Finanzinformationen Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/category/finanzinformationen/ Finanzieren. Investieren. Versichern. Vorsorgen. Thu, 08 Jan 2026 08:48:59 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://bsc-gmbh.com/wp-content/uploads/2024/11/cropped-Icon-Website-32x32.png Finanzinformationen Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/category/finanzinformationen/ 32 32 Die wichtigsten Änderungen bei Finanzen in 2026 https://bsc-gmbh.com/blog/die-wichtigsten-aenderungen-bei-finanzen-in-2026/ https://bsc-gmbh.com/blog/die-wichtigsten-aenderungen-bei-finanzen-in-2026/#respond Thu, 08 Jan 2026 08:19:00 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=129269 2026 bringt einige spürbare Anpassungen – vom Mindestlohn über Steuer- und Sozialversicherungswerte bis hin zu Änderungen bei Rente, Mobilität und Familienleistungen. In diesem Beitrag findest du die wichtigsten Punkte kompakt erklärt (inklusive kurzer Begriffserklärungen, wo es schnell technisch wird). 1) Arbeit & Einkommen: Mehr Mindestlohn, höhere Minijob-Grenze, Azubi-Mindestvergütung Der Mindestlohn steigt auf 13,90 € pro [...]

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2026 bringt einige spürbare Anpassungen – vom Mindestlohn über Steuer- und Sozialversicherungswerte bis hin zu Änderungen bei Rente, Mobilität und Familienleistungen. In diesem Beitrag findest du die wichtigsten Punkte kompakt erklärt (inklusive kurzer Begriffserklärungen, wo es schnell technisch wird).

1) Arbeit & Einkommen: Mehr Mindestlohn, höhere Minijob-Grenze, Azubi-Mindestvergütung

Der Mindestlohn steigt auf 13,90 € pro Stunde.

Auszubildende erhalten im 1. Lehrjahr mindestens 724 €.

Die Minijob-Grenze steigt auf 603 € monatlich.

Kurz erklärt: Die Mindestausbildungsvergütung ist die gesetzliche Untergrenze dafür, was Auszubildende mindestens bekommen müssen – gestaffelt nach Ausbildungsjahr.

2) Mobilität: Deutschlandticket teurer, Pendlerpauschale ab dem 1. Kilometer

Das Deutschlandticket kostet 63 € pro Monat.

Die Pendlerpauschale (Entfernungspauschale) wird generell ab dem 1. Kilometer auf 38 Cent angepasst.

Kurz erklärt: Die Pendlerpauschale reduziert dein zu versteuerndes Einkommen, wenn du zur Arbeit pendelst (einfacher Weg pro Arbeitstag).

3) Steuern: Grundfreibetrag, Kinderfreibetrag, Kindergeld, Vorabpauschale & Fristen

Grundfreibetrag (Einkommensteuer): 12.348 € für Ledige. Bei Zusammenveranlagung liegt er bei 24.696 €. Hinweis: Hier kommt es in Übersichten häufig zu Tippfehlern – wichtig ist, dass es bei Zusammenveranlagung nicht 12.696 €, sondern 24.696 € sind.

Der Kinderfreibetrag wird auf 9.756 € angehoben.

Das Kindergeld steigt um 4 € auf 259 € pro Kind und Monat.

Kurz erklärt: Beim Kinderfreibetrag prüft das Finanzamt automatisch, ob Kindergeld oder Freibetrag für dich günstiger ist (Günstigerprüfung).

Vorabpauschale: Der Basiszins beträgt 2,53 % und wird am 02. Januar 2026 fällig.

Kurz erklärt: Die Vorabpauschale ist eine Art steuerliche Vorab-Besteuerung bei Fonds/ETFs, die Erträge nicht ausschütten, sondern wieder anlegen (thesaurieren). Sie ist keine „Extra-Steuer“, sondern verlagert Besteuerung zeitlich nach vorn.

Abgabefrist Steuererklärung 2025: 31.07.2026.

4) Rente & Ruhestand: Rentenerhöhung, Aktivrente, Rentenwerte & Besteuerung

Zum 01. Juli 2026 wird nach ersten Hochrechnungen eine Rentenerhöhung von ca. 3,7 % erwartet.

Beschäftigte im Rentenalter dürfen mit der sogenannten Aktivrente bis zu 2.000 € monatlich steuerfrei dazuverdienen.

Der Wert eines Rentenpunkts beträgt aktuell 40,79 € (der neue Wert wird wieder zum 01.07. festgelegt).

Um einen Rentenpunkt zu erhalten, benötigt man 2026 ein sozialversicherungspflichtiges Bruttoeinkommen von 51.944 € pro Jahr. Maximal sind 1,9521 Rentenpunkte möglich (entspricht der BBG von 101.400 € pro Jahr).

Neurentner müssen 84 % ihrer Rente versteuern.

Der Mindestbeitrag in der gesetzlichen Rentenversicherung steigt auf 112,16 € monatlich, der Höchstbeitrag auf 1.571,70 €.

Altersvorsorgeaufwendungen: Für das Jahr 2026 können Alleinstehende bis zu 30.826 € und zusammen veranlagte Personen bis zu 61.652 € steuerlich absetzen.

5) Betriebliche Vorsorge: Direktversicherung, Freibeträge & Bagatellanwartschaften

Direktversicherungen sind bis zu 338 € monatlich steuer- und sozialversicherungsfrei. Zusätzlich können weitere 338 € monatlich steuerfrei in entsprechende Altersvorsorgeprodukte investiert werden.

Betriebsrenten werden nicht mehr voll auf die Grundsicherung angerechnet. Bis zu 281,50 € monatlich bleiben anrechnungsfrei.

Bagatellanwartschaften (Werte 2026): Monatsrente 79,10 €; Kapital 9.492 €.

Kurz erklärt: Bagatellanwartschaften sind sehr kleine Ansprüche aus der betrieblichen Altersversorgung. Liegt die Anwartschaft unter bestimmten Grenzwerten, kann sie in bestimmten Fällen vereinfacht abgefunden werden (z. B. Einmalzahlung statt Mini-Rente).

6) Krankenversicherung: Zusatzbeiträge steigen

Die Zusatzbeiträge bei den gesetzlichen Krankenversicherungen steigen. Wichtig: Die konkrete Höhe hängt von deiner Krankenkasse ab.

7) Energie: Entlastung durch Wegfall der Gasspeicherumlage

Die Gasspeicherumlage entfällt.

8) Familie, Bildung, Soziales: Ganztagesbetreuung, Grundsicherung statt Bürgergeld

Es gibt ein Recht auf Ganztagesbetreuung für alle Schüler/-innen der 1. Klasse.

Das Bürgergeld soll Grundsicherung heißen. Ab 01. Juli 2026 wird Fehlverhalten wie z. B. Nichteinhaltung von Terminen oder Verweigerung der Arbeitsaufnahme härter sanktioniert.

9) Ehrenamt: höhere Pauschalen

Die Steuerpauschale für Übungsleiter steigt von 3.000 € auf 3.300 €. Die Ehrenamtspauschale wird von 840 € auf 960 € angehoben. Das betrifft z. B. Trainer in Sportvereinen oder Musikdirigenten.

10) Sozialversicherung: neue Grenzwerte (JAEG/BBG)

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze steigt auf 77.400 € jährlich.

Die Beitragsbemessungsgrenze liegt bundeseinheitlich in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung bei 5.812,50 € monatlich.

Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung liegt bei 8.450 € monatlich.

Kurz erklärt: Die Jahresarbeitsentgeltgrenze ist die Schwelle, ab der du dich unter bestimmten Voraussetzungen privat krankenversichern könntest. Die Beitragsbemessungsgrenze legt fest, bis zu welchem Einkommen Beiträge berechnet werden – alles darüber bleibt beitragsfrei.

11) Gastronomie: dauerhaft weniger Umsatzsteuer auf Speisen

Die Umsatzsteuer für Speisen in der Gastronomie wird dauerhaft von 19 % auf 7 % reduziert.

Fazit: 2026 lohnt sich ein schneller Finanz-Check

Viele Änderungen sind für sich genommen klein. In Summe beeinflussen sie aber häufig ganz konkret dein Netto, deine Steuerlast, deine Vorsorgeplanung und deinen Alltag. Wer einmal im Jahr seine Zahlen aktualisiert (Gehalt, Vorsorge, Steuern, Versicherungen), kann unnötige Abzüge vermeiden und Chancen besser nutzen. Für eine persönliche Beratung nimm einfach hier mit uns Kontakt auf.

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Das Haushaltsbuch: Durchblick statt Dispo! https://bsc-gmbh.com/blog/das-haushaltsbuch-durchblick-statt-dispo/ Tue, 12 Jul 2022 09:43:40 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=80411 Gerade in der aktuellen Zeit haben viele Menschen mit den Folgen der Inflation zu kämpfen. Die Preise für Energie, Lebensmittel oder auch Freizeitaktivitäten steigen rasant an, während das Einkommen sich nicht im Gleichschritt anpasst. Für manche ist da am Ende des Geldes noch „ganz schön viel Monat übrig“. Ein Haushaltsbuch hilft hier schon mal, den [...]

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Gerade in der aktuellen Zeit haben viele Menschen mit den Folgen der Inflation zu kämpfen. Die Preise für Energie, Lebensmittel oder auch Freizeitaktivitäten steigen rasant an, während das Einkommen sich nicht im Gleichschritt anpasst. Für manche ist da am Ende des Geldes noch „ganz schön viel Monat übrig“. Ein Haushaltsbuch hilft hier schon mal, den Überblick zu halten und bessere Entscheidungen zu treffen.

Kann ein Haushaltsbuch dafür eine Lösung sein? Wir sagen: Ja!

Denn ein Haushaltsbuch verschafft dir zunächst einmal Klarheit darüber, wofür du dein Geld ausgibst. Aus unserer Erfahrung hat sich gezeigt, dass es oft nicht darauf ankommt, wie viel Geld man zur Verfügung hat, sondern darauf, wofür man es ausgibt.

Darum möchten wir auch dir helfen, einen besseren Überblick über deine Finanzen zu bekommen. Aber dazu später mehr…

Ist das nicht nur was für Spießer und Pfennigfuchser?

Vielleicht klingt es für dich noch etwas verkopft, als Privatperson eine Liste mit Einnahmen und Ausgaben zu führen. Aber frag dich doch mal, wie es für dich ist, nicht zu wissen, ob du vielleicht gerade beim Shopping im Outlet das nötige Kleingeld für den Familienurlaub auf den Kopf haust.

Ein Haushaltsbuch führt dazu, dass du dich gelassener beim Thema Geld fühlen kannst, weil du eben genau weißt, ob die neue Hose heute drin ist oder nicht.

Auf dem Weg zu großen Zielen braucht man einen Plan

Wenn du aktuell darüber nachdenkst, ein Haus zu kaufen oder zu bauen, fragst du dich vielleicht auch, wie man sich das bei den Preisen und den steigenden Zinsen denn überhaupt leisten kann? Der erste wichtige Schritt dahin ist ein guter Finanzüberblick. Durch diesen kannst du genau feststellen, wie viel Geld du jeden Monat für die Rate aufbringen kannst, ohne dass du andere für dich wichtige Dinge einschränken musst.

Mit dem Haushaltsbuch deine „blinden Flecken“ entdecken

Kannst du spontan sagen, wie viel Geld du jeden Monat für Essen außer Haus ausgibst oder was dich deine laufenden Verträge wie Internet, Telefon, Fitnessstudio monatlich kosten?

Mit einem Haushaltsbuch findest du heraus, wofür du dein Geld ausgibst. Oft finden sich darunter auch in Vergessenheit geratene Kosten. Nennen wir sie deine „blinden Flecken“ 😉.

Wenn du mehr Geld zum Investieren haben möchtest, ist es in der Regel nicht so leicht, mal eben dein Einkommen zu erhöhen. Auch auf Dinge wie Urlaub oder Sport (wenn dir diese besonders wichtig sind) zu verzichten, ist eher schwierig. Unter deinen „blinden Flecken“ findest du aber sicherlich auch Ausgaben, die heute für dich nicht mehr einen so hohen Stellenwert haben wie andere Dinge. Du kannst deine Prioritäten jetzt also selbst setzen!

Wie führst du nun dein Haushaltsbuch?

Kommen wir nun zu unserem kleinen Goodie für dich!

Wenn du hier klickst, kommst du zu unserem BSC-Ausgabencheck. Hier kannst du nun all‘ deine monatlichen Einnahmen und Ausgaben eintragen und siehst am Ende, was übrigbleibt.

Beachte: Du hast natürlich nicht für alles, wofür du Geld ausgibst, Rechnungen daheim. Das Bierchen in der Sports-Bar nach dem Training oder der Kinobesuch mit den Kids sind bisher vermutlich nirgendwo gelistet (auch weil du sie vielleicht in bar bezahlt hast).

Deshalb ist es wichtig, dass du dir in den nächsten Wochen überall Belege mitgeben lässt. Auf diese Weise kannst du anschließend überschlagen, wie häufig diese Ausgaben bei dir anfallen. Das trägst du dann entsprechend in den BSC-Ausgabencheck ein.

Und damit du mit dem Ergebnis auch wirklich etwas anfangen kannst, setzen wir noch einen drauf:

Bis zum 30.09.2022 kannst du uns deinen Ausgaben-Check zuschicken und wir analysieren für dich deine Finanzen! So bekommst du zusätzlich noch einige Insider-Tipps von unseren Finanzprofis, wie du deine Finanzen noch weiter optimieren kannst.

Wir wünschen dir nun viel Spaß mit deinem Ausgabencheck!

Hier kannst du dein Haushaltsbuch runterladen!

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Professionelle Anlageberatung: Jeden Cent wert! https://bsc-gmbh.com/blog/professionelle-anlageberatung-jeden-cent-wert/ Wed, 16 Mar 2022 07:25:35 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=75212 Eine professionelle Anlageberatung kostet Geld, keine professionelle Anlageberatung kostet Performance. Das zeigt sich im Moment sehr deutlich. Aber wir erleben schon seit einigen Jahren in der Geldanlage eine enorme Beratungsnachfrage. Die Ursache ist hausgemacht: Wir haben Zinsen auf niedrigstem Niveau und das klassische Sparen hat ausgedient. Diese Botschaft dürfte mittlerweile in jedem Wohnzimmer angekommen sein [...]

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Eine professionelle Anlageberatung kostet Geld, keine professionelle Anlageberatung kostet Performance. Das zeigt sich im Moment sehr deutlich.

Aber wir erleben schon seit einigen Jahren in der Geldanlage eine enorme Beratungsnachfrage.

Die Ursache ist hausgemacht: Wir haben Zinsen auf niedrigstem Niveau und das klassische Sparen hat ausgedient. Diese Botschaft dürfte mittlerweile in jedem Wohnzimmer angekommen sein und ist sicherlich auch für dich nichts Neues. Als Konsequenz setzt es jedoch voraus, dass man als „Sparer“ zwangsläufig zu einem „Investor“ mutieren muss. Deshalb suchen nicht wenige eine professionelle Anlageberatung. Sie wollen an die Hand genommen werden, um klassische Denkweisen abzulegen und neue Konzepte umzusetzen.

Professionelle Anlageberatung macht Sparer zum Investor

Was wir aber auch erleben ist eine massiv steigende Anzahl an Personen, die sich im Internet einlesen, Online-Workshops besuchen und in Folge dessen ihre eigene Anlagestrategie umsetzen. Diese Bewegung unterstützen wir bei BSC ausdrücklich, fordern wir und viele Wissenschaftler doch seit Jahren eine aufgeschlossenere Aktienkultur in Deutschland. Aus diesem Grund gibt es daran erstmal nichts auszusetzen.

Das Problem liegt unserer Ansicht nach jedoch in der Umsetzung. Denn eigentlich wird hier online eine Anlage ausschließlich in kostengünstige ETFs (Exchange traded Funds) empfohlen. Kernaussage: „Kaufst du über einen ETF indirekt einen Aktienindex, dann fährst du in 90% aller Fälle langfristig besser als mit dem teuren, gemanagten Investmentfonds deines Anlageberaters!“

Diese durchaus eindimensionale Aussage lässt aufhorchen. Das Gefährliche dabei ist, dass dem Leser eine gewisse Einfachheit suggeriert wird, seine Geldanlage ohne Probleme alleine verwalten zu können. Ganz gleich welchen Erfahrungsschatz oder welche Ausbildung man mitbringt.

Wie reagierst du auf Marktveränderung, wenn du auf dich gestellt bist?

Jetzt ist es ja glücklicherweise so, dass über eine längere Periode an der Börse die guten Zeiten den schlechten Zeiten deutlich überlegen sind. Aktuell befinden wir uns in einer für Börsianer schlechten Zeit. Steigende Zinsen, Inflationssorgen und obendrein noch politische Unruhen. Der omnipräsente DAX gab in diesem noch jungen Kalenderjahr 2022 in der Spitze bereits bis zu 3.440 Punkte ab. Das entspricht 21% Kursverlust in 62 Tagen.

Nehmen wir mal an, du hättest dich endlich dazu aufgerafft und über die Weihnachtsfeiertage 2021 dein Erspartes und nicht benötigtes Kleingeld investiert, nehmen wir mal an 20.000€. Zwei Monate später siehst du in dein Depot und es zeigt dir einen Stand von 16.000€ an. Wie reagierst du?

Natürlich. Du erinnerst dich an deinen Online-Workshop in dem erzählt wurde, dass langfristig sowieso alles steigt und man einfach nur durchhalten muss. Nebenbei laufen die Tagesthemen und berichten über rollende Panzer und getötete Zivilisten. Dabei fällt das Wort „Krieg“. Nochmal die Frage: Wie reagierst du?

Eine professionelle Anlageberatung begleitet dich!

Der Großteil der Anleger der „Neuen Generation“ begibt sich aktuell auf eine Reise ohne Beifahrer. Unsere jahrelange Erfahrung an den Kapitalmärkten und vor allem in der täglichen Kundenberatung zeigt uns, dass nicht jeder dieser Reise gewachsen ist und sich spätestens jetzt sehnlich einen Fahrerwechsel wünscht. Deswegen sollte die oben genannte Kernaussage zu ETFs um eine zweite und dritte Dimension ergänzt werden: Wie reagiere ich als Anleger taktisch und psychologisch auf Extremszenarien? Und wo kann ich zu meinen getätigten Anlagen fachlichen Rat einholen?

Wir bei BSC führen zwei klassische Musterdepots für einen ausgewogenen und einen chancenorientierten Kunden. Bezogen auf unser 20.000€ Beispiel von oben steht unser ausgewogener BSC-Anleger (grüne Linie) seit Jahresstart bei 18.685€:

Ausgewogenes BSC-Depot durch professionelle Anlageberatung

Das chancenorientierte BSC-Depot (grüne Linie) steht etwas tiefer bei 17.905€:

Chancenorientiertes BSC-Depot mit professionelle Anlageberatung

Stand der Grafiken ist der 14. März 2022. Dabei soll die blaue Linie jeweils die Entwicklung des bekannten MSCI-World-Index repräsentieren.

Wieder stellt sich die Frage: Wie würdest du hier reagieren? In unseren Kundengesprächen der letzten Tage begegnet uns größtenteils Gelassenheit, da sie wissen, jederzeit auf den Beifahrersitz wechseln zu können. Dieses Gefühl ist für sie viel wichtiger als maximales Renditestreben. Professionelle Anlageberatung sorgt für dieses gute Gefühl!

2021 war ein sehr gutes Börsenjahr. Mit einem MSCI-World-Investment konnte man fast genau 23% Zuwachs verzeichnen. Ein ausgewogener BSC-Anleger verdiente 7,4% und ein chancenorientierter 16,6%. Mal sehen, wie das Jahr 2022 für unsere Kunden läuft 😉

Finde heraus, welcher Anlegertyp du bist. Deine BSC-Finanzberater helfen dir gerne dabei!

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Negativzinsen! Inflation! Darum hat der Sparstrumpf ausgedient! https://bsc-gmbh.com/blog/negativzinsen-inflation-darum-hat-der-sparstrumpf-ausgedient/ Fri, 14 Jan 2022 06:33:57 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=72237 Unser Wegweiser zeigt dir, wie du bei Negativzinsen dein Geld verteilen musst. Was muss sofort verfügbar sein und was darfst du mittel- und langfristiger investieren? „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“ Ein Sprichwort, das den Meisten von uns mit Sicherheit bekannt ist. Gemeint war damit von unseren Eltern und Großeltern: „Lege [...]

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Unser Wegweiser zeigt dir, wie du bei Negativzinsen dein Geld verteilen musst. Was muss sofort verfügbar sein und was darfst du mittel- und langfristiger investieren?

„Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“ Ein Sprichwort, das den Meisten von uns mit Sicherheit bekannt ist.

Gemeint war damit von unseren Eltern und Großeltern: „Lege dein Geld auf die Seite, egal ob in den Sparstrumpf oder auf das Sparbuch… denn wenn du mal was brauchst, dann kommst du jederzeit auch ran.“

Und was will ich sagen? Aus damaliger Sicht war das alles komplett richtig, denn es gab jahrelang gute Zinsen auf Sparbüchern, sodass sich dein Geld sicher vermehrt hat… Und wenn du eine Anschaffung hattest, dann bist du auch gleich an dein Geld zuzüglich deiner Zinsen gekommen.

Was hat sich daran geändert?

Naja, den sicheren Zins auf Geldanlagen gibt es nicht mehr. Im Gegenteil die meisten Banken verlangen mittlerweile Negativzinsen. Laut dem Vergleichsportal Verivox sind das im Januar 2022 insgesamt 425 Banken in Deutschland.

Durchschnittlich liegen die Negativzinsen bei minus 0,5% p.a., in der Spitze sogar bei minus 1,0% p.a. und einige Banken verlangen diese Strafgebühr schon ab dem ersten Euro.

Ja, aber minus 0,5% Negativzinsen sind doch gar nicht so viel…

Das könnte man im ersten Moment denken, pro 10.000€ macht das im Jahr 50€ Gebühr, die mir abgezogen werden, dafür, dass mein Geld auf meinem Konto liegt.

Bei 50.000€ sind es dann allerdings schon 250€ jedes Jahr…

Zu den Negativzinsen kommt dann noch die Inflation…

Richtig!!! Und das Gemeine dabei ist, dass man die Inflation halt leider nicht auf dem Kontoauszug sieht. Die merkst du erst dann, wenn du dir bei der nächsten Investition denkst… „Oh mein Gott ist das teuer, das war doch früher viel billiger!“  

Die Inflationsrate lag im Dezember 2021 bei 5,3%! Eine so hohe Inflationsrate gab es zuletzt vor fast 30 Jahren!

Aber was heißt das für mich und mein Geld?

Ich erkläre es an einem Beispiel:

Du hast heute vor einem Jahr 30.000€ auf deinem Girokonto geparkt, weil du eine größere Anschaffung, wie z.B. einen Autokauf, geplant hast. Den Kauf hast du aber aufgrund der Corona-Pandemie erstmal aufgeschoben.

Heute, ein Jahr später, willst du dir nun genau das Auto kaufen, wie vor einem Jahr.

Das Auto ist nicht größer oder schneller geworden, aber auf Grund der Inflation von 5,3% kostet es jetzt 31.590€ statt bisher 30.000€… also über 1.500€ mehr!

Und von den 30.000€ sind im schlechtesten Fall nur noch 29.850€ übrig, weil deine Bank die 0,5% Negativzinsen abgezogen hat!

Somit hat dein Geld in nur einem Jahr über 1.700€ an Wert verloren! – Kannst du dir vorstellen, wie viel Kaufkraft du nach 10 oder 15 Jahren verlieren würdest?

So planst du deine Finanzen sinnvoll!

  1. Lege dir einen Notgroschen auf die Seite (ja und den auf jeden Fall auf ein Tagesgeldkonto)! Als Faustformel kannst du dein 3-faches Monats-Nettoeinkommen hernehmen.
  2. Überprüfe, welchen Teil deines Einkommens bzw. welchen Teil deines Vermögens du mittelfristig (3 Jahre plus X) auf die Seite legen kannst!
  3. Überlege dir, welche Risiken du eingehen möchtest und welche kurzfristigen Schwankungen du bei deinem Vermögen „ertragen“ kannst!
  4. Beginne mit dem Investieren!

Tipp: Bei einmaligen Anlagen, lohnt es sich auch, den Investitionszeitpunkt auf 12 Monate zu verteilen, sodass du kurzfristige Schwankungen umgehst.

  1. Überprüfe regelmäßig dein Investment!

Das Schöne ist: Auch bei Investmentfonds, kannst du dein Geld innerhalb weniger Tage, zum aktuellen Kurs, wieder aus dem Depot nehmen und dann für andere Investitionen verwenden. Und mal ganz ehrlich… Welche größere Investition machst du, ohne vorher mal eine Woche darüber nachzudenken? Und selbst, wenn die Heizung kaputt ist, beginnt die Reparatur nicht erst gegen Barzahlung 😉

Der Vorteil bei Investmentfonds gegenüber dem Sparstrumpf liegt darin, dass du auf mittelfristige Sicht statt minus 0,5% pro Jahr Strafzins, eine Rendite von PLUS 5%-7% pro Jahr verdienen kannst und somit sogar die Inflation ausgleichen und dir dein Auto auch dauerhaft leisten kannst.

Wenn du selbst noch keine Erfahrung zu den beschriebenen Punkten hast, dann stehen wir dir natürlich gerne zur Seite!

 

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Beitragsbemessungsgrenze 2022: Was ändert sich? https://bsc-gmbh.com/blog/beitragsbemessungsgrenze-2022/ Thu, 02 Dec 2021 06:14:24 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=70305 Normalerweise steigt sie jedes Jahr, aber die Beitragsbemessungsgrenze 2022 fällt. Hintergrund ist, dass die Löhne im vergangenen Jahr nicht gestiegen, sondern gefallen sind. Welche Auswirkungen hat die Beitragsbemessungsgrenze 2022 für Dich? Zunächst muss man zwischen den Beitragsbemessungsgrenzen in der Rentenversicherung und der Krankenversicherung unterscheiden. Und hier noch zwischen der Versicherungspflichtgrenze und der Beitragsbemessungsgrenze. Beginnen wir [...]

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Normalerweise steigt sie jedes Jahr, aber die Beitragsbemessungsgrenze 2022 fällt. Hintergrund ist, dass die Löhne im vergangenen Jahr nicht gestiegen, sondern gefallen sind.

Welche Auswirkungen hat die Beitragsbemessungsgrenze 2022 für Dich?

Zunächst muss man zwischen den Beitragsbemessungsgrenzen in der Rentenversicherung und der Krankenversicherung unterscheiden. Und hier noch zwischen der Versicherungspflichtgrenze und der Beitragsbemessungsgrenze.

Beginnen wir mit der Versicherungspflichtgrenze in der Krankenversicherung. Diese steigt ebenfalls nicht, sondern bleibt in der gleichen Höhe von 2021. Somit sind nach wie vor mindestens 64.350 Euro Bruttojahreseinkommen erforderlich, um entweder ein freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung zu werden oder in die private Krankenversicherung wechseln zu können.

Da sich die Beitragsbemessungsgrenze 2022 in der Krankenversicherung ebenfalls nicht erhöht, sondern gleich bleibt, wird es zum 01.01.2022 für Einkommen ab 58.050 Euro im Jahr keine Beitragserhöhung in der gesetzlichen Krankenversicherung geben. Das ist die gute Nachricht. Inwieweit sich die Beiträge der einzelnen Krankenkassen verändern, bleibt abzuwarten.

Die Beitragsbemessungsgrenze 2022 in der Rentenversicherung

Doch nun zur gesetzlichen Rentenversicherung und den Auswirkungen der Senkung der Beitragsbemessungsgrenze 2022

Im Bereich der betrieblichen Altersversorgung wird gemäß § 3 Nr. 63 EStG immer Bezug auf die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) der allgemeinen Rentenversicherung West genommen. Diese fällt nun zum 01.01.2022 von 85.200 Euro auf 84.600 Euro. Das sind 600 Euro weniger im Jahr.

Dies hat zur Folge, dass sich der steuerliche Maximalbetrag bei Direktversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds um 48 Euro p.a. reduziert. Somit sind im Jahr 2022 lediglich 564 Euro monatlich steuerlich ansetzbar.

Im Bereich der Sozialversicherung sind es im Jahr 2022 282 Euro monatlich und somit 24 Euro weniger als im Jahr 2021.

Es ist zu erwarten, dass sich die Beitragsbemessungsgrenzen zum 01.01.2023 wieder erhöhen und dann auch über dem Wert von 2021 liegen werden. Insofern handelt es sich wohl nur um einen temporären Effekt.

Was ist aktuell zu tun?

Sofern Du gerade über den Abschluss einer betrieblichen Versorgung nachdenkst, nimm einen Umwandlungsbetrag von maximal 282 bzw. 564 Euro monatlich. Sofern Du schon eine Versorgung hast und bereits dem aktuellen Maximalbeitrag von 284 bzw. 568 Euro besparst, wird sich Dein Arbeitgeber um die korrekte Abrechnung kümmern.

Der Vollständigkeit halber sei noch darauf hingewiesen, dass die Senkung der BBG auch Auswirkungen auf die Basisrente – besser bekannt als Rürup-Rente – hat.

Der steuerlich ansetzbare Höchstbetrag für diese Verträge liegt im Jahr 2022 bei 25.639 Euro im Jahr – für Verheiratete beim Doppelten, somit bei 51.278 Euro im Jahr.

Bist Du Gesellschafter-Geschäftsführer eines Unternehmens und hast eine betriebliche Altersversorgung, hat dies ebenfalls Einfluss auf Deine Rürup-Rente. Hierzu befragst Du am besten Deinen Steuerberater.

 

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Photovoltaik-Anlage: Darum lohnen sie sich doch! https://bsc-gmbh.com/blog/photovoltaik-anlage/ Thu, 07 Oct 2021 09:30:09 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=67253 Ist eine Photovoltaik-Anlage nur was für’s „Klima-Gewissen“ oder ist die Investition in eine Anlage auch wirtschaftlich betrachtet attraktiv? Diese Frage stellen sich wohl viele Eigenheimbesitzer, wenn sie die Anlagen auf Dächern der Nachbarn entdecken, etwas von geringer Einspeisevergütung hören oder wenn die Rechnung des Stromversorgers in Haus flattert. In diesem Artikel räumen wir mit einigen [...]

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Ist eine Photovoltaik-Anlage nur was für’s „Klima-Gewissen“ oder ist die Investition in eine Anlage auch wirtschaftlich betrachtet attraktiv?

Diese Frage stellen sich wohl viele Eigenheimbesitzer, wenn sie die Anlagen auf Dächern der Nachbarn entdecken, etwas von geringer Einspeisevergütung hören oder wenn die Rechnung des Stromversorgers in Haus flattert.

In diesem Artikel räumen wir mit einigen Vorurteilen über Photovoltaik-Anlagen auf. Außerdem erfahrt ihr, wie ihr von ihnen profitieren könnt und was ihr dabei beachten solltet.

Größere Investitionen wollen immer wohlüberlegt sein. Bei den rund 20.000 €, die eine vierköpfige Familie mit einem Einfamilienhaus für eine PV-Anlage inkl.  Speicher zahlt, sollten sich die Kosten so schnell wie möglich amortisieren. Idealerweise spart man direkt nach der Installation laufende Kosten ein.

Die gute Nachricht: Das funktioniert wirklich!

Strom ist und bleibt teuer!

Der größte wirtschaftliche Vorteil von selbstproduziertem Strom ergibt sich durch die aktuell hohen und wohl auch zukünftig steigenden Strompreise. In den letzten 20 Jahren ist der Strompreis durchschnittlich um 5,4 % gestiegen. Und Experten haben allen Grund, auch weiterhin von starken Preissteigerungen beim Strom auszugehen.

Die derzeit günstigsten Energieproduzenten sind Atomkraftwerke. Weil diese aber bekanntlich zurückgebaut werden müssen, da sie unserem Klima schaden, benötigen wir neue Energiequellen. Dafür braucht es große Investitionen in eine vollkommen neue Infrastruktur zur Erzeugung von „sauberem Strom“. Die Folgen sind Preiserhöhungen auf dem Strommarkt.

Je mehr Strom verbraucht wird, umso mehr lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage

Landläufig vertreten vielen Menschen die Meinung, dass eine PV-Anlage sich nicht lohnt, weil ich ja weniger Geld für das Einspeisen meines übrigen Stroms bekomme, als ich für eine kW/h Strom zahle. Damit verdiene ich also kein Geld!

Richtig an dieser Aussage ist: Man sollte nicht mit der Absicht, „Strom-Verkäufer“ zu werden in eine PV-Anlage investieren. Denn die derzeitige Einspeisevergütung liegt knapp unter 10 ct. Die Einspeisevergütung kann ich also eher als einen Rabatt auf den Strom sehen, den ich weiterhin zukaufe.

Falsch ist, dass eine PV-Anlage sich aufgrund der geringen Einspeisevergütung nicht lohnt.

Unsere vierköpfige Familie im Einfamilienhaus zum Beispiel zahlt pro Jahr rund 2.600 EUR für ihren Strom. Durch eine PV-Anlage mit Speicher würde sie 75 % ihres Eigenbedarfs an Strom selbst produzieren. Das führt zu einer Ersparnis in Höhe von 1950 € pro Jahr. Zusätzlich kauft sie Strom dann nicht mehr für 34 ct pro kWh, sondern durch die Einspeisevergütung nur noch für 27 ct.

An diesem Beispiel wird deutlich: Je mehr Storm ich für mich selbst produziere, umso mehr Geld spare ich. Und umso schneller haben sich die Kosten für die Anschaffung der Anlage amortisiert. In diesem Beispiel bereits nach 10 Jahren.

Übrigens ist davon auszugehen, dass auch der Bedarf an Strom in den allermeisten Haushalten in Zukunft steigen wird. Einige Gründe dafür sind elektrische Heizsysteme (wie z. B. Luftwärmepumpen), moderne Haustechnik (wie z. B. Smarthome-Anlagen), vermehrtes Arbeiten im Homeoffice, Elektro-Autos und -Fahrräder u. ä..

Photovoltaik-Anlage ist auf nahezu jedem Dach möglich

Mittlerweile kann fast auf jedem Dach eine Photovoltaik-Anlage installiert werden. Lediglich verschattungsfrei sollte es sein. Am effektivsten sind Dächer in Richtung Süd, Ost oder West mit einer Neigung von 20 – 60 Grad.

Bauherren können bereits in der Bauphase direkt die benötigten Leitungen für den späteren Einbau einer PV-Anlage legen lassen. Aber auch nachträglich ist die Installation ohne großen Aufwand möglich.

Für die Photovoltaik-Anlage gibt es attraktive Förderungen

 Die Anschaffungs- und Installationskosten für die Photovoltaik-Anlage werden nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert.

Je nach Bundesland und Kommune laufen häufig Förderprogramme, teilweise nicht nur für die Anschaffungs- sondern auch für die Installationskosten von PV-Anlagen.

Darüber hinaus unterstützt der Staat die Anschaffung von PV-Anlagen über die KfW mit günstigen Förderkrediten.

Euer BSC-Finanzberater informiert euch gern über die entsprechenden Konditionen und findet das für euch passende Finanzierungskonzept.

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Erzielst Du eine höhere Rendite als die aktuelle Inflationsrate? https://bsc-gmbh.com/blog/inflationsrate/ Thu, 22 Jul 2021 09:48:28 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=64414 In den vergangenen Tagen hat die Europäische Zentralbank (EZB) wieder mal über Ihre aktuellen Finanzmarktaktivitäten berichtet. Wer sein Geld heute noch nicht in Investments oder Immobilienanlagen investiert hat, darf sich da nun schon ein paar mehr Gedanken machen.  EZB-Chefin Christine Lagarde verkündete dabei u.a. „2 % Inflationsrate pro Jahr, sind keine Obergrenze!“ Was bedeutet das [...]

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In den vergangenen Tagen hat die Europäische Zentralbank (EZB) wieder mal über Ihre aktuellen Finanzmarktaktivitäten berichtet. Wer sein Geld heute noch nicht in Investments oder Immobilienanlagen investiert hat, darf sich da nun schon ein paar mehr Gedanken machen.  EZB-Chefin Christine Lagarde verkündete dabei u.a. „2 % Inflationsrate pro Jahr, sind keine Obergrenze!“

Was bedeutet das für Dein Geld?

Eine Inflationsrate von 2% oder sogar höher bedeutet für einen Sparer, dass sein Vermögen sich min. mit 2% pro Jahr durch Zinsen oder Kurssteigerungen vermehren muss. Sonst verliert es seinen Wert. Anders ausgedrückt: Wer weniger Vermögenszuwachs hat als 2%, kann sich künftig immer weniger leisten von seinem Geld. Die Inflationsrate drückt nichts anderes aus, als den Kaufkraftverlust der Währung. Im Extrem sieht man das am Bierpreis auf dem Oktoberfest. Aber auch die Geschichten der Großeltern über das Eis für 10 Pfennig zeigen, worum es geht. Du musst immer mehr Geld in die Hand nehmen, um ein gleiches Gut zu kaufen.

Das ist Übrigens nichts Besonderes oder Außergewöhnliches und stellt auch immer dann kein Problem dar, wenn es z.B. nennenswerte Guthaben-Zinsen bei Banken gibt und/oder sich die Löhne in gleicher Höhe steigen. Bei allen, die das in dieser Form nicht für sich in Anspruch nehmen können, kommt es allerdings zu einem schleichenden Vermögensverlust.

Die Auswahl der richtigen Anlageform ist bei hoher Inflationsrate noch wichtiger

Der nächste Urlaub, eine anstehende Investition ins Haus/die Wohnung, die Ausbildungs-Finanzierung der Kinder oder einfach nur der Aufbau von Eigenkapital für die Finanzierung einer eigenen Immobilie, die Motive, regelmäßig Geld auf die Seite zu legen, sind bei jedem anders und extrem vielfältig! In Zeiten einer erhöhten Inflation, kommt es nun noch mehr also sonst auf die Auswahl der richtigen Geldanlageform an!

Wer schon in den 90er und Nuller-Jahren Geld angespart hatte, der konnte dieses ganz einfach bei seiner Bank aufs Sparbuch, Festgeld oder Tagesgeld anlegen. Und er durfte sich jedes Jahr über einen ordentlichen Zinszuwachs freuen. Auch Bausparverträge warfen da noch gute Zinsen ab. Genau wie des Deutschen liebstes Kind, die klassische Lebensversicherung, versprach noch ordentliche Zinserträge.

Diese Zeiten sind allerdings längst vorbei und es ist nicht erkennbar, wann diese überhaupt mal wieder zurückkommen. Ein gutes Beispiel dafür ist heute schon Japan. Hier kennen die Menschen seit mehr als 25 Jahren keine messbaren Zinsen mehr. Wer glaubt, heute sein Geld noch so anlegen zu können, wie es Mama und Papa schon immer gemacht haben, der verliert täglich Geld.

Welche Alternativen gibt es, die die Inflationsrate schlagen können?

Wer heute noch mit seinem Geld Vermögenszuwächse erzielen will, muss bereit sein zu investieren, um die Inflationsrate auszugleichen. Leider treibt allein dieses kleine Wort „investieren“, dem klassischen deutschen Geldanleger schon Schweißperlen auf die Stirn. Wo auch immer das herkommen mag, aber der Otto-Normal-Bürger glaubt heute noch immer, dass eine Investition ausschließlich mit Risiken verbunden ist. Dabei ist es heute genau andersherum: Denn, wer Investitionen scheut, riskiert sein Vermögen mit Sicherheit zu schädigen. Wenn es heute also komplett „sicher“ bei der Geldanlage nicht mehr geht, dann muss ich mich als Anleger mit Alternativen beschäftigen. Denn es sind auch heute noch immer schöne Renditen unter Beachtung einer ausgewogenen Sicherheit möglich.

Gesucht: Kapitalanlage, mittel bis langfristig, Gewinn steuerfrei, Renditeniveau über Inflationsrate

Die gute alte Lebensversicherung hatte in den 80igern bis Anfang der 2000er genau diese Rahmenparameter. Wer sein Geld länger als 12 Jahre angelegt hatte, konnte sich über eine steuerfreie Rendite von jährlich bis zu 6% und mehr freuen.

Heutzutage sind diese Renditen auch noch zu erzielen, z.B. über moderne Investmentanlagen und ETF´s. Wusstest Du, dass alleine die Investition in den Dax, dem Deutschen Aktienindex, bei einer Anlagedauer von min. 10 Jahren, quasi zu keinem Zeitpunkt Verluste brachte und Du z.B. etwa 6 – 8 % erzielen konntest? Nicht ohne Grund fluten heute erfahrene Anleger aus dem In- und Ausland vor allem unsere deutschen Börsen mit Geld.

Auch eine Immobilie kann die passende Lösung für eine Anleger darstellen, und zwar dann, wenn diese wertstabil ist und Du sie regelmäßig vermieten kannst.

Für eine Immobilie brauche ich doch aber erst mal viel Geld!?

Nein, nicht zwingendermaßen. Du kannst eine Immobilie, die du als Kapitalanlage nutzen willst, sogar bis zu 100% vom Kaufpreises finanzieren und selbst nur die Nebenkosten (i.d.R. 5,5% vom Kaufpreis; abhängig vom Bundesland) einbringen. Du bist in diesem Fall am Ende nicht „verschuldet“. Denn Deiner Finanzierung steht ja die erworbene Immobilie als Sicherheit gegenüber. Die Kostenbelastung ist dabei monatlich wirklich überschaubar. Je nach Lage und Gesamtkonzept der Immobilie, kannst du dich bereits mit 100€ monatlich pro 100.000€ entschulden, sodass du nach 10 Jahren schon ca. 30% deines  Darlehens getilgt hast! Ob das am Ende Sinn ergibt und ob eine solche Konstellation für Dich passend ist, sollte aber bitte immer individuell beleuchtet werden.

…und wenn die Miete dann mal ausfällt?

Dieses Risiko kannst Du mit durchdachten Immobilienkonzepten sehr gut reduzieren. Gerade bei größeren Immobilienkonzepten werden heute sehr oft sogenannte Mietpools gebildet. Alle Mieteinnahmen aus dem gesamten Immobilien-Komplex fließen hier zunächst in einen Topf und werden erst im nächsten Schritt an alle Eigentümer entsprechend der Mietfläche aufgeteilt. So werden mögliche Mietausfälle einzelner Wohnungen durch das Kollektiv kompensiert. Dieses Modell schmälert zwar etwas die Anleger-Rendite – erhöht aber deine Einnahme-Sicherheit um ein Vielfaches, da die Mieteinnahmen quasi gesichert sind. Und Sicherheit ist ja wohl gewünscht.

Das Beste zum Schluss:

Wenn du Deine Kapitalanlage-Immobilie nach mehr als 10 Jahren mal wieder verkaufst, dann kannst du den entstandenen Gewinn zwischen dem ursprünglichen Kaufpreis und dem erzielten Verkaufserlös, sogar steuerfrei vereinnahmen. Und hier wird die Inflationsrate dann sogar zu Deinem Freund: Sie führt in der Regel dazu, dass sich sowohl der Verkaufspreis, als auch die Miete im Laufe der Investitionsphase gesteigert haben und sich nach 10 Jahren auf einem höheren  Niveau bewegen. Oder welche Beobachtungen hast Du in Bezug auf Immobilienpreise in den letzten 10 – 15 Jahren gemacht?

Fazit:

Wenn du mit Deinem angesparten Vermögen auch in der heutigen Zeit noch einen wirklichen Vermögenszuwachs erzielen willst, dann musst Du Dich mit Investitionsmöglichkeiten, wie z.B. einer Immobilien oder auch Investmentanlagen, beschäftigen. Dabei wird dich nicht die eine, beste Anlage zum Erfolg führen. Es ist viel mehr ein Mix aus den passenden Produkten. Eine passgenaue Strategie für Deine Überzeugungen, erarbeiten wir gerne gemeinsam!

 

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Warum hat Deutschland Angst vor dem Aktienmarkt? https://bsc-gmbh.com/blog/aktienmarkt/ Mon, 12 Apr 2021 08:56:33 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=60560 Über die Wertzuwächse am deutschen Aktienmarkt (Beispiel: DAX – Dt. Aktienindex) in Höhe von ca. 50 % in den vergangenen 5 Jahren (ca. 10 % p.a.) freuen sich hierzulande nur wenige. Wer als Anleger also € 10.000 investiert hatte, kann sich heute über € 15.000 freuen. Die Deutschen sind aber leider „Aktienmuffel“:  5 von 6 [...]

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Über die Wertzuwächse am deutschen Aktienmarkt (Beispiel: DAX – Dt. Aktienindex) in Höhe von ca. 50 % in den vergangenen 5 Jahren (ca. 10 % p.a.) freuen sich hierzulande nur wenige. Wer als Anleger also € 10.000 investiert hatte, kann sich heute über € 15.000 freuen. Die Deutschen sind aber leider „Aktienmuffel“:  5 von 6 Bürgern halten weder direkt noch indirekt Aktien. Und über zwei Drittel bezweifeln, dass sich der Aktienmarkt zur langfristigen Kapitalanlage eignet. Zu tief sitzt wohl noch immer die Angst aus den Erfahrungen rund um die Telekom-Aktie oder das Platzen der Internet-Blase.

Deutschland ist kein Aktienland

Gerade mal 1/3 der Aktien aller Unternehmen im Deutschen Aktienindex sind einheimischen Aktionären zuordnen.  2/3 gehören bereits mehrheitlich ausländischen Investoren. Während diese durch ihre Investitionen an der deutschen Wirtschaftsentwicklung partizipieren, beklagt man hierzulande die Unmöglichkeit einer persönlichen Altersvorsorge und Vermögensbildung angesichts des Niedrigzinsumfeldes, welches uns aber höchstwahrscheinlich noch auf mehrere Jahre erhalten bleibt.

Aktien und Aktienfonds können kurzfristig natürlich auch mal stark schwanken. Auf lange Sicht legten sie inflationsbereinigt im Mittel allerdings um jährlich ca. 7 Prozent zu. Bis zu einem Zeitraum von 10 Jahren generierten Aktien langfristig betrachtet sehr unterschiedliche jährliche Wertzuwächse. Sobald jedoch eine längere Haltedauer betrachtet wird, engt sich diese Bandbreite aber deutlich ein. Die gleiche Analyse zeigt bei festverzinslichen Wertpapieren. Selbst wenn man mit US-Staatsanleihen den vermeintlich solidesten Schuldner ohne Zahlungsausfälle in den vergangenen 200 Jahren betrachtet, ergibt sich ein deutlich unattraktiveres Bild.

Anbetracht dieser Tatsache überrascht es, dass der Aktienmarkt nicht einmal 10 Prozent des deutschen Geldvermögens ausmacht. Die Bundesbürger investieren über 40 % ihres Vermögens in nullverzinslichen Bank- und Bargeldanlagen und lassen das Geld damit schrittweise auch noch von der Inflation (Kaufkraftverlust) entwerten.

Ebenso überrascht es, dass selbst professionelle Anleger genauso nachteilig positioniert sind. So unterschreiten die deutschen Lebensversicherer  sogar die Aktienquoten er deutschen der privaten Haushalte mit möglicherweise fatalen Folgen (rechtliche Vorgaben werden hier nicht weiter beschrieben). Während Altersvorsorgesysteme anderer Länder ihre Vermögen mit deutlich höheren Aktienquoten anlegen (Beispiel: norwegischer Staatsfonds), gefährdet die Angst von uns Deutschen vor der Anlageklasse Aktien bzw. Aktienfonds möglicherweise unseren langfristigen Wohlstand.

Der Aktienmarkt ist eine Chance!

Wir von der BSC GmbH, einem namhaften  und neutralen, bundesweit tätigen Finanzdienstleiter, appellieren heute an Sie, sich unbedingt bei unseren Experten zu informieren.

Sprechen Sie mit uns über die Themen „rentierlicher Vermögensaufbau“ und „persönlichen Altersvorsorge“ und lassen Sie uns gemeinsam individuelle Lösungen erarbeiten. Die Situation ist die, dass es hier nicht „die eine Lösung“ gibt. Zu vielfältig und unterschiedlich sind die jeweiligen persönlichen Situationen und die Produkt- und Investitionsmöglichkeiten. Wir möchten Sie ermutigen, sich mit der Anlageform in Wertpapieren vertraut zu machen und nicht aus bloßer Unwissenheit heraus einen Bogen darum zu machen. Wer heute noch mehr aus seinem Ersparten erzielen möchten, der muss „investieren lernen“ und das eigene Sparverhalten verändern. Der Finanzmarkt bietet für jeden Anlegertyp und Anlagewunsch (Topf) eine passende Anlagelösung (Deckel).

Als inhabergeführtes und konzernungebundenes Unternehmen bieten wir als Auswahl der Möglichkeiten alle in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen Investmentfonds. Am Besten wir sprechen mal darüber.

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Bedroht die Inflation mein Geld? https://bsc-gmbh.com/blog/bedroht-die-inflation-mein-geld/ Thu, 18 Mar 2021 09:01:38 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=59780 Das Geldvermögen der Deutschen ist auf Rekordhoch! Die Inflation steigt! Mein Geld wird weniger wert! Klingt irgendwie komisch. Das Geld wird mehr und doch ist es am Ende des Tages weniger wert! Das ist Inflation. Aber was ist das eigentlich genau? Was ist Inflation? Auf 6.738 Milliarden Euro wird derzeit das Geldvermögen in Deutschland geschätzt, [...]

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Das Geldvermögen der Deutschen ist auf Rekordhoch! Die Inflation steigt! Mein Geld wird weniger wert!

Klingt irgendwie komisch. Das Geld wird mehr und doch ist es am Ende des Tages weniger wert! Das ist Inflation.

Aber was ist das eigentlich genau?

Was ist Inflation?

Auf 6.738 Milliarden Euro wird derzeit das Geldvermögen in Deutschland geschätzt, davon liegt mittlerweile mehr als 1/3 unverzinst auf Girokonten, Tagesgeldkonten und Sparbüchern.

Rein statistisch gesehen hat also ein Vierköpfige Familie ca. 100.000€, auf den oben genannten Konten liegen, solltest du das derzeit noch nicht haben, dann ist der Artikel umso wichtiger, damit du den Weg dorthin findest.

Immer häufiger wird das Geld nicht nur nicht verzinst, sondern es wird sogar ein Strafzins fällig, je nach Institut unterschiedlich, aber so 0,5% pro Jahr hat sich mittlerweile bei den Bank etabliert.

So verlierst du also jedes Jahr 2.200€ an Kaufkraft.

Aber wie das?

Alleine durch die Inflation, also die Tatsache, dass sich dein „Einkaufswagen“, den du zum täglichen Leben brauchst, jedes Jahr teurer wird, verliert dein Geld unverzinst an Wert. Historisch gesehen liegt die durchschnittliche Teuerungsrate oder auch Kaufkraftverlust bei 2,2% pro  Jahr. Somit haben deine 100.000€ nach einem Jahr nur noch einen Wert von 97.800€!

Was bedeutet das für mich und meine Familie?

Mein Geld wird mit SICHERHEIT weniger!

Um es etwas zu veranschaulichen, hier ein konkretes Beispiel:

Kurz vor meinem Schulabschluss im Jahr 2001 hat mein Lieblingsdöner 5DM gekostet, also ca. 2,50€. Der Lieblingsdöner ist auch heute noch der Gleiche, nur dass mittlerweile der Sohn den Döner verkauft und nicht mehr der Vater. Mittlerweile kostet der Döner 4,50€.

Oder anders rum, für 2,50€ würde ich gerade mal noch ein bisschen mehr als einen halben Döner bekommen. Was weder schön aussieht noch satt macht, aber das ist ein anderes Thema.

Ein Jahr lang könntest du das durchaus verschmerzen, weil du vielleicht noch eine Anschaffung geplant hast. Wenn du jedoch dein Geld längere Zeit ohne Zinsen auf der Bank liegen lässt, wird  es quasi von Jahr zu Jahr weniger und man muss kein Einstein sein um sich auszurechnen, wie viel weniger Geld du hast, wenn du dein Geld mal 5 Jahre und länger einfach nur „parkst“.

Aber genau das macht der Durchschnittsdeutsche. Oder warum sonst steigen die Werte auf Tagesgeldkonten Jahr für Jahr weiter an?

Wie kann ich mein Geld vor der Inflation schützen?

Anschaffung und Rücklagen konkret planen!

Um der Inflation ein Schnippchen zu schlagen, musst du deine Anschaffungen ganz konkret planen und wirklich nur das Geld parken, das du in den nächsten 1-2 Jahren benötigst.

Den Rest kannst du dann in Sachwerte investieren – eine unkomplizierte, sowie sehr charmante Lösung könnte ein breit gestreutes Investmentdepot sein.

Der beste Zeitpunkt ist jetzt! Pack die Soli-Ersparnis gleich mit rein!

Sobald du deine oben genannte Planung fertig hast, weißt du also auch ganz genau, wie viel Eigenkapital du investieren kannst und wie viel dir monatlich übrig bleibt.

Bei der monatlichen Besparung hilft dir seit diesem Jahr Vater Staat auch noch etwas dazu. Durch die Abschaffung des Solidaritätszuschlag sollte schon mit den ersten Abrechnungen in diesem Jahr die Ersparnis ersichtlich sein.

Im Schnitt sind das ca. 35€/Monat, das kommt aber ganz individuell auf dein Einkommen an.

Aber ganz ehrlich, wenn du das Geld nicht gleich verplanst, geht es im Alltag einfach für „Lebenshaltung“ drauf oder das Geldvermögen wird weiter angehäuft 😉

 

Wir als BSC|Die Finanzberater erstellen täglich Konzepte und Strategien wie oben beschrieben, wenn du dir entweder bei der Kalkulation nicht sicher bist oder bei der Auswahl des passenden Investment noch keine Erfahrungen hast. Hol dir einfach Hilfe zur Seite!

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Was Gamestop mit deiner Anlagestrategie zu tun hat! https://bsc-gmbh.com/blog/was-gamestop-mit-deiner-anlagestrategie-zu-tun-hat/ Thu, 04 Mar 2021 09:37:55 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=58345 Anlagestrategie? Fehlanzeige! Die Börse mutieren zu Spielcasinos … könnte man meinen! Zumindest wenn man sich die Nachrichten der letzten Wochen und Monate durchliest: „Über Nacht Millionäre: Diese Gamestop-Zocker haben rechtzeitig verkauft und sind reich.“ (Focus Online vom 18.02.2021) „Wirecard-Aktie stürzt dramatisch - Dax-Rauswurf droht.“ (Manager Magazin vom 18.06.2020) „Viele Leute zocken aus Langeweile“ (FAZ vom [...]

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Anlagestrategie? Fehlanzeige! Die Börse mutieren zu Spielcasinos … könnte man meinen! Zumindest wenn man sich die Nachrichten der letzten Wochen und Monate durchliest:

„Über Nacht Millionäre: Diese Gamestop-Zocker haben rechtzeitig verkauft und sind reich.“
(Focus Online vom 18.02.2021)

„Wirecard-Aktie stürzt dramatisch – Dax-Rauswurf droht.“
(Manager Magazin vom 18.06.2020)

„Viele Leute zocken aus Langeweile“
(FAZ vom 18.02.2021)

„Nach 50.000-Dollar-Rekord von Bitcoin: Wie weit kann die Reise gehen?“
(Der Standard vom 17.02.2021)

Zocken ist keine Anlagestrategie!

Wenn man sich unter Kollegen über diese Nachrichten austauscht, kommen sehr schnell Vergleiche mit der Dotcom-Blase rund um die Jahrtausendwende auf, als jede noch seine kleine Internetfirma an die Börse ging und deren Aktien quasi ohne eine substanzielle Analyse gekauft wurden. Aktientipps am Stammtisch wurden blind gekauft, man will ja beim nächsten Mal auch mitreden können. Der Ausgang ist bekannt. Das damals vor allem in Deutschland auftretende Phänomen zeigte sich in der rasant steigenden Anzahl von Kleinanlegern, die ohne jegliche Börsenerfahrung der Herde nachrannten. Alle angetrieben von der Hoffnung auf das schnelle Geld!

In der Tat, es zeigen sich heute durchaus Parallelen zu damals, der große Unterschied liegt jedoch in der schnelleren Umsetzung der Transaktionen mittels Trading Apps oder Online Brokern über das Internet. Die dadurch aufkommende Dynamik kann Börsenentwicklungen nach oben wie nach unten um ein vielfaches beschleunigen.

Es drängen sich daher aktuell zwei Fragen auf: 1.) Ist diese Entwicklung „gesund“ und wenn nein, was können wir 2.) dennoch daraus lernen?

Was passiert eigentlich gerade?

Zunächst mal: Herdentriebe gab es schon immer und wird es auch immer geben. So funktionieren Börsen und Märkte, weil es eine Grundvoraussetzung für steigende und fallende Kurse ist, dass sich die Teilnehmer unterschiedlich verhalten. Im Bezug auf die klassische Kapitalanlage birgt diese neue „Zockermentalität“ jedoch eine Gefahr. Denn rationale Verhaltensmuster und die bewerte Anlagestrategie werden plötzlich ausgehebelt und in die Ecke geschoben. Wir brauchen keine Anlagestrategie mehr, weil es viel einfacher geht das schnelle Geld zu verdienen. Also ergibt es ja auch viel mehr Sinn, meine bisherigen Geldanlagen zu überprüfen oder gar abzustoßen. Eine Tatsache ist jedoch gewiss: Jeder Trend ist endlich und wenn ich als Anleger die Herde nicht rechtzeitig verlasse, dann drohen meinem Kapital schmerzliche Verluste.

Was können wir daraus lernen?

Ziemlich viel sogar, denn auch wenn dieser Satz abgedroschen klingt, so hat er seit Jahrhunderten bestand: „Lege niemals alle Eier in einen Korb!“ Langfristigen und nachhaltigen Erfolg in der Geldanlage hat man nur dann, wenn man sein Vermögen breit gestreut anlegt und auf möglichst viel verschiedene Anlagen setzt. Entscheidend ist, dass ich dieser Strategie treu bleibe und sie nicht für die nächstbeste Idee über den Haufen werfe, weil ich in dieser die Chance des Jahrhunderts wittere.

Um eine Geldanlage oder (m)einen Berater fair bewerten zu können, bedarf es mehr als nur das Studieren der erzielten Rendite. Entscheidend ist immer, mit welchem Risiko habe ich diese Rendite erworben. Eine Kennzahl, die eine sehr gute Aussagekraft über das Risiko trifft, ist die Volatilität. Sie bezeichnet in der Statistik allgemein die Schwankung von Zeitreihen. Idealerweise sollten diese mindestens zwei volle Jahre beinhalten, damit sie eine echte Aussagekraft haben. Der/die Finanzberater/in deines Vertrauens sollte dir hierüber mit Sicherheit Auskunft geben können. Wenn du diese Zahl durch die erzielte Jahresrendite teilst und den risikolosen Zinssatz von Null addierst, dann sollte bei einer guten Geldanlage mindestens eine 0,8 auf der Uhr stehen.

Was ist unsere Anlagestrategie?

Unsere BSC-Fondsstrategie Wachstum beinhaltet drei flexible Mischfonds und vier themenorientierte Aktienfonds. Alleine die Aktienfonds beinhalten bereits eine Anzahl von 175 verschiedene Einzelaktien, wodurch ein weiterer großer Streuungseffekt erzielt werden kann. Seit März 2018 lag die Wertentwicklung der gesamten Fondsstrategie bei 11,4% pro Jahr und die Volatilität bei 8,5%. Zum Vergleich, die jährliche Volatilität von Gamestop, Wirecard oder Tesla lag im selben Betrachtungszeitraum bei 119%, 142% bzw. 68%. Während der Teiler der Fondsstrategie bei 1,3 liegt, ist der von Wirecard (wenig überraschend) negativ, der von Gamestop bei 0,3 und einzig der von Tesla liegt bei sagenhaften 5,1.

Unser BSC-Tipp: Definiere einen festen Betrag deines Vermögens, mit dem du wirklich an der Börse „spielen“ möchtest – denn wer weiß, vielleicht landest du ja tatsächlich mal den 6er im Lotto. Den Rest deines Vermögens gib in professionelle Hände von Beratern, von deren Expertise du dich bereits überzeugen konntest – oder du fragst einfach uns 😉

 

 

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