Kennen Sie eigentlich schon die „böse Null“? Die Fondsgesellschaft DWS macht damit derzeit auf die Problematik aufmerksam, dass es aktuell (fast) keine Zinsen mehr gibt auf Ihr Erspartes. Wer heute sein Geld bei einer Bank zu diesen niedrigen Zinsen anlegt, hat damit einen garantierten Kapitalverlust. Der stetige Kaufkraftverlust (Inflation) beträgt im langfristigen Mittel in etwa zwei Prozent pro Jahr. Um keinen Wertverlust für das Ersparte zu erleiden, müssten Sie also mindestens zwei Prozent pro Jahr erwirtschaften, sonst entwickelt sich Ihr Vermögen wie der obere Teil einer Sanduhr: Es wird stetig weniger!

Mit Stephan Peters hat sich ein Berufskollege auf seine ganz persönliche Art mit diesem Problem beschäftigt. In seinem kurzweiligen Video erklärt er komplizierte Zusammenhänge rund um die Niedrigzinsphase für jeden verständlich und vor allem sehr witzig.

Kapitalanleger müssen umdenken und anlegen wie Banken und Versicherungen

Zur Lösung des Problems ist ein Umdenken bei Kapitalanlegern in Deutschland nötig. Der Durchschnittsbürger ist heute noch immer der Meinung, dass sein Geld auf dem Sparbuch bei seiner Bank langfristig sicherer ist, als die Investition in Aktienunternehmen, deren Produkte er heute täglich nutzt! Die Gewinne dieser Unternehmen sprudeln seit Jahren regelmäßig satte Erträge in die Kassen Ihrer Aktionäre, welche vorrangig aus Banken, Versicherungen und professionellen Kapitalanlegern bestehen.

Stephan Peters geht in seinem Video auch auf diesen Punkt ein. Aus Angst vor Verlusten bei der Investition in Aktien akzeptiert man lieber den schleichenden Vermögensverlust durch die Inflation quasi als besseres Übel. Ist das wirklich so oder liegt es vielmehr daran, dass man die Verluste durch die Inflation nicht direkt in Zahlen bei seinem Sparvermögen messen kann? Einen möglichen Kursrückgang einer Aktie oder eines Investmentfonds sieht man schließlich direkt am Kurswert, die Inflation macht sich allerdings nur bei den Preisen bemerkbar, die man täglich bezahlt. Das ist die höhere Tankrechnung, erhöhte Energiepreise oder auch gestiegene Mieten.

Die größten Investoren in Aktien und Firmen-Beteiligungen sind heute Banken und Versicherungen sowie professionelle Anleger. Sie haben damit in den letzten Jahren auch wirklich gutes Geld verdient: Der deutsche Aktienindex (DAX) der 30 größten Aktien-Unternehmen, vor kurzem erst 30 Jahre alt geworden, rentierte seit Auflage zum Beispiel mit zirka sieben Prozent pro Jahr.

Sie sollten mal darüber nachdenken, wenn Sie das nächste Mal Post von Ihrer Bank oder Versicherung bekommen. Gerne können wir Sie aber auch individuell dazu beraten und aufzeigen, dass eine Investition in Aktien, Immobilien und Firmen-Beteiligungen heute alternativlos ist, wenn Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen wollen.

Titelbild: ©zephyr_p / fotolia.com

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