Aktueller Anlagetipp Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/category/aktueller-anlagetipp/ Finanzieren. Investieren. Versichern. Vorsorgen. Sun, 31 Jul 2022 18:08:12 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0 https://bsc-gmbh.com/wp-content/uploads/2024/11/cropped-Icon-Website-32x32.png Aktueller Anlagetipp Archive - Die Experten der BSC | Die Finanzberater https://bsc-gmbh.com/blog/category/aktueller-anlagetipp/ 32 32 Jetzt noch in Immobilien investieren: Eine gute Idee? https://bsc-gmbh.com/blog/jetzt-noch-in-immobilien-investieren-eine-gute-idee/ Sun, 31 Jul 2022 18:08:12 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=81177 Die Immobilie wird immer auch gerne als „Betongold“ tituliert. Wer auf Wikipedia nach dem Begriff sucht, findet diese Erklärung: Eine Immobilie (lateinisch im-mobilis ‚ unbeweglich‘; ähnlich Liegenschaft), in der Rechts- und Wirtschaftssprache „unbewegliches Sachgut“ genannt, ist ein Grundstück, grundstücksgleiches Recht oder ein Bauwerk (Wohnimmobilie oder Gewerbeimmobilie). Gefühlt kannten die Immobilienpreise in den letzten 30 Jahren [...]

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Die Immobilie wird immer auch gerne als „Betongold“ tituliert. Wer auf Wikipedia nach dem Begriff sucht, findet diese Erklärung: Eine Immobilie (lateinisch im-mobilis ‚ unbeweglich‘; ähnlich Liegenschaft), in der Rechts- und Wirtschaftssprache „unbewegliches Sachgut“ genannt, ist ein Grundstück, grundstücksgleiches Recht oder ein Bauwerk (Wohnimmobilie oder Gewerbeimmobilie).

Gefühlt kannten die Immobilienpreise in den letzten 30 Jahren fast nur eine Richtung – nach oben. Die Gründe hierfür sind vielfältig, einer liegt sicherlich darin begründet, dass unser Staat selbst über Jahre hinweg viel zu wenig Wohnraum schaffte. Gleichzeitig ist die Nachfrage insbesondere in den Städten stark angestiegen, Stichwort „Urbanisierung“.

Geht das jetzt aber so weiter? Dazu sollten wir uns aus meiner Sicht mit der Gesamtlage mal auseinandersetzen:

  • Die Zinsen für Immobilienkredite haben sich Anfang dieses Jahres innerhalb von Rekordzeit verdreifacht. Aktuell sind Finanzierungen fast nicht mehr unter 3 Prozent zu realisieren.
  • Dazu kommt, dass Rohstoffe jeglicher Art viel unzuverlässiger verfügbar sind und dadurch natürlich auch noch teurer wurden. Wir hatten bereits im letzten Jahr zahlreiche Kunden erlebt, die bei ihrem Eigenheim im Laufe der Bauzeit massive Mehrkosten akzeptieren mussten. Die Gesamtinvestition ist also stark gestiegen, bei gleicher Planung sprechen wir hier min. von 20 – 25% über die Gesamtlaufzeit.
  • Für Kapitalanleger ist das Umfeld herausfordernder: Durch stark steigende Nebenkosten ist Wohnraum heute viel teurer geworden für Mieter. Dazu kommt, dass in einigen Städten inzwischen „Mietpreisbremsen“ gelten, welche zu stark steigenden Mieten zugunsten der Mieter entgegenwirken sollen.
  • Das wirtschaftliche Umfeld trübt sich aktuell außerdem ein, nicht wenige Experten schließen eine Rezession inzwischen nicht mehr aus. Die Folge daraus wäre sicherlich eine steigende Arbeitslosigkeit. Zahlreiche Mieter und Eigenheimbesitzer könnten dadurch in Schieflage geraten. Dass aus dieser Entwicklung auch das Immobilienangebot regional steigen könnte und damit die Preise unter Druck kommen, ist ein durchaus denkbares Szenario.

Es würde mir nicht schwerfallen, diese Auflistung noch weiterzuführen. Ich bin inzwischen seit 1991 im Finanzmarkt aktiv. Und ich muss gestehen, dass ich eine solche Gemengelage, aus steigenden Zinsen, kriegerischen Aktivitäten an europäischen Grenzen, turbulenten Börsen, stark steigende Preise, eine gespaltene Gesellschaft nach fast 3 Jahren Pandemie (um nur einige Punkte zu nennen) wie wir sie aktuell haben, noch nicht erlebt habe.

 

ES GIBT ABER NATÜRLICH AUCH POSITIVE BLICKWINKEL

Wie bei allem im Leben, gibt es natürlich auch in diesem Thema einige positive Punkte.

  • Das Wohnraum-Problem in den Städten ist noch nicht gelöst. Solange die großen und interessanten Arbeitsplätze dort zu finden sind, wird dieser Trend nicht abreißen, auch wenn Kommunen bereits versuchen, durch verschiedene Anreize das Umland wieder stärker in den Fokus zu setzen.
  • Solange die Lieferketten nicht wieder verlässlicher funktionieren und die Preisspirale sich weiterdreht – die Lohnabschlüsse der Gewerkschaften kommen ja erst noch – sind günstigere Rohstoffpreise nicht wirklich in Sicht. Es kann also durchaus auch noch teurer werden.
  • Nachdem wir uns bei der Inflation wohl darauf einstellen müssen, dass diese sich über einen längeren Zeitraum auf dem aktuellen Niveau befinden wird, spricht das bei Qualitätsimmobilien durchaus auch für eine moderate Wertsteigerung durch den Werterhalt.

Wer sich jetzt noch für eine Immobilie interessiert, ist umso mehr gezwungen, sich intensive Gedanken um das Gesamtfinanzkonzept zu machen, anstatt einfach nur irgendeinem günstigen Zinssatz nachzujagen. Wie lange sichere ich mir das aktuelle Zinsniveau? Welche Absicherungsinstrumente kann ich aufbauen? Welche Fördermaßnahmen und Zuschüsse kommen überhaupt für mich in Frage?

Und es braucht auch ehrliche und kompetente Berater:innen, die in der Lage sind, Finanzierungskonzepte auf ihre dauerhafte Machbarkeit zu prüfen – hierfür ist nicht nur eine „das bekommen wir schon hin“-Haltung nötig, sondern eine gehörige Portion Erfahrung und Kompetenz. Ein ehrliches Wort ist besser, als irgendein windiges Konzept.

Ich kann nur sagen, dass ich jungen Familien und allen, die sich jetzt für ein Eigenheim interessieren, rate, mehr Zeit in die Finanzplanung zu setzen. Testet ganz genau über einen längeren Zeitraum, welche Belastung ihr euch leisten könnt (indem ihr einfach eure Sparrate erhöht). Denkt auch an die Situationen, wenn ein Einkommen mal wegfällt oder die Kosten doch höher als geplant ausfallen.

Und für Kapitalanleger gilt: Eine Immobilie muss sich auch lohnen ohne tolle Steuereffekte! Wie hoch ist die Mietrendite und ist der unterstellte Mieterlös in der Region des Investitionsstandorts ohne Probleme dauerhaft zu erzielen? Ein besonderes Augenmerk ist heutzutage auf die Auswahl des richtigen Bauträgers und Konzeptpartners zu richten. Das Gefahrenpotenzial von Firmeninsolvenzen ist hier massiv gestiegen. Was für Bauherren gilt, trifft natürlich auch auf Bauträger zu: Dieses Geschäftsmodell steht heute ungleich stärker unter Druck, als das noch vor 2-3 Jahren der Fall war. Deshalb: Auch Verkäufer haben es jetzt schwerer und werden euch umso schönere Versprechungen machen – seid also Vorsichtig(er)!

Ich bin selbst überzeugter Immobilien-Investor, aber ich habe inzwischen auch schon mehr als 30 Jahre Berufserfahrung. Es ist unser Auftrag als Finanzexperten, auch die kritischen Aspekte zu benennen, auch wenn das manchmal etwas unpopulär klingt. Als Full-Service-Partner haben wir uns mit all den genannten Punkten intensiv beschäftigt und haben in der Regel auch gute Lösungen.

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Nachhaltige Geldanlage für Kinder! https://bsc-gmbh.com/blog/nachhaltige-geldanlage-fuer-kinder/ Mon, 09 May 2022 10:13:20 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=77701 Da unsere Kinder das Wichtigste sind, was wir haben, wollen wir immer nur das Beste für sie. Schon vor der Geburt werden das Kinderzimmer und der Kinderwagen gekauft, die schönsten Klamotten und Spielzeuge. Die Sicherheit liegt uns auch am Herzen, deswegen wird bei den Anziehsachen darauf geachtet, dass diese keine Schadstoffe haben, die Bettwäsche aufgrund [...]

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Da unsere Kinder das Wichtigste sind, was wir haben, wollen wir immer nur das Beste für sie. Schon vor der Geburt werden das Kinderzimmer und der Kinderwagen gekauft, die schönsten Klamotten und Spielzeuge. Die Sicherheit liegt uns auch am Herzen, deswegen wird bei den Anziehsachen darauf geachtet, dass diese keine Schadstoffe haben, die Bettwäsche aufgrund ihrer Produktion keine chemischen Ausdünstungen hat und der Kindersitz sollte auch das beste Gütesiegel haben. So weit, so gut und weil wir ja nur das Beste und am besten das auch noch sicher haben wollen, machen sich auch viele Eltern und Großeltern darüber Gedanken, wie sie ihr Geld genauso für die Zukunft anlegen können. Am besten in eine nachhaltige Geldanlage für Kinder.

Was heißt eigentlich Sicherheit für eine nachhaltige Geldanlage für Kinder?

Leider wird das Wort Sicherheit immer noch viel zu oft übersetzt mit „Die Anlage darf keine Schwankungen haben und ich will immer sehen, dass das was ich einbezahlt, habe auch noch da ist!“

Die Folgen daraus: Dein Geld wird mit Sicherheit weniger wert! Und das liegt an der Inflation…

Die Inflation ist dein größter Feind:

Nachhaltige Geldanlage für Kinder hat meistens eine Anlagedauer von mindestens 18 Jahren. (Stichpunkte: Volljährigkeit und Führerschein) Ob die Laufzeit sinnvoll ist, da komme ich später noch drauf.

Angenommen du legst die Hälfte des Kindergelds, ab Geburt jeden Monat auf ein Sparkonto an.

Ergebnis nach 18 Jahren: 100€ x 12 Monate x 18 Jahre = 21.600€

Klingt aus heutiger Sicht schon mal nicht schlecht, da ist auf jeden Fall der Führerschein, ein großartiges Auto drin und übrig bleiben dürfte auch noch was, oder?

Aber was ist diese nachhaltige Geldanlage für Kinder nach Inflation noch wert?

Nehmen wir mal den langfristigen Durchschnitt von 2,6% Inflation pro Jahr an.

Dann bleiben von den 21.600€ gerade mal noch ca. 13.600€ an Kaufkraft über. Also allein die Inflation frisst dir über ein Drittel deines eingezahlten Kapitals auf, oder genau 8.000€!!!

Wie gesagt, dein Geld wird mit Sicherheit weniger wert!

Es braucht also Alternativen für eine nachhaltige Geldanlage für Kinder: Unabhängig ob das nun ein Fonds, ein ETF oder was auch immer ist, warum legst hier nicht genauso Wert darauf, dass das Geld keine Schadstoffe hat, es keine chemischen Ausdünstungen hat, dass es einfach nachhaltig ist! Weil klar, ist ja für die Zukunft deines Kindes!?! Logisch…eigentlich!?!

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:

Grün ist der Fonds, die gerade Linie ist das Sparbuch mit 0%. 

nachhaltige Geldanlage für Kinder

Welche Renditen kann eine nachhaltige Geldanlage für Kinder denn erzielen?

 Das möchte ich kurze an einem Beispiel aufzeigen:

Der Fonds Amundi Global Ecology ist bereits seit 1990 auf dem Markt und hat über die letzten 32 Jahre, im Schnitt 6,9% p.a. an Wert zugelegt.

Klar ist auch das keine Garantie für die Zukunft! Aber mehr als 0% sollten schon möglich sein:

Ergebnis nach 18 Jahren: 100€ x 12 Monate x 18 Jahre x 6,9% p.a.  = 41.671€

Nachhaltigkeit würde hier jetzt 20.000€ mehr, oder ziemlich genau das Doppelte als Ergebnis bringen!

Wie wichtig eine Geldanlage deutlich über dem Inflationsniveau ist, siehst du, wenn wir auch hier die Inflation und auch die Steuer auf die Gewinne abziehen:

Es bleiben 23.000€ Nettokaufkraft aus heutiger Sicht über und somit ca. 10.000€ mehr, als wenn du dein Geld auf dem Sparbuch liegen hättest!!!

Der Amundi Global Ecology ist aber nur eine von ganz vielen Möglichkeiten, wie du tolle Renditen mit gutem Gewissen und nachhaltig für deine Kinder anlegen kannst.

Neben Fonds, ETFs, (Die du schon mit 25€ im Monat besparen kannst)Versicherungen die in Windparks investieren, oder die eigene PV-Anlage….es gibt so vieles wie du sinnvollen investieren kannst und dabei auch noch was Gutes für dich und deine Kinder tust.

Unterm Strich…

Wichtig ist, dass du was für deine Kinder tust. Finanziell ist hier alles sinnvoller als ein Sparbuch, da die Inflation über so einen langen Zeitraum ganz schön zulangt. Eine nachhaltige Geldanlage für Kinder ist zusätzlich sinnvoll, weil wir so die Welt im kleinen ein bisschen besser machen, weil wir Firmen unterstützen, die Wert auf die Umwelt legen und die fair mit Mitarbeitern umgehen. 

Wenn du mehr zu dem Thema wissen willst…  dein BSC Berater steht dir gerne mit Rat und Tat zur Seite! Ganz sicher 😉

Und zur Berufsunfähigkeitsversicherung für Kinder kannst du bei uns auch was lesen!

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Kryptowährungen: Was ist das? https://bsc-gmbh.com/blog/kryptowaehrungen-was-ist-das/ Mon, 02 May 2022 12:40:24 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=77384 Keine andere Assetklasse (Geldanlage) polarisiert mehr und wird heißer diskutiert als die Kryptowährungen. Hierbei spielt der Bitcoin die wichtigste Rolle. Auf der einen Seite die Befürworter wie Frank Thelen oder Michael Sailor. Zweiter investiert mit seiner Company Microstrategy, fast die kompletten Barreserven in Bitcoin. Auf der anderen Seite die Gegner wie Notenbanken und Star-  und [...]

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Keine andere Assetklasse (Geldanlage) polarisiert mehr und wird heißer diskutiert als die Kryptowährungen. Hierbei spielt der Bitcoin die wichtigste Rolle. Auf der einen Seite die Befürworter wie Frank Thelen oder Michael Sailor. Zweiter investiert mit seiner Company Microstrategy, fast die kompletten Barreserven in Bitcoin. Auf der anderen Seite die Gegner wie Notenbanken und Star-  und Value Investor Warren Buffet.

Kryptowährungen sind virtuelle Währungen, die durch Verschlüsselungstechnologie gesichert und üblicherweise dezentral organisiert sind. Der wichtigste technologische Baustein sind dabei elektronische Unterschriften, während die sogenannte Blockchain ein dezentrales Transaktionsarchiv,  die grösste Innovation darstellt.

Die Geschichte der Kryptowährungen

Anfang der 90ern begann eine Gruppe von Programmierern und Kryptographen (Cypherpunks), sich mit dem Thema Verschlüsselung und Privatsphäre zu beschäftigen. Der Erfinder des Bitcoins ist unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto bekannt. Am 1. November 2008 stellte er in einem Whitepaper den Bitcoin vor, ein Peer to Peer Electronic Cash System. Bis heute ist die reale Identität von Satoshi Nakamoto unbekannt. Mit dem Whitepaper und der Programmierung wurde festgelegt, dass es maximal 21 Millionen Bitcoins geben wird.

Wie funktionieren Kryptowährungen?

Da die Transaktionen von Kryptowährungen direkt von Person zu Person stattfinden, wird Bitcoin oft als digitales Bargeld bezeichnet. Es wird also keine Bank oder Vermittler benötigt, um eine Transaktion durchzuführen und es dauert nur wenige Sekunden bis der Empfänger die Gutschrift erhält. Hierzu benötigen der Sender und der Empfänger eine Wallet ( digitale Geldbörse ) bei einer Kryptobörse (z.B. Coinbase, Binance etc. ). Ein essentieller technologischer Baustein von Bitcoin und verwandten Systemen sind elektronische Signaturen. Mit dem geheimen Schlüssel kann man beliebige Transaktionen fälschungssicher signieren.

Man sieht jeder Signatur an, zu welcher Identifikationsnummer und Transaktion sie gehört. Damit ist es unmöglich, die Signatur einer Transaktion einfach zu kopieren und in ein anderes Dokument einzufügen, wie das mit Unterschriften auf Papier technisch möglich wäre. Die Sicherheit bekommt das System durch die Dezentralität,   so dass es auch bösartigen Angriffen in ausreichendem Maß standhält. Diese zu erreichen ist oft sehr aufwändig, so auch bei Bitcoin. Bei Bitcoin fließt derzeit täglich Rechenleistung im Wert von Millionen von Euro in die Sicherung des Systems, dem sogenannten Mining, welches durch neu geschöpfte Bitcoins und Transaktionsgebühren belohnt wird.

Für die Nutzer bewegen sich die Gebühren für Transaktionen im Cent-Bereich und es wird kein Bankkonto benötigt. Hiermit hat theoretisch jeder Zugang, der ein Internetzugang, sowie ein PC oder Smartphone besitzt. Der Bitcoin hat also ausschließlich die Funktion eines Zahlungssystems.

Flexibilität ist gefragt

Kryptosysteme der nächsten Generation zielen oft darauf ab, flexibler und universeller zu sein als die der ersten Generation, welche sich mit der Funktion als Zahlungssystem begnügen. Eines der weltweit ambitioniertesten Projekte dieser Art ist Ethereum. Genau wie Bitcoin ist Ethereum dezentral organisiert und verwendet eine eigene Währung, den Ether. Es werden Verträge in einer von Ethereum unterstützten Programmiersprache formuliert, die dann automatisch vom System ausgeführt werden. Hier spricht man von den sogenannten Smart Contracts. Ähnliche Projekte sind Solana, Cardano, Avalanche und Fantom. Mittlerweile gibt es rund 16.000 verschiedene Kryptowährungen, von denen wahrscheinlich am Ende nur maximal 5% langfristig überleben.

Chancen und Risiken

Die Hoffnung auf schnellen Reichtum und exorbitante Gewinne treibt sehr viele, vor allem junge Menschen in die neue Assetklasse. Nur dürften die extremen Kurszuwächse in der Zukunft nicht wiederholbar sein. War der Wert eines Bitcoin 2009 im Cent-Bereich, kostet er heute ca. 40.000 USD.

Nichtsdestotrotz können die täglichen Kursbewegungen ( in beide Richtungen ) im zweistelligen Prozentbereich sein und auch Totalverluste bei neuen jungen Projekten sind an der Tagesordnung.

Ein weiterer Aspekt für den Besitz von Kryptowährungen ist die Dezentralität. Das bedeutet, dass kein Staat und keine Notenbank Zugriff hat und den Wert verändern kann. Das Grundprinzip besteht also darin, dass niemand die volle Kontrolle über einen Teilbereich der Infrastruktur von Bitcoin und Co. erhält. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Menge nicht beliebig erweitert werden kann, sondern im Vorfeld feststeht, wie hoch die Gesamtzahl an Coins/Tokens maximal ist. Somit soll es einen Schutz vor Inflation und Geldentwertung bieten. Das ist der große Unterschied zu unserem Bargeld (Fiatgeld), das Notenbanken drucken und beliebig vermehren können. Stand heute sind die Kursgewinne aus Kryptowährungen bei einer Haltedauer von mind. 12 Monaten steuerfrei.

Die größten Risiken sind Hackerangriffe oder sogenannter Scam (Betrug). Zum Beispiel dem spektakulären Kollaps der Kryptobörse MtGox Anfang 2014, oder dem Betrug mit Onecoin. Bei einem Hackerangriff auf eine Kryptobörse können die Coins aus den digitalen Wallets gestohlen werden. Kürzlich erst wieder passiert beim NFT Game Axie Infinity über 600 Millionen USD. Auch heute muss man sehr vorsichtig sein, denn von den ganzen Angeboten und Werbungen mit Kryptoprojekten im Internet dürften 95% Betrug sein. Hier fehlt ganz klar die Regulierung, die erst jetzt so langsam voran schreitet.

Wie kann man investieren?

Es gibt wie gesagt die Möglichkeit über eine Kryptobörse direkt in tausende von Kryptowährungen zu investieren, mit allen Chancen und Risiken. Dort ist es sogar möglich durch das Staking (festlegen) der Coins für einen bestimmten Zeitraum Belohnungen/Zinsen zu bekommen. Wer vom Staking ohne große Kursschwankungen profitieren möchte, der nutzt Stablecoins. Diese sind an den USD gekoppelt und bilden den Wert nahezu 1:1 ab.  Ein unterschätztes Risiko ist die Steuer auf Gewinne aus Kryptowährungen, bei einer Haltedauer von unter 12 Monaten.

Diese Steuer wird nicht automatisch berechnet und abgeführt, sondern hier ist jeder Anleger selbst verantwortlich. Probleme mit den Finanzbehörden sind hier an der Tagesordnung.

Eine weitere und sicherere Variante ist  die Investition in ETN`s, ETP`s oder Zertifikate auf Kryptowährungen. Diese bilden den Preis der zugrunde liegenden Währung ab und man partizipiert an der Kursentwicklung des Basiswertes.  Hier gibt es immer mehr Anbieter, die solche Produkte anbieten. Allerdings hat man „ nur“ die Möglichkeit in die ca. 20 größten Kryptowährungen zu investieren. Voraussetzung ist hier ein Wertpapierdepot bei einem Vermittler oder Makler. Die Kursgewinne dieser Anlageprodukte sind unabhängig von der Haltedauer steuerpflichtig.

Eine fundierte Beratung zu finden ist nicht gerade einfach, denn Banken stehen dem Thema doch noch sehr restriktiv gegenüber. Kryptowärungssysteme ( Decentralized Finance ) stellen nämlich eine ernsthafte Konkurrenz und Bedrohung zu herkömmlichen Banken dar.

Interessierte sollten im Vorfeld eine gewisse Eigenrecherche betreiben und einen Experten aufsuchen, der erklären und helfen kann, wie man in Kryptowährungen investieren kann. Angebote im Internet, per Mail oder in den sozialen Medien, sollten Sie aus Sicherheitsgründen ignorieren. Angebote in Blogs sind dagegen ungefährlich, wenn es unser Blog ist 😉

 

 

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Professionelle Anlageberatung: Jeden Cent wert! https://bsc-gmbh.com/blog/professionelle-anlageberatung-jeden-cent-wert/ Wed, 16 Mar 2022 07:25:35 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=75212 Eine professionelle Anlageberatung kostet Geld, keine professionelle Anlageberatung kostet Performance. Das zeigt sich im Moment sehr deutlich. Aber wir erleben schon seit einigen Jahren in der Geldanlage eine enorme Beratungsnachfrage. Die Ursache ist hausgemacht: Wir haben Zinsen auf niedrigstem Niveau und das klassische Sparen hat ausgedient. Diese Botschaft dürfte mittlerweile in jedem Wohnzimmer angekommen sein [...]

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Eine professionelle Anlageberatung kostet Geld, keine professionelle Anlageberatung kostet Performance. Das zeigt sich im Moment sehr deutlich.

Aber wir erleben schon seit einigen Jahren in der Geldanlage eine enorme Beratungsnachfrage.

Die Ursache ist hausgemacht: Wir haben Zinsen auf niedrigstem Niveau und das klassische Sparen hat ausgedient. Diese Botschaft dürfte mittlerweile in jedem Wohnzimmer angekommen sein und ist sicherlich auch für dich nichts Neues. Als Konsequenz setzt es jedoch voraus, dass man als „Sparer“ zwangsläufig zu einem „Investor“ mutieren muss. Deshalb suchen nicht wenige eine professionelle Anlageberatung. Sie wollen an die Hand genommen werden, um klassische Denkweisen abzulegen und neue Konzepte umzusetzen.

Professionelle Anlageberatung macht Sparer zum Investor

Was wir aber auch erleben ist eine massiv steigende Anzahl an Personen, die sich im Internet einlesen, Online-Workshops besuchen und in Folge dessen ihre eigene Anlagestrategie umsetzen. Diese Bewegung unterstützen wir bei BSC ausdrücklich, fordern wir und viele Wissenschaftler doch seit Jahren eine aufgeschlossenere Aktienkultur in Deutschland. Aus diesem Grund gibt es daran erstmal nichts auszusetzen.

Das Problem liegt unserer Ansicht nach jedoch in der Umsetzung. Denn eigentlich wird hier online eine Anlage ausschließlich in kostengünstige ETFs (Exchange traded Funds) empfohlen. Kernaussage: „Kaufst du über einen ETF indirekt einen Aktienindex, dann fährst du in 90% aller Fälle langfristig besser als mit dem teuren, gemanagten Investmentfonds deines Anlageberaters!“

Diese durchaus eindimensionale Aussage lässt aufhorchen. Das Gefährliche dabei ist, dass dem Leser eine gewisse Einfachheit suggeriert wird, seine Geldanlage ohne Probleme alleine verwalten zu können. Ganz gleich welchen Erfahrungsschatz oder welche Ausbildung man mitbringt.

Wie reagierst du auf Marktveränderung, wenn du auf dich gestellt bist?

Jetzt ist es ja glücklicherweise so, dass über eine längere Periode an der Börse die guten Zeiten den schlechten Zeiten deutlich überlegen sind. Aktuell befinden wir uns in einer für Börsianer schlechten Zeit. Steigende Zinsen, Inflationssorgen und obendrein noch politische Unruhen. Der omnipräsente DAX gab in diesem noch jungen Kalenderjahr 2022 in der Spitze bereits bis zu 3.440 Punkte ab. Das entspricht 21% Kursverlust in 62 Tagen.

Nehmen wir mal an, du hättest dich endlich dazu aufgerafft und über die Weihnachtsfeiertage 2021 dein Erspartes und nicht benötigtes Kleingeld investiert, nehmen wir mal an 20.000€. Zwei Monate später siehst du in dein Depot und es zeigt dir einen Stand von 16.000€ an. Wie reagierst du?

Natürlich. Du erinnerst dich an deinen Online-Workshop in dem erzählt wurde, dass langfristig sowieso alles steigt und man einfach nur durchhalten muss. Nebenbei laufen die Tagesthemen und berichten über rollende Panzer und getötete Zivilisten. Dabei fällt das Wort „Krieg“. Nochmal die Frage: Wie reagierst du?

Eine professionelle Anlageberatung begleitet dich!

Der Großteil der Anleger der „Neuen Generation“ begibt sich aktuell auf eine Reise ohne Beifahrer. Unsere jahrelange Erfahrung an den Kapitalmärkten und vor allem in der täglichen Kundenberatung zeigt uns, dass nicht jeder dieser Reise gewachsen ist und sich spätestens jetzt sehnlich einen Fahrerwechsel wünscht. Deswegen sollte die oben genannte Kernaussage zu ETFs um eine zweite und dritte Dimension ergänzt werden: Wie reagiere ich als Anleger taktisch und psychologisch auf Extremszenarien? Und wo kann ich zu meinen getätigten Anlagen fachlichen Rat einholen?

Wir bei BSC führen zwei klassische Musterdepots für einen ausgewogenen und einen chancenorientierten Kunden. Bezogen auf unser 20.000€ Beispiel von oben steht unser ausgewogener BSC-Anleger (grüne Linie) seit Jahresstart bei 18.685€:

Ausgewogenes BSC-Depot durch professionelle Anlageberatung

Das chancenorientierte BSC-Depot (grüne Linie) steht etwas tiefer bei 17.905€:

Chancenorientiertes BSC-Depot mit professionelle Anlageberatung

Stand der Grafiken ist der 14. März 2022. Dabei soll die blaue Linie jeweils die Entwicklung des bekannten MSCI-World-Index repräsentieren.

Wieder stellt sich die Frage: Wie würdest du hier reagieren? In unseren Kundengesprächen der letzten Tage begegnet uns größtenteils Gelassenheit, da sie wissen, jederzeit auf den Beifahrersitz wechseln zu können. Dieses Gefühl ist für sie viel wichtiger als maximales Renditestreben. Professionelle Anlageberatung sorgt für dieses gute Gefühl!

2021 war ein sehr gutes Börsenjahr. Mit einem MSCI-World-Investment konnte man fast genau 23% Zuwachs verzeichnen. Ein ausgewogener BSC-Anleger verdiente 7,4% und ein chancenorientierter 16,6%. Mal sehen, wie das Jahr 2022 für unsere Kunden läuft 😉

Finde heraus, welcher Anlegertyp du bist. Deine BSC-Finanzberater helfen dir gerne dabei!

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Taschengeld und Budget: Wie Kinder einen guten Umgang mit Geld lernen https://bsc-gmbh.com/blog/taschengeld-budget-kinder/ Tue, 08 Mar 2022 11:16:38 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=74710 Wenn Kinder im Grundschulalter ihr erstes Taschengeld bekommen, ist das für sie ein großer Schritt in Richtung Freiheit. Ab jetzt müssen sie Mama oder Papa nicht mehr fragen, wenn sie etwas kaufen möchten. Sie können nun eigenständig über einen festgelegten Betrag verfügen. Für Eltern ist das Thema Taschengeld mit vielen Fragen oder auch Ängsten verbunden. [...]

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Wenn Kinder im Grundschulalter ihr erstes Taschengeld bekommen, ist das für sie ein großer Schritt in Richtung Freiheit. Ab jetzt müssen sie Mama oder Papa nicht mehr fragen, wenn sie etwas kaufen möchten. Sie können nun eigenständig über einen festgelegten Betrag verfügen.

Für Eltern ist das Thema Taschengeld mit vielen Fragen oder auch Ängsten verbunden.

Wird mein Kind gut mit dem Taschengeld umgehen lernen? Sollte ich ein Auge darauf haben, wofür das Taschengeld ausgegeben wird? Und wie viel Taschengeld ist überhaupt angemessen?

Auf diese und einige weitere Fragen möchten wir in diesem Blogartikel genauer eingehen.

Mit Kindern über Taschengeld sprechen

Kinder sollten auf ihr erstes Taschengeld in jedem Fall vorbereitet werden. Sie müssen verstehen, dass sie sich zwar jetzt im Rahmen ihres Taschengeldbetrags kaufen können, was sie möchten, aber auch mit diesem Betrag auskommen müssen.

Dabei ist es nicht schlimm, wenn anfänglich auch mal schlechte Laune aufkommt, weil das Taschengeld schon aufgebraucht ist, aber das Kind schon wieder einen Wunsch hat. Nur so lernt es, Wünsche zu priorisieren.

Reflektieren statt kontrollieren

Auch Eltern müssen lernen, sich an die mit dem Taschengeld verbundenen Regeln zu halten. Vermeide es daher unbedingt zu bewerten oder sogar zu verbieten, was dein Kind sich von seinem Taschengeld kauft. Auch wenn du es für vollkommen unsinnig hältst. Und das kommt in der Regel häufiger vor, als du denkst 😉

Über sein Taschengeld sollte ein Kind wirklich frei verfügen können. Ein Fehlkauf kann deinem Kind später eine dennoch nützliche Lehre sein. Eine gute Möglichkeit es bei der Reflexion zu unterstützen ist, mit dem Kind hin und wieder zu besprechen, ob es ein bestimmtes Spielzeug immer noch gerne benutzt bzw. ob es eine gewisse Sache noch einmal kaufen würde.

Mit kleinen Schritten beginnen

Wenn du deinem Kind bereits mit 6 Jahren Taschengeld geben möchtest, rät das Deutsche Jugendinstitut zu kleinen Beträgen in wöchentlichen Abständen. Diese sind für jüngere Kinder besser abschätzbar und genügen, um das Prinzip zu verstehen. Der Geldbetrag sollte mit jedem Jahr erhöht werden. Ab einem Alter von 10 Jahren sollte auf ein monatliches Taschengeld umgestellt werden.

Die folgende Grafik zeigt die Empfehlung der Beträge des Deutschen Jugendinstitut aus dem Jahr 2020:

Taschengeldempfehlung_DJI

Älteren Kindern mehr Taschengeld und Verantwortung übertragen

Das Deutsche Jungendinstitut empfiehlt außerdem ab 14 Jahren ein sogenanntes Budget-Geld zu bezahlen. Im Rahmen so eines Budgetgeldes gibt es für bestimmte Bereiche ein festgelegtes Budget. Wie beim Beginn mit dem Taschengeld, sollten auch Jugendliche hier Stück für Stück an die neue Verantwortung herangeführt werden. Zum Beispiel das erste Budget nur für Essen außer Haus, dann auch für Schulmaterialien und so weiter. Das Budget sollte immer getrennt vom Taschengeld ausbezahlt werden, beispielsweise das Taschengeld in bar und das Budget auf ein Konto.

Sparen, um zu Sparen

Wenn Kinder und Jugendliche gelernt haben, sich ihr Geld einzuteilen, werden sie irgendwann auf die Idee kommen, Geld zu sparen, um sich größere Wünsche erfüllen zu können. Das ist grundsätzlich eine richtige Erkenntnis. Doch was passiert eigentlich, wenn Kinder immer nur Sparen, weil sie sich gerade einen Wunsch erfüllen möchten?

Richtig, sie werden zu Erwachsenen, die nie Geld haben. Der Sinn des Sparens ist nämlich nicht, sein zukünftiges Geld andauernd für neue Ausgaben zu verplanen. Sparen führt im eigentlichen Sinne dazu, dass man Geld hat. Und Geld gibt uns viele Möglichkeiten, wie z. B. zu investieren, uns weiterzubilden, nicht jeden Job anzunehmen, weniger zu arbeiten etc.

Wenn du deinem Kind etwas wirklich Wichtiges über Geld vermitteln möchtest, dann dass der reine Konsum es i.d.R. nicht wert ist, dafür gespart zu haben.

Du möchtest dein Kind mit Spaß an das Thema Geld heranführen? Dann lade dir hier unser neues eBook „Finanzfüchse“ herunter.

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Rückkehr zur Realität an der Börse https://bsc-gmbh.com/blog/rueckkehr-zur-realitaet-an-der-boerse/ Thu, 17 Feb 2022 09:58:21 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=73796 Schnell vergessen war das erfolgreiche Aktienjahr 2021. Die weltweiten Aktienmärkte erlebten im Januar den schlechtesten Monat seit dem Corona-Crash im Frühjahr 2020. Zu lange hat die US-Notenbank die Inflationsentwicklung unterschätzt und nun deutet sie den Start einer restriktiven Geldpolitik an. Ab März soll der Leitzins erhöht werden. Die Märkte rechnen für 2022 aktuell mit 5 [...]

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Schnell vergessen war das erfolgreiche Aktienjahr 2021. Die weltweiten Aktienmärkte erlebten im Januar den schlechtesten Monat seit dem Corona-Crash im Frühjahr 2020.

Zu lange hat die US-Notenbank die Inflationsentwicklung unterschätzt und nun deutet sie den Start einer restriktiven Geldpolitik an.

Ab März soll der Leitzins erhöht werden. Die Märkte rechnen für 2022 aktuell mit 5 Zinserhöhungen um jeweils 0,25 %. Dieser geldpolitische Richtungswechsel hat viele Börsianer verschreckt und zudem sorgt die aktuelle Spannung zwischen Russland und der Ukraine sowie Ergebnisberichte einiger namhafter US-Konzerne für Verunsicherung.

Rückkehr zur Realität

Vor allem hoch bewertete Wachstumswerte mussten deutliche Abschläge verkraften. Der Facebook-Konzern Meta verlor zuletzt über 20 % an einem Tag und ist das neueste Beispiel für notwendige Korrekturen im Tech-Sektor nach dem enormen Wachstum in den vergangenen Jahren. Nach der Veröffentlichung von Unternehmensergebnissen verlor die Aktie 27 %. Damit wurden 230 Milliarden US-Dollar an Börsenwert des Unternehmens vernichtet – ein Rekord in der langjährigen Börsengeschichte. Und das Ausmaß zeigt, wie weit der Börsenwert sich von der Realität entfernt hat.

Steigende Inflationsraten

Steigende Inflationsraten sind zum Thema Nummer eins für Investoren weltweit geworden. Die Inflation in der Eurozone steig im Januar um 5,1 % und dies ist der höchste Wert seit Bestehen der Währungsunion. In den USA liegt die jährliche Steigerung sogar bei ca. 7 %. Die anfänglichen Aussagen der Notenbanken, dass sich die hohen Inflationsraten nur als vorübergehend erweisen würden, sind verstummt. Notenbanken auf der ganzen Welt stehen derzeit vor der schwierigen Herausforderung weitere Preissteigerungen einzudämmen und gleichzeitig die begonnene wirtschaftliche Erholung nicht abzuwürgen.

Eine zu frühe Straffung kann das Risiko bergen, die Wirtschaft in eine Rezession zu stürzen, während eine zu zögerliche Straffung dazu führen könnte, dass die Inflation außer Kontrolle gerät. Dass dies keine Fabel werden würde, zeigt das Beispiel der Türkei derzeit sehr eindrucksvoll. Es ist also der Zeitpunkt gekommen, wo sich die Notenbanken entscheiden müssen, ob sie lieber eine Rezession oder lieber eine strukturell höhere Inflation zulassen wollen. Es ist unisono, dass eine Rezession unbedingt vermieden werden soll. Ob es gelingt, wird sich zeigen. Restrisiken bleiben bestehen, denn die Notenbanken der Industrieländer befinden sich in einer Ecke, in der jeder Schritt ein Fehler sein kann. Im Endeffekt aber wird die Liquidität knapper an den internationalen Finanzmärkten.

Es deutet sich ein Umfeld an, das durch höhere Schwankungen und wahrscheinlich niedrigeren Performancezahlen gekennzeichnet sein wird. Das Umfeld der Bondmärkte ist durch eine Nullzinsphase gekennzeichnet und dürfte noch längere Zeit durch sehr niedrige Zinsen geprägt sein. Als Schutz vor Geldentwertung führt weiterhin langfristig kein Weg an den Aktienmärkten vorbei. Dividendenstake Aktien, Value-Titel ergänzt durch Edelmetall und Rohstofftitel sind derzeit unsere Favoriten an  den Aktienmärkten.

Wenn du mehr wissen willst, kontaktiere uns jetzt!

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Unsere 10 besten Finanzvorsätze, die du ganz einfach umsetzen kannst https://bsc-gmbh.com/blog/unsere-10-besten-finanzvorsaetze-die-du-ganz-einfach-umsetzen-kannst/ Fri, 28 Jan 2022 13:26:03 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=73319 Wie sieht es eigentlich bei dir mit den Neujahrsvorsätzen aus? Das Jahr 2022 ist schon gut vier Wochen alt und während einige ihren Vorsätzen noch hochmotiviert nachgehen, wird sich vielleicht bei dem Ein oder Andern schon wieder der berühmte Alltagstrott eingeschlichen haben. Täglich grüßt das Murmeltier, nicht wahr? Wir haben unsere Follower auf Instagram und [...]

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Wie sieht es eigentlich bei dir mit den Neujahrsvorsätzen aus?

Das Jahr 2022 ist schon gut vier Wochen alt und während einige ihren Vorsätzen noch hochmotiviert nachgehen, wird sich vielleicht bei dem Ein oder Andern schon wieder der berühmte Alltagstrott eingeschlichen haben. Täglich grüßt das Murmeltier, nicht wahr?

Wir haben unsere Follower auf Instagram und Facebook vor zwei Wochen gefragt, was sie sich für´s neue Jahr vorgenommen haben.

Häufig wurde darauf mit „mehr sparen“ und „endlich investieren“ geantwortet.

Aus diesem Grund möchten wir dir in diesem Artikel unsere 10 besten Finanzvorsätze mit den passenden Insider-Tipps vorstellen.

 

1. Führe ein Haushaltsbuch!

Egal ob du eine App, eine Excel-Tabelle oder ganz analog einen Schreibblock nutzt:

Der wichtigste erste Schritt ist, dass du dir einen genauen Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben machst. Nur wenn du diesen hast, kannst du dir überhaupt sinnvoll überlegen, wie hoch dein Notgroschen sein muss, wie viel du investieren kannst oder wie viel Geld du dir für Konsum übriglassen willst. Mit einem Haushaltsbuch findest du außerdem heraus, wofür du das meiste Geld ausgibst.

 

2. Auf zum Frühjahrsputz bei deinen Finanzen!

Nun geht es an’s Ausmisten. Gerade wenn du anfängst, deine Finanzen strukturiert anzugehen, findest du hier und da vielleicht noch ein Abo, das du gar nicht mehr nutzt oder eine Vereinsmitgliedschaft, die nur noch auf deinem Kontoauszug existiert. Hinterfrage all das! Was dir wichtig ist, darf bleiben, was nicht, wird gekündigt.

 

3. Zahle deine Versicherungen jährlich!

Wusstest du, dass du allein durch die jährliche Zahlweise bei deinen Versicherungen bis zu 10 % sparen kannst? Einige Versicherungen geben zusätzlich noch einen Rabatt, wenn du per Lastschrift zahlst. Wenn dir die Belastung durch all deine Versicherungen am Jahresanfang zu hoch ist, achte darauf, dass du die Beitragsfälligkeit auf unterschiedliche Termine im Jahr legst.

 

4. Schütze dein Geld vor der Inflation!

Du hast vielleicht schon mitbekommen, dass die Inflation mittlerweile bei 5 % liegt.

Für dich bedeutet das: Geld, das du nicht gewinnbringend anlegst, verliert sukzessive an Wert. Überlege dir gut, wie viel Geld du täglich verfügbar auf deinem Tagesgeld-Konto brauchst und lege alles darüber hinaus an. Wir empfehlen dafür ein Depot mit Investmentfonds oder auch Immobilien als Kapitalanlage.

 

5. Zwing dich zum Sparen!

Wenn es dir eher schwerfällt, zu sparen, solltest du deine Kontenstruktur verändern. Wir empfehlen in diesem Fall ein zweites (Spar-)Konto, auf das du direkt nach Eingang deines Gehalts einen festen Sparbetrag überweist, den du dann später investierst.

 

6. Hinterfrage deinen Konsum!

Wie schon erwähnt, solltest du Dinge nur für das ausgeben, was dir wirklich wichtig ist bzw. was du wirklich brauchst. Oft sind es jedoch spontane Impulse oder Emotionen, die uns zum Kauf von etwas leiten. Ein kleiner Trick hier: Warte 30 Tage ab, bis du dir einen Wunsch erfüllst. Viele spontane Kaufimpulse verschwinden in dieser Zeit von ganz allein.

 

7. Mach deine Steuererklärung!

Viele Menschen glauben, wenn sie keine hohen Fahrtkosten ansetzen können, bringt die Steuererklärung nichts. Das ist ein Irrtum! Denn es lassen sich auch Sparpläne, Versicherungen, Weiterbildungskosten, Energiekosten für das Arbeitszimmer daheim und viele weitere Dinge ansetzen. Die durchschnittliche Rückzahlung lag im Jahr 2021 übrigens bei 1.050 €.

 

8. Lass dich nicht von Rabatten triggern!

Häufig geben uns große Rabattversprechen und Aktionen einen Anreiz auch unnötige Dinge zu shoppen, die wir unter normalen Umständen gar nicht gekauft hätten. Lass dich davon nicht leiten! Am meisten spart man, indem man nichts ausgibt. Wenn es dir schwerfällt, der Versuchung zu widerstehen, melde dich von Newslettern ab. Auch dein Email-Postfach wird es dir danken 😉.

 

9. Mieten, leihen, gebraucht kaufen!

Für den Ski-Urlaub eine neue Ausrüstung kaufen und nur max. einmal im Jahr nutzen? Eventuell ist Leihe oder Second Hand hier die klügere Wahl. Besser ist das nicht nur für deinen Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt.

10. Vorsicht vor explodierenden Strompreisen!

Strompreis radikal erhöht? Denke über eine Photovoltaik-Anlage nach! Mittlerweile zählen PV-Anlagen zu den wirklich sinnvollen Investitionen für Eigenheimbesitzer. Über mehrere Jahrzehnte lassen sich beim Strom 5-stellige Beträge einsparen. Auch wir können dir in diesem Bereich Lösungen anbieten. Meld dich einfach bei uns!

 

Wir wünschen dir viel Erfolg bei der Umsetzung!

 

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Statt Sparbuch oder Bausparvertrag, besser in Whisky investieren https://bsc-gmbh.com/blog/besser-in-whisky-investieren/ Wed, 19 Jan 2022 08:49:51 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=70679 Wissen Sie, wodurch sich „Papierwerte“ und „Sachwerte“ unterscheiden? Ein Sachwert besitzt einen inneren Wert. Entweder durch das Material, aus dem er besteht, oder die Arbeit die in Ihm steckt (Gold, Antiquität, Oldtimer, Whisky). Und bekommt durch Seltenheit und Nachfrage seinen Preis. Ein Papierwert trägt seinen „(inneren) Wert“ auf der Beschreibung. (Sparbuch, Geldwährung)   Ausgewählte Whiskys können [...]

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Wissen Sie, wodurch sich „Papierwerte“ und „Sachwerte“ unterscheiden? Ein Sachwert besitzt einen inneren Wert. Entweder durch das Material, aus dem er besteht, oder die Arbeit die in Ihm steckt (Gold, Antiquität, Oldtimer, Whisky). Und bekommt durch Seltenheit und Nachfrage seinen Preis.

Ein Papierwert trägt seinen „(inneren) Wert“ auf der Beschreibung. (Sparbuch, Geldwährung)  

Ausgewählte Whiskys können echte Renditebringer sein

Whiskyflaschen sind Sachwerte und „flüssiges Gold“. Das trifft auf manche Flaschen durchaus zu. Denn Abfüllungen, die bestimmte Kriterien erfüllen, haben Potenzial an Wert zuzulegen. Natürlich, wie immer – ohne Garantie. Darum muss man auch hier genau hinschauen oder sich vom Fachmann seines Vertrauens beraten lassen.

Das Whisky-Investment selbst, ist wenig kompliziert. Aus finanztechnischer Sicht bewegen wir uns in „Schicht 3“, einer reinen privaten Anlage ohne jegliche Steuerförderung. Und dazu nutzen Sie am Besten ihr zu Anlagezwecke zur Verfügung stehendes Spielgeld. Also, das Geld, auf das Sie bequem einige Jahre verzichten können. Eben wie bei Aktien auch.

Damit kaufen Sie eine oder mehrere Flaschen und übernehmen die Lagerung dafür selbst. So erwerben Sie einen „Sachwert“, den Sie im Zugriff haben. Wenn Sie irgendwann Geld benötigen oder die erzielte Preissteigerung Ihnen genügt, bieten Sie die Flasche einem Händler, einem Sammler, im Internet oder einem Auktionshaus an.

Im Supermarkt für 1000€ Whisky gekauft.

Während der Vorgang des Whisky-Investment einfach händelbar ist, braucht die Auswahl der Flaschen für ein Whiskyportfolio schon etwas Fachverständnis. Einfach in den Supermarkt gehen und das Regal leer kaufen, damit die „Verknappung“ beginnt, ist der falsche Weg.

Seit 2017 bin ich als, eigentlich Finanzberater, auch Inhaber der Whisky Garage Rhön. In der Zeit habe ich zahlreiche Anrufe bekommen, wenn die Enkel beim Ausräumen des Kellers der Oma ein alte Flasche Whisky gefunden haben. Mit den mystischen Worten, „die steht da schon sehr lange und ist uralt“ wird die Flasche am Telefon beschrieben, um einen aktuellen Preis zu erfahren. Wenn meine Nachfrage dann ergibt, dass es sich um einen Dimpel 12 Jahre handelt, der als Massenprodukt die letzten Jahrzehnte hergestellt wird und heute für ca. 30-50€ in fast jedem Supermarkt steht, geht die Tendenz der Anrufer von „verkaufen“ auf „selbst trinken“ über. So ein Fläschchen kann man im Kreis der Familie in Gedenken an Oma und Opa öffnen.

Wieso können ausgewählte Whisky-Flaschen so wertvoll werden?

Zeiten ändern sich. Die Ursachen für künftige Wertsteigerungen bleiben dieselben: Seltenheit, hohe Produktqualität und mit einer Geschichte zu Herkunft und Distillery. Damit versteigert man heute Flaschen im sechsstelligen Bereich.

Erst Anfang 2021 wurde das älteste Whiskyfass abgefüllt. 80 Jahre in ein und demselben Holzfass (ein Ex Sherry Fass). Beste Holzqualität machte dies möglich und eine Firma, die dem ganzen Zeit lies. Der unabhängige Abfüller Gordon & MacPhail hielt dieses Fass seit seiner Abfüllung im Besitz. Und es vergingen drei Generationen in der familiären Firmenführung, bis sie das Fass 2021 endlich abgefüllt haben. Die erste Flasche wurde mit 180.000€ versteigert, in einer 200 ml handgeblasenen Karaffe. Hier passte einfach alles.

Whisky kann man nicht beliebig nachproduzieren. Renommierte Whiskybars in Hotels, Whiskyclubs, Sammler und Genießer wollen diese Abfüllung. Jede geöffnete und ausgeschenkte Flasche ist unwiederbringlich ausgetrunken. Destillen, die vor Jahrzehnten geschlossen haben und 1980 die letzte Flasche produziert haben, können nicht mehr „nachliefern“. Stellen Sie sich einen Whisky wie ein Gemälde vor. Es gibt eine „Mona Lisa“ und van Gogh hat nur eine „Sternennacht“ gemalt. Diese werden kopiert, sind aber nie das Original.

 Ehrwürdige Tradition

Mit einem alten Whisky halte ich Tradition, die Arbeit der Landwirte, des Mälzers und Master Distillers, Geschmäcker und Gerüche vergangener Zeiten, in einer Flasche fest. Für einen Whiskyfan ist es etwas „ehrwürdiges“, solch eine Flasche zu öffnen – oder zu verwahren. Aus diesem Grund wird es wahrscheinlich immer eine Nachfrage für seltene Whiskys geben.

Was Anleger wissen sollten

Solche Flaschen gezielt auf dem Markt zu finden, ist vergleichbar mit der Auswahl einer Aktie eines börsennotierten Unternehmens – man muss schon den Richtigen und nicht irgendeinen Whisky kaufen. Übrigens ist es auch schon ab kleineren Beträgen möglich, in Whisky zu investieren. Es gibt limitierte Jahresabfüllungen, die anfänglich für 100,- zu haben sind und später im Wert steigen.

Erfahrungswerte zum Unternehmen / zur Distillery, Preisentwicklung der Vergangenheit, Auszeichnungen und Kritiken der Whiskys zählen bei der Auswahl.

Der Unterschied zur Aktie: Stellt sich die erhoffte Wertsteigerung der erworbenen Flasche nicht ein, bleibt immer noch der eigene Genuss. Sie müssen also nicht erst ein Vermögen haben, um in Whiskywerte anzulegen.

Sollte eines Tages die Nachfrage nach Ihrer Flasche doch einbrechen, freuen Sie sich darauf diese zu einem besonderen Anlass zu öffnen. Ein 45 Jahre alter Whisky hat einen guten Grund verdient und ist sicherlich ein Fest für die Geschmacksnerven.

Ein eigenes Beispiel

In 2019 kaufte ich diese Abfüllung der Distillery Strathisla zum damaligen Preis von ca. 700€. Eine mir bekannte Firma, deren Abfüllungen von ausgezeichneter Qualität sind. Auch die Distillery in der Speyside ist mir durch meinen Besuch bekannt und zählt mit ihren Gebäuden zu einer der schönsten. Der Abfüller „Gordon & MacPhail“, ist eine altehrwürdige Institution in der Whiskybranche und steht für hochwertige Abfüllungen. Diese Flasche wird heute mit ungefähr 1340€ im Markt gehandelt.

Whiskey

Über die vielfältigen Möglichkeiten eines Investments mit Whisky beraten wir Sie gern. Nehmen Sie dazu einfach hier Kontakt mit Ihrem BSC Berater auf. Er steht Ihnen gern zur Verfügung.

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Negativzinsen! Inflation! Darum hat der Sparstrumpf ausgedient! https://bsc-gmbh.com/blog/negativzinsen-inflation-darum-hat-der-sparstrumpf-ausgedient/ Fri, 14 Jan 2022 06:33:57 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=72237 Unser Wegweiser zeigt dir, wie du bei Negativzinsen dein Geld verteilen musst. Was muss sofort verfügbar sein und was darfst du mittel- und langfristiger investieren? „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“ Ein Sprichwort, das den Meisten von uns mit Sicherheit bekannt ist. Gemeint war damit von unseren Eltern und Großeltern: „Lege [...]

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Unser Wegweiser zeigt dir, wie du bei Negativzinsen dein Geld verteilen musst. Was muss sofort verfügbar sein und was darfst du mittel- und langfristiger investieren?

„Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“ Ein Sprichwort, das den Meisten von uns mit Sicherheit bekannt ist.

Gemeint war damit von unseren Eltern und Großeltern: „Lege dein Geld auf die Seite, egal ob in den Sparstrumpf oder auf das Sparbuch… denn wenn du mal was brauchst, dann kommst du jederzeit auch ran.“

Und was will ich sagen? Aus damaliger Sicht war das alles komplett richtig, denn es gab jahrelang gute Zinsen auf Sparbüchern, sodass sich dein Geld sicher vermehrt hat… Und wenn du eine Anschaffung hattest, dann bist du auch gleich an dein Geld zuzüglich deiner Zinsen gekommen.

Was hat sich daran geändert?

Naja, den sicheren Zins auf Geldanlagen gibt es nicht mehr. Im Gegenteil die meisten Banken verlangen mittlerweile Negativzinsen. Laut dem Vergleichsportal Verivox sind das im Januar 2022 insgesamt 425 Banken in Deutschland.

Durchschnittlich liegen die Negativzinsen bei minus 0,5% p.a., in der Spitze sogar bei minus 1,0% p.a. und einige Banken verlangen diese Strafgebühr schon ab dem ersten Euro.

Ja, aber minus 0,5% Negativzinsen sind doch gar nicht so viel…

Das könnte man im ersten Moment denken, pro 10.000€ macht das im Jahr 50€ Gebühr, die mir abgezogen werden, dafür, dass mein Geld auf meinem Konto liegt.

Bei 50.000€ sind es dann allerdings schon 250€ jedes Jahr…

Zu den Negativzinsen kommt dann noch die Inflation…

Richtig!!! Und das Gemeine dabei ist, dass man die Inflation halt leider nicht auf dem Kontoauszug sieht. Die merkst du erst dann, wenn du dir bei der nächsten Investition denkst… „Oh mein Gott ist das teuer, das war doch früher viel billiger!“  

Die Inflationsrate lag im Dezember 2021 bei 5,3%! Eine so hohe Inflationsrate gab es zuletzt vor fast 30 Jahren!

Aber was heißt das für mich und mein Geld?

Ich erkläre es an einem Beispiel:

Du hast heute vor einem Jahr 30.000€ auf deinem Girokonto geparkt, weil du eine größere Anschaffung, wie z.B. einen Autokauf, geplant hast. Den Kauf hast du aber aufgrund der Corona-Pandemie erstmal aufgeschoben.

Heute, ein Jahr später, willst du dir nun genau das Auto kaufen, wie vor einem Jahr.

Das Auto ist nicht größer oder schneller geworden, aber auf Grund der Inflation von 5,3% kostet es jetzt 31.590€ statt bisher 30.000€… also über 1.500€ mehr!

Und von den 30.000€ sind im schlechtesten Fall nur noch 29.850€ übrig, weil deine Bank die 0,5% Negativzinsen abgezogen hat!

Somit hat dein Geld in nur einem Jahr über 1.700€ an Wert verloren! – Kannst du dir vorstellen, wie viel Kaufkraft du nach 10 oder 15 Jahren verlieren würdest?

So planst du deine Finanzen sinnvoll!

  1. Lege dir einen Notgroschen auf die Seite (ja und den auf jeden Fall auf ein Tagesgeldkonto)! Als Faustformel kannst du dein 3-faches Monats-Nettoeinkommen hernehmen.
  2. Überprüfe, welchen Teil deines Einkommens bzw. welchen Teil deines Vermögens du mittelfristig (3 Jahre plus X) auf die Seite legen kannst!
  3. Überlege dir, welche Risiken du eingehen möchtest und welche kurzfristigen Schwankungen du bei deinem Vermögen „ertragen“ kannst!
  4. Beginne mit dem Investieren!

Tipp: Bei einmaligen Anlagen, lohnt es sich auch, den Investitionszeitpunkt auf 12 Monate zu verteilen, sodass du kurzfristige Schwankungen umgehst.

  1. Überprüfe regelmäßig dein Investment!

Das Schöne ist: Auch bei Investmentfonds, kannst du dein Geld innerhalb weniger Tage, zum aktuellen Kurs, wieder aus dem Depot nehmen und dann für andere Investitionen verwenden. Und mal ganz ehrlich… Welche größere Investition machst du, ohne vorher mal eine Woche darüber nachzudenken? Und selbst, wenn die Heizung kaputt ist, beginnt die Reparatur nicht erst gegen Barzahlung 😉

Der Vorteil bei Investmentfonds gegenüber dem Sparstrumpf liegt darin, dass du auf mittelfristige Sicht statt minus 0,5% pro Jahr Strafzins, eine Rendite von PLUS 5%-7% pro Jahr verdienen kannst und somit sogar die Inflation ausgleichen und dir dein Auto auch dauerhaft leisten kannst.

Wenn du selbst noch keine Erfahrung zu den beschriebenen Punkten hast, dann stehen wir dir natürlich gerne zur Seite!

 

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Mikrofinanz und das Ende des Goldilocks-Szenarios https://bsc-gmbh.com/blog/mikrofinanz/ Tue, 26 Oct 2021 08:14:51 +0000 https://bsc-gmbh.com/?p=68731 Die Anleger:innen an den globalen Finanzmärkten erfreuten sich in den letzten Jahren am sogenannten „Goldilocks-Szenario“. Ein robustes Wirtschaftswachstum - angetrieben durch billiges Geld, niedrige Zinsen und moderate Inflation - sorgte für Rekorde an den Aktienmärkten und für die längste Hausse der Geschichte am Anleihemarkt.  Selbst der Ausbruch der Corona- Pandemie im vergangenen Jahr konnte dieses [...]

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Die Anleger:innen an den globalen Finanzmärkten erfreuten sich in den letzten Jahren am sogenannten „Goldilocks-Szenario“. Ein robustes Wirtschaftswachstum – angetrieben durch billiges Geld, niedrige Zinsen und moderate Inflation – sorgte für Rekorde an den Aktienmärkten und für die längste Hausse der Geschichte am Anleihemarkt.  Selbst der Ausbruch der Corona- Pandemie im vergangenen Jahr konnte dieses perfekte Kapitalmarkt-Szenario nicht nachhaltig brechen. Inzwischen aber scheint sich das Blatt gewendet zu haben: Die Renditen am langen Ende der Zinskurve steigen, die Inflationsraten in den USA und Europa ziehen deutlich an, Lieferengpässe sorgen zunehmend für Produktionseinbrüche und Werkschließungen und die wirtschaftlichen Wachstumsaussichten trüben sich global ein.

Droht Anlegern ein Stagflations-Szenario, wie wir es in den 1970er-Jahren erlebt haben?

Ein solches Szenario erinnert an die Zeit der Ölkrise von 1973. Damals sorgten der Ölpreis-Schock und eine massive Abwertung des US-Dollar für einen rapiden Preisanstieg und gleichzeitig steigende Arbeitslosigkeit. Während dieser fast ein Jahrzehnt andauernden Periode der Stagflation waren Investments in Aktien und Anleihen keine gute Entscheidung. Lediglich mit Gold, Öl- und Rohstoffaktien ließen sich damals Kursgewinne realisieren.

Stagflation

Vor 50 Jahren gab es noch keine Mikrofinanzfonds in der uns heute bekannten Form. Dennoch gibt es gute Gründe anzunehmen, dass diese Form des Impact Investments in einer neuen Phase volatiler Märkte zu den aussichtsreichsten Anlageformen gehören wird.

Mikrofinanzfonds als attraktive Alternative

Bekanntlich zeichnen sich Mikrofinanzfonds durch eine geringe Korrelation zu anderen Assetklassen (Aktien, Anleihen, Rohstoffen) aus. Sie weisen eine moderate stetige Performance auf, begleitet von niedriger Volatilität und bieten darüber hinaus eine soziale Rendite. Dadurch eignen sie sich ideal zur Portfoliooptimierung. Die folgende Grafik zeigt am Beispiel des IIV Mikrofinanzfonds, wie die Effizienz von gemischten Investmentportfolien aus Aktien- und Anleiheprodukten durch die Beimischung des IIV Mikrofinanzfonds gesteigert wird. Ein solches Portfolio erzielt bei gleichem Risiko eine höhere Rendite bzw. bei gleicher Rendite wird das Portfoliorisiko gesenkt.

Rendite

Quelle: Invest in Visions. Folgende Indizes wurden für Aktien, Anleihen-Investments und risikofreie Investments verwendet: MSCI World, MSCI Emerging Markets, Euribor 6 M, 10jährige EURO-Staatsanleihen und der Global Corporate Bond Total Return Index

Schwankungsarm und Krisenresistent

Ein weiteres Merkmal von Mikrofinanzfonds ist die relative Immunität gegen Schwankungen der Zinskurve. Die durchschnittliche Laufzeit der vergebenen Darlehen im Fonds liegt unter 2 Jahren. Steigende Inflationserwartungen, die sich bei den Renditen am langen Ende der Staatsanleihen-Kurven zunehmend negativ bemerkbar machen, haben nahezu keinen Einfluss auf die durchschnittlich vergebenen Darlehenszinsen. Diese liegen seit Jahren stabil bei ca. 6,2% in USD und 4% in EUR.

In der Pandemiephase hat sich bestätigt, dass Mikrofinanz in einer „Parallelwelt“ funktioniert. Es handelt sich größtenteils um Subsistenzwirtschaft (Händler und Kleinfarmer), die von der Welt der Zulieferer und globalen Märkte weitestgehend abgekoppelt ist. Und während in der „entwickelten Welt“ manchmal schon ein (!) querstehendes Schiff am Kanal zu massiven Beeinträchtigungen des Wirtschaftslebens führt, haben die Länder des globalen Südens aufgrund langjähriger und permanenter Krisenerfahrungen eine beachtliche Krisenresistenz entwickelt.

Investor:innen, die angesichts einer möglichen stagflationären Entwicklung ihr Portfolio immunisieren möchten sind gut beraten, die Assetklasse Mikrofinanz in Betracht zu ziehen. Dass sich neben der angemessenen finanziellen Rendite auch noch ein messbarer sozialer Ertrag erzielen lässt, macht die Anlage zudem noch attraktiver.

 

 

 

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