Berufsunfähigkeitsversicherung Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/category/versichern/berufsunfaehigkeitsversicherung/ Finanzieren. Investieren. Versichern. Vorsorgen. Fri, 06 May 2022 08:31:48 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://bsc-gmbh.com/wp-content/uploads/2024/11/cropped-Icon-Website-32x32.png Berufsunfähigkeitsversicherung Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/category/versichern/berufsunfaehigkeitsversicherung/ 32 32 BIOMEXKON: Weil wir den Versicherungsmarkt mitgestalten wollen https://bsc-gmbh.com/blog/biomexkon/ Fri, 06 May 2022 08:31:48 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=77620 In der vergangenen Woche, am 28. + 29. April fand bereits zum dritten Mal der BIOMETRIE Experten Kongress, kurz #BIOMEXKON, statt. Diesen in der Versicherungsbranche viel beachteten Fachkongress veranstalten wir seit 2018 mit unserer Holding-Muttergesellschaft SCALA als Veranstalter. Für mich ist es eine große Ehre, hier als Gastgeber und Moderator unsere Firmengruppe der Fachwelt zu [...]

Der Beitrag BIOMEXKON: Weil wir den Versicherungsmarkt mitgestalten wollen erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
In der vergangenen Woche, am 28. + 29. April fand bereits zum dritten Mal der BIOMETRIE Experten Kongress, kurz #BIOMEXKON, statt. Diesen in der Versicherungsbranche viel beachteten Fachkongress veranstalten wir seit 2018 mit unserer Holding-Muttergesellschaft SCALA als Veranstalter. Für mich ist es eine große Ehre, hier als Gastgeber und Moderator unsere Firmengruppe der Fachwelt zu präsentieren.

Wir erkämpfen hier auch für jeden BSC-Kunden bessere Möglichkeiten

Natürlich richtet sich eine solche Fach-Veranstaltung nicht an unsere Kunden direkt. Aber wir haben uns schon vor einigen Jahren auf die Fahne geschrieben, dass wir in dieser Branche nicht nur „Passagier“ sein wollen, sondern uns direkt zum Wohle unserer Kunden und aller Verbraucher aktiv einbringen werden. In den vergangenen 10 Jahren haben wir uns mit unserer Firmengruppe, neben einer gewachsenen Expertise in FINANZIERUNGS-Fragen und bei KAPITALANLAGE-Konzepten, vor allem im Bereich der Arbeitskraftabsicherung zu führenden Experten im deutschen Markt entwickelt. Wir sind heute Partner von Rating-Agenturen, Konzeptpartner großer Rückversicherer oder auch Consultants für bekannte Versicherungsgesellschaften. Unsere Meinung hat Gewicht.

Auf dieser Grundlage haben wir bereits 2018 mit dem #BIOMEXKON eine Kommunikationsplattform im Rahmen eines 2-tägigen Branchentreffs initiiert, welche heute neue Maßstäbe setzt. Hier kommen Top-Entscheider von Versicherungsgesellschaften, Dienstleister rundum die Versicherungsbranche und natürlich Top-Versicherungsvermittler zusammen, um alltägliche Probleme zu lösen, neue Produktideen zu diskutieren, Meinungen auszutauschen und vieles mehr – stets im Sinne einer Verbesserung für die wichtigsten Menschen in diesen Prozessen: Unseren Kunden.

BIOMEXKON SPEAKER

Nur mit einem sinnvollen Einkommensschutz lassen sich größere Risiken eingehen

Egal ob Immobilien-Investition, Familiengründung, das Traumauto oder Elternfreuden: Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann, kommt sehr schnell in finanzielle Probleme, denn die gesetzliche Rentenversicherung bietet nur eine sehr geringe Schutzwirkung. Aus unserer Überzeugung ist deshalb der Einkommensschutz eine der existentiellsten Absicherungen für fast alle Verbraucher.

Als Spezialisten in diesem Bereich diskutieren wir deshalb mit ausgewählten Marktteilnehmern. Am diesjährigen Kongress haben z.B. die folgenden Versicherer mit hochrangigen Top-Entscheidern teilgenommen:

Allianz, Basler, Bayerische, Hannoversche, HDI, LV1871, Nürnberger, SwissLife, Volkswohl Bund, Zurich, Deutsche Rückversicherung und Versicherungsforen Leipzig.

BIOMEXKON

Besonders stolz macht uns, dass wir in diesem Rahmen auch unsere Start-Up-Idee WORKSURANCE.de einem fachkundigen Publikum vorstellen konnten und dabei ein tolles Feedback bekommen haben. Für alle, die mehr über dieses Event erfahren möchten, haben wir auf BIOMEXKON.de einen kurzen Rückblick veröffentlicht. Wer also noch über die Absicherung seiner Einkommensbasis nachdenkt: Wir zählen hier zu den größten Experten in Deutschland!

 

Der Beitrag BIOMEXKON: Weil wir den Versicherungsmarkt mitgestalten wollen erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Nachhaltige Berufsunfähigkeitsversicherung – Was ist das? https://bsc-gmbh.com/blog/nachhaltige-berufsunfaehigkeitsversicherung/ Tue, 24 Aug 2021 06:04:02 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=66006 Nachhaltigkeit ist ein Trend. Obwohl ein Trend per Definition ja nie nachhaltig ist ;-) Aber egal... Hier geht es heute um die Frage, ob ich auch eine nachhaltige Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen kann. Dazu müssen wir zunächst mal klären, was wir hier mit nachhaltig meinen. Was eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist, wisst ihr hoffentlich schon :-) Was ist nachhaltig? [...]

Der Beitrag Nachhaltige Berufsunfähigkeitsversicherung – Was ist das? erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Nachhaltigkeit ist ein Trend. Obwohl ein Trend per Definition ja nie nachhaltig ist 😉 Aber egal… Hier geht es heute um die Frage, ob ich auch eine nachhaltige Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen kann. Dazu müssen wir zunächst mal klären, was wir hier mit nachhaltig meinen. Was eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist, wisst ihr hoffentlich schon 🙂

Was ist nachhaltig?

Grundsätzlich ist alles nachhaltig, was sich nur langsam oder überhaupt nicht verbraucht. Dementsprechend muss eine nachhaltige Berufsunfähigkeitsversicherung so gestaltet sein, dass sie so flexibel ist, dass ich keine neue abschließen muss, wenn sich mein Leben ändert.

Im derzeitigen Sprachgebrauch bedeutet nachhaltig immer auch gleichzeitig umweltfreundlich und aus fairem Handel. Tja… Und da ist erstmal die Frage, wie das bei einer BU-Versicherung machbar ist. Denn die BUV ist ja kein handelbares Gut, dass irgendwo geerntet, verschifft und bearbeitet wird.

Aber trotzdem gibt es Möglichkeiten, auch mit der Absicherung der Arbeitskraft was Gutes zu tun.

Wie kann eine nachhaltige Berufsunfähigkeitsversicherung aussehen?

Bei der BU-Versicherung geht es ja um Geld. Der Kunde kauft mit Geld Versicherungsschutz ein, der dann im Leistungsfall als eine garantierte Rente auszuzahlen ist. Bis zum Leistungsfall liegt das Geld beim Versicherer rum. Aus Kapital, Risiko und Kosten erwirtschaftet der Versicherer Überschüsse. In der Regel senkt die Versicherung damit den Zahlbeitrag. So muss ich weniger zahlen.

Ich kann das Geld aber auch in eine Fonds-Anlage nach ESG-Kriterien anlegen. Und schon hab ich eine einigermaßen nachhaltige Berufsunfähigkeitsversicherung.

Das sind dann aber nur die Überschüsse. Wenn ich die nachhaltige Berufsunfähigkeitsversicherung noch „grüner“ gestalten möchte, kann ich einen Anbieter wählen, der auch das Kapital in dieser BU-Versicherung in Fonds anlegt. Dadurch trage ich dann als Kunde das Marktrisiko mit, aber es ist halt noch nachhaltiger. Muss man sich halt gut überlegen.

Eine 100%ige Fondsanlage kann es übrigens nicht geben in der BU-Versicherung. Das liegt daran, dass die Rente ja eine garantierte Leistung ist. Und für sowas muss eine Herde-Rückstellung gebildet werden. Hat nix mit der Herde zu tun, sondern mit Armin Herde. Die muss sicher sein.

Wie ließe sich eine nachhaltige Berufsunfähigkeitsversicherung noch gestalten?

Eine BUV ist ja auch dann nachhaltig, wenn die Beiträge stabil bleiben. Das ist auch dann der Fall, wenn es weniger Leistungsfälle gibt. Und das lässt sich auch dadurch erreichen, wenn der Versicherer dem Kunden hilft, gesund zu bleiben.

Deshalb gibt es schon die ersten Versicherer, die ihren Kunden eine Fitness-App an die Hand geben, die Live-Coachings anbietet, um die persönliche Fitness zu steigern, abzunehmen, sich gesünder zu ernähren oder auch den Stress im Alltag zu reduzieren. Das halte ich für einen sehr, sehr guten Ansatz.

Im nächsten Schritt wäre es wünschenswert, wenn es z.B. auch dann Unterstützung gibt, wenn ich unzufrieden mit meinem Job bin. Das kann nämlich oft zu einem Burn- oder Bore-out führen. Und da Versicherer ja viele Arbeitgeber kennen, würde hier schon einfaches Netzwerken helfen, um dem Kunden zu helfen.

Und alle sind glücklich. Ich, weil ich nen neuen Job habe, der mir mehr Spaß macht. Und der Versicherer, weil er kein Geld zahlen muss. Der Service ist zwar sicher auch nicht billig. Aber er muss zumindest keine Barwertberechnung für eine Rückstellung machen.

Wenn du eine nachhaltige Berufsunfähigkeitsversicherung willst, dann melde dich jetzt bei uns!

Der Beitrag Nachhaltige Berufsunfähigkeitsversicherung – Was ist das? erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Homeoffice und die Berufsunfähigkeitsversicherung https://bsc-gmbh.com/blog/homeoffice-und-die-berufsunfaehigkeitsversicherung/ Mon, 11 Jan 2021 07:21:28 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=56359 Ein Finanzdienstleister hatte vergleichsweise wenig Probleme, um auf Homeoffice umzustellen. Es geht ja nur von einem Büro in ein anderes. Anfangs überwiegt da sicherlich bei allen die Euphorie. Denn ich kann mir die Zeit frei einteilen. Aber schon schnell zeigt sich, dass ein Laptop eben doch kein PC mit 2 Bildschirmen ist. Oder der Drucker [...]

Der Beitrag Homeoffice und die Berufsunfähigkeitsversicherung erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Ein Finanzdienstleister hatte vergleichsweise wenig Probleme, um auf Homeoffice umzustellen. Es geht ja nur von einem Büro in ein anderes. Anfangs überwiegt da sicherlich bei allen die Euphorie. Denn ich kann mir die Zeit frei einteilen.

Aber schon schnell zeigt sich, dass ein Laptop eben doch kein PC mit 2 Bildschirmen ist. Oder der Drucker und der Scanner nicht so hochwertig sind wie im Büro. Und wer Kinder hat, steht manchmal noch vor zusätzlichen Herausforderungen. Denn wieso sollte ich nicht mal kurz bei Mathe helfen, wenn ich doch da bin. Dass ich gerade in einem Web-Meeting bin, lässt sich ja nicht sofort erkennen.

Diese „Probleme“ sind aber ganz gut zu ertragen und dann rückblickend vielleicht sogar ein bisschen witzig. Allerdings kann die Umstellung auf Homeoffice auch zu echten Problemen führen. Wer z.B. statt 2 Monitoren im Homeoffice nur noch einen Monitor hat, kann seine Wirbelsäule durch die einseitige Fehlhaltung zu stark belasten. Und wer nicht konsequent in den Feierabend geht, sondern den ganzen Tag auf Stand-By bleibt, gefährdet sogar seine psychische Gesundheit.

Von den zwischenmenschlichen Herausforderungen, die mit einer unfreiwillig verlängerten Zweisamkeit einhergeht, mal ganz zu schweigen.

Versicherungen sind ja grundsätzlich da, um Menschen finanziell zu helfen, wenn es gesundheitlich schon zu spät ist. Aber vielleicht gäbe es ja Möglichkeiten, schon vorher zu helfen.

Wir sprechen über das Thema „Homeoffice und seine Folgen für die Berufsunfähigkeits-Versicherung“ mit Stefan Wittmann, Bereichsleiter für die Lebens- und Krankenversicherung bei der Deutschen Rückversicherung.

Interview zum Thema „Homeoffice und die BU-Versicherung“ mit Stefan Wittmann

BSC: Herr Wittmann, wie hat Homeoffice Ihren Arbeitsalltag verändert?

Stefan Wittmann: Die Themen sind gleichgeblieben, die Arbeitsweise hat sich deutlich verändert. Besprechungen mit Geschäftspartnern finden nahezu ausschließlich per Videokonferenz statt. Der interne Austausch mit KollegInnen und Mitarbeitenden kann leider kaum mehr persönlich stattfinden, sondern hat sich ebenfalls auf Telefon und Videochat verlagert. Aber all dies funktioniert in der Praxis sehr gut.

BSC: Wenn Sie als Rückversicherer Risiken bewerten, werden Sie vermutlich nicht auf Ihre persönlichen Erfahrungen zugreifen. Was ist die Datengrundlage, wenn eine Situation vollkommen neu ist? Erfahrungen aus dem Ausland oder Hochrechnungen?

SW: Bisher hat ja Niemand Erfahrungen mit einer Pandemie. Bei ausländischen Daten muss man auch sehen, ob diese 1:1 auf den deutschen Markt übertragen werden können. Wir sehen ja aktuell selbst bei direkten Nachbarländern ganz andere Verhältnisse als in Deutschland. Für die Beurteilung der Risiken kombinieren wir unsere langjährige Expertise im deutschen Markt in den Bereichen Aktuariat und Medizin mit den aktuellen Statistiken und Entwicklungen. Damit glauben wir, die Risiken weiterhin gut bewerten zu können.

„Der Gedanke, dass durch Homeoffice die Leistungsfälle zunehmen, ist naheliegend.“

BSC: Denken Sie, dass es durch Homeoffice mehr oder weniger Leistungsfälle geben wird? 80% aller Unfälle passieren ja zu Hause…

SW: …und hier bei der Hausarbeit, was aber nicht mit Homeoffice gleichzusetzen ist. Zudem sind Unfälle keine maßgeblichen Leistungsauslöser für die Todesfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung. Dennoch ein naheliegender Gedanke, dass durch Homeoffice die Leistungsfälle in der Berufsunfähigkeitsversicherung zunehmen. Denken sie an Überforderung durch Homeschooling oder soziale Spannungen innerhalb von Familien. Dazu haben womöglich viele im Homeoffice Arbeitende keinen ergonomischen Arbeitsplatz. Unsere beratenden Ärzte berichten von deutlich mehr Patienten, die aus den genannten Gründen behandelt werden. Das führt aber nicht zwangsläufig zu mehr Leistungsfällen. Das mögen doch eher Kurzfristfälle sein, die nicht zu einem nachhaltigen Trend führen. Dem steht aber womöglich entlastend gegenüber, dass für viele ArbeitnehmerInnen die psychische Belastung aus Pendelzeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto wegfällt.

An vielen Berufen und Branchen geht der Homeoffice-Trend ja auch nahezu komplett vorbei, denken sie an das Gesundheitswesen, Handwerk, Industrie, Transportwesen.

Ein spürbarer Effekt kann eher aus einer möglichen wirtschaftlichen Talsohle in Deutschland entstehen. Ein wirtschaftlicher Niedergang kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken und im Ergebnis auch zu Leistungsfällen in der Berufsunfähigkeitsversicherung führen. Dafür ist man dann ja auch gut versichert. Da die Lebensversicherer finanziell solide aufgestellt sind und die Kalkulation hinreichend konservativ erfolgt, besteht kein Grund zur Besorgnis.

„An vielen Branchen geht der Homeoffice-Trend nahezu komplett vorbei.“ 

BSC: Was hat sich in der Versicherungslandschaft durch das Corona-Jahr geändert? Wird das Bestand haben?

SW: Der Trend zu virtuellen Formaten sowie zu digitalen Lösungen für die gesamte customer journey der Kunden wird sich verstärken und nicht mehr zurückgedreht werden. Warum auch?

Für Lebensversicherer ergibt sich das – womöglich begrenzte – Zeitfenster, sich dem Kunden als Gesundheitspartner zu etablieren. Gesundheit als wichtiges Gut ist bei vielen Menschen nachhaltig im Bewusstsein verankert. Sie werden Interesse an smarten Serviceangeboten ihres Lebensversicherers entwickeln. Eine Top-Gelegenheit für die Lebensversicherungsbranche. Diese Chance muss dann aber auch ergriffen werden.

BSC: Wie könnte eine Versicherung mir zukünftig helfen, mich besser auf gesundheitliche und berufliche Veränderungen einzustellen? Gibt es da schon eine Ideenschublade?

SW: Dazu ist erst einmal notwendig, dass der Versicherer echte und regelmäßige Kontaktpunkte zu seinen Kunden aufbaut, außerhalb der Abbuchung der Beiträge und jährlicher Standmitteilungen. Eigene Tests von Prototypen bei Kunden haben gezeigt, dass eine Nachfrage nach konkreten Angeboten zur gesundheitlichen Vorsorge und zur beruflichen Entwicklung vorhanden ist. Mit individuellen und personalisierten Services würde der Lebensversicherer zusätzlich zum Versicherungsschutz wirkliche Mehrwerte schaffen. Die Berufsunfähigkeit durch gemeinsame Anstrengungen vermeiden oder falls doch eingetreten, zumindest verkürzen und eine berufliche Perspektive schaffen. Ideen, diesen Slogan mit Inhalten zu füllen, gibt es ausreichend, es hapert weiterhin an der Umsetzung seitens der Branche.

BSC: Die Berufsgruppen spielen in der BU-Versicherung derzeit eine große Rolle. Wird sich da Home-Office auf die Kalkulation auswirken?

SW: Kurzfristig eher nicht. Für viele Berufe hat sich das Tätigkeitsfeld nicht grundlegend verändert. Beispielsweise übe ich die gleichen prägenden Tätigkeiten aus wie früher, bis auf die Reisetätigkeit. Alleine dieser Wegfall wird in den wenigsten Konstellationen entscheidend sein, ob ich berufsunfähig werde oder nicht.

„Echte Veränderung erwarte ich nicht durch Home-Office. Eher durch die fortschreitende Digitalisierung!“

Echte Veränderungen erwarte ich eher durch die fortschreitende Digitalisierung, Die körperliche Belastung wird sukzessive zurückgehen. Nehmen sie beispielsweise den neuen 5G Mobilfunkstandard. In Asien gibt es bereits Pilotverfahren, bei denen Baggerführer im Homeoffice oder auch im Büro per Joystick die Bagger auf der Baustelle sozusagen virtuell bedienen. Die gleiche Berufsbezeichnung, die gleiche Tätigkeit, aber mit deutlich reduzierten Belastungen. Spätestens dann geht die Kalkulation gemäß dem Beruf und seiner Berufsgruppe zu Ende. Dafür haben wir das Tätigkeitsprofil entwickelt, das die Prämie nach den tatsächlichen Belastungen, die der Einzelne in seinem Beruf hat, bemisst.

BSC: Wir danken für das Gespräch!

Der Beitrag Homeoffice und die Berufsunfähigkeitsversicherung erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Frauen sinnvoll? https://bsc-gmbh.com/blog/ist-eine-berufsunfaehigkeitsversicherung-fuer-frauen-sinnvoll/ Tue, 21 Jul 2020 13:02:49 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=49591 Schon die Frage, ob eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Frauen sinnvoll ist, ist provokant. Der Bedarf hat ja nichts mit dem Geschlecht zu tun. Und trotzdem gibt es für Frauen besondere Hürden, die teilweise in der Natur liegen, aber auch zu einem größeren Teil einfach ungerecht sind. Wir wollen hier weder das traditionelle Familienmodell, noch eine notwendige [...]

Der Beitrag Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Frauen sinnvoll? erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Schon die Frage, ob eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Frauen sinnvoll ist, ist provokant. Der Bedarf hat ja nichts mit dem Geschlecht zu tun. Und trotzdem gibt es für Frauen besondere Hürden, die teilweise in der Natur liegen, aber auch zu einem größeren Teil einfach ungerecht sind. Wir wollen hier weder das traditionelle Familienmodell, noch eine notwendige fortschreitende Emanzipation kritisieren. Wir wollen nur zeigen, was Frauen in verschiedenen Lebenslagen bei der Arbeitskraft-Absicherung zu beachten haben.

Wann ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Frauen sinnvoll?

Beginnen wir mal mit der Geburt. Das ist ein bisschen zu früh, weil da noch niemand eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Frauen anbietet. Auch nicht für Männer. Da gibt es nur Optionen in Kombination mit einer Rentenversicherung. Aber die sind nicht immer sinnvoll. Dazu sollten Sie sich unbedingt umfassend bei einem Berater informieren.

Mit Eintritt in die Schule ist eine Schulunfähigkeits-Versicherung möglich. Das ist eine reine Risikoabsicherung. Es gibt keinen Sparanteil. Dadurch kann ich passgenau das Risiko absichern. Eine Schulunfähigkeits-Versicherung kann ich bereits für 5 Euro abschließen. Sollte meine Tochter dann schulunfähig sein, gibt es ein kleines Taschengeld. Der eigentliche Wert der Versicherung ist aber die BU-Option. Ich kann nämlich mit Eintritt ins Berufsleben die Schulunfähigkeits-Versicherung in eine Berufsunfähigkeitsversicherung bis zu 1.500 Euro Rente umwandeln.

Oft entscheiden sich Eltern gegen diese Versicherung. Das Argument dagegen ist das beste Argument dafür: „Ich weiß ja noch nicht, was meine Tochter später mal macht!“

In der BU-Versicherung sind all meine zukünftigen Berufe mitversichert

Da schwingt auch oft der Gedanke mit, dass die Tochter ja mal Hausfrau und Mutter sein könnte. Tatsächlich wurde ich in meiner Zeit als Lehrer mal mit der Aussage konfrontiert, dass die Tochter, trotz bester Noten, doch nicht auch noch das Abitur zu machen brauche, wenn sie später doch mal heiraten könne. Darüber ließe sich gut streiten. Für die Berufsunfähigkeitsversicherung ist es egal. Wenn meine Tochter studiert und später an der Uni lehrt oder ob sie eine Lehre zur Schreinerin macht… Sie ist immer in der BUV versichert.

Selbst die Hausfrau ist vom Versicherungsschutz erfasst. Wer aus gesundheitlichen Gründen nur noch die Hälfte der Zeit oder im Ergebnis nur noch die Hälfte der haushälterischen Tätigkeiten erfüllen kann, bekommt Geld von der BU-Versicherung. Im Detail kommt es aber auf das Bedingungswerk an, ob der zuletzt ausgeübte Beruf oder die Tätigkeit als Hausfrau versichert ist.

Warum ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Frauen sogar sinnvoller?

Es ist der Natur geschuldet, dass die Frau die Kinder bekommt. Und heute ist es immer noch in den meisten Fällen so, dass die Frau dann in Elternzeit geht und sich oft auch danach der Kindererziehung widmet. Dadurch zahlen Frauen im Schnitt weniger in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Deshalb haben Frauen kaum Anspruch auf eine Versorgung. Egal, ob es um die Absicherung der Arbeitskraft oder um die Altersrente geht. Deshalb ist es wichtiger, dass Frauen privat vorsorgen.

Denn ein Mann, selbst ein Ehemann ist, statistisch gesehen, weder Altersvorsorge, noch eine zuverlässige Absicherung der Arbeitskraft. Mittlerweile wird jede 2. Ehe geschieden. Das heißt, dass die Frau entweder alleinerziehend ist, was es nicht einfacher macht. Oder die Kinder sind schon erwachsen. Dann ist es aber fast nicht mehr möglich, die verlorenen Jahre bis zur Rente wieder aufzuholen.

Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung versichern Paare häufig nur den Hauptverdiener. Oft ist das der Mann, weil Männer in vielen Branchen noch bis zu 20% mehr verdienen. Dabei vergessen diese Paar oft, dass die Kindererziehung und/oder die Haushaltsführung auch Geld wert sind. Sollte die Hausfrau aus gesundheitlichen Gründen ausfallen, muss der Mann eine Haushälterin einstellen oder selbst diese Aufgaben übernehmen. Das liefe aber auch auf weniger Einnahmen hinaus.

Deswegen ist es unbedingt sinnvoll, wenn sich auch die Hausfrau gegen Berufsunfähigkeit versichert.

Die Hausfrau muss kein Geld verdienen, um sich versichern zu können

Für die Berufsunfähigkeitsversicherung ist es nicht notwendig, Geld zu verdienen. Auch die Hausfrau oder der Hausmann üben einen Beruf im Sinn der Versicherung aus. In der Regel kann ich hier bis zu 1.000 Euro Rente versichern.

Ein weiterer Punkt, der zu beachten ist, sind die Schwangerschaften. Der BU-Schutz sollte unbedingt während und nach der Schwangerschaft aufrecht erhalten bleiben. Denn z.B. eine Kindsbettdepression kann, wenn sie 6 Monate anhält, eine Berufsunfähigkeit darstellen.

Das Geld hilft dann zwar nicht unmittelbar aus der psychischen Krise, aber es schadet auch nicht.

Unterm Strich können wir hier nur ein paar verallgemeinernde Hinweise geben. Egal, ob es um eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Frauen oder Männer geht: Eine individuelle Beratung ist das Wichtigste. Denn jeder Mensch ist einzigartig. Und jeder Bedarf an Absicherung ist es auch.

Der Beitrag Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Frauen sinnvoll? erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Infektionsklausel für Ärzte https://bsc-gmbh.com/blog/infektionsklausel-fuer-aerzte/ https://bsc-gmbh.com/blog/infektionsklausel-fuer-aerzte/#comments Wed, 05 Feb 2020 12:33:21 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=43118 Die Infektionsklausel für Ärzte ist in der Beratung zur Berufsunfähigkeitsversicherung immer wieder ein Thema. Und das nicht mal, weil ich es ansprechen würde. Nein. Da sind die Ärzte selbst schon ganz gut informiert. Mit gut meine ich schlecht. Aber dafür halt viel. Dabei sollte ein Arzt doch wissen, was für Käse rauskommt, wenn ich Symptome [...]

Der Beitrag Infektionsklausel für Ärzte erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Die Infektionsklausel für Ärzte ist in der Beratung zur Berufsunfähigkeitsversicherung immer wieder ein Thema. Und das nicht mal, weil ich es ansprechen würde. Nein. Da sind die Ärzte selbst schon ganz gut informiert. Mit gut meine ich schlecht. Aber dafür halt viel. Dabei sollte ein Arzt doch wissen, was für Käse rauskommt, wenn ich Symptome google. Das gleiche kommt heraus, wenn ich auf den falschen Seiten im Internet lande, um mich zur Infektionsklausel für Ärzte zu informieren.

Die richtige Seite wäre z.B. Worksurance. Da gibt es ne ganze Menge Infos rund um die BU-Versicherung.

Ist die Infektionsklausel für Ärzte wichtig?

Kurze Antwort: Nö, ist Quatsch.

Und jetzt kommt die lange Erklärung, weil mir mal wieder keiner glaubt. Denn auf allen anderen Internetseiten steht was anderes.

Lass dich kostenfrei vom Experten beraten!

Es gibt zwei Wege, um zu zeigen, warum die Infektionsklausel für Ärzte nicht wichtig ist. Ich beginne mal mit dem Bedarf.

Der Bedarf an einer Versicherung entsteht immer dort, wo ich mit finanziellen Einbußen zu rechnen habe. Wenn mir ein Arbeitsverbot nach §31 Infektionsschutzgesetz erteilt wird, habe ich Anspruch auf eine Entschädigung in Geld, wie es so schön in §56 IfSG heißt. Die Höhe entspricht dem gesetzlichen Krankengeld. Wir haben also mit einer Einbuße von etwa 25% zu rechnen. Denn in der Regel ist die Höhe des Krankengeldes 90% vom Netto. Aber beim Krankengeld wie auch hier (siehe §57 IfSG) muss ich Sozialversicherungsbeiträge entrichten.  Also bleiben so ca. 75% vom Netto übrig.

Der Bedarf ist vielleicht vorhanden, aber sicher nicht in der Höhe einer vernünftig abgeschlossenen BU-Versicherung.

Die Infektionsklausel ist mehr Marketing als sonst was

Während ich noch darüber diskutieren kann, ob ich eine Einbuße von 25% versichern muss oder ob es nicht doch sinnvoller ist, von vornherein nur 75% seines Einkommens auszugeben und 25% zu sparen, ist es unumstößlich und indiskutabel, dass die Infektionsklausel für Ärzte und alle anderen in der Berufsunfähigkeitsversicherung überflüssig ist. Und das, obwohl fast alle anderen was anderes behaupten.

Aber von vorne: Die BUV leistet bei Krankheit, Körperverletzung und Kräfteverfall. Und zwar dann, wenn ich nur noch die Hälfte der üblichen Tätigkeiten meines Arbeitsalltages ausüben kann. Es ist nicht definiert, dass mich die Krankheit direkt in meiner Leistungsfähigkeit einschränken muss. Es ist ausreichend, wenn ich nicht mehr arbeiten kann. Und ein behördliches Verbot verbietet mir nun mal zu arbeiten. Da kann ich nicht mehr arbeiten.

Und selbst, wenn Anbieter kein behördliches Verbot verlangen, ist es nicht sinnvoll zu arbeiten, wenn man infektiös ist. Das kann ich meinen Kunden nicht antun.

Obwohl ich also noch körperlich in der Lage wäre, zu 100% zu arbeiten, ist dennoch ein sinnvolles Arbeitsergebnis nicht möglich. Deshalb liegt eine 100%ige BU vor.

Das ist ziemlich logisch, find ich.

Unterm Strich

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht böse gemeint ist. Aber wenn ich Ärzten eine Berufsunfähigkeitsversicherung verkaufen will, dann muss ich halt was besonderes bieten. Auch wenn es nur schön aussieht, aber nix kann. So funktioniert Marketing. Und eine Infektionsklausel hat auch keinen Nachteil. Sie kostet auch in der Kalkulation kein Geld. Deshalb macht sie die Versicherung auch nicht teurer. Ist aber auch wieder logisch. Was nix kann, kostet auch nix.

Lass dich kostenfrei vom Experten beraten!

Der Beitrag Infektionsklausel für Ärzte erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
https://bsc-gmbh.com/blog/infektionsklausel-fuer-aerzte/feed/ 1
Wie kann ich bei der Berufsunfähigkeits-Versicherung Geld sparen? https://bsc-gmbh.com/blog/wie-kann-ich-bei-der-berufsunfaehigkeits-versicherung-geld-sparen/ Tue, 10 Dec 2019 13:37:45 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=40957 Ich kann bei der Berufsunfähigkeits-Versicherung Geld sparen, ohne dabei auf Qualität zu verzichten. Dazu muss ich nur wissen, woraus sich der Beitrag zusammensetzt. Ein paar Dinge sind logisch, ein paar muss ich vielleicht erklären. Wenn du es schon weißt, dann musst es ja nicht lesen. Ich erklär mal drauf los. Wie kann ich bei der [...]

Der Beitrag Wie kann ich bei der Berufsunfähigkeits-Versicherung Geld sparen? erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Ich kann bei der Berufsunfähigkeits-Versicherung Geld sparen, ohne dabei auf Qualität zu verzichten. Dazu muss ich nur wissen, woraus sich der Beitrag zusammensetzt. Ein paar Dinge sind logisch, ein paar muss ich vielleicht erklären. Wenn du es schon weißt, dann musst es ja nicht lesen. Ich erklär mal drauf los.

Wie kann ich bei der Berufsunfähigkeits-Versicherung Geld sparen?

Der Beitrag berechnet sich aus

  • der Renten-Höhe
  • dem Eintrittsalter
  • der Versicherungsdauer
  • der Leistungsdauer
  • der Zahlweise
  • Gesundheitszustand/Hobbies
  • Beruf

Wenn du das so siehst, verstehst du sicher auch, warum ich nicht mal so pauschal sagen kann, was eine Berufsunfähigkeits-Versicherung kostet.

Aber, wer darauf besteht: Eine BUV kannst du ab 5 Euro Brutto-Beitrag im Monat abschließen. Wirkt sich dann halt auf die Rentenhöhe, die Versicherungsdauer usw. aus. Nach oben hab ich noch keine Grenze festgestellt 🙂

Aber mal ernsthaft. Wie kann ich jetzt bei der Berufsunfähigkeits-Versicherung Geld sparen?  Und viel wichtiger: Wie kann ich sinnvoll Geld sparen?

Bei der Berufsunfähigkeits-Versicherung Geld sparen durch niedrigere Rente

Am einfachsten zu rechnen ist es, wenn ich an der Rentenhöhe spare. Versichere ich 2.000 Euro monatliche Rente für 100 Euro monatlichen Beitrag, kostet mich die halbe Rente den halben Beitrag. Der Mathematiker nennt das linear.

An der Rentenhöhe gibt es aber nix zu deuten. Sie ist Teil der objektiven Bedarfsermittlung. Und objektiv bedeutet, dass es nun mal so ist. Wenn ich jeden Monat 2.000 Euro ausgebe, muss ich 2.000 Euro absichern. Weil mir bei einer niedrigeren Rentenhöhe jeden Monat Geld zum Leben fehlt. Dann spare ich vielleicht die Hälfte am Beitrag. Aber im Leistungsfall geh ich jeden Monat ins Minus. Und wenn mein Erspartes aufgebraucht ist, steh ich dumm da. Die ganze Berufsunfähigkeits-Versicherung war für die Katz.

Wenn ich also bei der Berufsunfähigkeits-Versicherung Geld sparen will, dann nicht an der Rentenhöhe. Ist das nachvollziehbar? Ich denke schon. Ansonsten gern eine E-Mail schreiben oder kommentieren 🙂

Lass dich kostenfrei vom Experten beraten!

Je jünger desto besser!

Die Berufsunfähigkeits-Versicherung ist für junge Leute günstiger. Und das, obwohl ich dann ja länger Schutz habe. Angenommen, ich schließe die Versicherung mit 20 ab, zahle ich in der Summe und auch monatlich weniger, als wenn ich mich erst mit 40 darum kümmere. Das klingt erstmal komisch. Aber ich kann es erklären. Hat mit Statistiken zu tun. Und Statistiken braucht der Versicherer, um die Beiträge zu berechnen.

In den Statistiken steht, dass ich erst mit 50 ein richtig hohes BU-Risiko habe. Die Mittelschlauen unter euch denken sich jetzt, dass sie erst dann eine BUV brauchen. Versicherer sind aber für gewöhnlich ziemlich schlau. Die wissen das auch. Und deshalb berechnen die die Tarife auch so. Sie nehmen dein Risiko als Ganzes und teilen es dann durch die einzelnen Zahlungen. So entsteht dein monatlicher Beitrag. In der Summe zahlst du als 20-Jähriger bis 67 ungefähr das gleiche wie der 50-Jährige. Aber du hast halt 37 Jahre länger Schutz. Und der Versicherer kann statistisch betrachtet 37 Jahre länger mit dem Geld arbeiten, bevor er zahlen muss. Deswegen zahlst du oft auch in der Summe weniger, wenn du dich in jungen Jahren versicherst.

Lifehack, um bei der Berufsunfähigkeits-Versicherung Geld sparen

Versicherer konzentrieren sich stark auf das Kerngeschäft. Deshalb schludern die in der Verwaltung auch mal. So ist dem Versicherer z.B. egal, wann du Geburtstag hast, wenn sie dein Eintrittsalter berechnen. Du bist so alt wie alle anderen aus deinem Jahrgang. Du bist Aktuelles Jahr – Geburtsjahr Jahre alt. Als bin ich 2019-1980 = 39 Jahre. Weil noch Dezember ist. Ab Januar bin ich 40 Jahre alt! OK, ich hab im Februar Geburtstag. Halb so wild. Gilt aber auch, wenn du im Juni, August oder September hast. Oder Dezember. Oder jeder andere Monat. Wenn du also noch dieses Jahr eine Berufsunfähigkeits-Versicherung abschließt, sparst du übelst viel Geld.

Ein 20-Jähriger Mechatroniker spart im Monat 1,18 Euro. Sind im Jahr 14,16 Euro und bis 67 665,52 Euro. Fairerweise zieh ich den einen Monat ab, den er für den Dezember zu viel zahlt. Dann sind es aber immer noch knapp 610 Euro, die er sich spart. Das sind gut 600 Leberkässemmeln.

Je früher ich einsteige, um so günstiger. Hat nur Vorteile. Der nächste kommt sofort.

Vorerkrankungen und Hobbies können teuer sein

Je jünger, desto gesünder bin ich. Um so unwahrscheinlicher ist es, dass ich einen Zuschlag zahlen muss. Das kann immer dann sein, wenn ich eine Vorerkrankung habe, die zwar gefährlich ist, aber deren Folgen schwierig zu greifen sind. Übergewicht wäre sowas. Je mehr ich wiege, um so wahrscheinlicher ist es, dass ich mal länger krank bin. Aber ob es dann die Gelenke oder die Organe sind, lässt sich nicht sagen. Und da der Versicherer bei einem Leistungsausschluss beweisen muss, dass das eine mit dem anderen zu tun hat, gibt es Krankheiten, die mit einem Zuschlag belegt sind.

Bei den Hobbies ist es genau so. Hier ist es vielleicht sogar eher so, dass ich als Teenager krasser unterwegs bin. Denn auch manche Hobbies, wie z.B. Boxen, sind gefährlich. Aber wenn ich später Parkinson habe, lässt sich schwierig beweisen, dass es mit dem Boxen zusammenhängt.

Zuschläge können später wieder wegfallen. § 41 VVG bildet die Grundlage. In der Berufsunfähigkeits-Versicherung ist der § 158 VVG maßgeblich. Hier steht, dass der § 41 VVG nur dann anzuwenden ist, wenn die Minderung der Gefahrenumstände nach ausdrücklicher Vereinbarung als Gefahrenminderung anzusehen ist. Das ist in der Regel nicht der Fall. Wieso sollte man etwas so offensichtliches ausdrücklich vereinbaren? Allerdings könnte ich hier argumentieren, dass ja die Krankheit oder das Hobby ausdrücklich als Gefahrenerhöhung festgeschrieben ist. Der Wegfall ist also der Wegfall einer festgeschriebenen Erhöhung. Das sollte ich doch als Minderung ansehen dürfen, oder?

Naja, aber vor Gericht und auf hoher See…

Mit der Zahlweise bei der Berufsunfähigkeits-Versicherung Geld sparen

Wie meine Oma zu sagen pflegte, scheißt der Teufel auf einen großen Haufen. Wer es sich also leisten kann, die monatlichen Beiträge jährlich zu zahlen, spart gut 3%. Das können aber halt auch mal 1.200 Euro sein. Das schafft nicht jeder. Für die Klugscheißer unter euch: Eigentlich ist es genau umgekehrt. Die jährliche Zahlweise ist die normale Zahlweise und für die monatliche gibt es einen Verwaltungsaufschlag.

Was ist der Unterschied zwischen Leistungs- und Versicherungsdauer?

Ich kann selbstverständlich auch Geld sparen, wenn ich an der Leistungs- und Versicherungsdauer schraube. Die Leistungsdauer zeigt, bis wann ich Geld im Leistungsfall bekomme und die Versicherungsdauer zeigt, bis wann ich versichert bin. Normalerweise läuft beides gleich. Es kann aber durchaus sinnvoll sein, die Versicherungsdauer kürzer zu halten als die Leistungsdauer. Denn selbst wenn ich mit 60 aufhören will zu arbeiten, kann eine Berufsunfähigkeit mein Konzept so durcheinander bringen, dass ich trotzdem bis 67 Geld brauche. Vor allem dann, wenn ich mit hohen Einnahmen rechne, aber nur das unbedingt notwendige versichere. So lässt sich immer ein wenig Geld sparen.

Grundsätzlich kann es aber immer sinnvoll sein, die Laufzeit einer Berufsunfähigkeits-Versicherung zu überdenken. Denn nicht alle Ausgaben habe ich bin zum 67. Lebensjahr.  Zum Beispiel die Ausgaben für meine Kinder. Selbst wenn beide den Doktor machen, darf ich darauf hoffen, dass sie selbst Geld verdienen, bevor ich 62 bin.

Und ganz grob überschlagen dürfen wir uns merken, dass eine BUV bis 67 etwa das Doppelte einer BUV bis 60 kostet. Das ist ne Menge Geld. Und wenn es sinnvoll ist, sollte ich darüber nachdenken. Vor allem, weil es so gut planbar ist.

Über eine kürzere Laufzeit lässt sich als ganz gut bei der Berufsunfähigkeits-Versicherung Geld sparen.

Der Beruf in der Berufsunfähigkeits-Versicherung

Eigentlich versichert die Berufsunfähigkeits-Versicherung keinen Beruf. Schon gar nicht das Berufsbild und auch keine Stellenbeschreibung. Die Berufsunfähigkeits-Versicherung interessiert sich nur für die Tätigkeiten, die ich alltäglich während der Arbeit ausübe. Hier kann ich auch in der Berufsunfähigkeits-Versicherung Geld sparen. Aber nur dann, wenn ich meinen Beruf deutlich anders ausübe, als die Versicherer das denken. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Dreher. In der Vorstellung vieler und auch in meiner ist das ein sehr gefährlicher Beruf. Ich muss das Werkstück in die Maschine einspannen und dann, wenn es sich sauschnell dreht, mit der Hand bearbeiten. Da fliegen Teile rum und wenn ich in die Maschine lange, ist die Hand ab.

Tatsächlich spannt der Dreher heute das Werkstück ein, setzt sich an den PC und gibt die Koordinaten ein. Die Maschine bearbeitet das Werkstück von alleine.

In diesem Fall kann ich mit einer ausführlichen Tätigkeitsbeschreibung eine bessere Einstufung erreichen. Und besser heißt hier billiger.

Die wenigsten Berufe sind übrigens teurer, weil die Berufe gefährlich wären. Unfälle sind ja eh nur für 10% der BU-Fälle verantwortlich. Und 80% aller Unfälle geschehen zu Hause. Berufe sind dann teuer, wenn schon leichte körperliche Einschränkungen dazu führen können, berufsunfähig zu sein. Und berufsunfähig ist, wer in seinem Beruf aus gesundheitlichen Gründen nur noch zur Hälfte arbeiten kann. Aber das ist eine andere Geschichte…

Unterm Strich

Es gibt einige Möglichkeiten, bei der Berufsunfähigkeits-Versicherung Geld sparen. Aber fast alle sind mit einem Risiko behaftet, das mehr oder weniger gut kalkulierbar ist. Die einzige Möglichkeit, um Geld zu sparen und dabei sogar noch besser bzw. länger versichert zu sein, ist, die Berufsunfähigkeits-Versicherung so früh wie möglich abzuschließen.

Lass dich kostenfrei vom Experten beraten!

Der Beitrag Wie kann ich bei der Berufsunfähigkeits-Versicherung Geld sparen? erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Greift die Berufsunfähigkeitsversicherung auch bei Krebs? https://bsc-gmbh.com/blog/greift-die-berufsunfaehigkeitsversicherung-auch-bei-krebs/ Wed, 11 Sep 2019 11:38:08 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=36452 Eine neue Umfrage hat ergeben, dass fast zwei Drittel aller Deutschen glauben, eine Unfallversicherung bietet Schutz bei Berufsunfähigkeit. Aber anders als die Unfallversicherung, greift die Berufsunfähigkeitsversicherung auch bei Krebs und anderen Krankheiten. Sogar psychische Erkrankungen sind versichert. Aber halt nicht so eindeutig. Ich muss eben berufsunfähig sein. Greift die Berufsunfähigkeitsversicherung auch bei Krebs? Wenn ich [...]

Der Beitrag Greift die Berufsunfähigkeitsversicherung auch bei Krebs? erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Eine neue Umfrage hat ergeben, dass fast zwei Drittel aller Deutschen glauben, eine Unfallversicherung bietet Schutz bei Berufsunfähigkeit. Aber anders als die Unfallversicherung, greift die Berufsunfähigkeitsversicherung auch bei Krebs und anderen Krankheiten. Sogar psychische Erkrankungen sind versichert. Aber halt nicht so eindeutig. Ich muss eben berufsunfähig sein.

Greift die Berufsunfähigkeitsversicherung auch bei Krebs?

Wenn ich wegen Krebs BU bin, greift die Berufsunfähigkeitsversicherung auch bei Krebs. Logisch. Aber was bedeutet das?

Berufsunfähig bin ich, wenn ich aus gesundheitlichen Gründen nur noch zur Hälfte arbeiten kann. Das gilt für jede Erkrankung. Selbstverständlich auch für Krebs.

Lass dich kostenfrei vom Experten beraten!

Es ist aber nicht ausreichend, wenn ich nachweise, dass ich Krebs habe. Ich muss außerdem nachweisen, dass ich zu mindestens 50% berufsunfähig bin. Also, dass es mir nicht mehr möglich ist, die Hälfte der Tätigkeiten auszuüben, die ich gesund ausgeübt habe. Das ist schwierig. Vor allem, wenn ich keine Unterstützung habe. Durch einen erfahrenen Experten. Wie Stephan Kaiser, etwa. Das ist aber ganz grundsätzlich das Doofe an der Berufsunfähigkeitsversicherung. Ich kann durchaus schon lange BU sein. Wenn ich es aber nicht beweisen kann, gibt es kein Geld.

Deswegen gibt es jetzt auch Versicherungen mit sogenannter Krebsklausel. Zwar greift die Berufsunfähigkeitsversicherung auch bei Krebs, aber mit dieser Klausel spare ich mir den Nachweis der BU. Ich muss nur beweisen können, dass ich Krebs habe. Und der muss halt so wie in den Bedingungen beschrieben vorliegen. Meistens verlangen die Versicherer, dass eine Chemo notwendig ist. Aber das muss ich halt in den Bedingungen nachlesen.

Was ist besser? Eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine Krebsversicherung?

Krebsversicherungen sind schwer im Kommen. Denn vor keiner Krankheit haben die Deutschen mehr Angst. Da ist es sicherlich sinnvoll, den Leuten diese Angst zu nehmen. Aber es ist nicht immer hilfreich. Denn diese Versicherung leistet eben nur bei Krebs. Und dann auch „nur“ eine einmalige Summe. Wenn ich laufende Ausgaben habe, ist mir damit nicht lange geholfen. Und außerdem versteh ich nicht, wieso ich Geld brauche, wenn ich Krebs habe, aber nicht, wenn ich einen Schlaganfall habe. Wer seine Ausgaben bei mehreren Krankheiten absichern will, sollte sich eine Dread Disease erklären lassen. Und wer alle Krankheiten abgesichert haben will, braucht eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Auch eine Grundfähigkeitsversicherung sichert mich gegen alle Krankheiten ab. Aber psychische Erkrankungen führen erst zu einer Leistung, wenn ich deswegen der Betreuung bedarf.

Unterm Strich greift die Berufsunfähigkeitsversicherung auch bei Krebs. Wenn ich einen Vermittler an der Seite habe, der mir beim Leistungsantrag helfen kann, dann ist die BUV die beste Absicherung. Krebsversicherungen oder Krebsklauseln vereinfachen den Zugang zur Leistung. Denn ich muss nicht meine Tätigkeiten auflisten, um zu beweisen, welche davon ich jetzt wegen Krebs nicht mehr bewältigen kann. Aber es ist halt auf Krebs begrenzt.

Wer es genauer wissen will, kontaktiert uns am Besten einfach hier 🙂

Lass dich kostenfrei vom Experten beraten!

Der Beitrag Greift die Berufsunfähigkeitsversicherung auch bei Krebs? erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Wieso 1.000 Euro Rente in der Berufsunfähigkeits-Versicherung (fast) immer zu wenig sind https://bsc-gmbh.com/blog/wieso-1-000-euro-rente-in-der-berufsunfaehigkeits-versicherung-fast-immer-zu-wenig-sind/ Mon, 09 Sep 2019 12:46:22 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=36457 Jeder Vierte wird berufsunfähig. Und jeder Vierte hat eine Versicherung. Zumindest statistisch besteht die Möglichkeit, dass alles gut ausgeht ;-) Aber im Schnitt sind nur 1.000 Euro Rente in der Berufsunfähigkeits-Versicherung abgeschlossen. Das dürfte in den allermeisten Fällen viel zu wenig sein. Nur wenn ich auf andere Einnahmequellen zugreifen kann als das Arbeitseinkommen, könnten 1.000 [...]

Der Beitrag Wieso 1.000 Euro Rente in der Berufsunfähigkeits-Versicherung (fast) immer zu wenig sind erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Jeder Vierte wird berufsunfähig. Und jeder Vierte hat eine Versicherung. Zumindest statistisch besteht die Möglichkeit, dass alles gut ausgeht 😉 Aber im Schnitt sind nur 1.000 Euro Rente in der Berufsunfähigkeits-Versicherung abgeschlossen. Das dürfte in den allermeisten Fällen viel zu wenig sein. Nur wenn ich auf andere Einnahmequellen zugreifen kann als das Arbeitseinkommen, könnten 1.000 Euro für den Rest reichen 🙂

Wie ermittle ich den Bedarf in der Berufsunfähigkeits-Versicherung?

Was ich jeden Monat zum Leben brauche, hängt in erster Linie von meinen Ausgaben ab. Welche habe ich in welcher Höhe und wie lange? Mal angenommen, ich zahle 1.500 Euro für mich. Also, das was ich esse, mein Auto und mein Wohnraum. Dann brauch in mein ganzes Leben lang mindestens 1.500 Euro. Egal, was passiert.

Ausgaben für Kinder kommen noch oben drauf. Die hab ich aber nicht mein ganzes Leben lang. Also, die Ausgaben.

Aber bleiben wir der Einfachheit halber mal bei den 1.500 Euro. Wenn ich jetzt 1.000 Euro Rente in der Berufsunfähigkeits-Versicherung abgeschlossen habe, fehlen mir jeden Monat 500 Euro. Logisch und mathematisch leicht nachweisbar. Jedes Jahr muss ich 6.000 Euro von meinem Ersparten nehmen. Jetzt kann sich jeder ausrechnen, wie lange das gut gehen kann.

Vereinbare einen kostenlosen Termin!

Wieso 1.000 Euro Rente in der Berufsunfähigkeits-Versicherung (fast) immer zu wenig sind

Wenn ich nur 1.000 Euro Rente in der Berufsunfähigkeits-Versicherung abgeschlossen habe, muss ich jeden Monat zuzahlen. Ähnlich wie eine Selbstbeteiligung bei der Vollkasko-Versicherung. Nur dass ich die jetzt jeden Monat leisten muss.

Ich habe mir also ein bisschen Zeit gekauft, bis ich dann doch vor dir Hunde gehe. Und genau das sollte eine Berufsunfähigkeits-Versicherung eigentlich vermeiden.

Wenn aber mehr als 1.000 Euro Rente in der Berufsunfähigkeits-Versicherung zu teuer sind?

Das Leben ist aber nun mal kein Wunschkonzert. Oft sind die 1.000 Euro Rente in der Berufsunfähigkeits-Versicherung nicht freiwillig gewählt. Oft geht einfach nicht mehr. Jetzt gibt es die Möglichkeit, an der Laufzeit zu schrauben. Je kürzer die Leistungsdauer, desto billiger die Versicherung. Aber ich habe eine Lücke im Alter. Mal angenommen, ich versichere mich nicht bis 67, sondern nur bis 60. Dann spare ich die Hälfte am Beitrag. Aber ich habe – logisch – dann das doppelte Risiko. Der Beitrag bemisst sich immer am Risiko. Wenn ich es nicht schaffe, bis 60 meine Schäfchen halbwegs im Trockenen zu haben, wäre dieser Schritt riskant.

Sind Alternativen zur Berufsunfähigkeits-Versicherung sinnvoll?

Eine andere Möglichkeit, um Beitrag zu sparen, ist ein geringerer Versicherungsumfang. Während die BUV schon leistet, wenn ich meinen Beruf nur noch zu 50% ausüben kann und der Versicherer keine Chance hat, mich zu einer anderen Arbeit zu zwingen, leistet z.B. die Erwerbsunfähigkeits-Versicherung dann, wenn ich am allgemeinen Arbeitsmarkt keine 3 Stunden mehr arbeiten kann. Ich trage also das Risiko einer Umschulung. Erst wenn ich tatsächlich auch nichts mehr arbeiten könnte, erhalte ich meine Rente.

Eine Grundfähigkeits-Versicherung ist oft noch günstiger. Allerdings sind hier psychische Erkrankungen nicht umfassend versichert und ein Bezug zu meiner Arbeitskraft kann nur mit Hilfe eines kompetenten Vermittlers hergestellt werden.

Was ist jetzt besser? Weniger Rente, weniger Laufzeit oder spätere Leistung?

In meinen Augen ist alles besser als zu wenig Rente. Denn hier ist es garantiert, dass ich irgendwann finanzielle Probleme bekomme. Und bei 1.000 Euro versicherter Rente freut sich nur der Staat, weil er sich Hartz IV sparen würde… Bei den anderen beiden Varianten kann ich mein Risiko einschätzen. Entweder ist es für mich ok, erst dann Geld zu bekommen, wenn auch keine Umschulung mehr geht oder ich habe schon vor dem 67. meine Schäfchen im Trockenen.

In jedem Fall ist eine kompetente Beratung wichtig. Die gibt es hier 😊

Vereinbare einen kostenlosen Termin!

Der Beitrag Wieso 1.000 Euro Rente in der Berufsunfähigkeits-Versicherung (fast) immer zu wenig sind erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Wieso brauchen Ingenieure keine Berufsunfähigkeitsversicherung? https://bsc-gmbh.com/blog/wieso-brauchen-ingenieure-keine-berufsunfaehigkeitsversicherung/ Mon, 26 Aug 2019 14:05:13 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=35724 Die Mehrheit der Deutschen beschäftigt sich eher nicht täglich mit Versicherungen. Und eben dieser Mehrheit zufolge, brauchen Ingenieure keine Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Weisheit der Masse funktioniert eben nur bei Schätzfragen. Wenn ich wissen will, wie viele Sandkörner in einen 1l-Flasche passen, dürfte das Ergebnis sehr nahe an der Wahrheit sein. Aber sobald ich Hintergrundwissen benötige, ist [...]

Der Beitrag Wieso brauchen Ingenieure keine Berufsunfähigkeitsversicherung? erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Die Mehrheit der Deutschen beschäftigt sich eher nicht täglich mit Versicherungen. Und eben dieser Mehrheit zufolge, brauchen Ingenieure keine Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Weisheit der Masse funktioniert eben nur bei Schätzfragen. Wenn ich wissen will, wie viele Sandkörner in einen 1l-Flasche passen, dürfte das Ergebnis sehr nahe an der Wahrheit sein. Aber sobald ich Hintergrundwissen benötige, ist die Weisheit der Masse eben unscharf.

Und trotzdem wollen wir der Masse glauben. Deshalb frage ich mal ganz offen, warum oder wann brauchen Ingenieure keine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Was ist Berufsunfähigkeit?

Es kann ja schon mal sein, dass die Experten sich täuschen und die Masse recht hat. Keine Frage. Deswegen erklär ich auch erstmal, wieso die Aussage schon mal stimmen kann. Aber als erstes erklär ich mal, was Berufsunfähigkeit ist. Und wie die Versicherung funktioniert. Berufsunfähig bin ich dann, wenn ich wegen einer gesundheitlichen Einschränkung 6 Monate am Stück oder länger nur noch zur Hälfte arbeiten kann. Das kann psychische aber auch körperliche Gründe haben. Burn-Out wäre also mitversichert.

Zu 50% bezieht sich einmal auf die Arbeitszeit. Hab ich vorher 8 Stunden gearbeitet und kann nur noch 4 Stunden arbeiten, gibt es Geld. Damit ist aber auch das Arbeitsergebnis gemeint. Mal angenommen, ich bin Bauingenieur und erstelle Gutachten. 10% meiner Zeit verbringe ich auf Baustellen und Gerüsten, den Rest der Zeit bin ich im Büro und werte aus, was ich gesehen habe. Und ebenso angenommen, entwickle ich Angststörungen. Das ist aber nicht weiter schlimm. Mit Tabletten kann ich an sich wieder arbeiten. Ich darf aber nicht mehr auf Gerüste steigen. Steht so in der Verpackungsbeilage.

Nehmen wir die Zeit als Berechnungsgrundlage fällt weniger als 10% weg. Ich wäre nicht BU. Aber wenn ich nicht auf das Gerüst steige, gibt es auch nix, worüber ich schreiben könnte. Ein sinnvolles Arbeitsergebnis wäre nicht möglich. Ich bin also doch BU.

Und wenn ich angestellt bin, darf der Versicherer auch nicht verlangen, dass ich meine Arbeitsstelle umorganisiere. Also, dass z.B. ein Azubi für mich aufs Gerüst klettert und Fotos macht. Und so oder so darf der Versicherer nicht verlangen, dass ich zukünftig halt irgendwas anderes arbeite. Eine abstrakte Verweisung ist ausgeschlossen. So nennt das der Fachmann.

Wieso brauchen Ingenieure keine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Grundsätzlich ist es also schon möglich, dass ein Ingenieur berufsunfähig ist. Allerdings ist er in den meisten Fällen wohl auch erwerbsgemindert und hat Anspruch auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Diese leistet, wenn ich in keinem Beruf am allgemeinen Arbeitsmarkt mehr arbeiten kann. Und welcher Beruf ist schon so körperlos, wie der eines Ingenieurs. Allerdings gibt es hier nur den Zeitwert. In dem vorher genannten Beispiel gäbe es keine Leistung. Denn ich könnte ja noch mehr als 3 Stunden arbeiten. Ob sinnvoll oder nicht, interessiert nicht so sehr.

Vielleicht verwechseln die meisten Menschen ja diese beiden Leistungen. Oder sie wissen nicht, wie leistungsstark die BUV ist. Denn nur, wenn der reine Zeitwert relevant wäre, brauchen Ingenieure keine Berufsunfähigkeitsversicherung. Da das sinnvolle Arbeitsergebnis eine Rolle spielt, ist es irgendwie schon sinnvoll.

Und mal außer Frage, ob die staatliche Absicherung gut oder schlecht ist… Es ist eigentlich immer zu wenig. Ich bekomme nur etwa 35% von meinem vorherigen Gehalt. Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung kann ich meine Ausgaben absichern. Bis zu 60% vom Brutto. Oder 70%-80% vom Netto. Kommt auf den Versicherer an.

Ingenieure sollten also eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, wenn sich besser und höher absichern möchten.
Lass dich kostenfrei vom Experten beraten!

Wann brauchen Ingenieure keine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Es gibt aber schon noch ein paar Möglichkeiten, wann ich als Ingenieur auf eine zusätzliche Absicherung verzichten kann. Am ehesten nämlich, wenn ich so viel Geld habe, dass ich mein Arbeitseinkommen nicht brauche, um meine monatlichen Ausgaben zu decken. Oder ich so bescheiden bin. Geht auch.

Bei Ingenieuren dürfte es oft mal passieren, dass ich so mit 60 Jahren zwar noch weiterarbeiten kann und das auch will, aber das Haus abbezahlt ist, die Kinder aus dem abbezahlten Haus raus und auch ein Haufen Geld auf der Seite liegt. Die staatliche Absicherung dürfte ausreichen. Wer sein Leben so plant, muss sich nicht zwingend bis 67 gegen BU versichern. Vor allem nicht, weil eine BUV bis 67 etwa das Doppelte einer BUV bis 60 kostet.

Wenn ich mich für diesen Weg entscheide, trage ich aber das Risiko, dass ich schon weit vorher berufsunfähig werde und nicht mehr fürs Alter vorsorgen kann wie geplant. Um dieses Risiko zu minimieren, empfiehlt es sich, eine Rentenversicherung mit Beitragsbefreiung bei BU abzuschließen. Diese zahlt dann der Versicherer weiter, wenn ich berufsunfähig bin.

Brauchen jetzt Ingenieure eine BUV?

Ingenieure sind tatsächlich nicht so gefährdet, aus körperlichen Gründen berufsunfähig zu werden. Aber psychische Erkrankungen führen auch hier schnell zur Berufsunfähigkeit. Und die machen gut 40% aller Fälle aus. Bei Ingenieuren zumindest. Aber deswegen ist die BUV für Ingenieure auch viel günstiger als für andere Berufe.

Ich muss mir also nicht unbedingt überlegen, wie wahrscheinlich ein Risiko ist, sondern ob ich die finanziellen Folgen selbst oder mit Hilfe des Staates tragen könnte. Wenn hier die Antwort „Ja!“ lautet, brauchen Ingenieure keine Berufsunfähigkeitsversicherung. Wenn ich aber meinen Lebensstandard nicht halten könnte, muss ich eine abschließen.

Und wer Angst hat, dass die Versicherer nie zahlen, muss sich einfach einen Experten suchen, der mich dann bei der Beantragung unterstützt. Oder einfach bei mir melden. Geht auch.

Lass dich kostenfrei vom Experten beraten!

Der Beitrag Wieso brauchen Ingenieure keine Berufsunfähigkeitsversicherung? erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Was tun, wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer ist? https://bsc-gmbh.com/blog/was-tun-wenn-die-berufsunfaehigkeitsversicherung-zu-teuer-ist/ Tue, 13 Aug 2019 08:41:34 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=34995 So ziemlich jedem ist klar, dass wir in der heutigen Gesellschaft am einfachsten mit Geld überleben. Deswegen arbeiten ja auch die meisten wegen dem Geld. Wieder andere arbeiten wegen des Geldes. Aber beiden Gruppen ist gemein, dass sie mit ihrem monatlichen Gehalt ihre monatlichen Ausgaben bezahlen. Vollkommen logisch ist, dass wir die allermeisten Ausgaben auch [...]

Der Beitrag Was tun, wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer ist? erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
So ziemlich jedem ist klar, dass wir in der heutigen Gesellschaft am einfachsten mit Geld überleben. Deswegen arbeiten ja auch die meisten wegen dem Geld. Wieder andere arbeiten wegen des Geldes. Aber beiden Gruppen ist gemein, dass sie mit ihrem monatlichen Gehalt ihre monatlichen Ausgaben bezahlen. Vollkommen logisch ist, dass wir die allermeisten Ausgaben auch dann haben, wenn wir nicht mehr arbeiten. Wir brauchen also eine Versicherung, die uns monatlich Geld zahlt, wenn wir aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung hilft da. Aber was, wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer ist?

Es gibt übrigens auch eine Versicherung, die mir dann Geld zahlt, wenn ich gesund bleibe, bis ich in  Rente gehe. Die brauch ich auch, weil ich dann ja auch weniger Geld habe als vorher. Logisch.

Lass dich kostenfrei vom Experten beraten!

Was tun, wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer ist?

An sich ist ja alles gut. Ich habe erkannt, dass ich eine Versicherung brauche. Dumm halt, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer ist.

Zunächst mal stellt sich die Frage, was „zu teuer“ ist. Wie viel Prozent vom Einkommen ist es mir wert, auch dann weiter meine Ausgaben bezahlen zu können, wenn ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann? Zu dieser Frage gibt es sicherlich unterschiedliche Antworten. Nur mal so als Vergleichswert: In die Deutsche Rentenversicherung zahlt jeder 18,6% ein. Und die Rente bei Erwerbsminderung und Alter ist nicht unbedingt der Hit. Also sind 20% für Berufsunfähigkeits- und Rentenversicherung mal ne faire Größe, find ich. Aber keine Angst. Für die BUV alleine reicht das locker. Und wie viel jeder sparen will, um im Alter keine Sorgen zu haben, hängt auch davon ab, wie wenig Sorgen du haben willst.

Aber mal angenommen, ich empfinde es so, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer ist. Dann kann ich einfach weniger Rente versichern. Also statt 2.000 Euro nur 1.000 Euro. Dann kostet es nur die Hälfte. Das wäre aber die dümmste aller möglichen Lösungen. Denn die Ausgaben, die ich habe, sind nicht zu diskutieren. Die hab ich. Wenn ich nur die Hälfte absichere, laufe ich jeden Monat ins Minus. Und wenn nix mehr da ist, bin ich trotzdem arm dran. Ist also keine gute Idee…

Ausgaben hab ich immer, aber nicht für immer

Die Laufzeit zu kürzen hat auch großes Sparpotential. Wer seine Berufsunfähigkeitsversicherung bis zum 60. abschließt, statt bis zum 67., spart sich gut die Hälfte der Beiträge im Monat. Und 7 Jahre noch dazu… Dann sollte ich aber einen größeren Teil für die Zeit dazwischen auf die Seite legen. Wenn ich das nicht schaffe, ist das auch wieder doof.
Lass dich kostenfrei vom Experten beraten!

Das Risiko ist hier zwar nicht ohne, aber ich kann es besser kalkulieren. Denn ich weiß genau, wie viel Zeit ich bis zum 60. noch habe. Und dann kann ich auch ausrechnen, wie viel ich bis dahin sparen muss. Aber selbstverständlich bleibt das Risiko, dass ich schon vorher dauerhaft BU werde.

Deswegen muss ich in diesem Szenario unbedingt eine Rentenversicherung mit einer Beitragsbefreiung bei BU abschließen. Dann zahlt der Versicherer meine Beiträge für die Rentenversicherung weiter. So ist die Lücke zwischen 60-67 in jedem Fall geschlossen.

Wer übrigens so halbmutig ist, kann auch bis 65 oder 62 oder was auch immer abschließen. Kostet dann halt wieder mehr.

Leistungsumfang kürzen, wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer ist?

Ich kann auch den Leistungsumfang kürzen. Also, keine Berufsunfähigkeitsversicherung mehr, sondern eine Alternative. Das kann eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung sein, aber auch eine Grundfähigkeitsversicherung. Es könnte auch eine Multi-Risk-Versicherung sein. Aber eigentlich lieber doch nicht. Aber die anderen beiden Alternativen sind gut. Ich muss halt nur verstehen, wann ich mein Geld bekomme und wann nicht. Dann kann ich ja selber einschätzen, ob mir das das Geld wert ist oder nicht.

Am Ende geht es nie darum, ob die Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer ist. Wenn ich verstehe, wie groß mein Risiko ist und wie gut der Schutz ist, kann ich auch einschätzen, was es mir wert ist. Eine gute Beratung hilft mir, das zu schaffen.

Lass dich kostenfrei vom Experten beraten!

Der Beitrag Was tun, wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer ist? erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>