen Zugang zu Krankenzusatzleistungen verschaffen, die du über deine gesetzliche Krankenversicherung nicht bekommst – und das komplett kostenlos für dich.

 

Die betriebliche Krankenversicherung:

Bessere Gesundheitsversorgung:
Mit einer bKV kommst du oft schneller zu Facharztterminen, bekommst individuellere Behandlungen und kannst sogar alternative Heilmethoden nutzen.

Weniger Kosten:
Viele medizinische Leistungen werden von der bKV übernommen – du musst also nicht alles aus eigener Tasche zahlen.

Gesundheitsvorsorge inklusive:
Ob Check-ups oder Zuschüsse zu Fitnesskursen – die bKV hilft dir, gesund zu bleiben und frühzeitig Probleme zu erkennen.

Du bist wertvoll:
Wenn dein Arbeitgeber eine bKV bezahlt, ist das ein starkes Zeichen der Wertschätzung. Auch wenn du gesetzlich versichert bist, kannst du auf diese Weise Vorzüge genießen, an die sonst nur Privatpatienten kommen. Deine Gesundheit ist wichtig und das wird auch gezeigt.

 

Deine Vorteile im Überblick:

  • Schnellere Vergabe von Facharztterminen
  • Kostenübernahme zahlreicher präventiver Gesundheitsmaßnahmen
  • Du schützt deine Gesundheit – langfristig und ganz automatisch

 

Unser Tipp:

Frag doch einfach mal in deiner Personalabteilung nach, ob es bei euch bereits eine bKV gibt. Viele Unternehmen bieten das schon an, aber nicht alle kommunizieren es aktiv. Und wenn es noch keine bKV gibt?

Dann sprich uns an. Wir helfen dir, das Thema ins Unternehmen zu bringen – denn deine Gesundheit sollte kein Luxus, sondern eine Priorität sein.

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Mitarbeitervorteile durch betrieblichen Einkommensschutz: Mehr als nur ein Benefit https://bsc-gmbh.com/blog/mitarbeitervorteile-durch-betrieblichen-einkommensschutz-mehr-als-nur-ein-benefit/ Mon, 22 Jul 2024 14:03:28 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=112916 In der heutigen Arbeitswelt stehen Benefits hoch im Kurs. Doch muss es wirklich immer die Fitnessstudio-Mitgliedschaft oder das Jobrad sein? Während diese Angebote durchaus attraktiv sind, gibt es Mitarbeiter-Vorteils-Konzepte, die nicht nur kurzfristig Freude bereiten, sondern auch langfristig von erheblichem Wert sind – wie zum Beispiel den betrieblichen Einkommensschutz für Kollektive. Unser Spezialist für betriebliche [...]

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In der heutigen Arbeitswelt stehen Benefits hoch im Kurs. Doch muss es wirklich immer die Fitnessstudio-Mitgliedschaft oder das Jobrad sein? Während diese Angebote durchaus attraktiv sind, gibt es Mitarbeiter-Vorteils-Konzepte, die nicht nur kurzfristig Freude bereiten, sondern auch langfristig von erheblichem Wert sind – wie zum Beispiel den betrieblichen Einkommensschutz für Kollektive. Unser Spezialist für betriebliche Vorsorge, Jochen Zierl, hat über 20 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet und verrät in diesem Artikel, warum betriebliche Vorsorge zahlreiche Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bietet.

Vorteile einer Einkommensabsicherung über den Arbeitgeber

Für den Arbeitnehmer (AN)

  1. Kostenersparnis: Beiträge zur bAV sind lohn- und ggf. sozialabgabenfrei. Das bedeutet, dass du weniger Abgaben von deinem Gehalt zahlen musst. Im Leistungsfall sind die Zahlungen dann allerdings steuerpflichtig und unterliegen der Kranken- und Pflegeversicherung.
  2. Einfacherer Zugang: Du hast Zugang zu Versicherungsleistungen oft ohne oder nur mit einfacher Gesundheitsprüfung. Das reduziert das Risiko, dass du wegen einer vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzung deinen Versicherungsschutz verlierst.
  3. Grundversorgung: Eine bAV bietet eine kostengünstige Grundversorgung, die deine private Absicherung ergänzen kann und soll – aber nicht ersetzen muss.

Für den Arbeitgeber (AG)

  1. Mitarbeiterbindung: Eine bAV ist eine soziale Leistung, die zur Bindung und Gewinnung von Mitarbeitern beiträgt. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels kann dies ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein.
  2. Wettbewerbsvorteil: Noch immer bieten nur wenige Arbeitgeber eine bAV an. Dadurch kannst du dich als attraktiver Arbeitgeber positionieren.
  3. Versicherungsschutz: Du ermöglichst deinen Mitarbeitern unter Umständen einen Zugang zu einem Versicherungsschutz, den sie aufgrund ihres Gesundheitszustandes privat nicht erlangen könnten.
  4. Betriebsausgaben: Die Beiträge sind zu 100% als Betriebsausgaben abzugsfähig und bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) sozialabgabenfrei.

Erfolgsfaktoren für die betriebliche Altersvorsorge

Der Erfolg einer bAV hängt maßgeblich von einer individuellen und konzeptionellen Lösung für das jeweilige Unternehmen ab. Dazu gehören:

  • Sinnvolle Implementierung: Der Aufbau einer durchdachten und sinnvollen Implementierung ist entscheidend.
  • Kommunikation: Eine transparente und regelmäßige Kommunikation innerhalb des Unternehmens ist ebenso wichtig.
  • Rechtliche Rahmenbedingungen: Die Einhaltung arbeits-, steuer- und sozialversicherungsrechtlicher Vorgaben ist unabdingbar. Ebenso muss ein haftungssicherer Weg für den Arbeitgeber gefunden werden.

Fazit

Während Fitnessstudio-Mitgliedschaften und Jobräder nette Benefits sind, bieten betriebliche Versorgungssysteme wie die bAV langfristig wertvolle Vorteile – sowohl für den Arbeitnehmer als auch für den Arbeitgeber. Sie tragen zur Zufriedenheit der Mitarbeiter bei und erhöhen die Beliebtheit des Unternehmens als Arbeitgeber. Letztlich stellt die bAV eine zusätzliche Sozialleistung dar, die in manchen Fällen sogar fehlende Sozialleistungen ersetzen kann. Ein durchdachtes Konzept und eine gute Kommunikation sind der Schlüssel zum Erfolg dieser betrieblichen Zusatzleistung.

Für mehr Informationen oder eine individuelle Beratung kontaktiere uns einfach und vereinbare einen Termin mit einem unserer Experten.

 

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Wohnriester: DIE staatliche Förderung für die eigenen vier Wände? https://bsc-gmbh.com/blog/wohnriester-die-staatliche-foerderung-fuer-die-eigenen-vier-waende/ Sun, 19 May 2024 13:36:56 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=110313 In der Welt der Baufinanzierung gibt es eine interessante Option namens Wohnriester. Dieses Programm der Riester-Rente verspricht eine staatliche Förderung für den Kauf oder den Bau einer eigenen Immobilie und bietet zusätzlich steuerliche Vorteile. Klingt verlockend, oder? Aber ist Wohnriester wirklich die beste Option für angehende Hausbesitzer? Lass uns einen genaueren Blick darauf werfen. Was [...]

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In der Welt der Baufinanzierung gibt es eine interessante Option namens Wohnriester. Dieses Programm der Riester-Rente verspricht eine staatliche Förderung für den Kauf oder den Bau einer eigenen Immobilie und bietet zusätzlich steuerliche Vorteile. Klingt verlockend, oder? Aber ist Wohnriester wirklich die beste Option für angehende Hausbesitzer? Lass uns einen genaueren Blick darauf werfen.

Was ist Wohnriester?

Wohnriester ist eine spezielle Variante der Riester-Rente, bei der Du das angesparte Kapital für den Erwerb einer selbstgenutzten Immobilie verwenden kannst. Im Gegensatz zur herkömmlichen Riester-Rente, bei der das angesammelte Kapital erst im Rentenalter ausgezahlt wird, ermöglicht Wohnriester eine vorzeitige Nutzung des Guthabens für den Immobilienerwerb. Und wenn Du einen Wohnriester in Form eines Bausparvertrages hast, dann bekommst Du zusätzlich zum Guthaben auch noch die Möglichkeit einen Kredit in Anspruch zu nehmen.

Die staatliche Förderung von Wohnriester besteht aus Zulagen und möglicherweise auch einer zusätzlichen Steuerersparnis während der Einzahlungsphase bzw auch während der Tilgungsphase beim Wohnriester – Bausparvertrag. Dieses finanzielle Päckchen soll angehenden Hausbesitzern helfen, den Traum von den eigenen vier Wänden zu verwirklichen und die finanzielle Belastung zu reduzieren.

Voraussetzungen für Wohnriester

Bevor wir uns in die Details vertiefen, sollten wir uns einen Moment Zeit nehmen, um die Voraussetzungen für Wohnriester zu betrachten – die Selbstnutzung. Um von Wohnriester profitieren zu können, musst Du die geförderte Immobilie selbst nutzen. Eine Vermietung oder gewerbliche Nutzung ist nicht gestattet.

Das klingt soweit gut, oder? Denn wahrscheinlich planst Du den Wohnriester für dein Eigenheim zu nutzen. Aber lass uns nun die kritischen Aspekte von Wohnriester betrachten, die oft übersehen werden.

  1. Geringere Rendite: Eine der Hauptkritikpunkte an Riesterverträgen ist die vergleichsweise geringere Rendite im Vergleich zu anderen Anlageformen. Das liegt daran, dass in den Verträgen meist hohe Gebühren drin stecken und das angesparte Guthaben aufgrund der vorhandenen Garantien nur sehr konservativ angelegt werden kann.
  2. Eingeschränkte Flexibilität: Wohnriester bindet dein Kapital langfristig an den Immobilienerwerb. Dies kann zu Einschränkungen führen, insbesondere wenn sich deine persönlichen Lebensumstände ändern und Du die Immobilie verkaufen oder vermieten möchtest. Es ist daher wichtig, die langfristige Bindung deines Kapitals bei der Entscheidung für Wohnriester zu berücksichtigen.
  3. Besteuerung in der Rentenphase: Ein weiterer negativer Aspekt von Wohnriester ist die Besteuerung während der Rentenphase. Normalerweise wird Riester erst besteuert, wenn Du in den Ruhestand gehst und dein Anbieter dir die Riester-Rente auszahlt. Beim Wohnriester erhältst Du jedoch schon vor dem Eintritt in den Ruhestand Geld aus deinem Riester-Vertrag. Um die Steuerzahlungen später im Ruhestand zu regeln, gibt es das Wohnförderkonto. Auf diesem Konto werden die ausgezahlten Beträge oder die geförderten Tilgungsleistungen verbucht. Bis zum Beginn deiner Rente wird der gebuchte Betrag jedes Jahr um zwei Prozent erhöht. Bei Rentenbeginn wird dieser Betrag nun besteuert und schmälert dein Einkommen. Es ist wichtig, diese steuerliche Komponente von Wohnriester zu berücksichtigen und die langfristigen steuerlichen Auswirkungen zu verstehen.

Fazit

Wohnriester kann eine interessante Option sein, um den Erwerb einer eigenen Immobilie zu fördern. Allerdings sollten die kritischen Aspekte von Wohnriester nicht übersehen werden. Die geringere Rendite im Vergleich zu anderen Anlageformen, die eingeschränkte Flexibilität und die Besteuerung in der Rentenphase sind wichtige Punkte, die bei der Entscheidung für Wohnriester berücksichtigt werden sollten. Es ist ratsam, alternative Finanzierungsmöglichkeiten zu prüfen und sich umfassend beraten zu lassen, bevor Du Dich für Wohnriester entscheidest.

Hast Du weitere Fragen zum Thema Wohnriester? Ich stehe dir gerne zur Verfügung!

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Gender-Pension-Gap: Das sollten Frauen über die Rente wissen https://bsc-gmbh.com/blog/gender-pension-gap-das-sollten-frauen-ueber-die-rente-wissen/ Thu, 21 Mar 2024 11:06:39 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=107929 Gleichberechtigung von Mann und Frau ist leider in Deutschland bei Finanz-Angelegenheiten noch eher die Ausnahme. In diese traurige Realität werden wir alle regelmäßig durch Statistiken rund um die finanzielle Situation von Frauen zurückgeholt. Der Gender-Pay-Gap, also die Lohnlücke zwischen den Gehältern von Mann und Frau, liegt aktuell bei 18 %. Noch heftiger sieht es aus, [...]

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Gleichberechtigung von Mann und Frau ist leider in Deutschland bei Finanz-Angelegenheiten noch eher die Ausnahme. In diese traurige Realität werden wir alle regelmäßig durch Statistiken rund um die finanzielle Situation von Frauen zurückgeholt. Der Gender-Pay-Gap, also die Lohnlücke zwischen den Gehältern von Mann und Frau, liegt aktuell bei 18 %. Noch heftiger sieht es aus, wenn Frauen in Rente gehen. Weil sie oft die Erziehungszeiten der Kinder übernehmen oder danach beruflich kürzertreten, liegt der Gender-Pension-Gap aktuell bei 59 %. Das heißt Frauen bekommen 59 % weniger Rente als Männer. Jede 2. Frau muss mit einer Rente von weniger als 1.250 € auskommen. Wir als Finanzberater:innen wollen durch unsere Beratung hier etwas zur Lösung des Problems beitragen. In unserem Interview mit unserer Innendienstleiterin Sofia Hennig und unserem Altersvorsorge-Experten Herbert Aul erfährst du, was du heute für eine auskömmliche Rente tun kannst.

 Sofia, du bist die Innendienstleiterin in unserem Büro in Hammelburg und gleichzeitig natürlich auch Betroffene, wenn es um den Gender-Pension-Gap geht. Bald wirst du zum 1. Mal Mutter. Welche Gedanken bewegen dich zu diesem Thema?

 Sofia: Ich bin mir aufgrund meiner Ausbildung natürlich der Problematik bewusst. Gleichzeitig ist für mich auch klar, dass ich in Elternzeit gehen und danach voraussichtlich in Teilzeit arbeiten werde. Ich habe schon das Gefühl, das wir als Frauen etwas abgehängt sind, was die Versorgung im Alter betrifft.

Herbert, du bist schon einige Jahrzehnte in der Versicherungsbranche tätig und kennst unser Rentensystem auch mit seinen Problemen in- und auswendig. Kannst du erklären, worin die Hauptursache dafür liegt, dass Frauen eine so viel geringere Rente als Männer bekommen?

 Herbert: Also grundsätzlich ist es so, dass ich, wenn ich arbeite, sog. Entgeltpunkte abhängig von der Höhe meines Einkommens bekomme. Mit denen wird später meine gesetzliche Rente berechnet. Frauen verdienen leider im Schnitt weniger. Allein das bedeutet schon, dass sie im Schnitt weniger Entgeltpunkte haben und weniger Rente bekommen. Dies wird aber noch verstärkt dadurch, dass Mütter meistens die Elternzeit komplett übernehmen. Und auch dadurch, dass sie danach in Teilzeit arbeiten. Das führt zu einer noch größeren Ungleichheit, als nur der Gehaltsunterschied ausmacht.

Wie kann denn langfristig eine Lösung für das Problem aussehen?

Herbert: Das Wichtigste ist, dass Frauen sich überhaupt mit ihrer Altersvorsorge beschäftigen. Nicht nur, wenn Nachwuchs erwartet wird, sondern so früh wie möglich. Wer bereits in seiner Ausbildung mit der Altersvorsorge beginnt, kann aufgrund des Zinseszinseffektes das Meiste erreichen. Wenn Nachwuchs kommt, sollten Paare überlegen, wie das Familieneinkommen fair aufgeteilt werden kann. Es ist nicht gut, wenn nur der Mann weiter seine Altersvorsorge betreibt und die Verträge der Frau jahrelang betragsfrei gestellt werden. Auf diese Weise geht zu viel Geld für die Frau verloren.

Sofia, was denkst du darüber?

Sofia: Ich kann das absolut unterstreichen und finde es auch sehr wichtig, dass man sich gemeinsam mit seinem Partner über die Altersvorsorge unterhält. Allerdings ist vermutlich in jeder Familie erst mal weniger Geld da, wenn die Mutter in Elternzeit ist bzw. in Teilzeit arbeitet. Hier müsste es aus meiner Sicht, mehr Unterstützung für Familien geben.

Herbert, gibt es schon sowas und wie siehst du das?

 Herbert: Grundsätzlich können Mütter sich ihren Entgeltpunkt für die Zeit der Kindererziehung bei der Deutschen Rentenversicherung zurückholen. Sie müssen hierzu das Formular V800 ausfüllen und zur Deutschen Rentenversicherung schicken. Das reicht aber nicht aus, um die komplette Rentenlücke zu schließen. Ich finde Unterstützung von Seiten der Arbeitgeber sinnvoll. Hinsichtlich des Fachkräftemangels haben Unternehmen ja auch ein Interesse daran, Mütter als Arbeitnehmerinnen zu halten. Sie könnten beispielsweise die betriebliche Altersvorsorge der Mütter weiterzahlen. Das wäre eine Win-Win-Situation. Die Familien werden finanziell entlastet, der Arbeitgeber bietet seinen Mitarbeiterinnen einen echten Benefit. Frauen, die finanziell gut aufgeklärt sind, können sowas proaktiv verhandeln. Ich betone darum noch mal, dass der Schlüssel darin liegt, sich gut über Finanzen zu informieren.

Vielen Dank euch beiden für das informative Interview!

Wenn du jetzt auch wissen möchtest, wie du deine Altersvorsorge am besten angehst, melde dich einfach bei deinem BSC-Finanzberater!

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Betrieblicher Einkommensschutz – Kollektive schon ab 10 Mitarbeitern https://bsc-gmbh.com/blog/betrieblicher-einkommensschutz-kollektive-schon-ab-10-mitarbeitern/ Tue, 30 Jan 2024 08:36:36 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=105423 Neben der wohl bekanntesten Form der betrieblichen Vorsorgemöglichkeiten, der betrieblichen Altersversorgung (bAV), besteht auch die Möglichkeit seine Arbeitskraft über den Betrieb abzusichern. Ein betrieblicher Einkommensschutz ist sogar schon in Betrieben ab 10 Mitarbeitenden möglich. Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört, da es keinerlei gesetzlichen Schutz gibt, zu den wichtigsten Absicherungen. Als Arbeitgeber kannst du hier vorteilhafte Lösungen für [...]

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Neben der wohl bekanntesten Form der betrieblichen Vorsorgemöglichkeiten, der betrieblichen Altersversorgung (bAV), besteht auch die Möglichkeit seine Arbeitskraft über den Betrieb abzusichern.

Ein betrieblicher Einkommensschutz ist sogar schon in Betrieben ab 10 Mitarbeitenden möglich.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört, da es keinerlei gesetzlichen Schutz gibt, zu den wichtigsten Absicherungen. Als Arbeitgeber kannst du hier vorteilhafte Lösungen für deine Mitarbeitenden anbieten, die einen echten Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Arbeitgebern darstellen.

Der deutlichste Vorteil für deine Mitarbeitenden liegt im Bereich der Risikoprüfung. Entgegen der üblichen, sehr umfangreichen, Antragsfragen bei einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung, können die Gesundheitsfragen beim betrieblichen Einkommensschutz stark reduziert werden. Bei einer vollständig arbeitgeberfinanzierten Absicherung sogar gänzlich entfallen.

Dies bietet vor allem Mitarbeitern mit Vorerkrankungen oftmals die einzige Chance, noch an den wichtigen Versicherungsschutz zu kommen. Nachvollziehbarerweise spielt hier die Beitragshöhe nur noch eine untergeordnete Rolle.

Wenn die Finanzierung nicht vollständig vom Arbeitgeber getragen wird, bewegen wir uns wie bei der betrieblichen Altersversorgung in der sogenannten Mischfinanzierung von Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Auch hier muss der Vertrag vom Arbeitgeber mit mindestens 15% bezuschusst werden (sofern sich der Arbeitgeber Sozialversicherungsbeiträge einspart).

Auf eine ausreichend hohe Rente achten

Zu berücksichtigen ist bei der Festlegung der Höhe der BU-Rente, dass bei einem möglichen Leistungsfall die auszuzahlende Rente einerseits der vollen Besteuerung unterliegt. Außerdem ist sie in der gesetzlichen Krankenversicherung verbeitragungspflichtig.

In der Praxis bedeutet dies, dass die gewählte BU-Rente über den Arbeitgeber rund 20% höher sein muss, als eine private Absicherung, um auf die gleiche Nettorente zu kommen.

Da eine in der Höhe ausreichende Absicherung der Berufsunfähigkeit mit einer privaten Police für viele Berufsbilder, vor allem im handwerklichen Bereich, nur schwer finanzierbar ist, rücken Absicherungen über den Arbeitgeber immer stärker in den Fokus.

Bei aller Euphorie musst du bei betrieblichen Versorgungen, die arbeits- und steuerrechtlichen Grundlagen beachten. Dies gilt insbesondere im Bereich der Arbeitskraftabsicherung.
Lass dich darum am besten von Experten beraten.

Wenn du mehr zum Thema erfahren möchtest, melde dich einfach bei uns

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Finanzen in der Elternzeit https://bsc-gmbh.com/blog/finanzen-in-der-elternzeit/ https://bsc-gmbh.com/blog/finanzen-in-der-elternzeit/#respond Mon, 23 Oct 2023 07:25:40 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=100832 Eine Schwangerschaft ist normalerweise ein freudiges Ereignis. Aber man muss auch vieles planen. Vor allem beim ersten Kind. Neben Windeltischen, Vitaminen und Vorbereitungskursen sind aber auch die Finanzen in der Elternzeit ein wichtiges Thema. Wir stellen hier mal ein paar wichtige Punkte zusammen, die man jetzt schleunigst angehen sollte. Wie organisiere ich meine Finanzen in [...]

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Eine Schwangerschaft ist normalerweise ein freudiges Ereignis. Aber man muss auch vieles planen. Vor allem beim ersten Kind. Neben Windeltischen, Vitaminen und Vorbereitungskursen sind aber auch die Finanzen in der Elternzeit ein wichtiges Thema. Wir stellen hier mal ein paar wichtige Punkte zusammen, die man jetzt schleunigst angehen sollte.

Wie organisiere ich meine Finanzen in der Elternzeit?

Vorbereitung ist alles und Zeit ist wie immer Geld. Wenn ich meine Finanzen in der Elternzeit im Griff haben will, sollte ich schon frühzeitig an ein paar Dinge denken.

Am Ende muss alles individuell geprüft werden, aber ein Wechsel von Steuerklasse V in Steuerklasse III kann nach der Geburt ein gutes Plus ausmachen. Auch beim Elterngeld. Denn das Elterngeld wird aus dem Nettoeinkommen einkommen.

Die Mutter muss mindestens 7 Monate vor Beginn des Mutterschutzes wechseln und der Vater mindestens 7 Monate vor der Geburt. Wenn die Frau also den Termin verpasst hat, wäre das ein gutes Argument, dass der Mann auch mit in Elternzeit geht 😉

Elternzeit aufteilen lohnt sich

Wenn beide Eltern in Elternzeit gehen, gibt es das Elterngeld 14 Monate lang. Wenn beide in Teilzeit arbeiten, um sich um das Baby zu kümmern, dann gibt es sogar 4 zusätzliche Monate ElterngeldPlus. Theoretisch ließe sich das Elterngeld auf bis zu 36 Monaten strecken.

Ach ja… Wenn ich Geld für Kinderbetreuung ausgebe, dann kann ich das bis 4.000 Euro von der Steuer absetzen. Das geht auch bei Teenagern bis 14 Jahren.

Auch ein Pflegetagegeld für den Vater oder die Mutter sollte mindestens 3 Monate vor Geburt abgeschlossen werden. Denn so könnte das Baby innerhalb von 2 Monaten ohne Gesundheitsprüfung in den Tarif der Eltern eingeschlossen werden. Das würde dann zwar Geld kosten, aber es ist wirklich komplett ohne Gesundheitsprüfung.

Sollte das Baby pflegebedürftig auf die Welt kommen, würde die Versicherung sofort leisten.

Was ist mit Riester?

Riester hat nicht den besten Ruf, aber wenn ich jedes Jahr 300 Euro für mein Kind „geschenkt“ bekomme, dann ist das sicher nicht schlecht. Selbst, wenn man den Vertrag nur mit dem Minimum für die volle Zulage bespart und beitragsfrei stellt, wenn die Kinder zu groß sind und es keine Zulage mehr gibt, dann kommt dabei am Ende eine kleine Rente raus, mit der man im Alter einmal im Monat zu zweit essen gehen kann. Und das ist dann doch auch was, oder?

Aber klar ist, dass man das nicht alleine machen sollte, sondern einmal mit einem Experten durchsprechen muss, ob sich das lohnt.

Und wenn ich arbeitslos bin oder nur ein geringes Einkommen habe, kann ich Bürgergeld oder Sozialhilfe beantragen. Das Jobcenter oder das Sozialamt zahlen nach der 12. Schwangerschaftswoche den Mehrbedarf und die Erstausstattung für Schwangerschaft und Baby. Darüber hinaus gibt es auch Stiftungen, wie die Bundesstiftung Mutter und Kind, die hier helfen können.

Welche Versicherungen sind jetzt wichtig?

Wenn ich die Finanzen in der Elternzeit regeln will, dann muss ich mich auch vor Ausfall schützen. Deshalb ist eine Risikolebensversicherung und eine Berufsunfähigkeitsversicherung sehr wichtig.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung sollte am Besten auch zu Beginn der Schwangerschaft abgeschlossen werden. Und auf keinen Fall eine bestehende BU-Versicherung während der Schwangerschaft aussetzen! Denn auch in Elternzeit kann ich berufsunfähig werden. Eine Geburt ist schon mal ein ziemliches Risiko. Etwa mit einem Fallschirmsprung zu vergleichen. Und ein Baby ist eben auch mal stressig. Und Stress kann zu Burnout oder Depressionen führen.

Auch wenn ich in Elternzeit bin, bin ich gegen Berufsunfähigkeit in meinem letzten Beruf versichert. Wenn ich da mit Burnout nicht arbeiten könnte, bekomme ich mein Geld aus der BU-Versicherung auch in Elternzeit.

Eine Risikolebensversicherung zahlt, wenn ich tot bin. Das passiert sehr selten, aber wenn, dann gibt es fast immer auch finanzielle Probleme.

Was muss ich versichern und wo muss ich das Baby versichern?

Außerdem sollte ich das Kind in meiner Privathaftpflichtversicherung melden. Denn hier sind bei guten Versicherern auch nicht-deliktfähige Kinder versichert. Wenn also ein 3-jähriges Kind das Auto des Nachbarn mit Steinen wäscht, dann zahlt die PHV.

Eine Unfallversicherung und eine Rechtschutzversicherung schaden sicher auch nicht. Denn Kinder können sich auch mal verletzen. Und eine Rechtschutzversicherung zahlt auch, wenn Teenager mal in Schwierigkeiten kommen.

Das nächste Thema hat nicht unbedingt was mit Finanzen in der Elternzeit zu tun, aber es geht um das Geld, dass das Baby später mal hat. Wenn ich für mein Kind von Geburt an 50 Euro im Monat in einen Fond stecke, dann zahl ich da in 67 Jahren 40.200 Euro ein, aber am Ende kommen für das Kind über 500.000 Euro raus. Wenn das Kind mit 20 Jahren selbst anfängt, muss es monatlich schon 167 Euro zahlen. Und wenn es mit 30 Jahren anfängt, sind es schon 317 Euro.

Wenn du mehr wissen willst oder dich individuell beraten lassen willst, dann melde dich einfach bei uns!

 

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Eigenheim als Altersvorsorge – Machen oder nicht? https://bsc-gmbh.com/blog/eigenheim-als-altersvorsorge/ Wed, 15 Feb 2023 08:28:00 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=88949 Ob ein Eigenheim als Altersvorsorge in Frage kommt oder ob es nur ein Klotz am Bein ist, wird viel diskutiert. Wir wollen hier mal auch extreme Pros und Kontras sammeln, ohne in der Diskussion eine Partei zu ergreifen. Vorab aber wollen wir klarstellen, dass ein Eigenheim als Altersvorsorge nur dann genutzt werden kann, wenn ich [...]

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Ob ein Eigenheim als Altersvorsorge in Frage kommt oder ob es nur ein Klotz am Bein ist, wird viel diskutiert. Wir wollen hier mal auch extreme Pros und Kontras sammeln, ohne in der Diskussion eine Partei zu ergreifen.

Vorab aber wollen wir klarstellen, dass ein Eigenheim als Altersvorsorge nur dann genutzt werden kann, wenn ich auch bereit bin, mich emotional von dem Ort zu lösen, in dem meine Kinder groß geworden sind. Denn wenn ich es nie verkaufe, dann kann ich tatsächlich nicht davon abbeißen.

Und es geht hier nur um ein selbstgenutztes Eigenheim als Altersvorsorge. Immobilien als Altersvorsorge sind ne andere Geschichte.

Eigenheim als Altersvorsorge: Besser als zur Miete?

Hier gibt es mehr als eine Milchmädchen-Rechnung, um zu prüfen, ob das Eigenheim als Altersvorsorge taugt oder nicht.

Wir gehen hier mal davon aus, dass ich ein Einfamilienhaus für 400.000 Euro kaufen kann. Wenn ich das mieten wollte, müsste ich mit 1.000 Euro monatlich rechnen. Ein sehr einfacher Ansatz lässt hier vermuten, dass die Miete nach 33,3 Jahren teurer wird als das Haus. Da gehen wir aber davon aus, dass das Haus bar bezahlt wurde, nie wieder Kosten entstehen und auf der anderen Seite die Miete nie steigt.

Außerdem lassen wir hier außer Betracht, dass jedes Haus, oder besser gesagt, das Grundstück, einen Wert hat, der mal steigt und mal fällt, aber am Ende halt niemals Null ist. Darüber müssen wir nochmal nachdenken.

Was ich aber der Einfachheit halber unter den Tisch fallen lassen wollte, sind die Nebenkosten. Denn die hab ich auf beiden Seite. Auch bei Renovierungskosten würde ich mal davon ausgehen, dass der Vermieter diese nicht einfach so übernimmt. Normalerweise legt ein Vermieter solche Kosten teilweise auf seinen Mieter um.

Wie kann ich sinnvoll Miete und Eigenheim vergleichen?

Wenn ich ein Eigenheim als Altersvorsorge betrachten will, dann kann ich heute nur schlecht von einer Rendite oder Renditeerwartung sprechen. Ich kann aber schon mal prüfen, ob ich geringere laufende Kosten habe, wenn ich zur Miete wohne. Denn, wenn das so ist, habe ich freie Mittel, die ich zur Altersvorsorge einsetzen kann.

Da ich aber mit einer Immobilie immer einen Sachwert aufbaue, müssen wir diesen Faktor ausklammern. Deshalb erscheint ein Vergleich nur mit den Darlehenszinsen fair. Denn die sind am Ende genauso weg, wie es die Miete auch ist. Wobei halt beides nicht weg ist. Das Geld hat nur jemand anders.

Wenn ich 400.000 Euro auf 35 Jahre finanziere, muss ich monatlich 1.600 Euro bezahlen, um auch fertig zu werden. Die Gesamtkosten für die Zinsen belaufen sich auf 286.000 Euro.

Bei der Miete müssen wir von einer Steigerung von 1,5% pro Jahr ausgehen. Und so summieren sich die gezahlten Mieten über 35 Jahre auf 547.000 Euro.

Da bleiben dann 261.000 Euro übrig, die die Immobilie an Wert verlieren darf oder die ich in Reparaturen stecke. Und es ist nur eine Momentaufnahme. Die Miete steht mittlerweile bei 1658 Euro und beim Haus stehen „nur noch“ die Nebenkosten und Reparaturkosten an.

An dieser Stelle erscheint eine Immobilie wirtschaftlich sinnvoll.

Wenn das Haus abbezahlt ist, ist es oft schon zu groß

In den allermeisten Fällen kaufen sich werdende Eltern ein Haus, in dem dann die Familie groß wird. Und wenn das Haus dann nach 35 Jahren abbezahlt ist, stehen viele Zimmer leer, die von den älter werdenden Eltern auch noch gereinigt und instandgehalten werden müssen.

Wer jetzt am Heim hängt und das Haus, in dem die Kinder großgeworden sind, nicht verkaufen will, muss auf die 286.000 Euro Zinsen (plus Reparaturen) die 400.000 Euro, die das Haus gekostet hat, wieder dazurechnen. Dann wäre die Miete wieder günstiger gewesen.

Wenn ich aber jetzt verkaufe, dann kann ich irgendwie schon das Eigenheim als Altersvorsorge betrachten. Bei einer Wertentwicklung von 1,5% wäre das Haus jetzt 660.000 Euro wert. Angenommen, ich kaufe eine Wohnung, die halb so groß ist, aber besser liegt, dann ist es durchaus realistisch, dass ich am Ende 150.000 Euro übrig habe. 150.000 Euro bei 6% angelegt, ermöglichen für gut 20 Jahre eine monatliche Entnahme von 1.000 Euro.

Eigenheim als Altersvorsorge: Flexibilität

Die fehlende Flexibilität ist ein Vorwurf, den sich das Eigenheim als Altersvorsorge gefallen lassen muss. Zwar wird immer gewohnt, weshalb eine Immobilie auch immer einen Abnehmer finden dürfte. Aber es steht einigermaßen in den Sternen, wie schnell das geht. Wenn ich also eine neue Arbeitsstelle antrete und deshalb umziehen muss, kann es durchaus passieren, dass meine Mittel auch mal länger noch gebunden sind.

Und wenn ich am neuen Arbeitsort auch eine Immobilie kaufen will, dann kann es sein, dass ich das alte Haus leicht loswerde, aber nix Neues finde oder umgekehrt.

Wer zur Miete wohnt, kann kündigen und umziehen. Das ist schon ein großer Vorteil.

Wenn wir aber das Eigenheim als Altersvorsorge betrachten, dann meinen wir mit Flexibilität nicht nur schnelle Verfügbarkeit des Kapitals, sondern auch Teilentnahmen oder Zuzahlungen.

Klar kann ich eine Immobilie beleihen oder teilweise vermieten. Und wenn ich den Wert steigern will, investiere ich in eine PV-Anlage, eine neue Heizung, saniere oder baue an. Aber keine dieser Dinge ist so einfach zu handhaben, wie ein strategischer Wechsel in einem Aktiendepot.

Hier zeigt sich der wohl größte Nachteil des Eigenheims.

Wie schneidet ein Eigenheim als Altersvorsorge im Vergleich mit anderen Kapitalanlagen ab?

Vergleichbar ist so ziemlich alles. Auch Äpfel und Birnen. Es lässt sich nur unmöglich gleichsetzen.

Ich denke mal, es ist einigermaßen klar, dass das Eigenheim als Altersvorsorge in den Punkten Flexibilität und Einzelrisiko schlecht abschneidet. Aktien, aber auch eine Rentenversicherung, sind flexibler und ich kann die Anlage auf mehrere Risiken verteilen.

Bei der Rendite kommt es halt wieder darauf an. Wenn ich mit 1.000 Euro Miete starte, aber mit 1.600 Euro tilgen müsste, dann kann ich die Differenz schon mal anlegen. Wenn ich aber zur Miete wohne, weil ich mir 1.600 Euro nicht leisten könnte, dann kann ich auch nix alternativ weglegen.

Ein großer Vorteil von Aktien, ETF oder Rentenversicherungen gegenüber dem Eigenheim als Altersvorsorge ist also auch, dass ich die anderen Anlagen auch niedriger besparen kann, später erhöhen oder auch mal aussetzen.

Ausgaben mit 2% absetzbar… Aber nicht beim Eigenheim

Außerdem lassen sich mit der einen oder anderen Geldanlage auch Steuern sparen.

Hier kann das Eigenheim als Altersvorsorge nicht punkten. Denn ich kann zwar 2% für 50 Jahre für den Erwerb von Immobilien absetzen. Aber nur, wenn ich vermiete bzw. die Immobilie nicht selbst nutze.

Wer also Steuern sparen will, sollte sich mal die Basis-Rente oder die betriebliche Altersvorsorge ansehen.

Und jetzt? Machen oder nicht?

Das Ergebnis ist nicht unbedingt eindeutig.

Die Flexibilität des Eigenheims ist überschaubar, weshalb manche das auch als Klotz am Bein empfinden können. Außerdem ist das Risiko eines Eigenheims für eine Altersvorsorge so gut wie überhaupt nicht kalkulierbar.

Aber wer sein eigenes Zuhause flexibel und selbstbestimmt gestalten will, der kann das nur, wenn er Eigentümer seiner Immobilie ist. Ein weiterer Vorteil ist die Mietfreiheit im Alter.

Viel wichtiger ist hier die Frage, ob ich mir die Finanzierung meiner Immobilie überhaupt leisten kann.

Und dann kommt es noch auf die Lage an, ob es finanziell sinnvoller ist, zur Miete zu wohnen oder zu kaufen.

Am Besten kontaktierst du uns mal und dann besprechen wir, was in deinem Fall der beste Weg ist!

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Falsche Entscheidungen beim Geld https://bsc-gmbh.com/blog/falsche-entscheidungen-beim-geld/ Wed, 26 Oct 2022 06:37:46 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=84703 Es gibt vermutlich unendlich viele falsche Entscheidungen beim Geld. Und wir wollen gleich mal klarstellen, dass wir hier nicht belehren wollen. Wir sind da auch nicht perfekt. Denn auch, wenn wir es theoretisch besser wissen, treffen wir trotzdem immer wieder praktisch falsche Entscheidungen beim Geld. Und das hat vermutlich den Grund, dass Geld auch viel [...]

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Es gibt vermutlich unendlich viele falsche Entscheidungen beim Geld. Und wir wollen gleich mal klarstellen, dass wir hier nicht belehren wollen. Wir sind da auch nicht perfekt. Denn auch, wenn wir es theoretisch besser wissen, treffen wir trotzdem immer wieder praktisch falsche Entscheidungen beim Geld. Und das hat vermutlich den Grund, dass Geld auch viel mit Emotionen zu tun hat. Deshalb spielen wir ja auch Lotto. Obwohl es wahrscheinlicher ist, dass ich ein Streichholz aus einem fahrenden Auto mit verbundenen Augen treffe, das jemand neben die Autobahn zwischen Berlin und Rom gesteckt hat, und ich nicht weiß, wo. Wir träumen halt gern.

Falsche Entscheidungen beim Geld: Emotionen sind ein schlechter Ratgeber

Auch wenn es schwierig ist, sollte ich lieber ganz rational beim Geld sein. Das fängt schon bei der Bezeichnung „Eigenheim“ an. Wenn es meine Heimat und mein Hafen ist, wo ich mich wohlfühle, dann ist es auch kein finanzieller Wert mehr. Wenn ich es „selbstgenutzte Immobilie“ nenne, dann ist das schon weniger emotional. Und mein eigenes Haus hat ja auch nur dann einen Wert, wenn ich es verkaufen würde.

Ein Zeitpunkt dafür wäre zum Beispiel, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Dann könnte ich in einen Bungalow ziehen. Ohne Treppen ist es auch im Alter leichter.

Meine Kinder sind jetzt 11 und 13, also rede ich mich da noch leicht. Ich berichte, was wir machen, wenn es soweit ist. Kann gut sein, dass die Emotionen siegen.

Auch erstmal clever, aber oft doch falsche Entscheidungen beim Geld, sind sogenannte Testbestellungen. Ich bestelle mir was quasi auf Probe und darf es innerhalb einer bestimmten Zeit wieder zurückgeben. Das hört sich zu schön an, um wahr zu sein. Aber die Verkäufer wissen, wie das mit den Emotionen so ist. Wenn wir mal was besitzen, dann fällt es uns unglaublich schwer, es dann wieder herzugeben. Und deshalb werden die meisten Testbestellungen dann doch einfach gekauft.

Gefühlte Sicherheit

Auch eine häufige falsche Entscheidung beim Geld ist das Bankkonto. Wir haben alle irgendwie das Gefühl, dass das Geld da sicher ist. Ich fahr da auch immer wieder vorbei und sehe die Bank, in der mein Geld rumliegt.

Und tatsächlich geht von dem Geld ja auch nix weg. Aber es verliert halt an Kaufkraft. Das Thema mit der Inflation ist nicht neu und gerade haut es ganz schön rein. Und trotzdem haben alle lieber einen größeren Puffer auf der Bank. Und ich kann es wieder auch irgendwie verstehen. Aber mal ehrlich: Was kann passieren, dass wir jetzt sofort 10.000 Euro brauchen? Auch wenn die Heizung ausgetauscht wird, hab ich genügend Zeit, um das Geld von einem Fonds oder anderen Anlagen zu holen. Sofort verfügbar brauch ich keinen großen Notgroschen. Also kann ich den größten Teil meines Geldes auch mal investieren oder irgendwo anlegen.

Denn wir wissen doch alle, dass alles immer teurer wird. Schon immer. Unsere Eltern haben das Eis für 10 Pfennig gekauft, wir dann für 50 Pfennig oder ne Mark und jetzt kostet die Kugel 1,20 Euro. Wir bekommen also für das Geld immer weniger. Wieso geht es dann so schwer in unseren Kopf, dass das Geld auf der Bank auch immer weniger wird?

Zukünftige Kosten sparen, auch wenn es jetzt teurer wird

Eine weitere falsche Entscheidung beim Geld ist die, dass wir hohe Ausgaben vermeiden wollen. Da erzähle ich gern die Geschichte von der Kaffeemaschine, die mit Kapseln funktioniert. Als unser erstes Kind auf die Welt kam, stieg der Kaffeekonsum derart an, dass die Kaffeemaschine den Geist aufgab. Also haben wir überlegt, ob wir uns eine neue Kapselmaschine kaufen oder einen Vollautomaten. Die Kapselmaschine bekommst du oft auch mal geschenkt. Du musst dann aber halt auch bestimmte Kapseln kaufen. Die erste Investition ist also niedrig, aber die laufenden Kosten sind hoch.

Bei einem Vollautomaten ist es genau umgekehrt. Wir haben also gerechnet und dabei festgestellt, dass sich die günstigeren Bohnen in weniger als 2 Jahren rechnen. Und besser für die Umwelt ist es auch.

Noch besser ist das Beispiel einer PV-Anlage. Die kostet auch erstmal richtig Geld. Davon könnte ich mir auch ein Auto kaufen. Oder eine schöne gemauerte Garage für mein Auto. Aber durch eine PV-Anlage spare ich Strom und Geld. Und momentan sehen wir deutlich, dass es wahrscheinlich keine Grenze gibt für den Strompreis.

Falsche Entscheidungen beim Geld: Versicherungen ungeprüft kündigen

Mein Steckenpferd ist ja die Berufsunfähigkeitsversicherung. Eine der Versicherungen, die immer Geld kostet und nur dann zahlt, wenn ich sie brauche. Da ist der erste Impuls sicherlich der, sich jetzt den monatlichen Beitrag zu sparen. Ich rate aber dazu, sich das genau zu überlegen. Im Bereich der BU-Versicherung kann da jeder offen mit mir reden. Tatsächlich gab es auch schon einen Fall, wo es ok war, jetzt beitragsfrei zu stellen.

Grundsätzlich ist es aber nicht sinnvoll, sich von der BU-Versicherung zu trennen, wenn man gerade in einer finanziell angespannten Situation ist. Denn Anspannung führt zu Stress und der schon auch mal zu psychischen Problemen. Und wenn ich dann nicht mehr arbeiten kann, dann würde eben diese Berufsunfähigkeitsversicherung Geld zahlen, wenn ich sie noch hab.

Niemand ist perfekt

Wie schon eingangs geschrieben: In der Theorie kann ich jedem sehr gut erklären, wie Geld anzulegen ist und was sinnvoll wäre. Tatsächlich hab ich aber oft dann einfach Angst und gehe in eine Anlage, die ein geringeres Schwankungsrisiko hat. Ich kann es also sehr, sehr gut verstehen, wenn jemand aus dem Bauch heraus falsche Entscheidungen beim Geld trifft.

Es ist aber nicht ganz so schlimm, wie bei den Schustern und den Schuhen 😉

Du kannst also immer gern mit uns reden! Wir arbeiten dann mit dir raus, was rational das Beste wäre und dann darfst du entscheiden, wo du dich am besten fühlst 🙂 Meld dich einfach bei uns!

P.S.: Bonus-Tipp! Nutze unser Haushaltsbuch, um zu sehen, wo du sparen kannst!

 

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