Altersvorsorge Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/category/altersvorsorge/ Finanzieren. Investieren. Versichern. Vorsorgen. Tue, 19 May 2026 12:17:47 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://bsc-gmbh.com/wp-content/uploads/2024/11/cropped-Icon-Website-32x32.png Altersvorsorge Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/category/altersvorsorge/ 32 32 Neues Altersvorsorgedepot: Warum jetzt keine vorschnellen Entscheidungen nötig sind https://bsc-gmbh.com/blog/neues-altersvorsorgedepot-warum-jetzt-keine-vorschnellen-entscheidungen-noetig-sind/ https://bsc-gmbh.com/blog/neues-altersvorsorgedepot-warum-jetzt-keine-vorschnellen-entscheidungen-noetig-sind/#respond Tue, 19 May 2026 12:16:01 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=129473 Die private Altersvorsorge wird reformiert. Das sorgt aktuell bei vielen Menschen für Fragen: Was passiert mit bestehenden Riester-Verträgen? Kommt jetzt etwas Besseres? Sollte man seine Riester-Rente kündigen? Und lohnt es sich, erst einmal abzuwarten? Die kurze Antwort: Ja, die Reform bringt wichtige Neuerungen. Aber nein, daraus folgt nicht automatisch, dass bestehende Verträge sofort gekündigt werden [...]

Der Beitrag Neues Altersvorsorgedepot: Warum jetzt keine vorschnellen Entscheidungen nötig sind erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Die private Altersvorsorge wird reformiert. Das sorgt aktuell bei vielen Menschen für Fragen: Was passiert mit bestehenden Riester-Verträgen? Kommt jetzt etwas Besseres? Sollte man seine Riester-Rente kündigen? Und lohnt es sich, erst einmal abzuwarten?
Die kurze Antwort: Ja, die Reform bringt wichtige Neuerungen. Aber nein, daraus folgt nicht automatisch, dass bestehende Verträge sofort gekündigt werden sollten.
Denn auch wenn die Reform beschlossen ist: Die neuen Produkte sollen erst ab dem 1. Januar 2027 angeboten werden. Bis dahin wird sich erst noch zeigen müssen, wie die konkreten Angebote am Markt aussehen.

Was wurde beschlossen?

Mit der Reform soll die bisherige Riester-Rente schrittweise durch neue, flexiblere und stärker kapitalmarktorientierte Produkte ersetzt werden. Ein zentraler Baustein ist das neue Altersvorsorgedepot.
Dabei soll künftig auch eine geförderte Altersvorsorge ohne klassische Beitragsgarantie möglich sein. Das bedeutet: Das Geld kann stärker in renditeorientierte Anlagen wie Fonds oder ETFs fließen. Dadurch steigen die Chancen auf eine höhere Rendite, allerdings ohne die bisher bekannte vollständige Garantie. Für Menschen mit höherem Sicherheitsbedürfnis sollen weiterhin Garantieprodukte möglich sein – wahlweise mit 80 oder 100 Prozent Kapitalgarantie zu Beginn der Auszahlungsphase.
Außerdem soll es ein sogenanntes Standarddepot Altersvorsorge geben. Dieses soll die Auswahl vereinfachen und als kostengünstiges Standardprodukt dienen. Bei Standardprodukt-Verträgen sollen die Effektivkosten auf 1,0 Prozent begrenzt werden.
Auch die staatliche Förderung wird neu geregelt. Künftig soll es eine beitragsproportionale Zulage geben: Für jeden eingezahlten Euro bis zu 360 Euro pro Jahr sollen 50 Cent Förderung hinzukommen. Für weitere Einzahlungen bis insgesamt 1.800 Euro pro Jahr sollen 25 Cent je Euro gezahlt werden. Zusätzlich bleibt eine Kinderzulage vorgesehen, die Familien besonders entlasten soll.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Der Kreis der Förderberechtigten wird erweitert. Künftig sollen auch Selbstständige, Freiberufler und Gewerbetreibende grundsätzlich Zugang zur staatlich geförderten privaten Altersvorsorge bekommen.

Was passiert mit bestehenden Riester-Verträgen?

Viele Kundinnen und Kunden fragen sich jetzt: „Muss ich meine Riester-Rente kündigen?“
Die klare Antwort: Nein.
Bestehende Riester-Verträge laufen weiter. Es gibt keine automatische Kündigung und keine automatische Umwandlung. Wer bereits einen Riester-Vertrag besitzt, kann diesen grundsätzlich auch nach der Reform weiter besparen. Ab 2027 sollen allerdings keine neuen Verträge nach dem bisherigen Riester-Modell mehr abgeschlossen werden können.
Ein späterer Wechsel in ein neues Altersvorsorgedepot soll freiwillig möglich sein. Ob das im Einzelfall sinnvoll ist, hängt aber von vielen Faktoren ab: vom bestehenden Vertrag, von den Kosten, von Zulagen, Steuervorteilen, Garantien, der bisherigen Laufzeit und natürlich von den neuen Produkten, die ab 2027 tatsächlich angeboten werden.

Warum jetzt kein Aktionismus gefragt ist

Aktuell ist viel Bewegung in der Altersvorsorge-Debatte. Das ist verständlich. Die Riester-Rente stand seit Jahren in der Kritik: zu kompliziert, oft zu teuer, zu wenig renditestark. Deshalb klingt ein neues Altersvorsorgedepot auf den ersten Blick für viele attraktiv.
Trotzdem gilt: Ein beschlossenes Gesetz ist noch kein konkretes Produkt.
Die Anbieter müssen die neuen Lösungen erst entwickeln. Erst wenn die konkreten Angebote auf dem Tisch liegen, lässt sich wirklich beurteilen, welche Produkte gut sind, welche Kosten anfallen, welche Anlagekonzepte dahinterstehen und für wen ein Wechsel sinnvoll sein kann.
Wer jetzt vorschnell einen bestehenden Riester-Vertrag kündigt, riskiert unter Umständen Nachteile. Dazu können der Verlust von Garantien, Rückkaufswerte unterhalb der eingezahlten Beiträge oder die Rückzahlung staatlicher Zulagen und steuerlicher Vorteile gehören. Deshalb sollte eine Kündigung nie aus einem Bauchgefühl heraus erfolgen.
Besser ist: Vertrag prüfen lassen, Optionen abwägen und dann entscheiden.

Gefördert heißt nicht automatisch passend

Die Reform zeigt vor allem eines: Private Altersvorsorge bleibt wichtig. Die gesetzliche Rente allein wird in vielen Fällen nicht ausreichen, um den gewünschten Lebensstandard im Alter zu sichern. Genau deshalb lohnt es sich, frühzeitig zu prüfen, wie die eigene Vorsorge aufgebaut ist.
Gleichzeitig gilt aber auch: Ein staatlich gefördertes Produkt ist nicht automatisch die beste Lösung für jeden Menschen.
Manchmal kann ein geförderter Vertrag sinnvoll sein. Manchmal ist ein flexibler ETF-Sparplan, eine private Rentenversicherung, eine betriebliche Altersvorsorge oder eine Kombination verschiedener Bausteine besser geeignet. Entscheidend ist nicht, welches Produkt gerade politisch diskutiert wird, sondern welche Lösung zur persönlichen Lebenssituation passt.
Dazu gehören Fragen wie:
Wie lange ist der Anlagehorizont?
Wie wichtig sind Garantien?
Wie hoch ist die steuerliche Förderung tatsächlich?
Wie flexibel soll das Geld verfügbar sein?
Welche Kosten fallen an?
Welche bestehenden Verträge gibt es bereits?
Und welches Ziel soll mit der Altersvorsorge überhaupt erreicht werden?

Unser Fazit

Das neue Altersvorsorgedepot kann ein wichtiger Schritt werden, um die private Altersvorsorge einfacher, moderner und renditestärker zu machen. Aber aktuell ist noch nicht der Zeitpunkt für vorschnelle Entscheidungen.
Wer bereits eine Riester-Rente hat, sollte sie nicht ungeprüft kündigen. Wer noch keine ausreichende Altersvorsorge aufgebaut hat, sollte die Reform als Anlass nehmen, sich mit dem Thema zu beschäftigen.
Wir unterstützen dich dabei, bestehende Verträge einzuordnen, neue Möglichkeiten zu bewerten und eine passende Lösung für die persönliche Altersvorsorge zu entwickeln.

Der Beitrag Neues Altersvorsorgedepot: Warum jetzt keine vorschnellen Entscheidungen nötig sind erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
https://bsc-gmbh.com/blog/neues-altersvorsorgedepot-warum-jetzt-keine-vorschnellen-entscheidungen-noetig-sind/feed/ 0
Nachhaltige Geldanlage für Kinder! https://bsc-gmbh.com/blog/nachhaltige-geldanlage-fuer-kinder/ Mon, 09 May 2022 10:13:20 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=77701 Da unsere Kinder das Wichtigste sind, was wir haben, wollen wir immer nur das Beste für sie. Schon vor der Geburt werden das Kinderzimmer und der Kinderwagen gekauft, die schönsten Klamotten und Spielzeuge. Die Sicherheit liegt uns auch am Herzen, deswegen wird bei den Anziehsachen darauf geachtet, dass diese keine Schadstoffe haben, die Bettwäsche aufgrund [...]

Der Beitrag Nachhaltige Geldanlage für Kinder! erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Da unsere Kinder das Wichtigste sind, was wir haben, wollen wir immer nur das Beste für sie. Schon vor der Geburt werden das Kinderzimmer und der Kinderwagen gekauft, die schönsten Klamotten und Spielzeuge. Die Sicherheit liegt uns auch am Herzen, deswegen wird bei den Anziehsachen darauf geachtet, dass diese keine Schadstoffe haben, die Bettwäsche aufgrund ihrer Produktion keine chemischen Ausdünstungen hat und der Kindersitz sollte auch das beste Gütesiegel haben. So weit, so gut und weil wir ja nur das Beste und am besten das auch noch sicher haben wollen, machen sich auch viele Eltern und Großeltern darüber Gedanken, wie sie ihr Geld genauso für die Zukunft anlegen können. Am besten in eine nachhaltige Geldanlage für Kinder.

Was heißt eigentlich Sicherheit für eine nachhaltige Geldanlage für Kinder?

Leider wird das Wort Sicherheit immer noch viel zu oft übersetzt mit „Die Anlage darf keine Schwankungen haben und ich will immer sehen, dass das was ich einbezahlt, habe auch noch da ist!“

Die Folgen daraus: Dein Geld wird mit Sicherheit weniger wert! Und das liegt an der Inflation…

Die Inflation ist dein größter Feind:

Nachhaltige Geldanlage für Kinder hat meistens eine Anlagedauer von mindestens 18 Jahren. (Stichpunkte: Volljährigkeit und Führerschein) Ob die Laufzeit sinnvoll ist, da komme ich später noch drauf.

Angenommen du legst die Hälfte des Kindergelds, ab Geburt jeden Monat auf ein Sparkonto an.

Ergebnis nach 18 Jahren: 100€ x 12 Monate x 18 Jahre = 21.600€

Klingt aus heutiger Sicht schon mal nicht schlecht, da ist auf jeden Fall der Führerschein, ein großartiges Auto drin und übrig bleiben dürfte auch noch was, oder?

Aber was ist diese nachhaltige Geldanlage für Kinder nach Inflation noch wert?

Nehmen wir mal den langfristigen Durchschnitt von 2,6% Inflation pro Jahr an.

Dann bleiben von den 21.600€ gerade mal noch ca. 13.600€ an Kaufkraft über. Also allein die Inflation frisst dir über ein Drittel deines eingezahlten Kapitals auf, oder genau 8.000€!!!

Wie gesagt, dein Geld wird mit Sicherheit weniger wert!

Es braucht also Alternativen für eine nachhaltige Geldanlage für Kinder: Unabhängig ob das nun ein Fonds, ein ETF oder was auch immer ist, warum legst hier nicht genauso Wert darauf, dass das Geld keine Schadstoffe hat, es keine chemischen Ausdünstungen hat, dass es einfach nachhaltig ist! Weil klar, ist ja für die Zukunft deines Kindes!?! Logisch…eigentlich!?!

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:

Grün ist der Fonds, die gerade Linie ist das Sparbuch mit 0%. 

nachhaltige Geldanlage für Kinder

Welche Renditen kann eine nachhaltige Geldanlage für Kinder denn erzielen?

 Das möchte ich kurze an einem Beispiel aufzeigen:

Der Fonds Amundi Global Ecology ist bereits seit 1990 auf dem Markt und hat über die letzten 32 Jahre, im Schnitt 6,9% p.a. an Wert zugelegt.

Klar ist auch das keine Garantie für die Zukunft! Aber mehr als 0% sollten schon möglich sein:

Ergebnis nach 18 Jahren: 100€ x 12 Monate x 18 Jahre x 6,9% p.a.  = 41.671€

Nachhaltigkeit würde hier jetzt 20.000€ mehr, oder ziemlich genau das Doppelte als Ergebnis bringen!

Wie wichtig eine Geldanlage deutlich über dem Inflationsniveau ist, siehst du, wenn wir auch hier die Inflation und auch die Steuer auf die Gewinne abziehen:

Es bleiben 23.000€ Nettokaufkraft aus heutiger Sicht über und somit ca. 10.000€ mehr, als wenn du dein Geld auf dem Sparbuch liegen hättest!!!

Der Amundi Global Ecology ist aber nur eine von ganz vielen Möglichkeiten, wie du tolle Renditen mit gutem Gewissen und nachhaltig für deine Kinder anlegen kannst.

Neben Fonds, ETFs, (Die du schon mit 25€ im Monat besparen kannst)Versicherungen die in Windparks investieren, oder die eigene PV-Anlage….es gibt so vieles wie du sinnvollen investieren kannst und dabei auch noch was Gutes für dich und deine Kinder tust.

Unterm Strich…

Wichtig ist, dass du was für deine Kinder tust. Finanziell ist hier alles sinnvoller als ein Sparbuch, da die Inflation über so einen langen Zeitraum ganz schön zulangt. Eine nachhaltige Geldanlage für Kinder ist zusätzlich sinnvoll, weil wir so die Welt im kleinen ein bisschen besser machen, weil wir Firmen unterstützen, die Wert auf die Umwelt legen und die fair mit Mitarbeitern umgehen. 

Wenn du mehr zu dem Thema wissen willst…  dein BSC Berater steht dir gerne mit Rat und Tat zur Seite! Ganz sicher 😉

Und zur Berufsunfähigkeitsversicherung für Kinder kannst du bei uns auch was lesen!

Der Beitrag Nachhaltige Geldanlage für Kinder! erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Taschengeld und Budget: Wie Kinder einen guten Umgang mit Geld lernen https://bsc-gmbh.com/blog/taschengeld-budget-kinder/ Tue, 08 Mar 2022 11:16:38 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=74710 Wenn Kinder im Grundschulalter ihr erstes Taschengeld bekommen, ist das für sie ein großer Schritt in Richtung Freiheit. Ab jetzt müssen sie Mama oder Papa nicht mehr fragen, wenn sie etwas kaufen möchten. Sie können nun eigenständig über einen festgelegten Betrag verfügen. Für Eltern ist das Thema Taschengeld mit vielen Fragen oder auch Ängsten verbunden. [...]

Der Beitrag Taschengeld und Budget: Wie Kinder einen guten Umgang mit Geld lernen erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Wenn Kinder im Grundschulalter ihr erstes Taschengeld bekommen, ist das für sie ein großer Schritt in Richtung Freiheit. Ab jetzt müssen sie Mama oder Papa nicht mehr fragen, wenn sie etwas kaufen möchten. Sie können nun eigenständig über einen festgelegten Betrag verfügen.

Für Eltern ist das Thema Taschengeld mit vielen Fragen oder auch Ängsten verbunden.

Wird mein Kind gut mit dem Taschengeld umgehen lernen? Sollte ich ein Auge darauf haben, wofür das Taschengeld ausgegeben wird? Und wie viel Taschengeld ist überhaupt angemessen?

Auf diese und einige weitere Fragen möchten wir in diesem Blogartikel genauer eingehen.

Mit Kindern über Taschengeld sprechen

Kinder sollten auf ihr erstes Taschengeld in jedem Fall vorbereitet werden. Sie müssen verstehen, dass sie sich zwar jetzt im Rahmen ihres Taschengeldbetrags kaufen können, was sie möchten, aber auch mit diesem Betrag auskommen müssen.

Dabei ist es nicht schlimm, wenn anfänglich auch mal schlechte Laune aufkommt, weil das Taschengeld schon aufgebraucht ist, aber das Kind schon wieder einen Wunsch hat. Nur so lernt es, Wünsche zu priorisieren.

Reflektieren statt kontrollieren

Auch Eltern müssen lernen, sich an die mit dem Taschengeld verbundenen Regeln zu halten. Vermeide es daher unbedingt zu bewerten oder sogar zu verbieten, was dein Kind sich von seinem Taschengeld kauft. Auch wenn du es für vollkommen unsinnig hältst. Und das kommt in der Regel häufiger vor, als du denkst 😉

Über sein Taschengeld sollte ein Kind wirklich frei verfügen können. Ein Fehlkauf kann deinem Kind später eine dennoch nützliche Lehre sein. Eine gute Möglichkeit es bei der Reflexion zu unterstützen ist, mit dem Kind hin und wieder zu besprechen, ob es ein bestimmtes Spielzeug immer noch gerne benutzt bzw. ob es eine gewisse Sache noch einmal kaufen würde.

Mit kleinen Schritten beginnen

Wenn du deinem Kind bereits mit 6 Jahren Taschengeld geben möchtest, rät das Deutsche Jugendinstitut zu kleinen Beträgen in wöchentlichen Abständen. Diese sind für jüngere Kinder besser abschätzbar und genügen, um das Prinzip zu verstehen. Der Geldbetrag sollte mit jedem Jahr erhöht werden. Ab einem Alter von 10 Jahren sollte auf ein monatliches Taschengeld umgestellt werden.

Die folgende Grafik zeigt die Empfehlung der Beträge des Deutschen Jugendinstitut aus dem Jahr 2020:

Taschengeldempfehlung_DJI

Älteren Kindern mehr Taschengeld und Verantwortung übertragen

Das Deutsche Jungendinstitut empfiehlt außerdem ab 14 Jahren ein sogenanntes Budget-Geld zu bezahlen. Im Rahmen so eines Budgetgeldes gibt es für bestimmte Bereiche ein festgelegtes Budget. Wie beim Beginn mit dem Taschengeld, sollten auch Jugendliche hier Stück für Stück an die neue Verantwortung herangeführt werden. Zum Beispiel das erste Budget nur für Essen außer Haus, dann auch für Schulmaterialien und so weiter. Das Budget sollte immer getrennt vom Taschengeld ausbezahlt werden, beispielsweise das Taschengeld in bar und das Budget auf ein Konto.

Sparen, um zu Sparen

Wenn Kinder und Jugendliche gelernt haben, sich ihr Geld einzuteilen, werden sie irgendwann auf die Idee kommen, Geld zu sparen, um sich größere Wünsche erfüllen zu können. Das ist grundsätzlich eine richtige Erkenntnis. Doch was passiert eigentlich, wenn Kinder immer nur Sparen, weil sie sich gerade einen Wunsch erfüllen möchten?

Richtig, sie werden zu Erwachsenen, die nie Geld haben. Der Sinn des Sparens ist nämlich nicht, sein zukünftiges Geld andauernd für neue Ausgaben zu verplanen. Sparen führt im eigentlichen Sinne dazu, dass man Geld hat. Und Geld gibt uns viele Möglichkeiten, wie z. B. zu investieren, uns weiterzubilden, nicht jeden Job anzunehmen, weniger zu arbeiten etc.

Wenn du deinem Kind etwas wirklich Wichtiges über Geld vermitteln möchtest, dann dass der reine Konsum es i.d.R. nicht wert ist, dafür gespart zu haben.

Du möchtest dein Kind mit Spaß an das Thema Geld heranführen? Dann lade dir hier unser neues eBook „Finanzfüchse“ herunter.

Der Beitrag Taschengeld und Budget: Wie Kinder einen guten Umgang mit Geld lernen erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Beitragsbemessungsgrenze 2022: Was ändert sich? https://bsc-gmbh.com/blog/beitragsbemessungsgrenze-2022/ Thu, 02 Dec 2021 06:14:24 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=70305 Normalerweise steigt sie jedes Jahr, aber die Beitragsbemessungsgrenze 2022 fällt. Hintergrund ist, dass die Löhne im vergangenen Jahr nicht gestiegen, sondern gefallen sind. Welche Auswirkungen hat die Beitragsbemessungsgrenze 2022 für Dich? Zunächst muss man zwischen den Beitragsbemessungsgrenzen in der Rentenversicherung und der Krankenversicherung unterscheiden. Und hier noch zwischen der Versicherungspflichtgrenze und der Beitragsbemessungsgrenze. Beginnen wir [...]

Der Beitrag Beitragsbemessungsgrenze 2022: Was ändert sich? erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Normalerweise steigt sie jedes Jahr, aber die Beitragsbemessungsgrenze 2022 fällt. Hintergrund ist, dass die Löhne im vergangenen Jahr nicht gestiegen, sondern gefallen sind.

Welche Auswirkungen hat die Beitragsbemessungsgrenze 2022 für Dich?

Zunächst muss man zwischen den Beitragsbemessungsgrenzen in der Rentenversicherung und der Krankenversicherung unterscheiden. Und hier noch zwischen der Versicherungspflichtgrenze und der Beitragsbemessungsgrenze.

Beginnen wir mit der Versicherungspflichtgrenze in der Krankenversicherung. Diese steigt ebenfalls nicht, sondern bleibt in der gleichen Höhe von 2021. Somit sind nach wie vor mindestens 64.350 Euro Bruttojahreseinkommen erforderlich, um entweder ein freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung zu werden oder in die private Krankenversicherung wechseln zu können.

Da sich die Beitragsbemessungsgrenze 2022 in der Krankenversicherung ebenfalls nicht erhöht, sondern gleich bleibt, wird es zum 01.01.2022 für Einkommen ab 58.050 Euro im Jahr keine Beitragserhöhung in der gesetzlichen Krankenversicherung geben. Das ist die gute Nachricht. Inwieweit sich die Beiträge der einzelnen Krankenkassen verändern, bleibt abzuwarten.

Die Beitragsbemessungsgrenze 2022 in der Rentenversicherung

Doch nun zur gesetzlichen Rentenversicherung und den Auswirkungen der Senkung der Beitragsbemessungsgrenze 2022

Im Bereich der betrieblichen Altersversorgung wird gemäß § 3 Nr. 63 EStG immer Bezug auf die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) der allgemeinen Rentenversicherung West genommen. Diese fällt nun zum 01.01.2022 von 85.200 Euro auf 84.600 Euro. Das sind 600 Euro weniger im Jahr.

Dies hat zur Folge, dass sich der steuerliche Maximalbetrag bei Direktversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds um 48 Euro p.a. reduziert. Somit sind im Jahr 2022 lediglich 564 Euro monatlich steuerlich ansetzbar.

Im Bereich der Sozialversicherung sind es im Jahr 2022 282 Euro monatlich und somit 24 Euro weniger als im Jahr 2021.

Es ist zu erwarten, dass sich die Beitragsbemessungsgrenzen zum 01.01.2023 wieder erhöhen und dann auch über dem Wert von 2021 liegen werden. Insofern handelt es sich wohl nur um einen temporären Effekt.

Was ist aktuell zu tun?

Sofern Du gerade über den Abschluss einer betrieblichen Versorgung nachdenkst, nimm einen Umwandlungsbetrag von maximal 282 bzw. 564 Euro monatlich. Sofern Du schon eine Versorgung hast und bereits dem aktuellen Maximalbeitrag von 284 bzw. 568 Euro besparst, wird sich Dein Arbeitgeber um die korrekte Abrechnung kümmern.

Der Vollständigkeit halber sei noch darauf hingewiesen, dass die Senkung der BBG auch Auswirkungen auf die Basisrente – besser bekannt als Rürup-Rente – hat.

Der steuerlich ansetzbare Höchstbetrag für diese Verträge liegt im Jahr 2022 bei 25.639 Euro im Jahr – für Verheiratete beim Doppelten, somit bei 51.278 Euro im Jahr.

Bist Du Gesellschafter-Geschäftsführer eines Unternehmens und hast eine betriebliche Altersversorgung, hat dies ebenfalls Einfluss auf Deine Rürup-Rente. Hierzu befragst Du am besten Deinen Steuerberater.

 

Der Beitrag Beitragsbemessungsgrenze 2022: Was ändert sich? erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Was ist neu in der betrieblichen Altersversorgung? https://bsc-gmbh.com/blog/betrieblichen-altersversorgung/ Wed, 03 Nov 2021 11:19:40 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=68736 Jeder Mitarbeiter mit einer betrieblichen Altersversorgung bekommt zum 01.01.2022 mindestens 15% Zuschuss von seinem Arbeitgeber, wenn sich dieser durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge spart. Da dies in den meisten Fällen zutrifft, heißt das für alle mehr Geld im Rentenalter. Und das ist auch dringend nötig. Was ist bei der betrieblichen Altersversorgung wichtig? Wusstest Du, dass heutige [...]

Der Beitrag Was ist neu in der betrieblichen Altersversorgung? erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Jeder Mitarbeiter mit einer betrieblichen Altersversorgung bekommt zum 01.01.2022 mindestens 15% Zuschuss von seinem Arbeitgeber, wenn sich dieser durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge spart.

Da dies in den meisten Fällen zutrifft, heißt das für alle mehr Geld im Rentenalter. Und das ist auch dringend nötig.

Was ist bei der betrieblichen Altersversorgung wichtig?

Wusstest Du, dass heutige Rentner im Schnitt nur 1.200 Euro an gesetzlicher Rente erhalten? Rentnerinnen übrigens nur 730 Euro monatlich. Davon werden dann noch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge und gegebenenfalls Steuern abgezogen.

Viele lehnen sich an dieser Stelle entspannt zurück und verweisen auf Ihre letzte Renteninfo, die eine Gesamtrente von bis zu 3.000 Euro im Monat prognostiziert. Na, dann kann es doch gar nicht so schlimm sein mit der Rentenlücke, oder?!

Was leider nicht in konkreten Zahlen, sondern nur im Fließtext erwähnt wird, ist das Thema Kaufkraftverlust oder Inflation. Aktuell sind die Zeitungen wieder voll davon und es ist  von Inflationsraten von bis zu 5% p.a. die Rede. Aber was heißt das konkret?

Welchen Einfluss hat die Inflation auf meine Rente?

Die durchschnittliche Inflationsrate der letzten 30 Jahre lag bei knapp 2% pro Jahr. Natürlich unterliegt sie Schwankungen und es gab Jahre in denen sie höher, aber auch niedriger war. Nur mal angenommen, sie würde auch die nächsten 30 Jahre im Schnitt bei 2% p.a. liegen – was im Moment vielleicht etwas optimistisch klingen mag- , hat sich die Kaufkraft Deines Geldes bis dahin nahezu halbiert! Dann kommen zwar immer noch 3.000 Euro jeden Monat aus der gesetzlichen Rentenversicherung auf Dein Konto, aber Du kannst Dir damit nur noch Waren im Wert von rund 1.600 Euro kaufen.

Im ersten Moment klingt das immer so weit weg und nicht greifbar. Aber überleg dir einfach mal, was Du vor 10, 15 oder 20 Jahren für eine Kugel Eis bezahlt hast. Und was kostet Sie heute? Merkst Du was?

Eine zusätzliche Versorgung ist deshalb unerlässlich, wenn man seinen gewohnten Lebensstil aufrechterhalten möchte.

Was muss ich heute sparen?

Die Faustformel hierfür besagt, dass eine monatliche Sparrate von 10-15% des aktuellen Bruttoeinkommens erforderlich ist, um eine auskömmliche Versorgung zu erreichen.
Auskömmliche Versorgung heißt übrigens kein Leben in Saus und Braus, sondern lediglich ein Grundrauschen. Dieses sorgt für ein Dach über dem Kopf, einen gefüllten Kühlschrank, Heizung und Strom. Für Reisen, ein neues Auto oder einfach nur Renovierungsarbeiten muss die Sparrate höher sein.

Dein Arbeitgeber muss Dich hier unterstützen, wenn Du ihn darauf ansprichst. Deine Einzahlung in eine Betriebsrente ist frei von Lohnsteuer und Sozialabgaben. Hinzu kommt der verpflichtende Arbeitgeberzuschuss. Dadurch verdoppelt sich in der Regel Deine Nettoeinzahlung.

Neben vielen anderen Möglichkeiten der Altersversorgung ist die Betriebsrente sicher einer der lukrativeren, aber auch nur ein Baustein. Mit der bAV alleine wirst Du Dein Versorgungsziel wohl nicht erreichen. Schon allein deswegen, weil in den meisten Fällen aktuell nur eine monatliche Sparrate von 284 Euro möglich ist. Wenn Du hierfür aber nur rund 135 Euro von Deinem Nettoeinkommen aufwenden musst, sollte dies in der Gesamtversorgung nicht fehlen.

Vielleicht hat Dein Arbeitgeber das Problem aber auch verstanden und geht über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus. Dann wird es im Vergleich zu anderen Sparformen nahezu unschlagbar.

Der Beitrag Was ist neu in der betrieblichen Altersversorgung? erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Immobilien-Investments? KLAR! ABER WIE UND WO? https://bsc-gmbh.com/blog/immobilien-investments/ Thu, 11 Mar 2021 09:18:49 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=59145 In welche Formen von Immobilien-Investments kann ich als Investor mein Vermögen anlegen und wie unterscheiden sich diese? Abgesehen von einem kurzen aber heftigen Rückschlag im März 2020, kennen die Börsen weltweit gefühlt seit mehr als 10 Jahren nur eine Richtung. Sie steigen! Selbst die nun seit 12 Monaten andauernde Corona-Pandemie hat diese Entwicklung noch nicht [...]

Der Beitrag Immobilien-Investments? KLAR! ABER WIE UND WO? erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
In welche Formen von Immobilien-Investments kann ich als Investor mein Vermögen anlegen und wie unterscheiden sich diese?

Abgesehen von einem kurzen aber heftigen Rückschlag im März 2020, kennen die Börsen weltweit gefühlt seit mehr als 10 Jahren nur eine Richtung. Sie steigen! Selbst die nun seit 12 Monaten andauernde Corona-Pandemie hat diese Entwicklung noch nicht gravierend verändert. Doch in den letzten Tagen werden nun die Stimmen lauter, dass sich diese Entwicklung nun doch etwas deutlicher ändern könnte. Arbeitslosigkeit in Deutschland ist z.B. im Jahresvergleich bereits um mehr als 500.000 Menschen gestiegen. Und die massiven Investitionen der Staatsregierungen weltweit werden wohl sehr wahrscheinlich in den kommenden 6 – 12 Monaten zu verstärkten Preissteigerungen führen. Alles in allem werden die Börsenmärkte wohl turbulenter und damit auch nervenaufreibender. Trifft das auch für Immobilien-Investments zu?

Immer dann, wenn wir über Schwankungen und Unsicherheiten sprechen, müssen wir uns als Berater mit möglichen Lösungen für unsere Kunden befassen. Eine Lösung für einen ruhigeren Kapitalaufbau und ein gleichzeitiger Gewinner von Preissteigerungen könnten Immobilien-Investments sein. Immer mehr meiner gut verdienenden Kunden fragen derzeit aktiv nach diesem Produktsegment. Gern möchte ich hier auf einige ausgewählte Informationen dazu eingehen, die dir bei Immobilien-Investments helfen können.

Als Kapitalanleger musst Du nicht selbst dort einziehen

Die wichtigste Information gebe ich gleich vorneweg: Wer sein Geld in Immobilien anlegen und vermehren will, sollte sich von allzu viel eigenen Ansprüchen an seine persönliche Wohnumgebung nicht leiten lassen. Entweder gibt es dafür dann fast keine potentiellen Mieter oder keine entsprechenden Angebote. Bei Immobilien-Investments zählen andere Faktoren!

Eine Kapitalanlage-Immobilie ist dann eine gute Investition, wenn diese drei Aspekte sinnvoll ausgewählt und beachtet werden:

  • Die Immobilie muss so attraktiv sein, dass zahlreiche Mieter meiner ausgewählten Zielgruppe dort leben möchten. So kann ich als Investor dauerhafte Mieteinkünfte erzielen. Bei größeren Mietobjekten kann hier sogar die Möglichkeit von Mietpools genutzt werden. So steigere ich als einzelner Vermieter die Planbarkeit meiner Einkünfte durch ein Solidarprinzip aller Vermieter.
  • Die Immobilie sollte in einer Region liegen, in der möglichst auch perspektivisch mehr Nachfrage herrscht als Angebot. Also in einer Wachstumsregion mit positiven wirtschaftlichen Prognosen und damit einhergehendem Zuzug neuer Einwohner. Und neue Einwohner sind potentielle neue Mieter.
  • Das Investitionsobjekt sollte den passenden Rahmen für mich als Investor stellen. Möchte ich meine Mietrendite maximieren und mich um alles selbst kümmern oder suche ich einen Full-Service-Partner als Kapitalanleger und profitiere so von einer höheren Sicherheit mit entsprechenden Kosten. Insgesamt ist aus meiner Sicht die professionelle Verwaltung einer Kapitalanlage-Immobilie (Objektpflege und -verwaltung) sogar essentiell, weil meistens erst damit eine nachhaltige Wertsteigerung zu realisieren ist.

Immobilien-Investments sind immer individuell zu betrachten

Diese Auflistung ließe sich natürlich noch um zahlreiche Punkte erweitern. Dennoch möchte ich mich ganz bewusst hier nur auf diese drei Punkte begrenzen. Warum? Weil ich auch meinen bisherigen Immobilien-Anlegern immer in erster Linie versuche zu vermitteln, dass eine Investition in Immobilien am Ende in erster Linie nur eine „andere Form der Kapitalanlage“ darstellt. Kein Mensch würde auf die Idee kommen, zum Fondsmanager eines Investmentfonds zu fahren in den er investiert ist, um mit Ihm einzelne ausgewählte Börsenunternehmen zu diskutieren. Nein, wir verlassen uns nach einer umfassenden Prüfung im Vorfeld, letztlich auf die Kompetenz des Fachmanns und auf die bisherige Qualität des gewählten Produktpartners. Gleiches muss auch für Immobilien-Investments gelten.

Leider meinen viele interessierte Immobilien-Investoren, dass Sie unbedingt Immobilien-Investments in der unmittelbaren Nähe zum eigenen Wohnort haben müssen und die Immobilie muss am Ende noch den eigenen Ansprüchen nach einer Wohnumgebung gerecht werden. Das ist sicherlich menschlich und auch verständlich. Aber als Anleger muss ich auch ein Haus oder eine Wohnung ohne Emotion nach Rendite und Risiko bewerten.

Welche konkreten Empfehlungen gebe ich auf Basis meiner Erfahrungswerte nun meinen Kunden?

  • Lege großen Wert auf die regionale Auswahl des Investitions-Standorts.

    Es gibt in Deutschland in regelmäßigen Abständen Analysen über regionale Bevölkerungsentwicklungen, woraus sich einschätzbare Zukunftsprognosen ableiten lassen.

Anhand dieser Informationen bekommen wir auch ein gutes Gefühl für die zukünftige Entwicklung von Regionen und der dortigen Angebots- und Nachfrage-Situation.

  • Von Immobilien-Investments zur reinen Kapitalanlage in der Heimatregion würde ich abraten.

    Immer wieder erleben wir es, dass Kunden glauben Ihr Geld besser vor der Haustür investieren zu müssen, anstatt z.B. in Leipzig, Frankfurt oder Stuttgart.

Das ist ein großer Trugschluss, denn: Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die damit verbundenen Wertsteigerungs-Potentiale, sind nicht überall gleich gegeben. Genau darum geht es aber bei einem so großen Investment. Der wichtigste Punkt, der gegen ein regionales Investment spricht: Eine Immobilie ist immer ein emotionaler Anker, der auch Arbeit macht. Und wenn das Investitionsobjekt dann auch noch förmlich direkt vor der Haustür liegt, umso mehr.

  • Überlege Dir ein klares Zielgruppen-Konzept mit Deiner Immobilie und prüfe ob es eine Nachfrage in der Region danach gibt:

Wer ist also der Muster-Mieter und welche Anforderungen würde dieser wohl haben? Deckt meine Immobilie diese Ansprüche? Eine junge Familie mit einem klaren Kinderwunsch, wird wohl min. nach einer 3,5 – 4 Zimmerwohnung suchen, um damit für die ersten Jahre der Familiengründung ein gemeinsames Nest zu machen. Ist der Zugang zur Wohnung dann auch gut mit einem Kinderwagen zu bewältigen? Oder richtet sich mein Angebot eher an Singles? Ein gutverdienender Single in Managementfunktion will wahrscheinlich nicht in einer sehr einfach ausgestatteten Wohnung leben. Passt die Ausstattung des Mietobjekts zu dieser Zielgruppe?

Eine andere Zielgruppe können Studenten sein: Für ein 1-Zimmer-Appartement zahlt mancher Student (oder dessen Eltern) fast jeden Preis, aber wie oft will ich als Besitzer wechselnde Mieter in meinem Eigentum haben?

Jedes Immobilien-Investment sollte also eine eigene „Geschichte“ haben, ein individuelles Zielkonzept. Je besser mein Angebot zur regionalen Mieternachfrage passt, desto sicherer und rentabler ist mein Investment als Immobilien-Anleger.

Die beliebtesten Immobilien-Investments meiner bisherigen Investoren

  • Bestands-Immobilien: Hier erwerbe ich eine bestehende und bereits festvermietete Immobilie. Vorteil: Ich habe sofortige Einnahmen und kein Risiko mehr vor spontan unentdeckten Neubaumängeln. Nachteile sind, dass ich an einen bestehenden Mietvertrag und das dort vereinbarte Mietniveau gebunden bin im Rahmen der gesetzlichen Grenzen.  Und außerdem einen etwaigen Modernisierungs- oder Instandhaltungsstau zu ertragen habe inkl. Nachinvestitionsverpflichtungen.
  • Neubau-Immobilien: Top-modern Ausstattung und Architektur trifft auf hohe Anschaffungskosten, mögliche Fertigstellungs- und Baurisiken sowie nicht immer 1 A-Lagen.
  • Sanierungs- bzw. Denkmal-Immobilien: Immobilien mit Flair in historischen Stadtvierteln und gehobene Ausstattungen samt lukrativer steuerlicher Vorteile, stehen hier einem gesteigerten Fertigstellungsrisiko und erhöhten Anschaffungspreisen gegenüber.

Auf weitere Investitionsformen wie Auslands- oder Gewerbeimmobilien oder auch Beteiligungen an Fondsmodellen gehe ich hier nicht ein, da diese in meiner bisherigen Beratungspraxis auch keine größere Nachfrage haben.

In Zeiten von Nullzins und steigenden Inflationsrisiken, gewinnt die Assetklasse Immobilie an Attraktivität. Die günstigen Finanzierungskonditionen und die weiterhin erhöhte Nachfrage nach Wohnraum vor allem in Ballungszentren, sind eine sehr gute Grundlage für attraktive Renditen.

Doch eines möchte ich abschließend ganz deutlich unterstreichen: Eine Immobilien-Investition ist nicht risikolos und sie passt auch nicht zu jedem Anlegertyp. Lassen Sie sich in diesem Bereich nur von erfahrenen Finanzexperten begleiten.

Zur Autorin:

Andrea Schwalb ist eine der erfolgreichsten Kundenberaterinnen bei BSC, Sie ist seit dem ersten Gründungstag im März 2003 für unser Unternehmen tätig.

Die gelernte Bankerin startete bereits 1990 ihre Tätigkeit im Finanzsektor klassisch mit der Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Sparkasse. Nach mehreren Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Filialleiterin, startete sie im Jahr 2002 mit ihrer Karriere als unabhängige Finanzexpertin.

Andrea zeichnet wie fast keine zweite ihre 100%ige Kundenorientierung in der Finanzberatung aus. Ihr ist wörtlich kein Aufwand zu groß, um die aus ihrer Sicht bestmögliche Lösung für ihre Kunden zu erreichen. Sie ist für all diejenigen die richtige Ansprechpartnerin, die nur einen (!) verlässlichen Ansprechpartner für ihre Finanz- und Versicherungsthemen haben wollen. Andrea sucht sich dann für die jeweiligen Fachthemen immer die passende Unterstützung in unserer #Expertenfamilie und liefert so die passenden Antworten. Sie berät sowohl etablierte Einzelkunden und Familien wie auch Unternehmer.

Mehr zu Andrea Schwalb finden Sie hier: https://bsc-gmbh.com/andrea-schwalb/

Der Beitrag Immobilien-Investments? KLAR! ABER WIE UND WO? erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Sind nachhaltige Geldanlagen sinnvoll? https://bsc-gmbh.com/blog/sind-nachhaltige-geldanlagen-sinnvoll/ Fri, 04 Sep 2020 07:04:53 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=50831 Immer häufiger fragen mich meine Kunden, ob sie ihr Geld nachhaltig investieren können. Ob nachhaltige Geldanlagen sinnvoll sind, kommt wie immer darauf an. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten das zu tun. Und auch wie immer im Leben gibt es ein paar Mogelpackungen. In diesem Artikel werde ich ein paar Möglichkeiten aufzeigen, nachhaltige Geldanlagen sinnvoll einzusetzen. Aber [...]

Der Beitrag Sind nachhaltige Geldanlagen sinnvoll? erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Immer häufiger fragen mich meine Kunden, ob sie ihr Geld nachhaltig investieren können. Ob nachhaltige Geldanlagen sinnvoll sind, kommt wie immer darauf an. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten das zu tun. Und auch wie immer im Leben gibt es ein paar Mogelpackungen. In diesem Artikel werde ich ein paar Möglichkeiten aufzeigen, nachhaltige Geldanlagen sinnvoll einzusetzen. Aber auch darauf hinweisen, welche Problem bzw. Herausforderung nachhaltige Geldanlagen mit sich bringen.

Was sind eigentlich nachhaltige Geldanlagen?

Das ist die Kernfrage, die du dir als Anleger am Beginn des Investments stellen musst. „Was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit für mich?“  

Da der Begriff mittlerweile sehr breit eingesetzt wird, musst du für dich quasi erst mal deine Nachhaltigkeitsdefinition bestimmen. Geht es dir z.B. um humane Arbeitsplätze? Oder ist dir nachhaltige Energieerzeugung wichtig? Ist es Bioqualität oder das Demeter-Siegel? Oder sollen generell Themen, wie Waffenproduktion, Pornographie oder Glücksspiel außen vor gelassen werden?

All das musst du mit dir selbst ausmachen. Denn es gibt tatsächlich nachhaltige Geldanlagen, die zwar Bio sind, aber in Waffen investieren.

Erst die Definition, dann die Geldanlage!

Denn genauso breit, wie die allgemeine Definition von Nachhaltigkeit ist, genauso breit ist auch die Auswahl der Anlagemöglichkeiten, die es am Markt gibt. Und nicht überall wo Nachhaltigkeit draufsteht ist das drin, was man vermutet.

Aber nun zu ein paar ausgewählten Möglichkeiten:

Investmentfonds:

Laut der Ratingagentur Morningstar ist in Europa in 2019 bereits jeder Dritte Euro in Fonds oder ETF`s geflossen, die Kriterien wie Umwelt, Soziales und Unternehmensführung berücksichtigen. Somit ist das schon lange keine Nischenbranche mehr. Aber Vorsicht! Gerade bei Investmentfonds ist das Thema „Nachhaltigkeit“ am schwammigsten geregelt. Es gibt zwar unterschiedlich Standards, nach denen festgelegt wird, warum gerade dieses Unternehmen nachhaltig ist, und warum ein anderes nicht. Aber diese Ratings sind meiner Meinung nach, alle noch nicht vollends ausgereift. Man kann also einen Einstieg in Sachen Nachhaltigkeit über ein paar Fonds machen, aber so ein Stückchen „Rest-Schlechtes-Gewissen“ wird übrig bleiben.

Nachhaltige Geldanlagen als Altersvorsorge:

 Auch das ist möglich, z.B. über die Pangaea Life:

Klares Ziel von Pangaea Life ist es, im Bereich Zukunftsvorsorge einen sauberen Fußabdruck zu hinterlassen. Dabei geht es nicht darum, von Anfang an auf allen Gebieten aktiv und perfekt zu sein. Pangaea Life garantiert Sachwert-Anlagen, die die ökologische Entwicklung fördern und das Wachstumspotenzial einer nachhaltigen Anlagestrategie nutzen. Der Pangaea Life Fonds investiert vorwiegend in die regenerative Energiegewinnung, zum Beispiel in Windenergie, Photovoltaik, Energieeffizienz und Wasserkraft. Gleichzeitig schließt der Fonds Investitionen in Atomkraft, Rüstungsgüter, Erdöl, Tabak und noch vieles mehr konsequent aus. Selbstverständlich auch Kinderarbeit und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen. Der Fonds hat seit Auflage 5,8% p.a. erwirtschaftet.

Direktinvest in die eigene PV-Anlage und damit energieautark sein, zukunftssicher investieren & bares Geld sparen!

Klingt zu schön, um wahr zu sein: Mit der Investition in deine Photovoltaikanlage mit integrierter Speicherbatterie ist das einfach umsetzbar. Du kannst deinen gespeicherten Strom dann verwenden, wenn du ihn brauchst.

Deine Energiekosten über Jahre hinweg planbar machst und gleichzeitig deutlich reduzierst.

Und ab dem Zeitpunkt, ab dem die Anlage auf dem Dach ist, hast du die größtmöglichste Sicherheit, dass dein Strom auch wirklich nachhaltig und quasi „grün“ ist.

Das Schönste, durch die deutliche geringer ausfallende Stromrechnung hast du eine Rendite von 7% p.a. und mehr auf dein investiertes Kapital.

Fazit: Man kann auch mit gutem Gewissen gute Renditen erzielen. Wie bei jeder Geldanlage ist wichtig, dass man am Anfang schaut wie lange und wo möchte ich das Geld investieren. Wir helfen dir gerne dabei dich hier zu informieren.

Der Beitrag Sind nachhaltige Geldanlagen sinnvoll? erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Two Trust Selekt vom HDI: Riester für mutige Angsthasen https://bsc-gmbh.com/blog/two-trust-selekt-vom-hdi-riester-fuer-mutige-angsthasen/ Mon, 14 Oct 2019 06:06:56 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=38211 Wie es scheint, sind wir Deutschen eher Bauchmenschen. Denn jeden Tag kann ich lesen, dass es auf dem Sparbuch keine Zinsen gibt. Und trotzdem kann ich auch fast jeden Tag lesen, dass die Mehrheit das Geld trotzdem auf dem Sparbuch lässt. Sicherheit ist uns also wichtiger als Rendite. Nicht jedem von uns. Aber der Mehrheit. [...]

Der Beitrag Two Trust Selekt vom HDI: Riester für mutige Angsthasen erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Wie es scheint, sind wir Deutschen eher Bauchmenschen. Denn jeden Tag kann ich lesen, dass es auf dem Sparbuch keine Zinsen gibt. Und trotzdem kann ich auch fast jeden Tag lesen, dass die Mehrheit das Geld trotzdem auf dem Sparbuch lässt. Sicherheit ist uns also wichtiger als Rendite. Nicht jedem von uns. Aber der Mehrheit. So eine Riester-Rente wie die Two Trust Selekt vom HDI schlägt da genau in die richtige Kerbe.

Was kann die Two Trust Selekt vom HDI?

Die Two Trust Selekt vom HDI ist zunächst mal eine Riester-Rente. Und das ist schon mal die angenehmste Form zu sparen. Denn ich bekomme Geld vom Staat. Für mich und für jedes Kind gibt es Geld. Oder ich spare mir Steuern, wenn das für mich günstiger ist. Selbstverständlich schenkt der Staat nix her. Dafür muss ich die Rente später voll versteuern. Aber da ich für gewöhnlich in der Rente eh weniger Steuern zahle, ergibt das in vielen Fällen Sinn. Einfach mal prüfen lassen.

Lass mal prüfen, ob das für dich Sinn ergibt

Aber das kann grundsätzlich jede Riester-Rente. Die Two Trust Selekt vom HDI ist aber wie geschaffen für alle, die Sicherheit und Rendite gleichzeitig haben wollen. Sie ist der perfekte Kompromiss. Die Two Trust Selekt vom HDI ist nämlich eine sogenannte Index-Police. Das ist eine klassische Rentenversicherung, die das Geld im Sicherungsvermögen des Versicherers anlegt. Da der HDI einer der Versicherer ist, die in den letzten Jahren ihre Hausaufgaben gemacht haben, sind im Sicherungsvermögen 100% der eingezahlten Beiträge garantiert. Das ist im weiter andauernden Niedrigzins-Zustand leider nicht selbstverständlich.

Wie funktioniert eine Index-Police?

Da das Sicherungsvermögen auch kein Kopfkissen ist, sondern der HDI das Geld sicher arbeiten lässt, entstehen jedes Jahr Überschüsse. Diese Gewinne bleiben bei der Index-Police nicht im Sicherungsvermögen, sondern werden in einen Index, beispielsweise über eine Option, investiert. Das muss man sich wie eine Art Wette vorstellen. Wenn der Index, in den ich investiere, steigt, dann hab ich gewonnen und bekomme Geld zurück. Nämlich so viel, wie ich Rendite gemacht hätte, wenn das gesamte Geld aus dem Vertrag im Index gewesen wäre.

Mal ein Beispiel: Ich zahle jedes Jahr 1.000 Euro in den Vertrag ein. Im ersten Jahr macht der Index 5%, also sind nächstes Jahr 1.050 Euro im Vertrag. Die Gewinne werden beim Two Trust Selekt vom HDI jedes Jahr gesichert.

Wenn der Index Verlust macht, hab ich die Wette verloren. Die Option verpufft wirkungslos. Ich hab keine Überschüsse verdient. Aber positiv formuliert: Ich hab auch nichts verloren.

Warum die Two Trust Selekt vom HDI?

Der HDI hat sich mit dem MultiSelekt Konzept für eine breite Streuung entschieden. So kann ich Marktschwankungen ausgleichen und ohne weitere Kosten mehr Sicherheit schaffen. Das ist auch logisch. Angenommen ich kaufe nur einen Anteil an einer Firma, also, nur eine Aktie, und genau diese Firma hat ein schlechtes Jahr, dann verliere auch ich Geld. Und zwar im gleichen Verhältnis wie die Firma. Bei zwei Aktien ist der Verlust nur noch die Hälfte. Und wenn ich ein paar hundert verschiedene Aktien habe, dann macht mir einen einzelne Firma fast nix mehr aus.

Logischerweise profitiere ich dann auch nicht mehr so stark von den Gewinnen der einzelnen Firmen. Aber das System vom HDI geht ganz gut auf. Im Vergleich mit den 11 Top-Anbietern am Markt hat das MultiSelekt Konzept in 8 von 12 Monaten am besten abgeschnitten. Und in 9 von zwölf hat es einen Gewinn erzielt.

Was sind die Nachteile vom Two Trust Selekt vom HDI?

Die Vorteile sind zugleich auch die größten Nachteile. Um stabile Überschüsse für die Index-Beteiligung erzielen zu können, gilt der garantierte Rentenfaktor nur auf die eingezahlten Beiträge. Wer also noch mehr Sicherheit will, sollte in der reinen klassischen Riester-Rente bleiben. Auch wer keine Sicherheit braucht, sondern maximal an den Märkten beteiligt sein will, sollte eine reine fondsgebundene Rentenversicherung wählen.

Aber alle, die für Ihren Bauch die Sicherheit brauchen, aber der Kopf sagt, dass es nur am freien Markt Rendite gibt, sollten sich unbedingt den Two Trust Selekt vom HDI ansehen. Denn hier habe ich meine eingezahlten Beiträge garantiert, eine garantierte Rente, aber auch eine schwankungsarme Anlage im Index, mit der ich mehr Geld verdienen kann als mit einer klassischen Rentenversicherung. Und tatsächlich haben Index-Policen in den letzten Jahren im Schnitt immer ein Prozent besser abgeschnitten als die Anlage im Sicherungsvermögen.

Unterm Strich

Wer erste Erfahrungen mit Aktien sammeln möchte, der ist hier ebenso richtig, wie jeder, der weiß, wie ich Geld vernünftig anlegen sollte, aber kein Geld zu verlieren hat. Da ich hier so oder so die staatlichen Zulagen habe, um langfristige Gewinne zu erzielen, muss ich eh keine Angst haben.

Du hast den Text zu Ende gelesen und bist so schlau wie vorher? Dann lass dich jetzt hier beraten!

Der Beitrag Two Trust Selekt vom HDI: Riester für mutige Angsthasen erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Swiss Life Investo: Konsequent mit Konzept! https://bsc-gmbh.com/blog/swiss-life-investo-rentenversicherung/ Fri, 03 May 2019 11:28:18 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=27780 Die Swiss Life Investo ist eine sinnvolle Rentenversicherung, weil sie die Konsequenzen der Langlebigkeit nutzt. Aber der Reihe nach :-) Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt mir eine Rente, damit ich meine Ausgaben auch dann bedienen kann, wenn ich kein Einkommen mehr erziele. Die Wahrscheinlichkeit einer Berufsunfähigkeit liegt nach der Meinung vieler bei 25%. Das ist eine ganze [...]

Der Beitrag Swiss Life Investo: Konsequent mit Konzept! erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Die Swiss Life Investo ist eine sinnvolle Rentenversicherung, weil sie die Konsequenzen der Langlebigkeit nutzt. Aber der Reihe nach 🙂

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt mir eine Rente, damit ich meine Ausgaben auch dann bedienen kann, wenn ich kein Einkommen mehr erziele. Die Wahrscheinlichkeit einer Berufsunfähigkeit liegt nach der Meinung vieler bei 25%. Das ist eine ganze Menge. 75% schaffen es aber gesund in die Rente. Spätestens dann, habe ich aber trotzdem das Problem, meine laufenden Ausgaben mit weniger Einkommen bedienen zu müssen.

Will ich also meine Ausgaben absichern, darf ich nicht nur mein Erwerbsleben im Blick haben. Ich muss auch ein paar Rentenversicherungen am Markt kennen, um den Bedarf und das Bedürfnis meiner Kunden decken zu können.

Lass dich kostenfrei vom Experten beraten!

Die Swiss Life Investo: Eine moderne Rentenversicherung

Mit der Swiss Life Investo kommt jetzt ein neuer Tarif auf den Markt, der gleich mehrere Anforderungen an eine moderne Rentenversicherung erfüllt. Der Tarif passt sicherlich nicht zu jedem, denn er verfolgt eine klare Linie: niedrige Kosten und hohe Flexibilität.

Das hört sich zunächst super an, aber niedrige Kosten bedeutet in der Konsequenz auch, dass es keinerlei Garantien geben darf. Denn Garantien kosten. Und tatsächlich ist Swiss Life Investo immer zu 100% in Fonds investiert.

Wer sich auskennt, darf sich in der Aktiv-Variante im Fondsuniversum der Swiss Life mit beinahe 140 verschiedenen Fonds austoben. Es können bis zu 20 Fonds in 1%-Schritten bespart und verwaltet werden. Von den Fonds sind 79 institutionell und 29 ETFs. Dadurch gewährleistet der Tarif auch über die Länge der Laufzeit geringe Kosten.

Wer sich nicht auskennt oder keine Lust dazu hat, darf in der Komfort-Variante die Beine hochlegen und auf die Vermögensverwaltung der Swiss Life zurückgreifen. Dann beobachtet der Versicherer für mich die Entwicklung der einzelnen Fonds und passt vierteljährlich an, damit ich bei meinem Risikoprofil bleibe. Dazu wird entweder ein Fonds herausgenommen oder ausgetauscht. Sinnvollerweise besteht auch die Möglichkeit, die Gewichtung der einzelnen Fonds neu zu sortieren, um das ursprüngliche Risikoprofil wieder herzustellen oder einfach einen neuen Fonds aufzunehmen.

Selber Fonds aussuchen oder die Swiss Life machen lassen?

Selbstverständlich verfügt der Komfort-Tarif über ein Ablaufmanagement, das gegen Ende der Laufzeit in risikoärmere Anlagen wechselt. Interessant ist hierbei, dass automatisch geprüft wird, wann eine unterstellte Mindestrenditeerwartung erreicht wurde, sodass sich die Umschichtung auch mal verzögern kann.

Optional kann in der Komfort-Variante auch eine Glättung der Schwankungen eingebaut werden. Diese misst die 90-Tages-Volatilität und schichtet bei hoher Schwankung das Geld um. Allerdings nicht in Festgeld, sondern in Renten-Kurzläufer-ETFs, was kostengünstig Negativrendite wie z.B. im Geldmarkt verhindert.

Auch das Re-Balancing, das mittlerweile einige Versicherer anbieten, hat die Swiss Life sinnvoll aufgebohrt. Vor allem bei häufigen Switches in der Anlage habe ich immer mehr Fonds, die ich laufen lassen will, aber nicht mehr bedienen möchte. Bei einem herkömmlichen Re-Balancing würden auch diese Fonds immer wieder neu gewichtet werden, was aber meine beabsichtigte Performance der von mir besparten Fonds beeinflusst. Die Swiss Life hat dieses Problem erkannt und führt nur bei den aktiv besparten Fonds das Re-Balancing durch.

Optional kann ich eine Startdynamik wählen, die die ersten 5 Dynamiken verdoppelt, was im Einzelfall interessant sein kann.

Einzigartige Erhöhungsmöglichkeit in der Swiss Life Investo

Für junge Leute ist es aber wichtiger, erst wenig zu zahlen und später die Möglichkeit auf Erhöhungen zu alten Grundlagen zu haben. Und hier bietet die Swiss Life ein absolutes Highlight. Selbst, wenn ich mit dem Mindestbeitrag von 25 Euro starte, darf ich auf maximal 500 Euro erhöhen. Wer höher einsteigt, darf immer noch verdoppeln, aber die größere Zielgruppe wird den Beitrag von ca. 100 Euro auf später max. 500 Euro erhöhen wollen.

Das wäre auch in der bAV interessant, wenn ein Betrieb viele Azubis hat.

Da wir alle immer älter werden, ist auch die Rentenphase ein interessanter Anlagezeitraum. Anders als die allermeisten Mitbewerber bleibt Investo auch in der Rentenbezugsphase in Fonds investiert. Dann allerdings in der sicherheitsorientierten Maximo-Welt der Swiss Life. Aber es ist doch gut zu wissen, dass das Geld auch in der Rente noch Rendite machen darf und nicht im Sicherungsvermögen vor sich hinwächst.

Eine spezielle Lösung, die sich eher zufällig aus dem Konstrukt ergibt, halte ich persönlich für vertrieblich sehr interessant. Nicht selten wünschen Eltern für Ihre Kinder eine Anlage, die mit 18 auf das Kind überschrieben werden soll. Da wäre eine Rentenversicherung sinnvoll, aber wenn ich diese bis 67 abschließe, sind die Kosten entsprechend höher. Begrenze ich die Beitragszahldauer auf 18, hat das Kind bislang aber auch nicht die Möglichkeit, den Vertrag später weiterzubesparen, wenn es so vernünftig sein sollte. Der Investo kann aber bis 18 bespart werden, sodass die Abschlusskosten nur bis dahin berechnet werden und später entweder über eine Weiterführung der Beitragszahlung oder über Einmalzahlungen von bis zu 500.000 Euro insgesamt weiterbespart werden kann – und auch das alles zu alten Rechnungsgrundlagen.

In dieser Variante hatte das Kind nicht zu viel Kosten gezahlt, wenn es sich mit 18 Gitarrenverstärker und die Gitarre kauft, hat aber auch die Möglichkeit, das lebenslange Einkommen abzusichern.

Unterm Strich

Unterm Strich ist die Swiss Life Investo eine in sich fehlerfreie Konstruktion, die perfekt auf die Zielgruppe der kostenoptimierten Anleger passt, die auch in der Rentenphase sinnvoll investiert sein wollen. Zumindest die Idee mit dem fondsgebundenen Rentenbezug sollte sich im Markt durchsetzen.

Lass dich kostenfrei vom Experten beraten!

Der Beitrag Swiss Life Investo: Konsequent mit Konzept! erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Das Versorgungswerk oder die Berufsunfähigkeitsversicherung? Was ist besser? https://bsc-gmbh.com/blog/das-versorgungswerk-oder-die-berufsunfaehigkeitsversicherung/ Thu, 18 Apr 2019 08:52:24 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=27371 Kammerberufe sind für Vermittler herausfordernde Kunden. Und damit meine ich nicht mal, dass die klassischen Berufe, wie z.B. Anwälte oder Ärzte, gerne dem Trugschluss erliegen, Ihre Fachkompetenz auf andere Bereiche übertragen zu können. Das haben die meisten Menschen einigermaßen im Griff ;-) Aber Kammerberufe sind in einem Versorgungswerk organisiert. Deshalb haben sie andere Versorgungsansprüche als [...]

Der Beitrag Das Versorgungswerk oder die Berufsunfähigkeitsversicherung? Was ist besser? erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>
Kammerberufe sind für Vermittler herausfordernde Kunden. Und damit meine ich nicht mal, dass die klassischen Berufe, wie z.B. Anwälte oder Ärzte, gerne dem Trugschluss erliegen, Ihre Fachkompetenz auf andere Bereiche übertragen zu können. Das haben die meisten Menschen einigermaßen im Griff 😉 Aber Kammerberufe sind in einem Versorgungswerk organisiert. Deshalb haben sie andere Versorgungsansprüche als „normale“ Menschen. Deswegen möchte ich in diesem Artikel mal klären, was besser ist. Das Versorgungswerk oder die Berufsunfähigkeitsversicherung?

Lass dich kostenfrei vom Experten beraten!

Was ist ein Versorgungswerk?

Kammerberufe zahlen nicht in die gesetzliche Rentenversicherung ein, sondern in ein Versorgungswerk. Jedes Bundesland hat ein eigenes. Und jeder Kammerberuf auch.

Kammerberufe sind Ärzte, Apotheker, Architekten, Notare, Anwälte, Steuerberater, Tierärzte, Wirtschaftsprüfer, Zahnärzte und Psychologische Psychotherapeuten. Das sind die klassischen Kammerberufe. Außerdem sind Schauspieler, Musiker und Schornsteinfeger in Versorgungswerken organisiert. Darüber hinaus gibt es noch ein Versorgungswerk des Bayerischen Landtags.

Manche Berufe sind in EINEM Versorgungswerk organisiert. In Bayern sind das z.B. Ingenieure und Psychotherapeuten. Warum auch immer… Oder Steuerberater und Rechtsanwälte.

2016 gab es die letzte veröffentlichte Zählung. Es gibt rund 950.000 Mitglieder in allen Versorgungswerken. Davon ca. 220.000 Rentner.

Wie ist ein Versorgungswerk finanziert?

Ein Versorgungswerk ist nicht wie die gesetzliche Rentenversicherung nach dem Umlageverfahren finanziert. Die Rentner erhalten ihr Geld also nicht aus den laufenden Einnahmen, ohne groß Rückstellungen zu bilden. Es ist nach dem offenen Deckungsplanverfahren finanziert. In dem Wort steckt auch schon die Funktionsweise. Es ist grundsätzlich kapitalgedeckt, aber es sind auch zukünftige Beiträge eingeplant. Dadurch kommt es vielmehr auf meine persönliche Einzahlung an. Da aber zukünftige Einnahmen einbezogen sind, ist es durchaus auch anfällig für die demografische Entwicklung. Denn wenn die Lebenserwartung steigt, sind die früher eingeplanten Einnahmen wahrscheinlich nicht mehr ausreichend, um die Ausgaben zu decken. Jeder Rentner, der älter wird, als berechnet, gefährdet das Kollektiv. Das hört sich grausam an, aber Mathematik kennt kein Herz. Nur Physik kennt 1 Hertz.

Der große Vorteil des Versorgungswerks liegt in den Mitgliedern. Alle Berufe sind grundsätzlich eher Besserverdiener. Anders als in der gesetzlichen Rentenversicherung gibt es keine Arbeitslosen oder Geringverdiener. Die Mitglieder zahlen jährlich etwa 175 Milliarden Euro ein.

Ein weitere Vorteil ist die Anlage. Es sind etwa 21% in Aktien angelegt. Das ist der Hammer und erhöht die Rentabilität enorm. „Nur“ 63% sind Zinsanlagen, also Einlagen oder festverzinsliche Wertpapiere. 12% sind Immobilien und 7% sind Rohstoffe und andere Kapitalanlagen. Die Wirtschaftlichkeit ist also deutlich höher als die der gesetzlichen Rentenversicherung, aber nicht ganz so hoch wie die einer privaten Rentenversicherung. Und auch nicht so flexibel.

Die durchschnittliche Rente beträgt etwa 2.000 Euro und ist damit mehr als doppelt so hoch wie in der gesetzlichen Rentenversicherung.

Das Versorgungswerk oder die Berufsunfähigkeitsversicherung? Wer leistet besser?

Ein Nachteil ist die höhere Lebenserwartung. Kammerberufler leben 4 Jahre länger als der Durchschnitt. Also muss ich 4 Jahre länger meine Ausgaben abdecken. Das kann zu einem Problem in der Finanzierung werden. Eine private Rentenversicherung kann aber ohne Probleme die Inflation und auch mögliche Einbußen aus dem Versorgungswerk ausgleichen.

Im Übrigen meinen einige, die höhere Lebenserwartung liegt an der besseren Versorgung durch die private Krankenversicherung.

Kommen wir aber zu der Frage, ob das Versorgungswerk oder die Berufsunfähigkeitsversicherung nun besser ist.

Dazu müssen wir ein paar Beispiele machen.

VEreinbare kostenlos einen Termin!

Die Berufsunfähigkeitsversicherung sichert von Beginn an meine Ausgaben ab

Mal angenommen, ich bin Arzt und mach eine Praxis auf. Dann hab ich von Beginn an sehr hohe Ausgaben für meine Einrichtung. Vielleicht hab ich sogar gebaut. Das käme dann noch hinzu. Also muss ich sofort Ausgaben in Höhe von, sagen wir mal 5.000 Euro absichern. Und das ganze für 15 Jahre, weil die Finanzierung so lange läuft. Da ich erst kurz in das Versorgungswerk einbezahlt habe, sind meine Ansprüche erst bei 1.500 Euro. Ich muss kein Genie sein, um zu sehen, dass das nicht ausreicht.

Hinzukommt, dass ich beim Versorgungswerk vereinbaren kann, als Existenzgründer zunächst niedrigere Beiträge zu zahlen, damit ich mehr in mein Unternehmen stecken kann. Dadurch bilden sich im Alter und bei Berufsunfähigkeit empfindliche Lücken.

Die Ansprüche aus dem Versorgungswerk berechnen sich aus einer relativ komplexen Formel, die sich aus der persönlichen Beitragsleistung und dem Rentenbemessungsfaktors abzüglich eines Abschlages ergibt. Stark vereinfacht und nach ein paar Jahren regelmäßiger Einzahlung besteht ein Ansprüch von etwa 60% des Netto-Einkommens.

Das Versorgungswerk oder die Berufsunfähigkeitsversicherung? Wer definiert besser?

Aber nicht nur die Höhe der Ansprüche ist von Beginn an bei der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung besser. Auch die Definition ist leichter zu erreichen.

Die private BUV orientiert sich an §172 VVG. Berufsunfähig ist, wer seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nur noch zur Hälfte ausüben kann. Als Beruf gilt genau mein Beruf, so wie er in den einzelnen Tätigkeiten ausgestaltet war. Wenn ich also Großtier-Tierarzt bin und aus gesundheitlichen Gründen keine Elefanten mehr heben kann, dann wäre ich BU, sobald der Zustand 6 Monate andauert oder voraussichtlich dauern wird. Selbst dann, wenn ich als Kleintierarzt noch arbeiten könnte. Nur wenn ich dann tatsächlich als Kleintierarzt arbeite und da auch 80% oder mehr meines alten Einkommens erziele, darf der Versicherer die Leistung einstellen. Für alle Kollegen sei angemerkt, dass das Beispiel mit den Elefanten selbstverständlich bescheuert ist. Aber es ist eingängig, find ich.

Im Versorgungswerk ist Berufsunfähigkeit anders definiert. Bei den Ärzten finde ich unter §36 (3), dass ein Anspruch auf Ruhegehalt bei Berufsunfähigkeit nicht entstehe, „solange das Mitglied nicht seine gesamte berufliche Tätigkeit aufgegeben hat.“ Ich darf also überhaupt nicht mehr arbeiten. Unter §42 ist dann geregelt, dass ich meine gesamte berufliche Tätigkeit erst dann aufgegeben habe, wenn ich meine Betriebsstätte veräußert oder aufgelöst habe.

Vorübergehende BU nur für 4 Jahre möglich

Vorher gibt es auch die Möglichkeit, eine Rente zu beziehen. Das heißt dann vorübergehende Berufsunfähigkeit. Diese Leistung erhalte ich für maximal 4 Jahre. In dieser Zeit kann ich einen Vertreter beschäftigen. Die Leistung erhalte ich aber erst nach 26 Wochen Wartezeit.

Bei den Apothekern heißt es hierzu konkret: „Die berufliche Tätigkeit ist nicht eingestellt, solange das Mitglied Arbeitsentgelt bezieht oder solange die Apotheke unter seiner Verantwortung geleitet wird.“

Die Frage, ob das Versorgungswerk oder die Berufsunfähigkeitsversicherung besser ist, lässt sich recht einfach beantworten. Die private BUV ist deutlich flexibler an meinen Bedarf anzupassen in Höhe und Laufzeit. Außerdem leistet sie schon, wenn ich nur noch zur Hälfte arbeiten kann und erlaubt einen Nebenverdienst, z.B. als Gutachter.

Der Vorteil des Versorgungswerks ist allerdings, dass ich versichert bin, auch wenn ich schon vor Eintritt in das Versorgungswerk krank war. Ich muss keine Gesundheitsfragen beantworten wie in der BUV.

Worauf muss ich bei der Berufsunfähigkeitsversicherung aufpassen?

Bedingungsseitig ist Vorsicht geboten bei sogenannten Berufsklauseln, die z.B. dann leisten, wenn eine Tätigkeit als Arzt nicht mehr möglich ist. Das klingt zwar erst einmal gut. Allerdings werde ich dann nicht auf meine konkret ausgeübten Tätigkeiten als Arzt geprüft, sondern auf das Berufsbild. Das ist in den allermeisten Fällen ein Nachteil.

Ansonsten ist eigentlich nur die Umorganisations-Klausel von besonderer Bedeutung. Allerdings lässt sich nur schwierig ein Fall konstruieren, in der ein Anwalt einen Anwalt als Ersatz einstellt, ohne dass das der Kanzlei unangemessen teuer kommt.

Manche Anbieter verzichten bei Kammerberufen auf die konkrete Verweisung. Das ist zwar nett, aber zum einen ist ein Anwalt sowieso kaum konkret zu verweisen, da der Beruf sehr angesehen und gut bezahlt ist. Zum anderen ist auch schlicht und einfach kein Bedarf gegeben, wenn ein Anwalt im neuen Beruf wieder so viel verdient wie vorher. Der Verzicht auf die konkrete Verweisung ist in meinen Augen kein Entscheidungskriterium.

Ein wichtiger Hinweis: Medizinstudenten sollten sich mit 2 Berufsunfähigkeitsversicherungen absichern. Denn Nachversicherungsgarantien sind meistens in der Summe begrenzt. Aber eine Praxis kostet viel Geld, weshalb ein Arzt auch viel abbezahlen muss. Das lässt sich über zwei oder mehr BU-Versicherungen schneller und sinnvoller regeln.

Unterm Strich

Ob das Versorgungswerk oder die Berufsunfähigkeitsversicherung besser ist, ist sehr eindeutig zu beantworten. Der Vergleich ist auch unfair. Aber auch notwendig. Denn weil das Versorgungswerk besser ist als die gesetzliche Rentenversicherung, denken viele, dass die Leistungen auch besser als eine Berufsunfähigkeits- oder Rentenversicherung wäre. Das ist aber nicht so. Nur die privaten Renten kann ich flexibel an meinen individuellen Versicherungsbedarf anpassen. Abschließend ist noch zu sagen, dass die Versteuerung der privaten BU-Rente günstiger ist. Sie erfolgt nach dem Ertragsanteil. Die BU-Rente aus dem Versorgungswerk wird voll versteuert.

Lass dich kostenfrei vom Experten beraten!

Und hier gibt es noch mehr zur Berufsunfähigkeitsversicherung 🙂

Der Beitrag Das Versorgungswerk oder die Berufsunfähigkeitsversicherung? Was ist besser? erschien zuerst auf Die Experten der BSC | Die Finanzberater.

]]>